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1. (WO2001037749) METHOD AND DEVICE FOR EXTRACTING TEETH
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Patentansprüche

1 Verfahren zur Extraktion von Zahnen aus der Alveole, bei dem der zu extrahierende Zahn mittels Halte- und Hebeinstrumenten erfasst, gehalten und gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass

auf den zu extrahierenden Zahn in wechsender Folge und nacheinander Hebe-/ Ziehvorgange, Luxier- und Tordiervorgange sowie Intrusionsvorgange eingeleitet werden, wobei der zu extrahierende Zahn mittels eines Halteinstrumentes kraftschlussig umschlossen sowie geführt wird, über das Halteinstrument das Luxieren und Tordieren und über ein Hebeinstrument das Heben/Ziehen erfolgt, wobei die Amplitudenbereiche der Krafteinwirkungen beim Luxieren und Tordieren im Zehntel-Millimeter-Bereich und beim Heben/Ziehen im Millimeter- Bereich liegen

Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

der Intrusionsvorgang als ein Lockerungsvorgang bei schwer zuganglich und zu fassenden Zahnen angewendet wird, deren Amplituden bei Krafteinleitung gleichfalls im Zehntel-Millimeter-Bereich liegen

Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass

die zeitliche Folge der Einleitung von Luxier-, Tordier- und Hebe-/Ziehvorgangen auf den zu extrahierenden Zahn in Beziehung zum desmodontalen Faseraufbau stehen, ein Losen/Zerstoren der desmodontalen Fasern schrittweise, getaktet und fraktioniert ablauft, wobei die einwirkenden Kräfte statischer und/oder impuls- fbrmiger Natur sind Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass

der extrahierte Zahn nach einer Behandlung wieder in seine Alveole replantiert werden kann

Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

als Halte- und Hebeinstrumente speziell ausgebildete Haltezangen (20) und Hebezangen (1) fünktionell in Wirkzusammenhang gebracht werden, wobei die Haltezangen (20) und die Hebezangen (1) mit Krafterhaltungseinrichtungen (12) ausgebildet sind, die an den Enden der Griffhebel (2, 3) einer Hebezange (1) und dem Griffhebel (21) einer Haltezange (20) angeordnet sind

Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen den Griffhebeln (2, 3) der Hebezange (1) eine Krafthaltungseinrichtung (12) vorgesehen ist, die über Federbugel (13, 14) an den Innenseiten der Griffhebel (2, 3) befestigt ist, wobei der Federbugel (13) mit einem Endstuck (18) ein an dem Griffhebel (3) vorgesehenes Ansatzstuck (17) durchgreift und auf einem Arretierhebel (8) aufliegt, der im Ansatzstuck ( 17) federbelastet angeordnet ist und die Hebebranche (5) der Hebezange (1) mit einem Arretiernocken (7) ausgebildet ist, wahrend die Stutzbranche (4) der Hebezange (1) auf ihrer Unterseite mit einer flachenhaften Ausbildung in Form eines Auflageelementes (6) ausgebildet und diesem ein Dampfüngselement (19) zugeordnet ist

Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass

im geschlossenen Zustand der Hebezange (1) die Hebebranche (5) in einer Aussparung der Stutzbranche (4) aufliegt und die Hebebranche (5) mit dem Arretiernochen (7) über die Stutzbranche (4) hinausragt Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass

die Hebebranche (5) im vorderen Bereich abgewinkelt ausgebildet ist, deren Abwinkelung vorzugsweise Z-förmig gestaltet ist

Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass

das Dampfüngselement (19) mit einer selbstklebenden Schicht ausgebildet und auswechselbar auf der Unterseite der Stutzbranche (4) angeordnet, aus einem plastischen Material, vorzugsweise aus einem Gummi, besteht, das auflageseits mit einer Profilierung ausgebildet ist

Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass

die Federbugel (13, 14) in einer Verbindungsstelle (15) formschlussig verbunden

Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass

der Arretierhebel (8) einseitig, mit der Schräge (9) des Griffhebels (2) in Wirkzusammenhang stehend, eine Verzahnung in Form einer Zahnleiste (10) aufweist, die sagezahnfbrmig ausgebildet ist

Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass

die Krafterhaltungseinrichtung (12) über ihr Ansatzstuck (17) und dem Federbugel (13) am oberen Griffhebel (21) der Haltezange (20) angeordnet ist, wobei der untere Griffhebel (21) gleichfalls mit einer Schräge (9) ausgebildet ist und der Arretierhebel (8) einseitig eine Zahnleiste (10) aufweist Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass

im oberen Bereich der Öffnung zwischen den Branchen (24) der Haltezange (20) Aussparungen (25) vorgesehen sind, die verschiedenartig gestaltete Querschnittsformen aufweisen, die kreisförmig, halbkreisförmig, zylindrisch, trapezförmig, rhombenformig oder in anderen Querschnittsformen ausgebildet sind

Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass

die Innenseiten der Branchen (24) mit einer Beschichtung (26) versehen sind, die aus einem plastisch verformbaren Material, vorzugsweise Kunststoff/Elastomere, bestehen und auswechselbar auf den Innenseiten der Branchen (24) angeordnet sind

Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

die Einrichtung als eine in sich geschlossene Funktionseinheit ausgebildet ist, aus einem äußeren Gehäuse mit vertikal beweglich gelagerten Auflagen besteht, in dem ein Aufnahmegehause (32) mit einem Spannmechanismus (34) zur Zahnfassung und Zahnführung vorgesehen ist, das Aufnahmegehause (32) über eine Verbindung (39), vorzugsweise ein bewegliches Verbindungselement, mit dem äußeren Gehäuse (31) verbunden ist und in der Funktionseinheit ein Antrieb (33), ein Luxationsantrieb (35), ein Tordierantrieb (36) und ein Antrieb (44) angeordnet sind

Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass

der Spannmechanismus (34) mit einer Zahnfassung und Zahnführung, bestehend aus einer fest angeordneten Branche (28) sowie einer beweglich angeordneten Branche (29) ausgebildet ist, wobei die bewegliche Branche (29) über den Antrieb (33) verstellbar ist Einrichtung nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass

die Funktionseinheit über ein Griffelement (30) mit dem Spannmechanismus (34) verbunden, zu handhaben ist und das äußere Gehäuse (31) mit umfänglich vorgesehenen Aufnahmen ausgebildet ist, in denen Griffeinheiten (41) einsetzbar

Einrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass

der Spannmechanismus (34) über Trag- und Befestigungselemente in Form von Zapfen (37), die in Fuhrungen (38) eingreifen, schwenkbar zum Aufnahmegehause (32) gelagert ist

Einrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass

die Auflagen (40) auf ihren Unterseiten Polsterungen (42) aufweisen und die Auflagen (40) einzeln über den Antrieb (44) vertikal verstellbar sowie ansteuerbar sind

Einrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass

Antriebe (33, 35, 36, 44) arretier- und festsetzbar sind und als elektrisch, mechanisch, hydraulisch bzw pneumatisch oder magnetisch wirkende Antriebe ausgebildet und deren Zuleitungen bzw Steuerleitungen durch das Innere des Griffelementes (30) geführt sind

Einrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass

der Funktionseinheit eine Griffeinheit (45) derart zugeordnet ist, dass diese im Bereich des Griffelementes (30) dieses umspannend am äußeren Gehäuse (31) befestigt und so gestaltet ist, dass im Inneren der Griffeinheit (45) die Antriebe (33, 35, 36, 44) anordbar sind