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1. WO1996041681 - PROCESS FOR SPLITTING RESIDUES TO OBTAIN SECONDARY RAW MATERIALS

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]
A n s p r ü c h e

Mehrstufiges Verfahren zur Wiedergewinnung von Sekundärrohstoffen aus
Restmüll ,verschmutzten Kunststoffen,Altmüll und Feinrechengut aus Kläranlagen sowie Sandfangrückständen, PCT Antrag-Kurztitel : Reststoffaufspaltungsverfahren zur Wiedergewinnung von Sekundärrohstoffen,
d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

daß im e r s t e nAnlagenteil vor Ort für trockene Reste

a) schon am Ort der Anlieferung /der regionalen Umladestation in einer mobilen Sieb- und Abscheidekombination von trockenem stofflichen Input wie Restmüll, Siebreste aus Kompostanlagen , verschmutzten Kunststoffen und Altmüll
zuerst sperriges Gut größer 15o mm durch einen Steingittervorsatz eines mobilen Trommelsiebes abgetrennt und einem schonenden Zerkleinerungsvor - gang mit Sackaufreißer zugeführt oder ganze .geschlossene Müllsäcke mit Restmüll an den Ablieferer zurückgestellt werden;

b) durch das mobile Trommelsieb der feinfraktionelle ,überwiegend biogene
Massenanteil k leiner 4o mm / 25 mπ Stückgröße von der Grobfraktion abgesiebt wird;

c) die nach einer zweiten Feinabsiebung der Feinfraktion verbleibende Mittelfraktion lo/15 mm bis 25/4o mm für den Transport in geeignete ,bahncompatible Container abgefüllt wird ;

d) das Feingut aus dem zweiten Feinabsiebungsvorgang einer Metall-Induktions- abscheidung und anschließend einer Intensivrotte zugeführt wird und je nach Qualität nach Ausreifung im Landschaftsbau Verwendung findet;

e) die Grobfraktion nach dem Abwurfförderband für die groben Reste durch einen mindestens 1 m langen ,in Längsrichtung des Abwurfförderbandes stehenden Überbandmagnetabscheider Eisenteile über die Breite eines quer dazu wegführenden Trogförderbandes abzieht und am Ende des Magnetlaufwerks die Eisenmetalle - gemeinsam mit mitgerissenen Kunststoff-Folien-in einen bereitgestellten Fe-Metalle-Container abwirft und
f) beim zweiten Absiebevorgang oder unterstützt durch Windsichter die Kunststoff-Folien von den Fe-Metallen abgetrennt werden

g) der Restmassenstrom der Grobfraktion nach e) vom Trogförderband auf einen mobilen Kontroll-Sortiertisch abgeworfen wird und hier eine erste Sichtkontrolle auf in der Region verwertbare Störstoffe erfolgt ,die gleichzeitig entweder
Geruchsbildung am Transportweg verursachen oder spätere Stoffqualitäten beeinträchtigen können ;

ferner d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,

daß im z w e i t e n Anlagenteil ,stationär und trocken , für trockene Reste

a)der Restmassenstrom nach dem ersten Teil vor Ort in eine eingehauste ,
stationäre Anlage verbracht und auf einer großen Abladefläche abgeleert,
sofort erkennbare große Störstoffe abgesucht und der getrennten Sammlung
durch Wertstoff-Container zugewiesen werden sowie davon nicht betroffene
Reste in einen Flachbunker mit Absaugung und Abluftfilter (per Biofilter) abgekippt werden ;

b)anschließend ein zweiteiliges Steigförderband mit verschiedenen , steuerbaren Geschwindigkeiten und durch Sortierpersonal zu bedienendem Handstoppzug den Restmassenstrom mengenmäßig vordosieren kann ,

c)und anschließend auf die Höhe einer Sortierbühne transportiert ,
die mit Seitgebläse /Windsichtung zum Abwurf großflächiger Kunststoff-Folien in einen ersten Abwurfschacht mit darunter bereitgestelltem,mobilem Container ausgestattet ist ;

d)für weitere 4 Störstoffe Abwurfschächte und darunter bereitgestellte ,mobile Container vorgesehen sind ,um diese sofort einer Verwertung oder einer
weiteren Konditionierungsstufe am Standort zuzuführen ;

e)der nach dem Sortiergang nachgelagerte Restmassenstrom und die Mittelfraktion aus Teil 1 c) gemeinsam unter einen oberlagigen (Fe-)Plattenmagnet geführt werden und kleinstückige Resteisenmetalle und Restproblemstoffe vor der
Zerkleinerung abgezogen (werden

f) vom Restmassenstrom nach e)durch eine Schraubenmühle die großen und gequetschten Stüc allseitig für die nachfolgende lösliche Kraft des Wassers geöffnet werden und generell größere Stücke auf Handtellergröße zerkleinert werden ;

ferner d a d u r c h g ek en n ze i c h n e t ,

daß im d r i t t en Anlagenteil, stationär und naß , für trockene Reste

a) der Restmassenstrom nach dem zweiten Tei l der trockenen stationären
Behandlung über ein Schrägförderband in einen mit Wasser bei entsprechendem Temperaturmilieu befüllten Stofflöser der Bauart Hochzerreißtyp bei einem
Verhältnis von 95 Teilen Wasser zu 5 Teilen Restmasse das zerkleinerte,
noch leicht verschmutzte trockene Stoffgemisch
- aufgrund der Dichte der Partikel klassiert
- faserfähige Stoffe durch den Rühr- und Zerreißvorgang auffasert
- Schmutzpartikel ablöst;

b)der Trogboden-Trograndübergang in einem Winkel von 3o-45% ausgebildet ist, um das durch die Fliehkraft zum Trogrand driftende Schwergut aus dem
Aufgabematerial durch einen Einschnitt in diese Schrägfläche von mindestens 0,5 m Schleusenvolumen an Raum zwischen oberem und unterem Schleusenschieber dieselbe Größe aufweist und mit öffnungs- und Schließmechanismus das Schwergut ausgetragen werden kann ;

c)durch die 3- mm Lochung der Lochteller-Bodenplatte der durch Pumpe abgezogene Faserschlamm über einen Hydrozyklon und weiters in einen Faserschlamm- zwischenbehälter ,von hier in eine Schlammbehandlungskompakteinheit abgezogen ,zu ca. 3o % TS abgepreßt und zu einer Faserschlammkuchenmiete gemeinsam mit dem abgepreßten Faserschlammkuchen aus demselben Naßverfahrensschritt für nasse Reste des Feinrechengutes aus Kläranlagen verbracht und weiter konditioniert wird;

e)die um die abgelösten Schmutzteile befreiten .nichtfaserfähigen Leichtstoffe in einem zweiten NachspülVorgang mit vorgereinigtem Prozeßwasser bei einem Verhältnis von 95 Teilen Wasser zu 5 Teilen Leichtfraktion mit anhaftenden Fasern versetzt und durch eine Abzweigung der Schwergutschleuse in einen Leichtfraktionszwischenbehälter mit Rechengutkorb ausgetragen,entwässert und zur Weiterkonditionierung verbracht werden;

f)die Zerstörung von Keiman,Viren,Pilzen,Sporen,.. im Faserschlammkuchen aus dem
Vorgang nach d) und aus der laufenden Vorfilirierung des Prozeßwassers aus dem Prozeßwassertank mit nach unten konisch zulaufender zylindrischer Ausbildung bis zu einer Schwebfracht-Doppelschleuse mit 0,5 m3 Volumen und
Abzug dieses Schwebfracht-Schlamms durch ein Filtersacksystem nach gemeinsamer Faserschlammkuchenkompostierung durch Dämpfung der Miete daraus
mittels m obi lern DämpfSystem erfolgt ;

g)für trockene Rückstände aus Siebanlagen,aus Kompostanlagen und Altnüllaufbereitung in gleicher Weise wie für Restmüll bis zum dritten Anlagenteil f) erfolgt ;

h)die Behandlung verschmutzter Kunststoffe aus der "Gelben Tonne" bzw.dem
"Gelben Sack" mit der Zerkleinerung durch die Schraubenmühle ( zweiter
Anlagenteil f) beginnt .sofern nicht eine ähnliche Vorbehandlung beim
Lieferanten bereits erfolgt;

i)die Behandlung von Feinrechengut und Sandfangrückständen aus Kläranlagen o.ä. mit direkter Aufgabe in den Stofflöser ,dritter Anlagenteil a) beginnt ;

ferner d a d u rc h ge k e n n z e i c h n e t ,

daß im v i e rt e n Anlaqenteil (weitere Konditionierung für die Verwertung)

a) das erste Ziel die Aufbereitung zu vermarktungsfähigen Sekundärrohstoffen in maximalem Ausmaß (werkstoffliches Recycling) und die Bereithaltung und Zwisehenlagerung von sauberen Restrückständen (rohstoffliche Verwertung) bis zur Abholung durch die Verwerter ist ;durch die2-stufige Naßaufbereitung der Leicht fraktion die Kunststoffe mit Dichte leichter 1 /schwerer 1 abgetrennt und gleichzeitig deren Heizwert infolge Verschmutzungsreduktion auf bis 3o.ooo KJ/kg Husteigt.

b) Überkorn aus dem Hydrozyklon einen Induktionsabscheider zur Abtrennung aller Metalle durchläuft und der nichtmetallische Überlauf dem Bauschuttrecycling zugewiesen ,der metallische dem Metallrecycling zugewiesen wird ;

c) die gereinigte Schwerfraktion mittels Windsichtung Glasbruch von Steinkorn abtrennt und Nichteisenmetalle durch einen NFE-Abscheider abgezogen werden;

d) das reine Leichtfraktionsgemisch mit Separator getrocknet ,feingeshreddert und das Granulat auf leichte Kunststoffe für werkstoffliches Recycling und übrige Kunststoffe und Reststörstoffe für rohstoffliches Recycling separiert wird ;

e) der abgepreßte Faserschlammkompost entweder zur Rottemiete verbracht, gedämpft,umgesetzt und nach der Heißphase von Reststörstoffen feinabgesiebt und mit Rinde bis zur Ausreifungszeit versetzt wird oder

f) auf ein geeignetes K-N-P -Verhältnis bei einem Trockensubstanzgehalt von 32-38% als Pilzzuchtsubstrat konditioniert wird;

g) nur die Mischung zwischen Faserschlammkuchen aus Feinrechengut und Faserschlammkuchen aus Feinfraktion trockener Reststoffe mindestens im Verhältnis 1:1 gewählt wird ,um die Grenzwerte von Gartenkompost nach Ö-Norm
S 2200 B-Kompost bzw.Qualitätskompost nach Düngemittelverordnung zu unter - schreiten ;