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1. (WO1998052362) CHANNEL CODING METHOD
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verfahren zur Kanalcodierung von digitalen
Kommunikationsinformationen (u) , welche gemäß einem bestimmten Mobilfunktstandard zwischen zwei Kommunikationsteilnehmern zu übertragen sind,
wobei die Kommunikationsinformationen (u) einer Codiereinrichtung (26) zugeführt werden, welche mindestens zwei über einen Interleaver (15) verkettete rekursive systematische Faltungscoder (13,14) umfaßt, die jeweils die
Kommunikationsinformationen (u) gemäß einer bestimmten
Faltungscodevorschrift codieren, und
wobei die von den Faltungscodem (13,14) gelieferten codierten Teilinformationen (u,pι,p2) zu kanalcodierten
Kommunikationsinformationen (v) kombiniert werden, welche gemäß dem bestimmten Mobilfunkstandard zu übertragen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) jeweils mit einer Datenrate von mindestens 12 kBit/s zugeführt werden, wobei es sich bei dem bestimmten Mobilfunkstandard um den GSM-Mobilfunkstandard oder einen darauf basierenden
Mobilfunkstandard handelt.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v)
einerseits unverändert die den rekursiven systematischen
Faltungscodem (13,14) zugeführten Kommunikationsinformationen (u) und andererseits jeweils von den rekursiven systematischen Faltungscode (13,14) erzeugte Fehlererkennungsinformationen (Pi/P2) umfassen.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) jeweils mit einer Datenrate von mindestens 14,4 kBit/s zugeführt werden.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) und die kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) jeweils
bitweise in Rahmen zusammengefaßt sind, die jeweils eine zeitliche Dauer von 20 ms aufweisen.

5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) und die kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) jeweils
rahmenweise in Blöcke zusammengefaßt sind, wobei jeder Block mindestens zwei Rahmen umfaßt.

6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) mit einer Datenrate von 22,8 kBit/s vorliegen.

7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) einem Interleaver (28) zugeführt werden, der die zu übertragenden codierten Kommunikationsinformationen (v) auf Blöcke aufteilt, wobei jeder Block acht Rahmen mit jeweils 456 Bits umfaßt.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder rekursive systematische Faltungscoder (13,14) der Codiereinrichtung (26) eine Coderate r gemäß dem Verhältnis r= k/(k+l), wobei k eine natürliche Zahl darstellt.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Coderate (rχ,r2) jedes rekursiven systematischen
Faltungscoders (13,14) größer oder gleich 1/2 ist.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zwischen den zwei rekursiven systematischen
Faltungscodem (13,14) der Codiereinrichtung (26) angeordnete Interleaver (15) eine Interleavingtiefe von 8 Rahmen aufweist.

11. Verfahren nach einem der vorhergehende Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 14,4 kBit/s zugeführt werden.

12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamt-Coderate der Codiereinrichtung (26) 12/19 beträgt.

13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Coderate (ri) des ersten rekursiven systematischen Faltungscoders (13) 4/5 und die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders (14) 3/4 beträgt.

14. Verfahren nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Polynomform als v (D) bzw. v2(D) darstellbaren
Teilinformationen des ersten bzw zweiten rekursiven
systematischen Faltungscoders (13,14) der Codiereinrichtung (26) erhalten werden, indem die ebenfalls in Polynomform als u(D) darstellbaren zu codierenden Kommunikationsinformationen mit einer der Faltungscodevorschrift des jeweiligen rekursiven systematischen Faltungscoders (13,14) ensprechenden
Generatormatrix Gi (D) bzw. G2 (D) multipliziert werden, so daß gilt vi (D) = -u (D) x Gi (D) modulo 2 und v2 (D) = u (D) x G2 (D) odulo 2 ,
wobei gilt :


15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer

Datenrate von ca. 14,5 kBit/s zugeführt werden.

16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Coderate { rx ) des ersten rekursiven systematischen

Faltungscoders (13) 4/5 und die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders (14) 3/4 beträgt.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen, (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 14,8 kBit/s zugeführt werden.

18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Coderate (ri) des ersten rekursiven systematischen Faltungscoders (13) "5/6 und die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders (14) 3/4 beträgt.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 15,2 kBit/s zugeführt werden.

20. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Coderate (ri) des ersten rekursiven systematischen Faltungscoders (13) sowie die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders (14) jeweils 4/5 beträgt.

21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 15,6 kBit/s zugeführt werden.

22. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Coderate (ri) des ersten rekursiven systematischen Faltungscoders (13) 5/6 und die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders (14) 4/5 beträgt.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 15,71 kBit/s zugeführt werden.

24. Verfahren nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,

ERSATZB TT(REGEL26) daß die Coderate (rx) des ersten rekursiven systematischen Faltungscoders (13) 5/6 und die Coderate (r2) des zweiten rekursiven systematischen Faltungscoders 4/5 beträgt.

25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu codierenden Kommunikationsinformationen (u) den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) mit einer Datenrate von ca. 12,0 kBit/s zugeführt werden, wobei die Coderate (ri) des ersten rekursiven systematischen
Faltungscoders (13) und die Coderate (r2) des zweiten
rekursiven systematischen Faltungscoders (14) jeweils 2/3 beträgt.

26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Teil der in den kanalcodierten
Kommunikationsinformationen (v) enthaltenen Bits übertragen wird, falls die Anzahl der einem Block der kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) zugeordneten Bits größer ist als eine bestimmte Bitanzahl.

27. Verfahren nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bestimmte Bitanzahl ein Vielfaches von 456 Bits entspricht.

28. Verfahren nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet,
daß die bestimmte Bitanzahl 3648 entspricht.

29. Verfahren nach Anspruch 25 oder 26,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nicht zu übertragenden Bits so gewählt werden, daß sie in den kanalcodierten Kommunikationsinformationen (v) in regelmäßigen Abständen angeordnet sind.

ERSATZBLÄTT(REGEL 26)

30. Verfahren nach den Ansprüchen 2 und 29,
dadurch gekennzeichnet,
daß die nicht übertragenen Bits der kanalcodierten
Kommunikationsinformationen (v) in den unveränderten ursprünglichen Kommunikationsinformationen (u) angeordnet sind.

31. Verfahren nach Anspruch 2 und Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet,
daß die nicht übertragenen Bits in den von den rekursiven systematischen Faltungscodem (13,14) erzeugten
Fehlererkennungsinformationen (pi, p2) enthalten sind.

32. Verfahren nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur Bits der von demjenigen Faltungscoder (13,14) erzeugten Fehlererkennungsinformationen (pα, p2) nicht übertragen werden, der die niedrigste Coderate (rα, r2) besitzt.

33. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß nach der Übetragung der kanalcodierten
Kommunikationsinformationen (v) diese mit Hilfe eines iterativen Decodierverfahrens decodiert werden.

34. Verfahren nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem iterativen Decodierverfahren sechs Iterationen durchgeführt werden.

35. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Faltungscodevorschrift eines jeden rekursiven systematischen Faltungscoders (13,14) der Codiereinrichtung (26) einer Faltungscodierung mit einem reziproken dualen Faltungscode entspricht.

36. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Faltungscoder (13, 14) über den Interleaver (15) parallel verkettet sind.

37. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Faltungscodevorschriften der Faltungscoder (13, 14) einem terminierten Faltungscode entspricht.