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1. WO2006092438 - USE OF WATER-SOLUBLE ALKANE SULFONIC ACIDS FOR INCREASING THE PERMEABILITY OF UNDERGROUND PETROLIFEROUS AND/OR GAS-BEARING CARBONATE ROCK FORMATIONS AND FOR DISSOLVING CARBONATE CONTAMINANTS AND/OR CONTAMINANTS CONTAINING CARBONATES DURING PETROLEUM PRODUCTION

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verwendung von wasserlöslichen Alkansulfonsäuren zur Erhöhung der Permeabilität von unterirdischen, carbonatischen und/oder carbonathaltigen erdöl- und/oder erdgasführenden Gesteinsformationen.

2. Verwendung von wasserlöslichen Alkansulfonsäuren zum Lösen von carbonatischen und/oder carbonathaltigen Verunreinigungen bei der Erdölförderung.

3. Verwendung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um car- bonatische und/oder carbonathaltige Verunreinigungen in der Formation handelt.

4. Verwendung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um car- bonatische und/oder carbonathaltige Verunreinigungen auf der Formationsober- fläche handelt.

5. Verwendung gemäß Anspruch 1 , 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur der Gesteinsformation mindestens 1000C beträgt.

6. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Formulierung mit einem Gehalt von mindestens
20 Gew.-% Alkansulfonsäure einsetzt.

7. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Alkansulfonsäure im Gemisch mit mindestens einem Korrosionsinhibitor einsetzt.

8. Verwendung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Korrosionsinhibitor um alkoxylierte Alkinderivate der allgemeinen Formel

HC≡C-CH2-O(-CH2-CHR2-O-)nH (I), oder

H(-O-CHR2-CH2-)n-O-CH2-CC-CH2-O(-CH2-CHR2-O-)nΗ (II),

handelt, wobei die Reste R2 jeweils unabhängig voneinander für H oder Methyl und die Indices n und n' unabhängig voneinander für 1 bis 10 stehen.

9. Verwendung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Korrosionsinhibitor um mindestens ein Homo- oder Copolymer handelt, welches mindestens 50 Gew.-% (Meth)acrylsäureeinheiten umfasst.

10. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man die Alkansulfonsäure in einer synergistischen Mischung mit Amidosul- fonsäure einsetzt.

11. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Alkansulfonsäure um Methansulfonsäure handelt.

12. Verfahren zur Erhöhung der Permeabilität von unterirdischen, carbonatischen und/oder carbonathaltigen erdöl- und/oder erdgasführenden Gesteinsformationen und/oder zum Lösen von carbonatischen und/oder carbonathaltigen Verunreinigungen bei der Erdölförderung, bei dem man eine saure Formulierung durch mindestens eine Bohrung in die Gesteinsformation einpresst, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der sauren Formulierung um mindestens eine wasserlösliche Alkansulfonsäure oder eine wässrige, Alkansulfonsäuren umfassende Formulierung handelt.

13. Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Produktionsbohrung handelt.

14. Verfahren gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um eine Injektionsbohrung handelt.

15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur mindestens 1000C beträgt.

16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Lösung mit einem Gehalt von mindestens 20 Gew.-% Alkansulfonsäure einsetzt.

17. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass man die Alkansulfonsäuren im Gemisch mit mindestens einem Korrosionsinhibitor einsetzt.

18. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Korrosionsinhibitor um alkoxylierte Alkinderivate der allgemeinen Formel

HC≡C-CH2-O(-CH2-CHR2-O-)nH (I), oder

H(-O-CHR2-CH2-)n-O-CH2-C≡C-CH2-O(-CH2-CHR2-O-)n H (II),

handelt, wobei die Reste R2 jeweils unabhängig voneinander für H oder Methyl und die Indices n und n' unabhängig voneinander für 1 bis 10 stehen.

19. Verfahren gemäß Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem
Korrosionsinhibitor um mindestens ein Homo- oder Copolymer handelt, welches mindestens 50 Gew.-% (Meth)acrylsäureeinheiten umfasst.

20. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkansulfonsäure in einer synergistischen Mischung mit Amidosulfonsäure einsetzt.

21. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der Alkansulfonsäure um Methansulfonsäure handelt.