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1. (WO1991014221) PORTABLE COMPUTER
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Tragbarer Computer

Die Erfindung betrifft einen tragbaren Computer (PC) im Laptop-Format entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Mit der zunehmenden Miniaturisierung ist es vor Jahren zunächst gelungen, leistungsfähige Computer als Auf-tisch-Geräte bzw. Untertisch-Geräte herzustellen, so daß sie als eigenständige Geräte am Arbeitsplatz eines Benutzers aufgestellt werden konnten; derartige Computer wurden als Personal Computer (PC) bezeichnet. Die weitere Entwicklung brachte eine weitere Reduzierung der Abmessungen und des Gewichtes der Personal Computer, so daß sie als sogenannte Portables in tragbaren Koffern untergebracht werden konnten. Die jüngste Entwicklung sind sogenannte Laptops; darunter versteht man Personal Computer im Aktentaschenformat und mit geringem Gewicht, die in Bereichen einsetzbar sind, in denen sie bisher wegen zu großer Abmessungen und zu großen Gewichtes noch nicht einsetzbar waren.

Ein großer Mangel bisher bekannter Computer im Laptop-Format wird darin gesehen, daß sie keine oder nur wenig leistungsfähige Drucker haben. Insbesondere ist es bisher nicht gelungen, in einen Laptop-Computer einen Druk-ker zu integrieren, welcher beispielsweise das im modernen Geschäftsverkehr übliche DIN-A4-Format bedrucken kann. Bei den meisten Laptop-Computern besteht deshalb nur die Möglichkeit, einen herkömmlichen Drucker anzuschließen, was die Einsatzmöglichkeit des Computers als mobiles Gerät stark beeinträchtigt.

Es ist auch bereits ein tragbarer Computer der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art bekannt, in den ein Drucker direkt integriert ist (EPSON HX-20) . Bei diesem bekannten Gerät sind die Eingabetastatur, der Bildschirm und die Druckeranordnung in einem Basisge-häuses zusammengefaßt, wobei der vordere, dem Benutzer zugewandte Teil der Geräteoberseite von der Eingabetastatur eingenommen wird, während ein Drucker, ein Bildschirm und eine Mikrokassettenstation im hinteren Bereich des Basisgehäuses nebeneinanderliegend angeordnet sind. Bei dieser Anordnung steht für jede der letztgenannten Komponenten jeweils nur etwa ein Drittel der Gerätebreite zur Verfügung. Der bei dem bekannten Laptop-Computer eingesetzte. Drucker hat deshalb nur eine Zeilenbreite von 24 Zeichen, so daß er für einen großen Teil der von einem Computer zu lösenden Aufgaben, insbesondere für eine Textverarbeitung, nicht verwendbar ist.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen tragbaren Computer im Laptop-Format der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu schaffen, welcher im wesentlichen die Leistungsfähigkeit herkömmlicher Personal Computer hat, wobei er insbesondere auch in der Lage sein soll, Papier im gebräuchlichen DIN-A4-Format oder ähnlichen Formaten, Formulare und dergleichen zu bedrucken.

Während bei den bekannten Lösungen dem Drucker der Raum zugewiesen wird, welcher bei im wesentlichen vorgegebener Gesamtgröße des Gerätes (Aktentaschenformat) nach Unterbringung der Eingabetastatur, des Bildschirmes sowie gegebenenfalls weiterer Komponenten noch übrig bleibt, wird gemäß der vorliegenden Erfindung das Basisgehäuse zunächst in erster Linie an die Druckaufgaben angepaßt, indem eine der Hauptabmessungen des Ba-sisgehäuses, vorzugsweise seine Breite, im wesentlichen vollständig für die Breite des Transportkanals ausgenutzt wird, so daß dieser Breite entsprechende Formate bedruckbar sind. Durch die gewählte Anordnung des Transportkanals ist eine Auflagefläche für den Druckträger verwirklicht, die im wesentlichen mit der Grundfläche des Basisgehäuses übereinstimmt. Die Druckeranordnung ist demnach als Flachbettdrucker ausgebildet, welcher sich in Verbindung mit einem geeigneten Druckkopf hervorragend zum Bedrucken von Formularen, zum Anfertigen von Durchschlägen usw. eignet.

Die erfindungsgemäße Anordnung erlaubt es, einen leistungsfähigen Drucker im Basisgehause unterzubringen und dessen Abmessungen so kompakt zu halten, daß die Eingabetastatur und/oder der Bildschirm als vom Basisgehause getrennte Einheiten bei einer Außerbetriebs-stellung an das Basisgehause angelegt werden können, ohne daß die im wesentlichen vorgegebenen Gesamtabmes-sungen des Laptop-Formates überschritten werden. Diese Konfiguration entspricht der Transportkonfiguration. Für den Einsatz v/erden die Eingabetastatur und der Bildschirm in eine Betriebsstellung gebracht.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Eingabetastatur zwischen einer auf dem Basisgehause aufliegenden Außerbetriebsstellung und einer an dessen vorderer Bedienungsseite vor dem Basisgehause angeordneten Betriebsstellung schwenkbar am Basisgehause gelagert ist. Die Abmessungen der Eingabetastatur sind so gewählt, daß diese bei der Außerbetriebsstellung der Eingabetastatur über den Grundriß des Basisgehäuses nicht übersteht; gleichzeitig ist die eigentliche Tastatur bei ihrer Außerbetriebsstellung geschützt, da die Tastenseite auf der Oberseite des Ba-sisgehäuses aufliegt.

In ähnlicher Weise ist erfindungsgemäß das Bildschirm-gehäuse mit dem Bildschirm zwischen einer auf dem Basisgehäuse aufliegenden Außerbetriebsstellung und einer hochgeklappten Betriebsstellung schwenkbar. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei der Außerbetriebs-stellung die eigentliche Bildschirmflache auf dem Gehäuse aufliegt, so daß er in seiner Transportkonfigura-tion wirksam geschützt ist; seine Abmessungen sind vorzugsweise so gewählt, daß er in seiner Außerbetriebs-stellung über den Grundriß des Basisgehäuses nicht übersteht.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Eingabetastatur und/oder der Bildschirm vom Basisgehause abnehmbar und unabhängig von diesem aufstellbar ausgebildet sind, wobei sie jeweils über ein Verbindungskabel mit dem Basisgehause lösbar verbunden sind. Damit besteht die Möglichkeit, die Druckeranordnung auch ohne die Eingabetastatur und den Bildschirm als selbständigen Drucker zu verwenden. Dieser Aufgabe dient auch ein weiteres, später genauer erläutertes Merkmal, nach welchem die elektrischen und/oder elektronischen Bauteile für den Computerteil des Gerätes als eigener Einschub in das Basisgehause einsetzbar ist; dieser Einschub kann bei einer Verwendung der Druk-keranordnung als selbständiger Drucker fortgelassen werden.

Es ist aber auch möglich, nur die Eingabetastatur oder nur den Bildschirm vom Basisgerät abzukoppeln und insbesondere im Heim- oder Bürobetrieb durch höherwertige Geräte zu ersetzen.

Der Transportkanal hat dann vorzugsweise eine im wesentlichen sich über die ganze Breite des Basisgehäuses erstreckende Breite, so daß die Breitenabmessungen des Basisgehäuses weitgehend ausgenutzt werden. Die Breite des Transportkanals beträgt erfindungεgemäß wenigstens etwa 21 cm, was der Breite eines hochkant liegenden DIN-A4-Formates entspricht.

Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Druckeranordnung ein Nadeldrucker mit einem quer zur Transportrichtung des Druckträgers beweglich gelagerten Nadeldruckkopf. Derartige Nadeldruckköpfe ermöglichen das Schreiben von Durchschlägen, das Beschreiben von mehrlagigen Formularen usw.

Das Basisgehause ist vorzugsweise in der Transportebene des Druckträgers geteilt, so daß sich ein unteres Gehäuseteil und ein auf das untere Gehauseteil aufsetzbarer, bzw. von diesem abhebbarer Gehäuseaufsatz ergibt, wobei das untere Gehäuseteil eine erste Gruppe von Funktionsbauteilen mit dem in Druckzeilenrichtung verfahrbaren Druckkopf, unteren Druckträger-Transportrollen und einer Farbbandanlage, jeweils mit ihren An-triebseinrichtungen, aufnimmt und im oberen Gehäuseauf-satz eine zweite Gruppe von Funktionsbauteilen mit einem Druckwiderlager und mit oberen Widerlagern für die unteren Transportrollen angeordnet ist. Diese Teilung ermöglicht in besonders günstiger Weise einen Zugang zu einzelnen Funktionsbauteilen für den Service-Fall, bzw. zum Papiertransportkanal für den Fall eines Papierstaus. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, den Druckkopf im Gehäuseaufsatz und das Druckwiderlager im hinteren Gehäuseteil unterzubringen.

Die Widerlager für die unteren Transportrollen sind vorzugsweise als obere Transportrollen ausgebildet, wobei den unteren und oberen Transportrollen jeweils Kupplungsmittel zugeordnet sind, die beim Aufsetzen des Gehäuseaufsatzes miteinander in Kupplungseingriff kommen.

Eine wesentliche Maßnahme zur Verringerung der Bauhöhe des Basisgehäuses ist, daß im unteren Gehäuseteil eine elektrische bzw. elektronische Antriebs- und Steue-rungsmodulanordnung für den Drucker vorgesehen ist, mit der im wesentlichen alle elektrischen und elektronischen Funktionsbauteile des Druckers steckverbunden sind. Dadurch ergibt sich eine sehr kompakte Anordnung dieser Funktionsbauteile und es wird eine Voraussetzung für eine besonders flachbauende Anordnung geschaffen, wie anhand eines Ausführungsbeispielε weiter hinten genauer beschrieben wird. Außerdem entfallen durch die direkten Steckverbindungen der Funktionsbauteile mit der Antriebs- und Steuerungs odulanordnung Kabelverbindung zwischen den Funktionsbauteilen einerseits und zwischen diesen und der Antriebs- und Steuerungsmodulanordnung andererseits, so daß auch die Montage und eventuelle Service-Arbeiten erheblich erleichtert werden.

Als weitere wesentliche Maßnahme zur Erzielung einer flachen Bauweise ist vorgesehen, daß die Farbbandkassette auf die Oberseite des unteren Gehäuseteils flach auflegbar ist, derart, daß ihre flache Oberseite mit der mit der Grundfläche des Transportkanals bündig ist; durch diese Anordnung fügt sich die Farbbandkassette in idealer Weise auch in ein flaches Basisgehäuse ein. Außerdem erfüllt die Farbbandkassette eine zusätzliche Aufgabe, indem sie als Auflagetisch für den Druckträger dient, so daß ein gesonderter Auflagetisch nicht erforderlich ist, was zu einer Reduzierung der Bauhöhe ausgenutzt werden kann.

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Oberseite des unteren Gehäuseteils durch eine im wesentlichen in der Druckträgerebene liegende Deckplatte gebildet, die einen vertieften Bereich zur Aufnahme der Farbbandkassette aufweist; die Deckplatte ist mit Durchbrechungen für den Druckkopf, für in Einzugsrich-tung des Druckträgers vor bzw. hinter dem Druckkopf liegende untere Transportrollen, für den Transportrollen zugeordnete Kupplungsmittel und für wengistens einen Antriebszapfen für die Farbbandkassette versehen. Dabei ist erfindungsgemäß die Durchbrechung für den Druckkopf, die durch einen wenigstens über die Druckzeilenbreite sich erstreckenden Schlitz gebildet ist, in einem in Einzugsrichtung des Drucktragers hinteren, durch die eingelegte Farbbandkassette nicht abgedeckten Teil des vertieften Bereiches angeordnet. Die Durchbrechungen für die vor dem Druckkopf liegenden Transportrollen sind erfindungsgemäß in einem durch die eingelegte Farbbandkassette abgedeckten Bereich der Vertiefung angeordnet, wobei die Farbbandkassette selbst dann auch mit Durchbrechungen für den Durchtritt dieser Transportrollen versehen ist.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Farbbandkassette mit bezüglich der Einzugsrich-tung des Druckträgers seitlichen Führungsstegen für die Seitenführung des Druckträgers ausgestattet ist, wobei diese seitlichen Führungsstege jeweils mit entsprechenden, auf dem nicht vertieften Bereich der Deckplatte angeordneten Seitenstegen fluchten.

Der Gehäuseaufsatz ist gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung um eine quer zur Einzugsrichtung des Druckträgers und parallel zur Druckträgerebene liegende Schwenkachse schwenkbar mit dem unteren Gehäuseteil verbunden; es sind Federmittel vorgesehen, durch die der Gehäuseaufsatz in seine auf dem unteren Gehäuseteil aufliegende Stellung vorbelastet ist. Durch die Federmittel werden die oberen Widerlager für die unteren Transportrollen mit einer bestimmten, vorgegebenen Kraft an die unteren Transportrollen bzw. an einen Druckträger angelegt, wobei unterschiedliche Dicken des Drucktragers automatisch durch die sich ergebenden unterschiedlichen Einstellungen des Gehäuseaufsatzes berücksichtigt werden.

Wie bereits weiter vorne beschrieben wurde, ist die Antriebs- und Steuerungsmodulanordnung für den Drucker als über dem Boden des unteren Gehäuseteils angeordnete flache Schaltungsplatine ausgebildet. Sie nimmt vorzugsweise nur einen Teil des Basisgehäuses ein, so daß das Basisgehause auch Platz für die elektrischen und/oder elektronischen Komponenten des Computerteils bietet. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß in den unteren Gehäuseteil ein Einschub mit den elektrischen und/oder elektronischen Bauteilen des Computerteils einschiebbar ist, die einerseits mit der Antriebs- und Steuerungsmodulanordnung des Druckers und andererseits mit der Eingabetastatur, dem Bildschirm sowie gegebenenfalls mit zugeordneten Peripheriegeräten verbindbar sind. Der Einschub ist vorzugsweise in eine in der Rückseite des Basisgehäuses angeordnete Einschuböffnung einschiebbar. Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfaßt der Einschub einen im Längsschnitt im wesentlichen L-förmigen Support mit einer Bodenwand und einer die Einschuböffnung verschließenden Rückwand, wobei die Bodenwand in an den Seitenwänden des Basisgehäuses ausgebildete Führungsschienen einschiebbar ist. Der Einschub trägt eine oder mehrere im wesentlichen zur Bodenwand parallele Schaltungsplatinen, die auf die Innenseite der mit Ausgangssteckern bestückten Rückwand aufsteckbar sind, wobei an der der Rückwand abgewandten Platinenkante jeweils Randkontakte angeordnet sind, welche beim Einschieben des Einschubes mit im Basisgehause angeordneten Steckverbindern gekuppelt werden, die wiederum eine Verbindung zur Antriebs- und Steuerungsmodulanordnung des Druckers, zur Eingabetastatur und zum Bildschirm herstellen.

Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische, teilweise geschnittene Darstellung eines Basisgehäuses mit der Druckeranordnung bei
angehobenem Gehäuseaufsatz und geöffnetem Gehäusedeckel ;

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung
eines tragbaren Computers unter Verwendung eines Basisgehäuses gemäß der
Fig. 1, mit in Arbeitsstellung befindlicher Eingabetastatur- und Bildschirmeinheit;

Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des
Computers gemäß Fig. 2 mit in Außer- betriebsstellung befindlicher Eingabetastatur- und Bildschirmeinheit;

Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des
Computers gemäß Fig. 2 in einer Rückansicht;

Fig. 5 schematisch einen Längsschnitt durch
einen Computer gemäß Fig. 2 entlang
der Schnittlinie V-V.

Zur Erleichterung des Verständnisses wird in Fig. 1 zunächst das Basisgehäuse 4 mit dem darin angeordneten Drucker 2 ohne Eingabetastatur und Bildschirm gezeigt; die in Fig. 1 dargestellte Anordnung kann auch als selbständiger Drucker verwendet werden. Der Gehäusedeckel 12 hat dann eine einfache haubenartige Form und weist nicht die beim Gehäusedeckel 12 ' der Fig. 2 vorgesehene Mulde zur Aufnahme des Bildschirmes 312 auf.

Das in Fig. 1 dargestellte, den Drucker 2 aufnehmende Basisgehause umfaßt im wesentlichen einen unteren Gehäuseteil 4 sowie einen auf diesen aufsetzbaren bzw. von diesem abhebbaren Gehäuseaufsatz 6. Die Trennungsebene zwischen dem unteren Gehäuseteil 4 und dem Gehäu-seaufsatz 6 fällt im wesentlichen mit der Druckträgerebene zusammen, d.h. mit der Ebene, in der ein Druckträger durch das Basisgehause transportiert wird. Der Gehäuseaufsatz 6 ist am unteren Gehäuseteil 4 um eine quer zur Einzugsrichtung 8 eines Druckträgers und parallel zur Druckträgerebene liegende Schwenkachse 10 schwenkbar gelagert. Der Transportkanal 3 ist zwischen unterem Gehauseteil 4 und Gehäuseaufsatz 6 ausgebildet.

Ein ebenfalls um die Schwenkachse 10 schwenkbar am unteren Gehäuseteil 4 angeordneter Deckel 12 dient dazu, die Druckeranordnung bei auf dem unteren Gehäuseteil 4 aufliegendem Gehäuseaufsatz 6 abzudecken und zu verschließen.

Der untere Gehäuseteil 4 nimmt die Antriebs- und Steuerungselektronik sowie die damit verbundenen aktiven Funktionsbauteile des Druckers auf, wie den quer zur Einzugsrichtung 8 in Zeilenrichtung verfahrbaren Druckkopf 14 , untere Transportrollen 16 für den Druckträgertransport sowie Antriebsmittel für den Farbbandtransport, von denen in Fig. 1 nur ein durch die Deckplatte 18 hindurch ragender Antriebszapfen 20 dargestellt ist.

Der Gehäuseaufsatz 6 nimmt bei der in Fig. 1 dargestellten Basisausstattung des Druckers im wesentlichen nur inaktive Bauteile auf, nämlich das sich über die ganze Druckzeilenlänge erstreckende Druckwiderlager 22 sowie obere Transportrollen 24, die über noch zu beschreibende Kupplungsmittel mit den unteren Transportrollen 16 antriebsverbunden sind.

Wie Fig. 1 erkennen läßt, hat die Deckplatte 18 einen in Einzugsrichtung 8 vorderen, vertieften Bereich 18a und einen hinteren, demgegenüber höher liegenden Bereich 18b. Auf die Vertiefung bzw. den vertieften Bereich 18a der Deckplatte 18 wird die Farbbandkassette 26 flach aufgelegt, wobei zwei aus der Deckplatte 18 vorstehende Zentrierzapfen 28 in zwei nicht dargestellte Zentrierlöcher der Farbbandkassette 26 eingreifen und diese lagerichtig ausrichten und halten. Der mit einem Farbbandantrieb verbundene Antriebszapfen 20 wird mit innerhalb der Farbbandkassette 26 angeordneten Transportrollen verbunden, die in bekannter und deshalb nicht näher beschriebener Weise den Farbbandtransport bewirken. Die Farbbandkassette 26 hat in ebenfalls bekannter Weise zwei nach vorne vorstehende Arme 26a und 26b, zwischen denen sich das Farbband 30 außerhalb der Farbbandkassette 26 frei spannt. Bei auf die Deckplatte 18 aufgelegter Farbbandkassette 26 verläuft das über geeignete Umlenkmittel in die Schreibebene gedrehte Farbband 30 entlang der Bewegungsbahn des Druckkopfes 14, so daß ein zwischen dem Farbband 30 und dem Druckwiderlager 22 befindlicher Druckträger bedruckt werden kann.

Der Boden 32, welcher zumindest den vorderen Teil, des unteren Gehäuseteils 4 von unten abdeckt, ist abnehmbar. Dadurch ist die über dem Boden 32 angeordnete, die Antriebs- und Steuerungselektronik aufnehmende Schaltungsplatine 34 von unten her gut zugänglich. Die Dicke d der Farbbandkassette entspricht dem Maß D, um welches der Bereich 18a der Deckplatte 18 gegenüber dem Bereich 18b vertieft ist. Bei auf die Deckplatte 18 aufgelegter Farbbandkassette 26 ist deren Oberseite 36 demnach mit dem Bereich 18b der Deckplatte 18 bündig und dient als Auflagefläche für einen in den Drucker einzuziehenden Druckträger.

Im Bereich des Übergangs vom vertieften Bereich 18a zum erhöhten Bereich 18b der Deckplatte 18 ist eine Durchbrechung 38 vorgesehen, durch die die Mündung des Druckkopfes 14 hindurchragt. Die Durchbrechung 38 hat die Form eines sich wenigstens über die Druckzeilenlänge erstreckenden Schlitzes. Die Abmessungen der Farbbandkassette 26 sind so, daß sie den Bereich der Durchbrechung, durch den die Mündung des Druckkopfes 14 hindurchragt, nicht überdeckt, so daß der Druckkopf Zugang zu dem über die Durchbrechung 38 hinweg transportierten Druckträger hat, Für die vor dem Schreibbereich liegenden unteren Transportrollen 16 können eigene Durchbrechungen vorgesehen sein. Wie Fig. 1 erkennen läßt, ist die Durchbrechung 38 jedoch im vorliegenden Ausfüh-rungsbeispiel so groß, daß auch diese unteren Transportrollen 16 durch die Durchbrechung 38 nach oben hindurchragen. Da der in Einzugsrichtung 8 hintere Teil der Farbbandkassette 26 den Bereich der Durchbrechung 38, durch den die unteren Transportrollen hindurchragen, abdeckt, sind in der Farbbandkassette 26 Durchtrittsöffnungen 40 ausgebildet, durch die die unteren Transportrollen 16 noch um ein geringes Maß hindurchgreifen, so daß sie in Transporteingriff mit einem auf der Oberseite 36 der Farbbandkassette 26 liegenden Druckträger gelangen können.

Die Farbbandkassette 26 ist mit seitlichen Führungsstegen 42 für die Seitenführung eines auf der Oberseite 36 aufliegenden Drucktragers versehen, die sich in dem erhöhten Bereich 18b zugeordneten Seitenführungen 44 fortsetzen.

Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, ist die Durchbrechung 38 auf ihrer in Fig. 1 linken Seite über die Druckzeilenlänge hinaus verlängert, so daß der Druckkopf 14 in eine Ruheposition fahren kann, die außerhalb der durch die Seitenführungen 42 bzw. 44 definierten Druckträgerbreite liegt. Die Durchbrechung 38 ist im Bereich der Ruheposition erweitert, so daß der Druckkopf 14 zu Servicezwecken leicht zugänglich ist.

Die Figuren 2 bis 5 zeigen jeweils einen kompletten Computer gemäß der Erfindung unter Verwendung eines Basisgehäuses und Druckers gemäß Fig. 1; wie Fig. 2 erkennen läßt, ist der Gehäusedeckel 12' in seinem hinteren Bereich höher ausgeführt als der Gehäusedeckel 12 in Fig. 1 und ist mit einer Mulde 302 zur Aufnahme des Bildschirmgehäuses 306 in dessen Außerbetriebsstellung (s. Fig. 3) versehen.

Der in Fig. 2 dargestellte Computer umfaßt unter anderem einen in einem Basisgehäuse aufgenommenen Drucker 2' gemäß Fig. 1 mit einem unteren Gehäuseteil 4* sowie einem auf diesen aufsetzbaren bzw. von diesem abhebbaren Gehäuseaufsatz 6', der in Fig. 2 nicht zu erkennen ist, da er durch einen Gehäusedeckel 12' abgedeckt ist. Die Trennungsebene zwischen dem unteren Gehäuseteil 4 ' und dem Gehäuseaufsatz 6 ' fällt im wesentlichen mit der Druckträgerebene zusammen, d.h. mit der Ebene, in der ein Druckträger transportiert wird. Der Gehäuseaufsatz 6 ' ist am unteren Gehauseteil 4 ' um eine quer zur Einzugsrichtung 8 eines Druckträgers und parallel zur Druckträgerebene liegende Schwenkachse 10 ' schwenkbar gelagert. Der Transportkanal 31 ist zwischen dem unteren Gehäuseteil 4 ' und dem Gehäuseaufsatz 6 ' ausgebildet.

Der ebenfalls um die Schwenkachse 10 ' schwenkbar am unteren Gehäuseteil 4' angeordnete Deckel 12' dient dazu, den Drucker 2 ' bei auf dem unteren Gehäuseteil 4 ' aufliegendem Gehäuseaufsatz 6 ' abzudecken und zu verschließen. Der Deckel 12' ist mit dem unteren Gehäuseteil 4" mittels Riegeln 300 verriegelbar. Der innere Aufbau des Druckers ist anhand der Fig. 1 beschrieben und bedarf deshalb keiner nochmaligen Erläuterung.

In der Oberseite des Deckels 12 ' befindet sich eine muldenförmige Ausnehmung 302, die der Aufnahme eines einen flachen Bildschirm 304 enthaltenden Gehäuses 306 in Transportstellung des PC's (Fig. 3) dient. Das Bildschirmgehäuse 306 ist im Bereich seiner Unterkante 308 ebenfalls um die Schwenkachse 10' schwenkbar gelagert. In der Außerbetriebsstellung ist das Bildschirmgehäuse 306 mittels eines an seiner Hinterwand 310 nahe der Gehäusevorderkante 312 angeordneten weiteren Riegels 314 mit dem Deckel 12' verriegelbar. Der Riegel 314 durchgreift in seiner Verriegelungsstellung einen Durchbruch 318 in einer Riegelfalle 316. Mit ihm wird auch das Eingabetastaturgehäuse 320 in seiner Außerbetriebsstellung (Fig. 3) gehalten.

Das Eingabetastaturgehäuse 320 hat eine zum Benutzer hin abfallende Pultform. Es ist mit seiner Hinterwand 322 über rechts und links von der Farbbandkassette 26' in Ausschnitte 324 im unteren Gehauseteil 41 eingreifende Lenker 325 schwenkbar verbunden. Der Schwenkbereich ist derart, daß das Tastaturgehause 320 in Be-triebsstellung (Fig. 2) vor dem Gehäuseunterteil 4' steht, wobei seine Hinterwand 322 beispielsweise unmittelbar vor der Vorderwand 328 und parallel zu dieser liegt. In der Außerbetriebsstellung liegt das Tastaturgehäuse 320 hingegen auf dem Drucker 2' auf, und zwar derart, daß die Tastenfläche 328 dem pultförmigen Vorderteil 330 des Deckels 12" zugewandt ist, während die Oberseite 332 des Tastaturgehäuses 320 die Farbbandkassette 26' überdeckt (Fig. 3).

Das Tastaturgehause 320 ist mittels Druck auf in deren Seitenwänden 334 angeordnete Entriegelungstasten 336 von den Lenkern 326 lösbar und kann so in beliebiger Position relativ zum PC 1 benutzt und nach Trennen von Verbindungsleitungen auch ganz entfernt werden, wie beschrieben wurde.

Bei der für die Verwendung in dem PC bevorzugten Aus-führungsform des Druckers 2 ' ist die die Antriebs- und Steuerungsmodulanordnung tragende Schaltungsplatine 34 ' im vorderen Bereich des Gehäuseteils 4' angeordnet. Der abnehmbare Boden 32' überdeckt im wesentlichen auch nur den von der Schaltungsplatine 34' eingenommenen Bereich.

Die Hinterseite des unteren Gehäuseteils 4' ist offen. In die Öffnung 340 ist von hinten ein Einschub 342 einschiebbar, der aus einem L-förmigen Träger 344 besteht. Der untere L-Schenkel 346 schließt sich bei in das Gehäuseunterteil 4" eingeschobenem Einschub 342 (Fig. 5) an den Boden 32' an, so daß die Unterseite des unteren Gehäuseteils 4' vollständig verschlossen ist. Der aufrecht stehende zweite L-Schenkel 348 verschließt die hintere Öffnung 340.

Parallel zu dessen unterem L-Schenkel 346 ist auf dem Träger 344 eine Schaltungsplatine 350 angeordnet, die die für einen PC notwendigen elektronischen Baugruppen wie CPU, Speicher und Schnittstellenlogik trägt. Auf dieser Platine 350 ist über einen nicht dargestellten Rückwand-Bus-Stecker wenigstens eine weitere Platine 352 aufsteckbar, die elektronische Baugruppen für optional vorzusehende Funktionen trägt, wie z.B. den Anschluß an eine Datenfernübertragungseinrichtung oder ein Computer-Netzwerk.

Auf dem Träger 344 ist des weiteren ein Netzteil 354, Accumulatoren 356 für den netzunabhängigen Betrieb des PC, ein Festplattenlaufwerk 358 und wenigstens ein Auf-nahmemodul 300 für eine steckbare, informationshaltende Speicher enthaltende Chipkarte 362 vorgesehen. An Stelle wenigstens eines Chipkarten-Aufnahmemoduls 360 kann auch ein Diskettenlaufwerk eingebaut werden. In einer Seitenwand 364 des unteren Gehäuseteils 4' befindet sich eine Klappe 368, nach deren Öffnung (in Fig. 2 punkt-strichliert dargestellt) auf die Chipkarte 362 bzw. die Diskette zugegriffen werden kann.

Die untere der Platinen 350, 352 ist über eine Randkan-tenstecker-Kupplung 365 mit der Schaltungsplatine 34' elektrisch verbunden (in Fig. 4 punkt-strichliert dargestellt) .

Der aufrechte Schenkel 348 des Trägers 344 trägt eine Anschlußbuchse 366 für ein Netzkabel, einen Einschalter 368 sowie Anschlußstecker 370 für den Anschluß von Peripheriegeräten.