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1. WO1994029500 - DRAWING ROLLER UNIT

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Streckrollenaggregat

Die Erfindung betrifft ein Streckrollenaggregat für Streck-spul-Spinnstreckspul- und Streckzwirnmaschinen gemäss Oberbegriff des ersten Anspruches.

Solche Streckrollenaggregate sind bekannt, bspw. aus den europäischen Patentanmeldungen mit den Veröffentlichungsnummern 0 349 829 A2 und 0 454 618 AI, beide Anmeldungen der Anmelderin der jetzigen Patentanmeldung.

Solche Streckrollenaggregate weisen eine hohe Betriebsgeschwindigkeit auf, um bspw. auf den beheizten Galetten Fi-lamentfäden bis zu 6000 m/min und mehr zu fördern und zu erwärmen. Dabei kann eine Galette allein ein Gewicht von bspw. 25 kg aufweisen, so dass die Kombination von Masse und hoher Geschwindigkeit zwangsläufig zu Schwingungen führt, welche innerhalb des Streckrollenaggregates übertragen werden und dabei Resonanzen entstehen können, welche Störungen im Betrieb hervorrufen können.

Das Unterbinden solcher Schwingungen kann auf verschiedene Weise erfolgen, inkl. durch Massnahmen in bezug auf Gewicht und Steifigkeit der in Schwingung geratenden Teile oder andererseits durch entsprechendes Vorsehen von schwingungs-dämpfenden Elementen an geeigneten Stellen.

Das Finden solcher Stellen ist allerdings nicht einfach und erfordert Fantasie im Analysieren und Feststellen möglicher Schwingungen, um dadurch mögliche Schwingungsherde zu erfassen und diese durch Plazieren geeigneter Dämpfungsmittel im wesentlichen zu inaktivieren.

In der Regel werden die rotierenden Teile derart gedämpft gelagert, dass möglichst keine Schwingungen an die stationären Teile übertragen werden, was jedoch je nach Konstruktion zu komplizierten und teuren Lösungen führten kann.
Ausserdem können auch stationäre Teile Eigenschwingungen erzeugen, beispielsweise wenn es sich um Induktoren innerhalb von Galetten handelt, mittels welchen die Mantelwand der Galetten erwärmt wird.

Es war deshalb Aufgabe, neue Wege zu finden, um Schwingungen an stationären Teilen zu unterbinden, welche durch rotie-• rende Elemente oder genannte Eigenschwingungen von stationären Teilen ausgelöst werden können. Erfindungsgemäss wurde die Aufgabe durch die im Kennzeichen des 4. und 16. Anspruches aufgeführten Merkmale gelöst.

Vorteilhafte weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.

Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass es sich um wirksame und trotzdem einfache Lösungen handelt.

Die Erfindung wird anhand beispielhafter Ausführungsformen näher beschrieben.

Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemässes Streckrollenaggregat im
Längsschnitt, schematisch dargestellt,

Fig. 2 eine Variante von Fig. 1,

Fig. 3 ein weiteres Beispiel eines erfindungsgemässen
Streckrollenaggregates ,

Fig. 4 eine Variante eines Details des Streckrollenaggre- gates von Fig . 3 ,

Fig. 5 ein Detail des Streckrollenaggregates von Fig. 1
und 2, vergrössert dargestellt,

Fig. 6 eine Variante des Details von Fig. 5,

Fig. 7 je ein erfindungsge ässes Detail des Streck-bis 13 rollenaggregates von Fig. 3,

Fig. 8a das erfindungsgemässe Detail von Fig. 8, separat
und im Schnitt ge äss den Schnittlinien I (Fig. 8b) dargestellt

Fig. 8b das Detail von Fig. 8a in Blickrichtung A (Fig. 8a) dargestellt

Fig. 9a das erfindungsgemässe Detail von Fig. 9, separat
und in Seitenansicht dargestellt

Fig. 9b das Detail von Fig. 9a in Blickrichtung B (Fig.9a) dargestellt

Fig. 12a eine Variante eines Details der Fig. 12,

Fig. 13a eine vergrösserte Darstellung des erfindungsge- mässen Details von Fig. 13,

Fig. 13b das Detail von Fig. 13a in Blickrichtung C
(Fig.13a) dargestellt

Fig. 14 eine Variante des Streckrollenaggregates von Fig.3,

Fig. 15 erfindungsgemässe Details angewendet im Streckrollenaggregat der Fig. 14, vergrössert dargestellt, Fig. 16 eine erfindungsgemässe Variante der Fig. 15, nur
die obere Hälfte, mit Blick auf Fig. 15 gesehen,
dargestellt.

Die Fig. 1 zeigt ein Streckrollenaggregat 1 mit einer Galette 2 und einem Elektromotor 3 mit einer Welle 8, welche am galettenseitigen Ende mit einem konischen Endabschnitt 13 zur Aufnahme einer Nabe 12 versehen und Bestandteil einer Stirnwand 11 der Galette 2 ist. Mit der Stirnwand 11 ist im weiteren eine Mantelwand 10 verbunden, auf welcher im Betrieb das Filament (nicht gezeigt) in an sich bekannter Weise in mehreren Schleifen aufliegt.

Innerhalb der Mantelwand 10 ist um die Welle 8 herum ein Induktor 16 mit einem Zwischenraum 15 zur Mantelwand 10 vorgesehen, welcher von einem Tragzylinder 18 aufgenommen ist. In dieser Fig. 1 sind Ausschläge der Galette, welche durch radiale Kräfte aufgrund der Rotation der Galette und dadurch entstehender Schwingungen und Eigenschwingungen des Induktors entstehen, mit den gezeichneten Pfeilen N und M rein schematisch dargestellt.

Mit diesen Ausschlägen sei gezeigt, dass im Betrieb die schematisch mit Auslenkung dargestellte Symmetrieachse 28 des Induktors 16 nicht koaxial mit der ebenfalls schematisch mit Gegenauslenkung dargestellten Rotationsachse 29 der Welle 8 liegen muss, was zu Störungen führen kann. Eine koaxiale Lage dieser beiden Achsen mit der geometrischen Achse ist mit der Achse 34 dargestellt.

Der Tragzylinder 18 weist an seinem dem Motor 3 gegenüberliegenden Ende einen Tragzylinderflansch 9 auf, welcher in radialer Richtung mittels einem zu einem Motorgehäuse 23 gehörenden Zentrierring 24 zentriert wird.

In axialer Richtung ist zwischen dem Tragzylinderflansch 9 und einer Motorgehäuse-Stirnwand 32 ein ringförmiger oder eine Anzahl ringförmig angeordneter Schwingungsdämpfer vorgesehen, um zu vermeiden, dass Schwingungen hauptsächlich in axialer Richtung vom Motorgehäuse 23 auf den Tragzylinder 18 und damit an den Induktor 16 übertragen werden.

Der Tragzylinderflansch 9 wird mittels einer Druckfeder 25, welche zwischen dem Tragzylinderflansch 9 und einer Schraube 26 vorgesehen ist und welche beim Anziehen der Schraube 26 bis zu einem in Fig. 5 und 6 gezeigten Anschlag 35 eine Kraft in axialer Richtung gegen den Tragzylinderflansch 9 ausübt, in Richtung gegen die Motorgehäuse-Stirnwand 32 gepresst.

Ein Rotor 22 ist innerhalb des Motorgehäuses 23 von der Welle 8 aufgenommen, welche ihrerseits innerhalb des Motorgehäuses 23 mittels Wälzlager 20 und 21 drehbar gelagert ist.

Mittels einer Schraube 14 ist die Galette 2 mit der Welle 8 fest verbunden.

Die Fig. 2 zeigt im Vergleich zu Fig. 1, dass zwischen dem Zentrierring 24 und dem Tragzylinderflansch 9 zusätzlich ein Schwingungsdämpferring 30 vorgesehen ist oder alternativ eine Anzahl ringförmig angeordneter Schwingungsdämpfer vorgesehen sind, welcher bzw. welche zusätzlich zu den axial gerichteten Schwingungsdämpfungen durch den Schwingungsdämpfer 27 noch radial gerichtete Schwingungen dämpft bzw. dämpfen.

Die übrigen Elemente entsprechen den Elementen der Fig. 1 und sind dementsprechend mit denselben Bezugszeichen versehen.

Die Fig. 3 zeigt eine Variante eines Streckrollenaggregates, welches hier mit 1.1 gekennzeichnet ist. Dieselben Elemente, welche bereits im Zusammenhang mit der Fig. 1 und 2 beschrieben wurden oder dieselbe Funktion aufweisen, haben hier dieselben Bezugszeichen, ausgenommen dass der Schwingungsdämpfer 27 der Fig. 1 und 2 hier mit 27.1 gekennzeichnet ist und dass die Zentrierung des Tragzylinderflansches 9 mittels eines den Gehäuseflansch 49 umgreifenden, zum Tragzylinderflansch 9 gehörenden Zylinderteiles 31 erfolgt.

Ebenfalls ist der Motor 3.1 nicht unmittelbar neben der Galette 2 angeordnet, sondern an einem Gehäuse 17 befestigt, in welchem die Welle 8 mittels den Wälzlagern 4,5,6 und 7 drehbar gelagert ist.

Da in dieser Variante die Ausschläge durch die Kräfte N und M der Fig. 1 und 2 nicht dargestellt sind, liegt die Symmetrieachse des Induktors 16 koaxial mit der Rotationsachse 29 der Welle 8, was mit der geometrischen Achse 34 dargestellt ist.

Die Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt aus der Fig. 3, insbesondere mit einem Schwingungsdämpfer 30.1, welcher analog zum Schwingungsdämpfer 30 der Fig. 2 die Ausschläge in radialer Richtung dämpft und zwischen einem Zylinderteil 31 vom
Tragzylinderflansch 9 und der Lagergehäusestirnwand 49 vorgesehen ist.

Im weiteren weist die Fig. 4 zwischen der Schraube 26 und dem Tragzylinderflansch 9 nicht eine Druckfeder 25 auf, wie dies in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist, sondern einen Schwingungsdämpfer 33, welcher zwischen jeder vorgesehenen Schraube 26 und dem Tragzylinderflansch 9 vorgesehen ist.

Dieser Schwingungsdämpfer hat einerseits die Funktion der Druckfeder 25 und andererseits noch zusätzlich die Funktion gewisser axial gerichteter Schwingungen zu dämpfen.

Die Fig. 5 und 6 zeigen einen O-Ring 30 als radial wirkender Schwingungsdämpfer anstelle des rechteckigen Dämpfers 30 der Fig. 2, jedoch mit derselben Funktion.

In Fig. 6 ist im weiteren anstelle der Druckfeder 25 der in Fig. 4 gezeigte Schwingungsdämpfer 33 vorgesehen, mit den bereits vorgenannten Funktionen.

Die Fig. 7 zeigt einen Federstift 38, welcher mit seinem hinteren Teil im Tragzylinderflansch 9.1 fest eingelassen ist, und welcher auf dem vorderen Teil einen aus einem hohlzylindrischen Dämpfungselement bestehenden radialwirkenden Schwingungεdämpfer 30.2 trägt, der in einer in der Lagergehäuse-Stirnwand 49.1 vorgesehenen Bohrung des Gehäuses 17 eingefügt ist. Der Federstift 38 und der Schwingungsdämpfer 30.2 bilden eine Schwingungsdämpfereinheit 30.A.

Im weiteren ist ein ringscheibenförmiger, in axialer Richtung der Welle 8 wirkender Schwingungsdämpfer 27.2 zwischen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.1 und dem Tragzylinderflansch 9.1 vorgesehen.

Mittels der Schraube 26 und der auf der Schraube 26 vorgesehenen Druckfeder 25 wird der Tragzylinderflansch 9.1 gegen die Lagergehäuse-Stirnwand 49.1 gepresst, jedoch nur derart, dass der Schwingungsdämpfer 27.2 in der Lage ist, die radialen Schwingungen an den Federstift 38 bzw. an den Schwingungsdämpfer 30.2 zu übertragen, das heisst, dass eine Relativbewegung zwischen Tragzylinderflansch 9.1 und Lagergehäusestirnwand 49.1 möglich ist.

In der Regel werden mindestens drei der aus dem Federstift 38 und dem Schwingungsdämpfer 30.2 gebildeten Einheiten 30.A gleichmässig umfänglich verteilt, wobei in Fig. 7 die
Schraube 26 direkt oberhalb dieser Einheit gezeigt ist, jedoch sinnvollerweise zwischen zwei umfänglich verteilten Einheiten aus Federstift 38 und Schwingungsdämpfer 30.2 vorgesehen wird, was übrigens auch für alle umfänglich verteilten Schwingungsdämpfer gilt.

Die Fig. 8 zeigt anstelle der in Fig. 7 aufgeführten zweiteiligen radialen und axialen Dämpfungsmitteln ein Dämpfungsmittel, bestehend aus einem einzigen ringförmigen Element, welches sich einerseits aus einem radial wirkenden ringförmigen Schwingungsdämpfer 30.3 von im wesentlichen achteckigen Querschnitt und andererseits aus dem axial wirkenden ringförmigen Schwingungsdämpfer 27.3 zusammensetzt. Das heisεt, dass der Schwingungsdämpfer 27.3 die axial gerichteten Schwingungen und der Schwingungsdämpfer 30.3 die radial gerichteten Schwingungen dämpft. Dabei ist der achteckige Querschnitt des Schwingungsdämpfers 30.3 in ringförmigen Nuten 61 gefasst, dabei ist eine ringförmige Nute in der Lagergehäuse-Stirnwand 49.2 und die andere im Tragzylinderflansch 9.2 des Tragzylinders 18 eingelassen.

In analoger Weise, wie für Fig. 7 gezeigt, werden auch hier die Flanschen 49.2 und 9.2 mittels Schrauben 26 und Federn 25 zusammengehalten, was jedoch in dieser wie auch in weiteren Figuren lediglich durch die Mittellinie 37, welche in Fig. 7 ebenfalls gekennzeichnet ist, schematisch dargestellt ist.

Die Fig. 8a zeigt separat das in Fig. 8 dargestellte schwin-gungsdämpfende Element, bestehend aus dem ringförmigen
Schwingungsdämpfer 27.3, welcher die axial gerichteten Schwingungen dämpft, und dem am Umfang davon angeschlossenen Schwingungsdämpfer 30.3, welcher die radial gerichteten Schwingungen dämpft. Die Fig. 8b ist eine Draufsicht der Fig. 8a in Blickrichtung A mit der Darstellung der Schwingungsdämpfer 27.3 und 30.3.

Die Fig. 9 zeigt eine Variante des radialen und axialen Dämpfungselementes der Fig. 8, welches ebenfalls aus einem Stück gefertigt ist, wobei es sich hier anstelle des achteckigen radial wirkenden Dämpfungselementes 30.3 um einen Schwingungsdämpfer mit gegenüberliegenden zylindrischen Noppen 30.4 handelt, welche gleichmässig am Umfang verteilt und gegenüberliegend des ringförmigen Schwingungsdämpfers 27.4 angeordnet sind. Die Noppen 30.4 werden je in Bohrungen 50 von gleichem Durchmesser gefasst, welche je entsprechend der Anzahl Noppen 30.4 in der Lagergehäuse-Stirnwand 49.3 und im Tragzylinderflansch 9.3 vorgesehen sind. Mindestens drei solcher Noppenpaare sind gleichmässig am Umfang vorgesehen.

Dabei nehmen die Noppen 30.4 die radialen Schwingungen und der ringförmige Schwingungsdämpfer 27.4 die axialen Schwingungen auf .

Das Zusammenspannen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.3 mit dem Tragzylinderflansch 9.3 geschieht mittels den Schrauben 26 und den Druckfedern 25, was hier lediglich hilfsweise mit der Schraubenachse 37 schematisch angedeutet ist, wobei die Verteilung dieser Schrauben am Umfang ebenso symmetrisch ist wie die Verteilung der Noppen 30.4.

Die Fig. 9a zeigt separat die erfindungsge ässen Schwingungsdämpfer, nämlich die Ringscheibe mit der Kennzeichnung 27.4 als Schwingungsdämpfer zur Aufnahme von axial gerichteten Schwingungen und die noppenartigen Zylinder mit der Kennzeichnung 30.4, welche Schwingungsdämpfer zur Aufnahme von radial gerichteten Schwingungen sind. Dabei sind die Schwingungsdämpfer 30.4 fest mit dem Schwingungsdämpferring 27.4 verbunden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Schwingungsdämpfer 30.4 lediglich in einer Bohrung (nicht dargestellt) im Schwingungsdämpfer 27.4 durchzuschieben, d.h. nicht fest mit diesem Ring 27.4 zu verbinden.

Die Fig. 10 zeigt eine weitere Variante der axialen und radialen Schwingungsdämpfung zwischen einem Tragzylinderflansch 9.4 und einer Lagergehäuse-Stirnwand 49.4, indem hier der radial wirkende Schwingungsdämpfer ein hohlzylin-drisches Dämpfungselement 30.5 ist, welches einerseits mit seiner äusseren zylindrischen Fläche spielfrei in einer Bohrung (nicht gekennzeichnet) im Tragzylinderflansch 9.4 des Tragzylinders 18 aufgenommen ist und andererseits ein Endteil eines Tragbolzens 39 spielfrei aufnimmt, dessen anderes Endteil spielfrei in der Lagergehäuse-Stirnwand 49.4 des Gehäuses 17 aufgenommen ist. Der Schwingungsdämpfer 30.5 und der Tragbolzen 39 bilden eine Schwingungsdämpfereinheit 30.B.

Die axialen Schwingungen werden durch einen ringförmigen Schwingungsdämpfer 27.5 aufgenommen, welcher zwischen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.4 und dem Tragzylinderflansch 9.4 festgehalten ist und mittels den Schrauben 26 und den Federn 25 eine vorgegebene Vorspannung gehalten wird. Diese Vor-rspannung ist derart, dass kein Spiel zwischen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.4 und dem Tragzylinderflansch 9.4 und dem ringförmigen Schwingungsdämpfer 27.5 entstehen kann.

Die Schwingungsdämpfereinheit 30. B ist mit einer vorgegebenen Regelmässigkeit umfänglich verteilt, beispielsweise gleichmässig mit drei Einheiten.

Die Fig. 11 zeigt im weiteren, dass der radial wirkende Schwingungsdämpfer ein hohlzylindrisches Dämpfungselement 30.5 ist, welches in einer Bohrung (nicht gekennzeichnet) in der Lager-Gehäusestirnwand 49.5 des Gehäuses 17.fest eingelassen ist , und dass das Dämpfungselement 30.5 einen Federteil 42 aufnimmt, wobei an einem Ende des Federteiles 42 ein Tragbolzen 41 fest angeschlossen ist, welcher spielfrei im Tragzylinderflansch 9.5 des Tragzylinders 18 und am anderen Ende ein Tragbolzen 41.1 fest angeschlossen ist, welcher spielfrei im Gehäuse 17 eingelassen ist. Der Tragbolzen 41 und 41.1 und der Federteil samt dem Schwingungsdämpfer 30.5 bilden eine Schwingungsdämpfereinheit 30.C.

Für die axiale Dämpfung ist ein ringförmiger Schwingungsdämpfer 27.6 vorgesehen, der wie bereits für die anderen ringförmigen Schwingungsdämpfer zwischen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.5 und dem Tragzylinderflansch 9.5 vorgespannt vorgesehen ist. Dabei diese Vorspannung, wie bereits früher beschrieben, durch die Schraube 26 und die Federn 25 erzeugt.

Wie bereits für die Fig. 10 beschrieben, werden auch diese Dämpfungselemente bestehend aus den Elementen 41, 41.1, 42 und 30.5 gleichmässig, umfänglich verteilt, wobei vorzugsweise drei solcher Einheiten am Umfang verteilt vorgesehen werden, was eine Mehrzahl davon nicht ausschliesst . Wie bereits erwähnt, werden auch die Schrauben 26 mit einer gleichen oder anderen Regelmässigkeit umfänglich verteilt.

Die Fig. 12 weicht in bezug auf die genannte Schwingungsdämpfung in axialer und radialer Richtung von den bisher mit den Fig. 7 bis 11 gezeigten Varianten ab, indem insofern zusätzlich Oel als Dämpfungselement verwendet wird, indem zwischen zwei 0-Ringen 30.6 über eine Bohrung 43 Oel mit einem vorgegebenen Druck, d.h. blasenfrei in diesen Raum gepresst wird, so dass die genannten O-Ringe 30.6 einerseits als Dichtungselemente verwendet werden und andererseits in axialer Richtung durch das bewegte Oel bis zu einem kleinen, jedoch unbekannten Mass verdrängt werden. Zur Hauptsache gechieht jedoch die Dämpfung durch das in Umfangsrichtung verdrängte Oel, welches dazu eine vorgegebene Viskosität aufweist.

Der Zwischenraum zwischen den beiden O-Ringen 30.6 wird nebst den O-Ringen selbst durch einen Ringflansch 44 sowie durch die Lagergehäuse-Stirnwand 49.6 begrenzt, wobei der Ringflansch 44 Teil des Tragzylinderflansches 9.6 ist. In der Fig. 12 ist der Ringflansch 44 in axialer Richtung gezeigt und parallel dazu eine zylindrische Innenfläche der Lagergehäuse-Stirnwand 49.6, wobei es lediglich wesentlich ist, dass sich der Ringflansch 44 und die genannte zylindrische Innenfläche einander im wesentlichen parallel liegen, andererseits ist eine genaue axiale Ausrichtung dieser beiden einander gegenüberliegenden parallelen Flächen nicht notwendig. Die beiden O-Ringe 30.6 und der Federstift 40 bilden zusammen mit dem Oel eine Schwingungsdämpfereinheit 30. D.

Die axial gerichteten Schwingungen werden durch ein o-ring-förmiger Schwingungsdämpfer 27.7 aufgenommen, welcher zwischen der Lagergehäuse-Stirnwand 49.6 und dem Tragzylinder-flanεch 9.6 mit einer gewissen Vorspannung vorgesehen ist. Die Vorspannung wird, wie früher erwähnt, durch die Schraube 26 und den Federn 25 erzeugt, was mit der Achse 37 schematisch ersatzweise dargestellt ist.

Dabei können die Schrauben 26 umfänglich gleichmässig verteilt vorgesehen werden.

Die Fig. 12a zeigt, dass anstelle der O-Ringe 30.6 und dem sich dazwischen befindlichen Oel ein voller Schwingungsdämpfer 30.6.1 vorgesehen werden kann.

Die Fig. 13 zeigt einen ringförmigen Schwingungsdämpfer 27.8, zur Dämpfung der axial gerichteten Schwingungen, welcher zwischen dem Tragzylinderflansch 9.7 und der Lagergehäuse-Stirnwand 49.7 wie vorbeschrieben mit einer vorgegebenen Vorspannung gehalten wird. Der Schwingungsdämpfer 27.8 weist einen Durchlass 57 für einen Federstift 38 auf, welcher mit dem einen Ende fest im Tragzylinderflansch 9.7 aufgenommen ist und am anderen Ende eine in Fig. 13a vergrössert dargestellte und mit Schlitzen 58 versehene Schlitzbüchse 45 trägt. Diese Schlitzbüchse 45 ist von O-Ringen 51 mit einer solchen vorgegebenen Vorspannung
umfasεt, dass der Federstift 38 die Schlitzbüchse 45 spielfrei aufnimmt.

Dabei ist jeder O-Ring in einer am Umfang der Schlitzbüchse eingelassenen Rille 60 (nicht gekennzeichnet) aufgenommen, um seine Stellung auf der Schlitzbüchse 45 auch dann nicht zu verändern, wenn die O-Ringe 51 samt Schlitzbüchse 45 in eine zylindriεche Vertiefung 46, welche durch eine in der Lagergehäuεe-Stirnwand vorgesehenen Bohrung 52 gebildet wird (in Fig. 13a mit strichpunktierten Linien dargestellt) eingeschoben werden. Dabei ist der Innendurchmesser der Bohrung 52 so vorgeεehen, dass die eingeschobenen O-Ringe in radialer Richtung in die genannten Rillen 60 gepresst und damit mit einer vorgegebenen Vorspannung darin gehalten werden, so dass in Kombination, einerεeits der Federstift 38, wie vorbeschrieben, spielfrei in der Schlitzbüchse 45 und anderer-εeitε die O-Ringe εpielfrei in der Bohrung 52 gehalten werden.

Die Schlitzbüchse 45 und die O-Ringe bilden einen radial wirkenden Schwingungsdämpfer 30.7 und diese bilden zusammen mit dem Federstift eine Schwingungsdämpfereinheit 30. E.
Mindestens drei solche Schwingungsdämpfereinheiten 30.7 werden umfänglich verteilt angeordnet, es können jedoch je nach Bedarf auch mehr εein.

Der Vorteil einer εolchen Schwingungεdämpfereinheit 30 E besteht darin, dass das sich in der Lagergehäuse-Stirnwand 49.7 befindliche Ende des Federstiftes 38 bewegen kann, jedoch ohne je irgend ein Spiel zu verursachen, da die Vor-rεpannung in den O-Ringen weder ein Spiel zwiεchen der zylindrischen Bohrung 52 und den O-Ringen noch zwischen dem Federstift 38 und der Schlitzbüchse 45 zuläsεt.

Die Fig. 13b zeigt den Schwingungεdämpfer 30.7 in Blickrichtung C, worin die Elemente mit denεelben Funktionen wie in Fig. 13a mit denselben Kennzeichen gekennzeichnet sind.

Die Fig. 14 sieht als Variante zu Fig. 3 zwiεchen dem Gehäu-εe 17 und den Wälzlagern 4,5,6 und 7 je radial wirkende Dämpfungεelemente 30.12 vor, um die radialen Bewegungen der Welle 8 innerhalb deε Gehäuses 17 zu dämpfen. Diese Fig. 14 dient als allgemeine Ausgangsbasis für die nachfolgende Beschreibung der Figuren 15 und 16.

Die Fig. 15 zeigt eine Kombination der gedämpften Lagerung des Tragzylinders 18 gegenüber einem Adapter 53 sowie der gedämpften Lagerung der Welle 8 gegenüber dem Lagergehäuse 17.

Dabei ist der Adapter 53 zwiεchen dem Tragzylinderflansch 9.8 und einer zum Gehäuse 17 gehörenden Lagergehäuse-Stirn-wand 49.8 vorgesehen. Der Adapter 53 ist mit einem Ende, in axialer Richtung der Welle gesehen, gegen den Tragzylinderflansch 9.8 gerichtet und liegt mit dem anderen Ende, das heiεεt mit dem Adapterflansch 54 an der Lagergehäuse-Stirnwand 49.8 an.

Zwischen dem Tragzylinderflansch 9.8 und dem vorgenannten dagegen gerichteten Ende deε Adapters 53 ist ein ringförmiger Schwingungsdämpfer 27.8 vorgesehen, der die axialen Schwingungen dämpft. Der Schwingungεdämpfer 27.8 ist mit Bohrungen 55 versehen, welche koaxial mit Vertiefungen 46.1 versehen εind, die εich je durch eine Bohrung 52.1 ergeben und denselben Durchmesεer aufweiεen wie diese Vertiefungen 46.1.

Diese Vertiefungen 46.1 dienen, um je einen aus Fig. 13 bekannten radial wirkenden Schwingungsdämpfer 30.7 aufzunehmen. Dabei entspricht die Vertiefung 46.1 der in Fig. 13a mit strichpunktierten Linien begrenzte Vertiefung 46.

Da eε εich auch in dieser Figur um eine radial wirkende Schwingungsdämpfereinheit 30. E handelt, welche derjenigen für Fig. 13 entspricht, ist auch in dieser Figur dieser Schwingungsdämpfer mit 30.7 gekennzeichnet. Im weiteren werden mindestens drei solcher Schwingungsdämpfereinheiten 30. E umfänglich verteilt angeordnet, es können aber auch je nach Bedarf mehr sein.

Entsprechend der eingezeichneten Schraubenachse 37 wird der Tragzylinderflansch 9.8 mittels Schrauben 26 und Federelementen 25 mit einer solchen Vorspannung im ringförmigen Schwingungsdämpfer 27.8 mit dem Adapter 53 zusammengehalten, dass der Schwingungsdämpfer 27.8 in der Lage ist, die axialen Schwingungen zu verarbeiten.

Die gedämpfte Lagerung der Welle 8 ist auf demselben Prinzip der Schwingungsdämpfung wie für den Tragzylinder 18 vorgesehen, indem ein Federstift 38 eines Schwingungsdämpfers 30.8 einerseits in einem Lagergehäuse 48 fest aufgenommen ist, welches zur Aufnahme der Wellenlager 6 und 7 dient. Die Schwingungsdämpfereinheit it hier mit 30. F gekennzeichnet.

Der Federstift 38 nimmt an seinem linken Ende, mit Blick auf die Fig. 15 gesehen, eine Schlitzbüchse mit O-Ringen 51 auf, welche analog Fig. 13a aufgebaut ist.

Ebenfalls sitzt diese Schlitzbüchs-O-Ring-Kombination in einer Vertiefung 46.2, welche im Prinzip der Vertiefung 46.1 entεpricht. Ein zum Adapter 53 gehörender Adapterflanεch 54 liegt unmittelbar an der Lagergehäuse-Stirnwand 49.8 an und ist mit dieser mittelε Schrauben 26 und Federelementen 25 verbunden, was schematiεch mit der Mittellinie 37.1 dargestellt ist.

Dabei sollen mindestens drei Schwingungsdämpfungεelemente 30.7 bzw. 30.8 in einer gleichmässigen Verteilung umfänglich vorgesehen werden, wobei die Schraubverbindungen mittels den Schrauben 25 nicht unbedingt an derselben Stelle wie das Vorsehen der Schwingungsdämpfer angeordnet werden müssen, sondern in einer vorgegebenen Weise dazwischen, was übrigens für alle im Zusammenhang mit den Fig. 7, 10, 11, 13 oder 15 und 16 gezeigten und beschriebenen Schraubverbindungen gilt.

Die Fig. 16 zeigt eine Variante der Fig. 15, indem die
Dämpfung zwischen dem Tragzylinder 18 und dem Lagergehäuse 17 mittels eines axial wirkenden Dämpfungselementes 27.9 durchgeführt wird, wobei das Dämpfungselement 27.9 zwischen dem Tragzylinderflansch 9.9 und der Lagergehäuse-Stirnwand 49.9 angeordnet ist und im Prinzip dem bereits für die Fig. 8 beεchriebenen Dämpfungselement 27.3 entspricht, das heisst, dass die trapezförmigen Erhebungen 30.10 die radial wirkenden Schwingungsdämpfer zwischen Tragzylinderflansch und Lagergehäuse-Stirnwand sind.

Im weiteren geschieht die radiale Dämpfung der Lager 6 und 7 mittels einer radial wirkenden Schwingungsdämpfereinheit 30. C von Fig. 11 wobei der Schwingungsdämpfer hier mit 30.9 und die Schwingungsdämpfereinheit mit 30. G gekennzeichnet ist.

Dabei sind die Lager 6 und 7 in einem Lagergehäuse 48.1 aufgenommen, wobei im Lagergehäuse 48.1 ein Tragbolzen 41 fest angeordnet ist, dessen gegenüberliegendes Ende 41.1 im Gehäuse 17 spielfrei aufgenommen ist.

Zwischen den Tragbolzen 41 und 41.1 ist ein im Durchmesser reduzierter Teil 42 vorgesehen, der zusammen mit den Tragbolzen 41.1 und 41.2 ein zusammenwirkendes Teil bildet, wobei das Teil 42 den radial wirkenden Schwingungsdämpfer 30.9 aufnimmt, der einerseits an einer zylindrischen Innenwand 56 des Gehäuses 17 und anderseitε am Lagergehäuseteil 59 anliegt und dadurch die von der Welle verursachten Schwingungen radial dämpft.

Es sei noch erwähnt, dass eine solche Lagerdämpfung ebenfalls am anderen, hier nicht dargestellten Ende des Lagergehäuses in spiegelbildlicher Anordnung vorgesehen werden kann, und zwar für die Lager 4 und 5 (s. Fig.14).

Letzlich sei noch erwähnt, dass wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt kein Lagergehäuse vorhanden ist, sondern dass die Lagerung der Welle direkt im Motorengehäuse stattfindet, und dass die Dämpfung in der Art, wie es in den Fig. 15 und 16 direkt im Motorengehäuse durchgeführt werden kann. Das heisst, dass die Lager 20 und 21 der Fig. 1 in der Art gelagert würden, wie es mit den Fig. 15 und 16 gezeigt ist.
ERSATZBLATT Ebenfallε können die mit den Figuren 7 bis 16 gezeigten Dämpfungsarten auch mit dem mit den Figuren 1 und 2 sowie 5 und 6 gezeigten Motorengehäuεe 3 angewendet werden.