PATENTSCOPE will be unavailable a few hours for maintenance reason on Monday 03.02.2020 at 10:00 AM CET
Search International and National Patent Collections
Some content of this application is unavailable at the moment.
If this situation persists, please contact us atFeedback&Contact
1. (WO1991017748) ISOXAZOLE-4-CARBOXAMIDES AND HYDROXYALKYLIDENE-CYANOACETAMIDES, DRUGS CONTAINING THESE COMPOUNDS AND USE OF SUCH DRUGS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters
Patentansprüche:

1. Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen,
gekennzeichnet durch einen Gehalt an - oder bestehend
aus - mindestens einer Verbindung der Formel I,Ia oder Ib


ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen, wobei
R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl,
R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
c) Phenyl-(C2-C2)-alkyl, insbesondere Benzyl, d) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
R3 für
a) einen ein-, zwei- oder dreikernigen, ungesättigten heterocyclischen Rest mit 3 bis 13 C-Atomen und
1 bis 4 Heteroatomen aus der Gruppe Sauerstoff,
Schwefel und Stickstoff, wovon höchsten eines von
Stickstoff verschieden ist, im Ringsystem bedeutet, unsubstituiert oder ein- oder mehrfach
substituiert durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen ein- oder mehrfach
substituiert durch
3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
6) Nitro,
7) Hydroxy,
8) Carboxy,
9) Carbamoyl,
10) Oxogruppe,
b) einen Rest der Formel II,

(II)


in der R4 , R5 und R6 gleich oder verschieden sein können und für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert durch

3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod, 4) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6
gemeinsam mit dem Phenylring der Formel II einen Naphthalinring bilden,
5) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 einen

Methylendioxyrest bilden,
6) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
7) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert durch
7.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod, 8) (C1-C3)-Alkylmercapto,
9) (C1-C3)-Alkylmercapto, ein- oder mehrfach
substituiert durch
9.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

10) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod, 11) Nitro,
12) Cyano,
13) Hydroxy,
14) Carboxy,
15) (C1-C3)-Alkylsulfonyl,
16) Carbalkoxy, mit 1 bis 3 C-Atomen in der
Alkylkette,
17) Benzoyl,
18) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch

18.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

18.2 (C1-C3)-Alkyl,
18.3 (C1-C3)-Alkoxy,
19) Phenyl,
20) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
20.1 (C1-C3)-Alkoxy,
20.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

20.3 (C1-C3)-Alkyl,
21) Phenoxy,
22) Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch 22.1 ( C1 - C3 ) -Alkoxy, ein- oder mehrfach
substituiert durch
22.1.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,

22.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

22.3 (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach
substituiert durch
22.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
c) einen Rest der Formel III,

-(CH2)n-COOR10 (III)

in der R10 für
1) Wasserstoff
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
n für eine ganze Zahl von 1 bis 12,
d) R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind, einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden, substituiert durch,
1) Carbonyl am N-Atom benachbarten C-Atom, e) R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind, einen 5- bis 6-gliedrigen Ring der Formel IV bilden,

(IV)

in der W für
1) - CH2-,
2) -CH2-CH2-,
3) -CH2-CH-,


4) -CH2-CH-,


5) -CH2-CH-,


6) -CH2-O- oder
7) -CH2-S- R7 für a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 17 C-Atomen, c) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder
mehrfach substituiert durch Halogen wie
Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl- (C1-C2) -alkyl, insbesondere Benzyl, R8 für a) Wasserstoff,
b) Methyl,
d) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
steht.

2. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels zur
Behandlung von Krebserkrankungen, dadurch
gekennzeichnet, daß man mindestens eine Verbindung der
Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 1, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von
deren physiologisch verträglichen Salzen mit einem
physiologisch annehmbaren Träger und gegebenenfalls
weiteren Zusatz- und/oder Hilfsstoffen in eine
geeignete Darreichungsform bringt.

3. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I,
Ia oder Ib nach Anspruch 1, ihre gegebenenfalls
stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von
Krebserkrankungen.

4. Verwendung von einer oder mehreren der Verbindungen
nach Anspruch 3 zur Herstellung von Arzneimitteln zur
Behandlung von Leukämie-, Sarkom-, Lymphknotentumoroder Hautkrebserkrankungen.

5. Verbindung der Formel I,

(l)

ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls ihre physiologisch verträglichen Salze, wobei
R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl, mit 2 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod, d) Phenyl,
R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
c) Benzyl,
R3 für
a) Pyridyl ein- oder mehrfach substituiert durch,
1) Wasserstoff,
2) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
3) Nitro,
4) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
b) einen Rest der Formel II,

(II)


in der R4, R5 , R6 gleich oder verscheiden sein
können und für
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Nitro,
3) Wasserstoff,
4) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch

4.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

4.2 Methyl,
4.3 Methoxy,
4.4 Benzoyl, 5) (C1-C3)-Alkoxy, ein- oder mehrfach
substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor,. Chlor, Brom oder Jod,
6) (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert
durch
6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
7) Hydroxy,
8) Alkylsulfonyl, mit 1 bis 3 C-Atomen in der
Alkylkette,
9) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 gemeinsam einen Methylendioxyrest bilden,
10) Cyano,
11) (C1-C3)-Alkylmercapto,
12) Benzoyl,
13) (C1-C4)-Alkyl,
c) Pyrimidinyl ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
d) Indolyl,
e) Indazolinyl
steht.

6. Verbindung der Formel Ia oder der Formel Ib,


ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder
gegebenenfalls ihre physiologisch verträglichen Salze, wobei die Reste R7, R8 und R3 unter
a) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl

mit R3 für
1 ) Phenyl
2) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen,
2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert durch Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod, steht,

b) mit R7 für
1) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
2) Wasserstoff,
3) CF3 ,

mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl,
3) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,

mit R3 für
1) Pyridyl,
2) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.2 Ethyl mit 1 bis 3 C-Atomen
3) Pyrimidinyl, substituiert wie bei 2)
4) Thiazolyl, substituiert wie bei 2) und
4.1 Alkoxycarbonyl, mit 1 bis 3 C-Atomen in der
Alkylkette,
5) Benzothiazolyl, substituiert wie bei 2),
6) Benzimidazolyl, substituiert wie bei 2),
7) Indazolyl, substituiert wie bei 2),
8 ) Phenyl,
9) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
9.1 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert durch

9.1.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

9.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
9.3 Methylendioxyrest,
9.4 Nitro,
9.5 Benzoyl,
9.6 Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch

9.6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

9.6.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
9.6.3 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
9.6.4 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder
mehrfach substituiert durch Halogen wie
Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
9.7 Carboxy,
9.8 Hydroxy,
9.9 Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch

9.9.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

9.9.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein oder
mehrfach substituiert durch Halogen, wie
Fluor, Chlor, Brom oder Jod, steht,

c) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,

mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl,

mit R3 für
1) einen Rest der Formel III,

-(CH2)4-COOR10 ,

in der R10 für
1.1 Wasserstoff,
1.2. Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
n für eine ganze Zahl von 1 bis 8, steht, d) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen-, steht,

R8 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie
gebunden sind, einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden,
substituiert durch
2.1 Carbonyl am N-Atom benachbarten C-Atom,
oder

R8 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie
gebunden sind, einen Piperidinring bilden
gegebenenfalls substituiert durch Alkyl mit 1 bis 3
C-Atomen,

bedeuten.

7. Verbindung N-(4-Chlordifluormethoxy)-phenyl-5- ethylisoxazol-4-earboxamid, N-(4-Methylsulfonylphenyl)- 5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(3,5-Di-tert.butyl-4- hydroxyphenyl-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(5- indolyl)-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(6-Indazolyl)-5-methyl-isoxazol-4-earboxamid, N-(5-Indazolyl)-5- methylisoxazol-4-earboxamid, N-Allyl-N-phenyl-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-[3-(1,1,2,2-Tetrafluorethoxyphenyl]-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(4-Cyanophenyl)-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(4-Methylmercaptophenyl)-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(4,6-Dimethyl-2-pyridyl)-5-methylisoxazol-4-earboxamid,
N-(4,6-Dimethy1-2-pyrimidinyl)-5-methylisoxazol-4-earboxamid, N-(4-Trifluormethoxyphenyl)-2-cyano-3-hydroxy- crotonsäureamid, N-[4-(1,1,2,2-Tetrafluorethoxy)- phenyl]-2-cyano-3-hydroxycrotonsäureamid, N-[4-(4-Fluorbenzoyl)-phenyl]-2-cyano-3-hydroxyerotonsäureamid oder
N- (3,4-Methylendioxyphenyl)-2-cyano-3-hydroxy-4-methyl- crontonsäureamid.

8. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 5 bis 7, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von
deren physiologisch verträglichen Salzen zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Rheumaerkrankungen.

9. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an - oder bestehend aus - mindestens einer Verbindung der
Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 5 bis 7, ihre
gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen.

10. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 5 bis 7, ihre
gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen mit einem physiologisch annehmbaren Träger und
gegebenenfalls weiteren Zusatz- und/oder Hilfsstoffen in eine geeignete Darreichungsform bringt.

11. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 5 bis 7, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen.

12. Verwendung von einer oder mehreren der Verbindungen nach Anspruch 11 zur Herstellung von Arzneimitteln zur
Behandlung von Leukämie-, Sarkom-, Lymphknotentumor- und Hautkrebserkrankungen.

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE
[beim Internationalen Büro am 28 Oktober 1991 (28.10.91) eingegangen ursprüngliche Ansprüche 1-12 durch geänderte Ansprüche 1-12
ersetzt; (20 Seiten)]
Patentansprüche:

1. Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an - oder bestehend aus - mindestens einer Verbindung der
Formel I, Ia oder Ib


ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls
mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen, wobei
R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl, R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
c) Phenyl-(C1-C2)-alkyl, insbesondere Benzyl,
d) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
R3 für
a) einen ein-, zwei- oder dreikernigen, ungesättigten
heterocyclischen Rest mit 3 bis 13 C-Atomen und 1 bis 4
Heteroatomen aus der Gruppe Sauerstoff, Schwefel und
Stickstoff, wovon höchstens eines von Stickstoff verschieden ist, im Ringsystem bedeutet, unsubstituiert oder ein- oder
mehrfach substituiert durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen ein- oder mehrfach
substituiert durch
3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
6) Nitro,
7) Hydroxy,
8) Carboxy,
9) Carbamoyl,
10) Oxogruppe,
b) einen Rest der Formel II,


in der R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können und für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

4) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 gemeinsam mit dem Phenylring der Formel II einen Naphthalinring
bilden,
5) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 einen
Methyiendioxyrest bilden,
6) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
7) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
7.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

8) (C1-C3)-Alkylmercapto,
9) (C1-C3)-Alkylmercapto, ein- oder mehrfach substituiert durch
9.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

10) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
11) Nitro,
12) Cyano,
13) Hydroxy,
14) Carboxy,
15) (C1-C3)-Alkylsulfonyl,
16) Carbaikoxy, mit 1 bis 3 C-Atomen in der Alkylkette,

17) Benzoyl,
18) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
18.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
18.2 (C1-C3)-Alkyl,

18.3 (C1-C3)-Alkoxy,
19) Phenyl,
20) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
20.1 (C1-C3)-Alkoxy,
20.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
20.3 (C1-C3)-Alkyl,
21) Phenoxy,
22) Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
22.1 (C1-C3)-Alkoxy, ein- oder mehrfach substituiert
durch
22.1.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
22.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
22.3 (C1-C3) -Alkyl, ein oder mehrfach substituiert durch
22.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
c) einen Rest der Formel III,

-(CH2)n-COOR10 (III)

in der R10 für
1) Wasserstoff
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
n für eine ganze Zahl von 1 bis 12,
d) R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind, einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden, substituiert durch,
1) Carbonyl am N-Atom benachbarten C-Atom,
e) R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind, einen 5- bis 6-gliedrigen Ring der Formel IV bilden,

" N f\~ /\W (I V )

in der W für
1) -CH2-,
2) -CH2-CH 2 -,
3) -CH2-CH-,

4)

5)

6) oder
7)

R7 für a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 17 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch Halogen wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
d) Phenyl-(C1-C2)-alkyl, insbesondere Benzyl,
R8 für a) Wasserstoff,
b) Methyl,
c) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
steht.

2. Arzneimittel gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß
R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
c) Phenyl-(C1-C2)-alkyl, insbesondere Benzyl,
d) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
R3 für
a) Pyridyl ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Wasserstoff,
2) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
3) Nitro,
4) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
b) einen Rest der Formel II,

)


in der R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können und für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein oder mehrfach
substituiert durch
3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 einen
Methylendioxyrest bilden,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
6) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
7) (C1-C3) -Alkylmercapto, 8) (C1-C3)-Alkylmercapto, ein- oder mehrfach substituiert
durch
8.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
9) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
10) Nitro,
11) Cyano,
12) (C1-C3)-Alkylsulfonyl,
13) Benzoyl,
14) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
14.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
14.2 (C1-C3)-Alkyl,
14.3 (C1-C3)-Alkoxy,
15) Phenoxy,
16) Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
16.1 (C1 -C3)-Alkoxy, ein- oder mehrfach substituiert
durch
16.101 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
16.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
16.3 (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert
durch
16.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
c) einen Rest der Formel III,

-(CH2)n-COOR10 (III)

in der R10 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
n für eine ganze Zahl von 1 bis 12, d) R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden
sind, einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden, substituiert durch
1) Carbonyl am N-Atom benachbarten C-Atom,
e) Pyrimidinyl ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
f) Indolyl,
g) Indazolinyl,
R7 für a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 1 bis 17 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch Halogen wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl-(C1-C2)-alkyl, insbesondere Benzyl,
R8 für a) Waserstoff,
b) Methyl,
c) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
steht.

3. Arzneimittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
R1 für Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen,
R2 für Wasserstoff
R3 für a) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
b) einen Rest der Formel II,

(I I )


in der R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können und
für
1) Wasserstoff, 2) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 einen
Methylendioxyrest bilden,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
6) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
7) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
8) Nitro,
9) Benzoyl,
10) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
10.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
10.2 (C1-C3)-Alkyl,
10.3 (C1-C3)-Alkoxy,
11) Phenoxy,
12) Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
12.1 (C1-C3)-Alkoxy, ein oder mehrfach substituiert
durch
12.1.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
12.2 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
12.3 (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert
durch
12.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
R7 für Alkyl mit 1 bis 17 C-Atomen,
R8 für Wasserstoff
steht.

4. Arzneimittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 5- MethylisoxazoI-4-carbonsäure-(4-trifluormethyl)-anilid und/oder N-(4- Trifluormethylphenyl)-2-cyano-3-hydroxy-crotonsäureamid enthält.

5. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung von
Krebserkrankungen, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine
Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 1, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren
physiologisch verträglichen Salzen mit einem physiologisch annehmbaren
Träger und gegebenenfalls weiteren Zusatz- und/oder Hilfsstoffen in eine geeignete Darreichungsform bringt.

6. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I, ia oder Ib nach Anspruch 1, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder
gegebenenfalls mindestens einem von deren physiologisch verträglichen
Salzen zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von
Krebserkrankungen.

7. Verwendung von einer oder mehreren der Verbindungen nach Anspruch 6 zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Leukämie-, Sarkom-, Lymphknotentumor- oder Hautkrebserkrankungen.

8. Verbindung der Formel I,



ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls ihre physiologisch verträglichen Salze, wobei R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl mit 2 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl,
R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
c) Benzyl,
R3 für
a) Pyridyl ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Wasserstoff,
2) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
3) Nitro,
4) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
b) einen Rest der Formel II,



in der R4, R5, R6 gleich oder verschieden sein können und für

1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Nitro,
3) Wasserstoff,
4) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
4.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4.2 Methyl,

4.3 Methoxy,
4.4 Benzoyl,
5) (C1-C3-)Alkoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
6) (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
7) Hydroxy,
8) Alkylsulfonyl, mit 1 bis 3 C-Atomen in der Alkylkette,
9) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 gemeinsam
einen Methylendioxyrest bilden,
10) Cyano,
11 ) (C1-C3)-Alkylmercapto,
12) Benzoyl,
13) (C1-C4)-Alkyl,
c) Pyrimidinyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
d) Indolyl,
e) Indazolinyl,
f) einen Rest der Formel III,

-(CH2)n-COOR10 (III)

wobei
R10 für Wasserstoff oder Alkyl mit bis zu 4 C-Atomen und
n für eine ganze Zahl von 1 bis 12 stehen, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Stickstoffatom, an das sie
gebunden sind, einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden, bei dem in Nachbarschaft zu dem Stickstoffatom eine Carbonylgruppe steht.

9. Verbindung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
R1 für
a) Wasserstoff,
b) Alkyl, mit 2 bis 6 C-Atomen,
c) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
d) Phenyl,
R2 für
a) Wasserstoff,
b) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen,
c) Benzyl,
R3 für
a) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Wasserstoff,
2) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
3) Nitro,
4) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
5) Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
b) einen Rest der Formel II,

( I I )



in der R4, R5, R6 gleich oder verschieden sein können und für
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Nitro,
3) Wasserstoff,
4) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
4.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4.2 Methyl,

4.3 Methoxy,
4.4 Benzoyl,
5) (C1-C)-Alkoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
6) (C1-C)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
6.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
7) Hydroxy,
8) Alkylsulfonyl, mit 1 bis 3 C-Atomen in der Alkylkette,
9) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 gemeinsam
einen Methylendioxyrest bilden,
10) Cyano,
11 ) (C1-C3)-Alkylmercapto,
12) Benzoyl,
13) (C1-C4)-Alkyl,
C) Pyrimidinyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
1) Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
d) Indolyl,
e) Indazolinyl
steht.

10. Verbindung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
R1 für Alkyl mit 2 bis 6 C-Atomen,
R2 für Wasserstoff,
R3 für
a) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch,
1) Waserstoff,
2) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
b) einen Rest der Formel II,

( I I )

in der R4, R5, R6 gleich oder verschieden sein können und für
1) Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2) Nitro,
3) Benzoyl,
4) Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
4.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
4.2 Methyl,
5) (C1-C3)-Alkoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
5.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
6) (C1-C4) -Alkyl,
7) (C1-C3)-Alkyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
7.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
8) Wasserstoff,
9) in der R4 für Wasserstoff und R5 und R6 gemeinsam
einen Methylendioxyrest bilden,
steht.

11. Verbindung der Formel Ia oder der Formel Ib,

;
£


ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder gegebenenfalls ihre physiologisch verträglichen Salze, wobei die Reste R7, R8 und R3 unter
a) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 2 bis 4 C-Atomen
mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl,
mit R3 für
1) Phenyl,
2) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen,
2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.3 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach substituiert
durch
2.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.4 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.5 Methylendioxyrest,
2.6 Nitro,
2.7 Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.7.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.7.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod, steht,

b) mit R7 für
1) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
2) Wasserstoff,
3) CF3,
mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl,
3) Alkenyl mit 2 bis 3 C-Atomen, mit R3 für
1) Pyridyl,
2) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3) Pyrimidinyl, substituiert wie bei 2)
4) Thiazolyl, substituiert wie bei 2) und
4.1 Alkoxycarbonyl, mit 1 bis 3 C-Atomen in der Alkylkette,
5) Benzothiazolyl, substituiert wie bei 2),
6) Benzimidazolyl, substituiert wie bei 2),
7) Indazolyl, substituiert wie bei 2),
8) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
8.1 Benzoyl,
8.2 Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
8.2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
8.2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
8.2.3 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
8.2.4 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom
oder Jod,
8.3 Carboxy,
8.4 Hydroxy,
steht,
C) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen
mit R8 für
1) Wasserstoff,
2) Methyl,
mit R 3 für
1) einen Rest der Formel III, -(CH2)n-COOR10

in der R10 für
1.1 Wasserstoff,
1.2 Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
n für eine ganze Zahl von 1 bis 8 steht,
d) mit R7 für
1) Wasserstoff,
2) Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
steht,
R8 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind,
einen 4- bis 9-gliedrigen Ring bilden, substituiert durch
2.1 Carbonyl am N-Atom benachbarten C-Atom, oder
R8 und R3 zusammen mit dem Stickstoff, an das sie gebunden sind,
einen Piperidinring bilden
gegebenenfalls substituiert durch Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
bedeuten .

12. Verbindung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Reste R7, R8 und R3 unter
a) mit R7 für Alkyl mit 2 bis 4 C-Atomen,
mit R8 für Wasserstoff,
mit R3 für
1) Phenyl,
2) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder
Jod,
2.3 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder mehrfach
substituiert durch
2.3.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,

2.4 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.5 Methylendioxyrest,
2.6 Nitro,
2.7 Phenoxy, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.7.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.7.1 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder
mehrfach substituiert durch Halogen, wie
Fluor, Chlor, Brom oder Jod, steht,
b) mit R7 für Alkyl mit 1 bis 4 C-Atomen,
mit R8 für Wasserstoff,
mit R3 für
1) Pyridyl,
2) Pyridyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen
3) Phenyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
3.1 Benzoyl,
3.2 Benzoyl, ein- oder mehrfach substituiert durch
3.2.1 Halogen, wie Fluor, Chlor, Brom oder Jod,
3.2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen,
3.2.3 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen,
3.2.4 Alkoxy mit 1 bis 3 C-Atomen, ein- oder
mehrfach substituiert durch Halogen, wie
Fluor, Chlor, Brom oder Jod, steht,
bedeuten.

13. Verbindung N-(4-Chlordifluormethoxy)-phenyl-5-ethylisoxazol-4-carboxamid, N-(4-MethylsulfonylphenyI)-5-methylisoxazol-4-carboxamid, N-(3,5-Di-tert.- butyl-4-hydroxyphenyl-5-methylisoxazol-4-carboxamid, N-(5-indolyl)-5- methylisoxazol-4-carboxamid, N-(6-lndazolyl)-5-methyl-isoxazol-4-carboxamid, N-(5-lndazolyl)-5-methyiisoxazol-4-carboxamid, N-Allyl-N-phenyl-5-methyl- isoxazol-4-carboxamid, N-(4,6-Dimethyl-2-pyridyl)-5-methylisoxazol-4- earboxamid, N-(4,6-Dimethyl-2-pyrimidinyl)-5-methylisoxazol-4-carboxamid, N- (4-Trifluormethoxyphenyl)-2-cyano-3-hydroxy-crotonsäueamid, N-[4-(1,1,2,2- Tetrafluorethoxy)-phenyl]-2-cyano-3-hydroxycrotonsäureamid, N-[4-(4- Fluorbenzoyl)-phenyl]-2-cyano-3-hydroxycrotonsäureamid oder N-(3,4- Methylendioxyphenyl)-2-cyano-3-hydroxy-4-methyl-crotonsäureamid.

14. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 8 bis 13, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen zur
Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Rheumaerkrankungen.

15. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an - oder bestehend aus - mindestens einer Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 8 bis
13, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen.

16. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels, dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 8 bis 13, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen mit einem physiologisch annehmbaren Träger und gegebenenfalls weiteren Zusatz- und/oder
Hilfsstoffen in eine geeignete Darreichungsform bringt.

17. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I, Ia oder Ib nach Anspruch 8 bis 13, ihre gegebenenfalls stereoisomeren Formen und/oder mindestens einem von deren physiologisch verträglichen Salzen zur
Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Krebserkrankungen.

18. Verwendung von einer oder mehreren Verbindungen nach Anspruch 17 zur
Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung von Leukämie-, Sarkom-,
Lymphknotentumor- und Hautkrebserkrankungen.

IN ARTIKEL 19 GENANNTE ERKLÄRUNG

Die neuen Ansprüche 2 bis 4 sind abhängige Ansprüche von Anspruch 1 und beziehen sich auf besondere Ausführungsarten von Anspruch 1. Die Umnumerierung der ursprünglichen Ansprüche 2 bis 4 war erforderlich, um die Unteransprüche 2 bis 4 in zweckmäßiger Weise zusammenzufassen.

Anspruch 8 ist neu und unterscheidet sich von Anspruch 9 durch den Teil f). Der ermittelte Stand der Technik durch die Internationale Teilrecherche vom 26.02.1991 und der Internationale Recherchebericht vom 03.09.1991 zeigen, daß die in Teil f) von Anspruch 8 genannten Verbindungen, die identisch mit den in Anspruch 1 genannten Verbindungen der Formel I Teil c) und d) sind, neu sind. Die Herstellung und Verwendung der Verbindungen der Formel I gemäß Anspruch 9 Teil f) ist in der Beschreibung Seite 1 , 3. Absatz und auf den Seiten 7 und 8 offenbart.

Die Änderungen in Anspruch 1 1 , Teil a) und b), erfolgten aufgrund des Internationalen Rechercheberichts vom 03.09.1991.

Die Korrektur des offensichtlichen Fehlers in Anspruch 11 (Teil b) (mit R3 für 2.2 Alkyl mit 1 bis 3 C-Atomen) ergibt sich aus dem Zusammenhang dieses Satzes. Ferner wird dieser Sachverhalt durch die Herstellungsbeispiele 79 und 80 (Seite 30) gestützt. Die Änderung der Formel III in Anspruch 11 ergibt sich aus der Definition der Formel III in der Beschreibung, Seite 5 und in Anspruch 1 , Seite 40.
Anspruch 12 ist ein von Anspruch 1 1 abhängiger Anspruch und bezieht sich auf eine besondere Ausführungsart des Gegenstands von Anspruch 11.
Die Umnumerierung der ursprünglichen Ansprüche 7 bis 12 in 13 bis 18 ergibt sich aufgrund der vorher vorgenommenen Änderungen.