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1. (WO1994026671) PROCESS FOR TREATING BROMIDE-CONTAINING WATER USING OZONE
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters
Patentansprüche

1. Verfahren zur Wasserbehandlung mittels Ozon, bei dem eine zu behandelnde Menge bromidhaltiges Wasser zur Vermeidung einer Bromatbildung zunächst durch gezieltes Einleiten von C02 auf einen pH-Wert kleiner als 6,5 eingestellt wird, sofern das Wasser nicht schon herkunftsbedingt einen entsprechenden C02-Anteil enthält, und anschließend simultan C02 und Ozon für eine Zeitspanne von mehreren Minuten eingeleitet werden, wobei der Zustrom an C02 so gewählt wird, daß der pH-Wert aufrecht erhalten bleibt und der Menge an Wasser ausreichend viel Ozon für eine Oxidation und eine Entkeimung zugeführt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Ozonisierung eine Filtration über geignete Aktivkohle erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an die Ozonisierung eine Filtration über Aluminiumoxid erfolgt, das geglüht ist und in feiner oder in körniger Form vorliegt, vorzugsweise ein Körnungsband im Bereich 0,1 bis 0,5 mm aufweist.

4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Ozonisierung der pH-Wert unter 6 bleibt.

5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mineral- und Tafelwässer behandelt werden, die entweder herkunftsbedingt einen pH- Wert größer 7 aufweisen oder zwar bereits einen pH-Wert unter 6,5 aufweisen, so daß ein gezieltes Einleiten von C02 zur Erniedrigung des pH- Wertes auf Werte unter 6,5 nicht notwendig wäre, die aber während der Ozonisierung im pH-Wert so ansteigen, daß ohne zusätzliches Einleiten von C02 während der Ozonisierung der pH-Wert auf Werte oberhalb 6,5 ansteigt.

ERSATZBLATT

6. Verfahren nach Anspruch 1 zur Behandlung von Trinkwasser (Leitungswasser), insbesondere zur Aufbereitung von aus Uferfiltraten stammendem bromidhaltigem Wasser.

7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das aufbereitete Trinkwasser nach der Ozonisierung entweder nach einem üblichen Entsäuerungsverfahren oder durch Austrippen des eingeleiteten C0 durch ein geeignetes Gas, insbesondere saubere Luft, auf einen pH-Wert im neutralen Bereich eingestellt wird.

ERSATZBLATT