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1. (WO2001037749) METHOD AND DEVICE FOR EXTRACTING TEETH
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters
Verfahren und Einrichtung zur Extraktion von Zähnen

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Einrichtungen zur Extraktion von Zahnen zur Anwendung in der Human- und Veterinärmedizin

Es ist allgemein bekannt, zum Extrahieren von Zahnen aus dem Kieferknochenbereich entsprechende zahnarztliche Instrumentarien, sogenannte Ziehzangen, zu verwenden Mittels dieser Ziehzangen wird der zu extrahierende Zahn umgriffen, wobei über die Griffe der Ziehzangen der behandelnde Arzt die erforderliche Kraft auf die Greifelemente, den Branchen der Ziehzange, einleitet, wodurch der zu extrahierende Zahn kraftschlussig umschlossen und gehalten wird Im nächsten Verfahrensschritt erfolgt die Zahnextraktion durch große Kraftaufbringung über die Ziehzange, und es werden Zieh-, Biege, Dreh- und Reißbewegungen auf den zu extrahierenden Zahn mittels der Ziehzange ausgeübt, um diesen im Kiefernknochenbereich zu losen und letztlich aus dem Zahnfach, der Alveole, herauszuziehen

Zum Entfernen von Zahnprothesen, Kronen oder dergleichen ist mit der US PS 5,015,185, identisch der G 8 909 396 8 U 1, eine Einrichtung der genannten Art bekannt geworden, die zwei Hebel umfasst, von denen jeder einen Handgriff und einen Backen aufweist, wobei die Hebel so schwenkbar miteinander verbunden sind, dass die Backen bei gegenseitiger Annäherung der Handgriffe auseinander bewegt werden Diese Einrichtung ist weiterhin mit Stutzelementen und zwei hakenartig ausgebildeten Greifelementen ausgerüstet, wobei die hakenartigen Greifelemente quer zur Schwenkachse hebelbeweglich gelagert sind, und beim Einsatz greifen diese hakenartigen Elemente über den Rand der zu entfernenden Prothese und ziehen diese bei weiterer Kraftaufwendung ab
Diese Einrichtung mag durchaus anwendbar sein für das Entfernen von Prothesen oder auch von Kronen, jedoch ist Einsatz beim Extrahieren von Zähnen nicht geeignet bzw auszuschließen, da die hakenartigen Elemente, welche bei Kronen unter deren Rand greifen, unmittelbar in die Oberflache des zu extrahierenden Zahnes eingreifen wurden, was zur Zerstörung des Zahnschmelzes und der Oberflache des Zahnes bzw des Zahnes insgesamt führt Andererseits wird kein ausreichender Kraftschluss zum Zahn erreicht und damit ein Ziehen wesentlich erschwert oder sogar ausgeschlossen

Mit der DE 196 46 097 A 1 ist bereits eine Einrichtung zur Kraftaufbringung und Krafteinleitung auf zu extrahierende Zähne bekannt geworden, welche dadurch charakterisiert ist, dass der unmittelbare Prozess der Kraftaufbringung und der Krafteinleitung auf einen zu extrahierenden Zahn durch die entsprechende Handhabung von Halte- und Zuginstrumenten erfolgt, die als Halte- und Hebeinstrumente ausgebildet sind und beim unmittelbaren Extraktionsvorgang in Wirkzusammenhang stehen
Der Wirkzusammenhang ergibt sich daraus, dass über die Halteinstrumente die kraft-schlussige Verbindung zum zu extrahierenden Zahn hergestellt wird und diese zur Zahn-fuhrung beim Extrahieren dienen sollen, wahrend die Hebeinstrumente die erforderlichen Zugkräfte zum Extrahieren aufbringen und dabei unmittelbar in Eingriff mit den Halteinstrumenten gebracht werden Dabei sind die Halte- und Hebeinstrumente so zueinander ausgebildet, dass sie unmittelbar im funktionellen Zusammenspiel auf die Kraftaufbringung, -einleitung und -Übertragung im Extraktionsprozess einwirken
Mittels der Halteinstrumente, den Haltezangen, wird der zu extrahierende Zahn umfasst und somit ein Kraftschluss hergestellt. Der unmittelbare Extraktionsvorgang erfolgt über besonders ausgebildete Hebeeinrichtungen, die als Hebezangen ausgeführt sind und unmittelbar mit der jeweiligen Haltezange in Wirkzusammenhang gebracht werden Dies in der Weise, dass die jeweilige Hebezange so zur Haltezange positioniert wird, dass bei Einbringung einer Kraft auf die Hebezange diese unmittelbar auf die Haltezange übertragen wird, dass diese Kraft in Längsrichtung des Zahnes wirkt, um beim Extraktionsvorgang den zu extrahierenden Zahn aus dem Zahnfach, der Alveole, zu entfernen Dies bedeutet, dass der behandelnde Arzt in der Lage ist, mit der einen Hand die Haltezange auf den zu extrahierenden Zahn aufzusetzen und die entsprechende Kraft einwirken zu lassen, wahrend er mit der zweiten Hand die Hebezange zur Haltezange positioniert und bei Krafteinwirkung auf die Hebezange diese auf die Haltezange wirkt und bei weiterer Kraftaufbringung der Zahn extrahiert wird Mit dieser Lösung ist bereits eine Möglichkeit geschaffen worden, dass, je nach handwerklichem Geschick des behandelnden Arztes, eine Extraktion des jeweils zu entfernenden Zahnes möglichst in seiner Zahnlängsachse erfolgen kann.
Nachteilig dabei ist jedoch, dass während des gesamten Vorganges sowohl die Kraft für den Kraftschluss und für den Zieh-/Ηebevorgang aufgebracht und gehalten bzw erhöht werden muss, was zu einer Belastung des behandelnden Arztes führt

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Extraktion von Zahnen zu entwickeln, mit der die Extraktion von defekten Zahnen in Zahnlangs- richtung, in der Langsachse des zu extrahierenden Zahnes, bei optimaler Gewebe- und Zahnschonung, d h eine atraumatische Extraktion für das Zahnfach, der Alveole, sowie eine minimaltraumatische Extraktion für die Wurzelhaut möglich sind, der manuelle Kraftaufwand um ein Wesentliches minimiert und der gesamte Extraktionsvorgang steuerbar ablauft

Erfϊndungsgemaß wird die Aufgabe mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 5 und 15 gelost

Besondere Ausgestaltungen und vorteilhafte Losungen sind Gegenstand von Unter-anspruchen

So wurde ein Verfahren zur Extraktion von Zahnen geschaffen, welches sich dadurch auszeichnet, dass in einem gesteuerten Extraktionsprozess der jeweils zu extrahierende Zahn in zeitlicher Folge einer Luxation, einer Tordierung und eines Hebevorganges in stufenweiser Folge unterzogen wird
Dies lauft derart ab, dass der zu extrahierende Zahn mittels einer Halteeinrichtung umfasst und über die Halteeinrichtung eine Kraft auf den Zahn eingeleitet wird, die denselben kraftschlussig mit der Halteeinrichtung verbindet, wobei diese Halteeinrichtung mit einer Krafthaltungseinrichtung ausgebildet ist, die sichert, dass die jeweils eingeleitete Kraft in ihrer Wertgroße und Wirkung ohne weitere Krafteintragung gehalten wird Danach schließen sich in wechselnder Folge Tordier- und Luxations- und Hebevorgange an, deren Amplituden in einem eng begrenzten Bewegungsbereich liegen Dies bedeutet, dass sowohl das Tordieren als auch das Luxieren und der Hebevorgang, ob als Hebe- oder auch als Ziehvorgang bezeichnet, welches abhangig ist von der Position des zu ziehenden Zahnes, ob dieser im Unter- bzw im Oberkiefer sich befindet, stufenweise nach einem bestimmten Regime erfolgt, welches so gewählt ist, dass beim Extraktionsvorgang die Alveole des Zahnes nicht zerstört wird, sondern hier schonend auf das Gewebe und die den Zahn „festhaltenden" Fasern eingewirkt wird, sich die Fasern den jeweiligen Verfahrensstufen anpassen und ausrichten können
Das bedeutet also, das Verfahren zur Extraktion von Zähnen ist so gestaltet, dass die naturlichen Fasern, die den Zahn in der Alveole halten, schonend und stufenweise in ihrer Bindung zum Zahn gelost werden, so dass sich diese Fasern der jeweiligen neuen Extraktionsposition des Zahnes anpassen können und in nachfolgenden Tordier-, Luxier-und Hebe-/Ziehvorgangen gelost bzw zerstört werden

Ferner kann auf einen Extraktionsvorgang dahingehend positiv Einfluss genommen werden, dass das Tordieren und Luxieren durch einen Vorgang der Intrusion ersetzt wird Dies ist immer dann anzwenden, wenn beispielsweise Wurzeln von abgebrochenen Zahnen aus der Alveole zu entfernen sind, so dass dann in Längsrichtung der Zahnwurzel stufenweise und in wechselnder Folge intrudiert und gehoben/gezogen wird und so auf das Losen der Zahnwurzel in der Alveole Einfluss genommen wird. Zur Realisierung der einzelnen Verfahrensschritte werden Halte- und Hebeeinrichtungen in Form von Halte-und Hebeinstrumenten miteinander kombiniert, die als Halte- und Hebezangen ausgebildet sind und je eine Krafthaltungseinrichtung aufweisen
Die jeweils zum Einsatz kommende Hebezange wird dabei über ihre Auflage, die flachenhaft ausgebildet ist, als Widerlager wirkend und beidseitig zur Stutzbranche anordbar, zu der gleichfalls zum Einsatz kommenden Haltezange derart positioniert, dass die Hebezange mit ihrer oberen Branche in die Öffnung zwischen den Branchen der Haltezange eingreift, und ein auf der Oberseite der oberen Branche der Hebezange vorgesehener Arretierungsnocken greift in eine in der Haltezange vorgesehene Aussparung ein, wodurch zusatzlich ein Formschluss zwischen der Halte- und Hebezange gegeben und eine sichere Lage und Positionierung von Halte- und Hebezange gewahrleistet ist Der Kraftschluss zwischen dem zu extrahierenden Zahn und der Haltezange wird hergestellt, wenn die Haltezange betätigt wird, und die vorgesehene Krafthaltungseinrichtung gewährleistet, dass die aufgebrachte Kraft zur Herstellung des Kraftschlusses ständig erhalten bleibt, ohne dass der behandelnde Arzt hier eine Kraft aufbringen uss. Dadurch ist dem Zahnarzt die Möglichkeit gegeben, über die Haltezange die notwendigen Luxier- und Tordiervorgänge gesteuert auf den Zahn einzuleiten oder aber, wenn es sich notwendig macht, zu intrudieren.
Ist die Hebezange zur Haltezange positioniert, erfolgt über die Griffhebel der Hebezange die notwendige Einleitung der Hebe- oder Ziehkraft, wobei die jeweils eingeleitete Kraft in ihrer Wertgröße und in ihrer Wirkung erhalten bleibt, da die vorgesehene Krafthaltungseinrichtung die Griffhebel der Hebezange zueinander positioniert Bei einer nachfolgenden weiteren Krafteinleitung vergrößert sich der Abstand der Branchen der Hebezange, wodurch ein weiterer Hebe- oder Ziehvorgang eingeleitet wird. Diese neue Position der Branchen wird über die Griffhebel der Hebezange und der Krafthaltungseinrichtung positioniert, somit die eingeleitete Kraft in ihrer Wirkung in der Hebe- oder Ziehrichtung erhalten bleibt und dies ohne weiteres Zutun des behandelnden Arztes. Dieser kann seine gesamte Aufmerksamkeit unmittelbar auf die nachfolgenden nacheinander ablaufenden Verfahrensschritte des Tordierens und des Luxierens richten und die Halte- und Hebezangen so miteinander führen, dass die jeweilige Extraktionskraft in Längsrichtung des zu extrahierenden Zahnes wirkt und dieser ohne Schädigungen der Alveole aus dieser entfernt werden kann

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung zur Zahnextraktion als ein in sich geschlossenes Funktionselement ausgebildet, in dem die für das Tordieren, Luxieren sowie Intrudieren und Heben/Ziehen erforderlichen Funktionselemente angeordnet sind.
So umfasst diese Einrichtung einen Spannmechanismus in Form verstellbarer Branchen, einen Luxations- und Tordiermechanismus zur Einleitung einer gezielten Zahnbewegung auf den zu extrahierenden Zahn in Form des Luxierens und Tordierens/Intrudierens, und ferner besitzt diese Einrichtung einen Hebemechanismus zur Aufbringung der erforderlichen Hebespannung bzw. Zugspannung, welche notwendig ist, den Zahn aus seiner Alveole zu entfernen Diese Einrichtung realisiert sowohl Haltefunktionen als auch Hebefünktionen, indem die Haltebranchen der Einrichtung mit einem Mechanismus versehen sind, der ein Spannen des zu extrahierenden Zahnes bewirken, als auch einen Luxations- und Tordiermechanismus, mit denen wiederum die Möglichkeit gegeben ist, auf den zu extrahierenden Zahn Luxations- und Tordierbewegungen und bei Bedarf Intrudierbewegungen einzuleiten Der Hebemechanismus wiederum ist mit Widerlagern ausgerüstet, die in ihrer Große und Wirkung variabel gestaltet und dem Zahnaufbau und der Zahnlage angepasst bzw anpassbar sind
Mit nachfolgendem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung naher erläutert werden

In der dazugehörigen Zeichnung zeigen

Figur 1 ein Hebeinstrument in Form einer Hebezange im geschlossenen Zustand

Figur 2 eine Hebezange im geöffneten Zustand

Figur 3 ein Halteinstrument in Form einer Haltezange im geschlossenen Zustand

Figur 4 eine Haltezange im geöffneten Zustand

Figur 5 eine Teilansicht einer Haltezange

Figur 6 eine Schnittdarstellung A-A nach Figur 5

Figur 7 weitere Schnittdarstellungen A-A nach Figur 5 mit unterschiedlichen
Querschnittsformen der Aussparungen

Figur 8 eine Funktionseinheit mit Luxations- und Tordierungsmechanismus
sowie Hebemechanismus

Figur 9 eine Seitenansicht nach Figur 8 Die Ausbildung der Hebezange 1 mit der zugeordneten Krafthaltungseinrichtung 12 ergibt sich aus den beiden Darstellungen der Figuren 1 und 2, welche die Hebezange 1 im geöffneten und geschlossenen Zustand zeigen
So besteht die Hebezange 1 aus Griffhebeln 2, 3, die über einen Gelenkpunkt beweglich miteinander verbunden sind Im vorderen Bereich der Hebezange 1 sind die Griffhebel 2, 3 besonders ausgeformt und gehen über in eine Stutzbranche 4 und eine Hebebranche 5 Die Stutzbranche 4 dient dabei als Auflage und Stutze der Hebezange 1 und ist auf ihrer Unterseite, mit der die Hebezange 1 auf die entsprechende Zahnreihe aufgesetzt wird, flachenhaft ausgebildet, welches als Auflageelement 6 in den Darstellungen nach Figur 1 und 2 gekennzeichnet ist Dieses Auflageelement 6 wird unmittelbar bei der Herstellung der Hebezange 1 herausgebildet, dies in der Art und Weise, dass der vordere Bereich der Stutzbranche 4 verbreitert ausgeführt ist, wobei dieses Auflageelement 6 sowohl ein- als auch beidseitig der Stutzbranche 4 ausbildbar ist Ferner sind im Auflageelement 6 Aussparungen vorgesehen, die unmittelbar der Form der Zahne angepasst sind
Durch die Ausbildung des flachenhaften Auflageelementes 6 in einseitiger oder auch beidseitiger Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, diese Hebezange 1 in jeder notwendigen und gewünschten Position zu der jeweiligen Zahnreihe zu positionieren und aufzulegen
Denkbar ist auch, dass dieses Auflageelement 6 als ein gesondertes Bauelement ausgeführt und dann auswechselbar zur Unterseite der Stutzbranche 4 befestigt wird Zur Schonung der Zahnreihen sind die Unterseiten von Stutzbranche 4 und Auflageelement 6 mit einem Dampfüngselement 19 ausgebildet Dieses Dampfüngselement 19 besteht vorzugsweise aus einem Gummi, welches von seiner Struktur und Beschaffenheit so ausgebildet ist, dass es seiner Aufgabe gerecht wird Ferner ist dieses Dampfüngselement 19 einseitig mit einer selbstklebenden Schicht versehen, über die das Dampfüngselement 19 zur Unterseite der Stutzbranche 4 befestigt werden kann und gleichfalls gesichert ist, dass das Dampfüngselement 19 nach jeder Benutzung ohne größere Aufwendungen von der Hebezange 1 entfernt und entsorgt werden kann

Die Hebebranche 5 der Hebezange 1 ist ferner so gestaltet, dass sie über die Stutzbranche 4 hinausragt und im oberen Bereich mit einem Arretiernocken 7 ausgebildet ist Im Bereich des Aufeinandertreffens von Stutz- und Hebebranche 4; 5 ist die Stutzbranche 4 mit einer Aussparung versehen, in der die Hebebranche 5 im geschlossenen Zustand der Hebezange 1 eingreift und aufliegt Dies ist insbesondere dahingehend von Vorteil, dass die Hebezange 1 in diesem Bereich sehr schlank ausgebildet ist und die Gewahr gegeben ist, dass die Hebezange 1 über ihren Arretierungsnocken 7 zur Haltezange 20 positioniert werden kann
Neben der Möglichkeit, die Stutzbranche 4 mit einer Aussparung auszubilden, in der die Hebebranche 5 eingreift und aufliegt, um das Hohenmaß in diesem Bereich möglichst klein zu halten, kann die Hebebranche 5, zur Spitze hin verlaufend, abgewinkelt ausgeführt sein Somit können die gleichen Effekte erreicht und der gewünschte Vorteil erzielt werden

Im Griffbereich 1 1 der Hebezange 1 ist zwischen den Grifϊhebeln 2, 3 die Krafthaltungseinrichtung 12 vorgesehen, die über ihre Federbugel 13 und 14 zu den Griffhebeln 2, 3 befestigt ist
Die Federbugel 13, 14 sind in einer Verbindungsstelle 15 miteinander verbunden, wobei diese Verbindungsstelle 15 vorzugsweise als eine formschlussige Verbindung ausgeführt und damit gesichert ist, dass bei der Benutzung der Hebezange 1 sich ergebende Weg-und Lageanderungen der Federbugel 13, 14 ausgeglichen werden können Der untere Federbugel 14 endet unmittelbar hinter der Befestigung 16, wahrend der obere Federbugel 13 über die Befestigung 16 hinaus verlauft und mit seinem Endstuck 18 das Ansatzstuck 17 durchgreift und auf den im Ansatzstuck 17 gelagerten Arretierhebel 8 federnd einwirkt
Der Arretierhebel 8 der Krafthaltungseinrichtung 12 ist dabei einseitig im Ansatzstuck 15 befestigt und schwenkbar sowie federnd gelagert und auf einer Seite, in Richtung des Griffhebels 2, mit einer Zahnleiste 10 versehen, über die der Arretierhebel 8 in die Schräge 9 des Griffhebels 2 eingreift
Die Zahnleiste 10 des Arretierhebels 8 ist dabei so ausgebildet, dass beim Betatigen der Griffhebel 3, 2 der Griffhebel 2 über seine Schräge 9 auf der Schräge der Zahne der Zahnleiste 10 gleiten kann und andererseits gesichert wird, dass in der jeweils gewünschten Halteposition die Hebezange 1 über die Halteschrage 9 des Griffhebels 2 gehalten und arretiert ist Zu diesem Zweck ist die Verzahnung der Zahnleiste 10 vom Arretierhebel 8 sageformartig ausgebildet, sie weist somit eine Gleitschrage und eine Stutzflache auf
Zur sicheren Handhabung der Hebezange 1 durch den behandelnden Arzt kann diese im Griffbereich 11 mit einer Profilierung in Form einer gerändelten Oberflache oder in Form einer Riffelung ausgebildet sein

Die Ausbildung der Hebezange 1 im geöffneten Zustand ist in der Figur 2 gezeigt, aus der ersichtlich ist, dass bei der Öffnung der Hebezange 1 der Griffhebel 2 mit seiner Schräge 9 im oberen Bereich der Zahnleiste 10 des Arretierungshebels 8 eingreift, wodurch der eingestellte Abstand zwischen der Stutz- und Hebebranche 4, 5 erhalten bleibt, da der Griffhebel 2 in dieser Position arretiert ist
Infolge der federnden Lagerung und des Aufliegens des Endstuckes 18 des oberen Federbugeis 13 auf dem Arretierhebel 8 liegt dieser standig an der Schräge 9 des Griffhebels 2 an, und die Schräge 9 greift dabei in die jeweilige Verzahnlucke der Zahnleiste 10 ein
Zwischen der Zahnteilung der Zahnleiste 10 des Arretierhebels 8 und der Raststellung des Griffhebels 2 zum Arretierhebel 8 besteht ein bestimmtes Verhältnis, was bewirkt, dass die jeweilige Raststellung des Griffhebels 2 einem bestimmten Offnungsmaß der Stutz- und Hebebranchen 4, 5 entspricht

Wie bereits oben ausgeführt, besteht das Dampfüngselement 19, welches auf die Unterseite der Stutzbranche 4 aufklebbar ist, aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise einem Gummi, der in seiner Struktur und Beschaffenheit so ausgebildet ist, dass er sich bei Auflage der Hebezange 1 der jeweiligen Zahnkontur, der morphosen Struktur des Zahnes, anpasst, ohne dass Durchbrüche auftreten
Hierfür sind vorzugsweise Werkstoffe in Form von Gummi oder Elastomere zu verwenden, die auch eine Faserverstarkung aufweisen können und deren Harten im Bereich von 50 bis 100 ShA liegen Der Druckbereich dieser Materialien sollte im Bereich von 1 bis 5 N/mm2 liegen, so dass gewahrleistet ist, dass beim bestimmungs-gemaßen Einsatz der Hebezange 1 Kräfte bis zu 400 bis 500 N flachig übertragen werden können Vorteilhaft ist ferner die Auflageflache des Dampfüngselementes 19 mit einer bestimmten Oberflächenstruktur, einer Riffelung oder mit Noppen zu versehen, wodurch ein zusatzlicher sicherer Sitz gewahrleistet wird
Die Abmaße dieser Dampfüngselemente 19 entsprechen dem Bereich der Zahnleisten und sind mit Breitenmaßen von 12 bis 15 mm und Langenmaßen von 10 mm bis max 30 mm ausgebildet Die Dicken dieser Dampfüngselemente liegen in Abhängigkeit der verwendeten Materialien im Bereich von 1 mm bis max 6 mm
Eine Haltezange 20, die mit einer Hebezange 1 in Funktions- und Wirkzusammenhang bringbar ist, ist in den Figuren 3 und 4 im geschlossenen und geöffneten Zustand dargestellt Wie gleichfalls aus den Darstellungen der Figur 3 und 4 ersichtlich, ist auch die Haltezange 20 mit einer Krafthaltungseinrichtung 12 ausgebildet, die in ihrer Wirkungsweise der Krafthaltungseinrichtung 12 der Hebezange 1 entspricht Das heißt, die Krafthaltungseinrichtung 12 gewahrleistet, dass eine über die Haltezange 20 auf den zu extrahierenden Zahn eingeleitete Kraft in ihrer Wirkung erhalten bleibt, indem die Krafthaltungseinrichtung 12 die Griffhebel 21 der Haltezange 20 in der jeweiligen Positition sichert, dies auch ohne weitere Einwirkung und Karfthaltung durch den behandelnden Arzt
Dabei kann die Krafthaltungseinrichtung 12 für eine Haltezange 20 analog der Krafthaltungseinrichtung 12 für eine Hebezange 1 ausgebildet sein, wobei fünktionsbedingt die Krafthaltungseinrichtung 12, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, aus einem Ansatzstuck 17 besteht, einem Arretierhebel 8, der in Richtung des unteren Griffhebels 21 mit einer Zahnleiste ausgebildet ist Über den Federbugel 13 ist die gesamte Krafthaltungseinrichtung 12 zur Haltezange 20 am oberen Grifϊhebel 21 befestigt, und der untere Griffhebel 21 ist über seine Schräge 9 in der Zahnleiste 10 des Arreti erheb eis 8 einrastbar und arretierbar
Bezuglich weiterer Ausführungen zur Krafthaltungseinrichtung 12 und deren Wirkungsweise wird auf obige Ausführungen verwiesen, wobei eine derart ausgebildete Haltezange 20 auch als eine sogenannte Praparationszange verwendbar ist, welche dem Zahnart als Instrument zur Aufnahme eines extrahierten Zahnes dient, um diesen außerhalb der Alveole zu behandeln und gegebenfalls wieder zu replantieren Die Haltezange 20 ist in ihrem oberen Bereich ihrer Branchen 24 mit Aussparungen 25 ausgebildet, wie in der Figur 3 und in einer Teilansicht nach Figur 5 gezeigt Diese Aussparungen 25 können verschiedenartige Formen besitzen So können diese Aussparungen, wie in den Figuren 6 und 7 gezeigt, sowohl kreisförmig, halbkreisförmig, zylindrisch, elliptisch oder auch trapezförmig bzw. rhombenf rmig ausgebildet sein Die Ausbildung und Ausführung der Aussparungen 25 sind selbstverständlich nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen begrenzt, da diese vielgestaltig ausgebildet sein können und weitere Formen einschließen
In bevorzugter Weise sollten diese Aussparungen 25 jedoch rhombenformige bzw kreis-oder halbkreisförmige Querschnittsformen besitzen Sinn dieser Anordnung und Ausbildung der Aussparungen 25 in dem oberen Bereich der Offnungen zwischen den Branchen 24 von Haltezangen 20 ist es, dass die für den Hebe-/Ziehprozess notwendige Hebezange 1 funktionssicher zur Haltezange 1 positioniert und mit dieser in Wirkzusammenhang gebracht werden kann, damit beim Betatigen der Hebezange 20 der zu extrahierende Zahn in seiner zahnaxialen Längsrichtung aus der Alveole entfernt werden kann
Die Hebezange 1 greift dabei mit ihren auf der Hebebranche 5 vorgesehenen Arretierungsnocken 7 in diese Aussparungen 25 ein, und infolge der Ausbildung der Arretierungsnocken 7 und der Aussparungen 25 wird die Hebezange 1 genau und exakt zur Haltezange 20 positioniert
Ferner sind die Innenseiten der Branchen 24 der Haltezange 20 mit einer Beschichtung 26 ausgebildet, die vorzugsweise aus einem Kunststoff oder Elastomeren besteht, wodurch zusatzlich der Reibwiderstand zwischen der Haltezange 20 und dem zu extrahierenden Zahn erhöht wird und ein sicherer Sitz gewahrleistet ist
Diese Beschichtungen 26 bewirken ferner eine Senkung der Flachenpressung zwischen den Branchen 24 und dem Zahn, gleichfalls wird eine gute Anpassung zum Zahn erreicht und Beschädigungen des Zahnschmelzes werden weitestgehend ausgeschlossen

Zur Funktionsweise
Zur Langsextraktion eines Zahnes aus seiner Alveole wird auf den zu extrahierenden

Zahn eine Haltezange 20 aufgesetzt, die vom zu behandelnden Zahnarzt geführt und gehalten wird und über die die erforderliche Anpresskraft auf den zu extrahierenden Zahn ausgeübt wird, somit ein Kraftschluss zum zu extrahierenden Zahn erzielt wird Der Extraktionsvorgang selbst erfolgt über den Einsatz und das Betatigen der Hebezange 1, welche so zu der Haltezange 20 positioniert wird, dass diese über ihre Stutzbranche 4 und das Dampfüngselement 19 auf die Zahnleiste aufgelegt wird und dabei der Arretiernocken 7 der Hebebranche 5 in die Aussparungen 25 der Haltezange 20 eingreift Ist die Hebezange 1 entsprechend positioniert, erfolgt deren Betätigung, indem die Griffhebel 2, 3 zueinander bewegt werden, wodurch gleichfalls die Hebebranche 5 nach oben bewegt wird

Durch die vorgesehene Krafthaltungseinrichtung 12 ist nun die Möglichkeit gegeben, dass die Aufwartsbewegung der Hebebranche 5 und damit das Einwirken der Hebezange 1 auf die Haltezange 20 zeitlich und hohenmaßig beeinflussbar ist, indem je nach Betätigung der Hebezange 1 der Griffhebel 2 über seine Schräge 9 in eine Zahnlücke der Zahnleiste 10 des Arretierhebels 8 einrastet, dort verweilt und bei Bedarf aus dieser Position in eine andere verbracht werden kann
Praktisch bedeutet dies, dass die Langsextraktion des zu extrahierenden Zahnes stufenweise erfolgt, indem das Abstandsmaß zwischen den Stutz- und Hebebranchen 4, 5 durch die Raststellungen des Griffhebels 2 bestimmbar und einstellbar ist, deren Maße im Millimeterbereich liegen
Dies bedeutet auch, dass der unmittelbare Vorgang der Langsextraktion eines Zahnes nicht in einer Einmalbewegung erfolgt, sondern stufenförmig und in bestimmten Zeitabstanden im zehntel Millimeterbereich bei gleichzeitiger tordierenden/luxierender Bewegungseinleitung über die Haltezange 20, was sich positiv auf das Losen/Heben des zu extrahierenden Zahnes auswirkt und zur Schonung der Alveole beitragt

In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die für einen Extraktionsvorgang notwendigen Einrichtungen für das Tordieren, Luxieren und Heben/Ziehen sowie für ein eventuell notwendig werdendes Intrudieren zu einer Baugruppe in Form eines Funktionselementes ausgebildet, welches in den Figuren 8 und 9 dargestellt ist
So besteht diese Funktionseinheit aus einem äußeren Gehäuse 31, welches als Hebeeinrichtung dient, in dem die als Widerlager füngierenden Auflagen 40 vertikal beweglich gelagert sind Ferner dient dieses äußere Gehäuse 31 als Kraftubertrager, einer Extraktionskraft, auf das Aufnahmegehause 32, in dem der Spannmechanismus 34 zur Zahnfassung und Zahnführung mit festen und beweglichen Branchen 28, 29 ausgebildet ist
Wird es notwendig, eine Kraft zur Intrusion einzuleiten, erfolgt dies gleichfalls über das äußere Gehäuse 31, dem Aufnahmegehause 32 und von dort auf den zwischen den Branchen 28, 29 fixierten Zahn 27, wobei fünktionsbedingt dann die als Widerlager wirkenden verstellbaren Auflagen 40 außer Betrieb sind
Die Antriebe 44 für die Verstellung der Auflagen 40 sind dabei getrennt steuerbar, so dass gesichert ist, dass durch das unterschiedliche Ausfahren der Auflagen 40 die gesamte Funktionseinheit zum zu extrahierenden Zahn 27 positionierbar ist, somit die nachfolgenden Vorgange für die Extraktion in Richtung der Zahnlängsachse auf den Zahn 27 einwirken Somit ist gleichfalls gewahrleistet, dass auch geneigt und schräg sitzende Zahne 27 in ihrer fiktiven Zahnlängsachse extrahiert werden können

Die Verbindung des äußeren Gehäuses 31 zum Aufnahmegehause 32 erfolgt über eine Verbindung 39, die in bevorzugter Weise als Zapfen/Bolzenverbindung ausgeführt ist, somit das Aufnahmegehause 32 im äußeren Gehäuse 31 beweglich gelagert ist Gleichfalls erfolgt über die Verbindung 39 die Aufnahme des Spannmechanismus 34, der zur Zahnfassung und Zahnführung dient, wodurch das Aufnahmegehause 32, bezogen auf das äußere Gehäuse 31, tordierbar,d h beweglich in diesem gelagert, ist Dabei minimieren die zwischen der Innenwandung des äußeren Gehäuses 31 und der Oberseite des Aufnahmegehauses 32 vorgesehenen Zwischenlagen 43 eventuell auftretende Reibkrafte
Am äußeren Gehäuse 31 sind Aufnahmen vorzusehen, in denen Griffeinheiten 41 einsetzbar sind, wie in der Figur 9 gezeigt Dies hat insbesondere den Vorteil, dass je nach Position der Funktionseinheit zum zu extrahierenden Zahn 27 im Oberkieferbereich bzw im Unterkieferbereich und, ob links oder rechts auf der jeweiligen Zahnleiste aufgesetzt, in die Aufnahmen Griffeinheiten 41 einsetzbar sind, somit über die Griffeinheiten 41 das äußere Gehäuse 31 und somit die Funktionseinheit geführt werden kann Dies bedeutet, dass beim bestimmungsgemaßen Einsatz der Funktionseinheit diese über das Griffelement 30 zum zu extrahierenden Zahn 27 verbracht bzw aufgesetzt und entsprechend ausgerichtet wird und nachfolgend über die eingesetzte Griffeinheit 41 die übrigen Funktionselemente gleichfalls positioniert werden können
Diese beiden Vorgange werden durch den behandelnden Arzt beidhandig ausgeführt Um diese Vorgange im Ein-Hand-Betrieb ablaufen lassen zu können, ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel die dann nur noch eine Griffeinheit 41 so zum Griffelement 30 angeordnet, dass diese das Griffelement 30 umspannt und selbstverständlich am äußeren Gehäuse 31 befestigt ist
Diese Anordnung ist in der Figur 1 in gestrichelter Weise dargestellt und mit der Bezugszahl 45 gekennzeichnet Durch diese Anordnung der Griffeinheit 45 besteht nun die Möglichkeit, die gesamte Funktionseinheit mit einer Hand zu handhaben und zu betätigen Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, dass unmittelbar in dieser Griffeinheit 45 die Antriebe für die einzelnen Funktionselemente untergebracht werden können Dies betrifft den Antrieb 33, den Luxationsantrieb 35, den Tordierantrieb 36 und den Antrieb 44 zum Betatigen der Auflagen 40, die einzeln ansteuerbar sind

Wie schon beschrieben, ist im Aufnahmegehause 32 der Spannmechanismus 34 zur Zahnfassung und Zahnführung gelagert, der aus einer festen Branche 28 und einer beweglichen Branche 29 besteht, wobei die bewegliche Branche 29 über einen Antrieb 33 verstellbar ist Die Anordnung des Antriebes 33 ist so gewählt, dass immer eine Relativbewegung zwischen dem Aufnahmegehause 32 und dem Spannmechanismus 34 realisiert werden kann Die seitliche Fuhrung des Spannmechanismus 34 wird durch das Spiel zwischen den Wandungen des Aufnahmegehauses 32 und des Spannmechanismus 34 selbst ermöglicht
Die Verbindung vom Aufnahmegehause 32 zum Spannmechanismus 34 erfolgt mittels Ubertragungselemente 37, beispielsweise Zapfen, die in Aussparungen 38 vom Grundkorper des Mechanismus 34 eingreifen und somit die Beweglichkeit des Spannmechanismus 34 gewahrleistet wird
Die Fuhrungen 38 sind dabei leicht gekrümmt verlaufend ausgebildet, wodurch eine weitere Möglichkeit der Anpassung des Spannmechanismus 34 mit den Branchen 28, 29 zum zu extrahierenden Zahn 27 und zu dessen Lage in der Alveole und somit zum Paradonthalspalt gegeben ist

Der Luxationsantrieb 35 ist im unmittelbaren Bereich zwischen dem Aufnahmegehause 32 und dem Spannmechanismus 34 angeordnet, wahrend der Tordierantrieb 35 zwischen der äußeren Wandung des Aufnahmegehauses 32 und der Innenwandung des äußeren Gehäuses 31 vorgesehen ist

Neben der beschriebenen Anordnung der festen und beweglichen Branche 28, 29 besteht die Möglichkeit, diese Branchen 28, 29 auswechselbar in der Zahnfassung vom Spannmechanismus 34 einzusetzen, was über Schraub-, Steck- bzw Bajonettverschlüsse realisiert werden kann Dies begründet die Vielfältigkeit der vorgestellten Funktionseinheit, da diese nicht nur zu jeder Zahnleiste positioniert und eingesetzt werden kann, sondern auch Anwendung findet, wenn extrem große Zahne 27 zu extrahieren sind Dies kann sowohl für den Humanmedizinbereich zutreffen, aber insbesondere im Bereich der Veterinärmedizin
Dieses begründet einen weiteren Vorteil bezuglich der Anschaf üngskosten zur Instrumentalisierung einer Zahnarztpraxis, da im weitesten Sinne lediglich nur noch diese Funktionseinheit erforderlich wird Ihre breite Anwendungs-/Verwendungsmoglichkeit wird dadurch gesichert, dass je nach Bedarfsfall die entsprechenden Branchen 28, 29 in der Funktionseinheit angeordnet werden müssen
Die zum Einsatz kommenden Antriebe für die einzelnen Funktionselemente der Funktionseinheit können sowohl als mechanische, als elektrische, als hydraulische bzw pneumatische oder auch als magnetische Antriebe ausgebildet sein, deren Zuleitungen bzw Steuerleitungen über das Griffelement 30 zu den einzelnen Antrieben geführt werden, wodurch die Funktionsfahigkeit und das Handling der gesamten Funktionseinheit nicht beeinträchtigt wird

Zur Funktionsweise wird ausgeführt, dass nach dem Verbringen der Funktionseinheit zum zu extrahierenden Zahn 27 die notwendig werdenden Krafteinleitungen für das Spannen, des Hebens oder Ziehens, des Luxierens und Tordierens sowie eines Intrudierens über die Ansteuerung der jeweiligen Antriebe erfolgt. Dabei liegen die Amplituden für das Tordieren/Luxieren und eventuelles Intrudieren in Großenbereichen von zehntel Millimeter, und die Hebevorgange laufen stufenweise im Millimeterbereich ab Speziell beim Hebe- bzw Ziehvorgang kommt vorteilhaft zum Tragen, dass die Auflagen 40, welche auf ihrer Auflageflache mit einer Polsterung 42 versehen sind, einzeln über den Antrieb 44 angesteuert werden können, so dass wiederum gewährleistet ist, dass je nach Lage des zu extrahierenden Zahnes 27 einmal ein exaktes Ausrichten der gesamten Funktionseinheit durch die unterschiedliche Ansteuerung der Auflagen 40 möglich ist, aber insbesondere die Hebe- bzw Ziehvorgange steuerbar sind und ferner die Möglichkeit gegeben ist, über diesen Antrieb 44 sowohl im statischen als auch im Impulsbetrieb arbeiten zu können Wahrend der Hebe- bzw Ziehvorgange sind der Luxationsantrieb 35 und der Tordierantrieb 36 außer Betrieb gesetzt, wodurch gleichfalls gewahrleistet ist, dass die zugeordneten Funktionselemente festgesetzt und arretiert sind