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1. (WO1997018830) USE OF INTERFERON-$g(b) FOR TREATING BRONCHIAL CARCINOMA DURING RADIATION THERAPY
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Patentansprüche

1. Verwendung von mindestens einem Interferon-ß zur Herstellung eines Medikamentes zur Behandlung von einem Patienten mit Bronchialkrebs,
(i) wobei der Patient zeitgleich mit Bestrahlungstherapie
a) Interferon-ß oder
b) mindestens ein Zytostatikum oder
c) eine Kombination aus Interferon-ß und mindestens einem Zytostatikum
erhält, und
(ii) wobei der Patient zusätzlich
(a) während mindestens eines Teiles der Bestrahlungspause oder
(b) während mindestens eines Teiles der Zeit nach der Bestrahlungstherapie
Interferon-ß erhält.

2. Verwendung von mindestens einem Interferon-ß zur Herstellung eines Medikamentes nach Anspruch 1 zur Behandlung von einem Patienten, bei dem der Bronchialkrebs die Form Non-Small-Cell-Lung Cancer ist.

3. Verwendung von einem Interferon-ß nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Interferon-ß ein Derivat des humanen Interferon-ß ist und wobei das Derivat
a) alle allelischen Modifikationen des humanen Interferon-ß umfaßt, welche Modifikationen zu einer Veränderung der Aminosäure-Sequenz führen, wobei mindestens eine, höchstens 15 Aminosäuren substituiert, deletiert oder insertiert sind, ohne dabei die Aktivität des modifizierten Interferon-ß verglichen mit dem Test-Interferon-ß wesentlich zu beeinflussen und b) alle posttranslationalen Modifikationen umfaßt, die nicht wesentlich die Aktivität des aktiven modifizierten Interferon-ß verglichen mit dem Test- Interferon-ß beeinflussen.

4. Verwendung von einem Interferon-ß nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Interferon-ß unglycosiliert oder glycosiliert ist.

5. Verwendung von einem Interferon-ß nach Anspruch 4, das unglycosiliert ist, eine Substituierung in der Position 17 mit Serin und eine Deletion in der Position 1 aufweist.

6. Verwendung von einem Interferon-ß nach Anspruch 4, das einen Anteil an biantennären Oligosccharid-Strukturen von mindestens 60%, einen Anteil von triantennären Oligosaccharid-Strukturen von mindestens 15% und einen Anteil von tetraantennären Oligosaccharid-Strukturen von 0% bis 5% sowie einen Sialinsäuregehalt von mindestens 80% aufweist.

7. Verwendung von einem Interferon-ß nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Interferon-ß pharmakologische Hilfs- und Trägerstoffe, die physiologisch verträglich sind, umfaßt.

8. Verwendung von einem Interferon-ß nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Patient in der gesamten Zeit nach einer Bestrahlungstherapie Interferon-ß erhält.

Verwendung von einem Interferon-ß nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 7, wobei der Patient in der gesamten Zeit zwischen den Bestrahlungstherapien Interferon-ß erhält.