Some content of this application is unavailable at the moment.
If this situation persist, please contact us atFeedback&Contact
1. (WO1991010325) PROCESS FOR TRANSMITTING DIGITAL DATA, IN PARTICULAR SOUND DATA, IN A TV CHANNEL
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

VERFAHREN ZUM ÜBERTRAGEN VON DIGITALEN
INFORMATIONEN, INSBESONDERE TONINFORMATIONEN,
IN EINEM FERNSEHKANAL

PATENTANSPRÜCHE

1. Verfahren zum Übertragen von digitaien Informationen, insbesondere Toninformationen, in einem Fernsehkanal oberhalb des Bildsignals, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf zumindest einem vorhandenen, frequenzmodulierten RF-Tonträge: obernalb αes Fernsehtonkanals im Basisoand die digitale Information als kanalcodiertes Signal eingefügt wird, derart, daß der Modulationshub des
kanalcodierten Signals soweit gegenüber dem Modulationshub des Fernsehtonsignals abgesenkt wird, daß empfangsseitige Störungen bei der Fernsehtonwiedergabe ausgeschlossen sine.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spektrum des kanalcocierten Signals so geformt wird, daß es im wesentiienen gleicnmäßig über den verfügbaren Frequenzbereicn verteilt ist und daß dieselbe Verteilung in Modulationspausen durch
ein Pseudosignal aufrechterhalten wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kanalcodierte Signal mehrstufig
codiert ist.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das kanalcodierte Signal PSK- (phase shift keying) codiert ist.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das kanalcodierte Signal einer
ESB-AM-Codierung oder QAM-Codierung unterzogen wird.

6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das kanalcodierte Signal duobinärcodiert oder biphase-codiert ist.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz des kanalcodierten Signals mit der Fernsenzeilenfrequenz verkoppelt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet,
daß die Taktfrequenz gegenüber der Fernsenzeilenfrequenz derart versetzt wird, daß gegenseitige
Störungen zwischen dem kanalcodierten Signal und
dem Fernsehbild- und -tonsignal minimiert werden.

9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß empfandsseitig der zur Kanaldecodierung erforderliche Takt aus der Fernsenzeilenfrequenz erzeugt wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Fernsehtonsignal
komprimiert bzw. kompandiert wird und in Abhängigkeit davon der Modulationshub des kanalcodierten
Signal erhöht wird.

11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information eine digitalisierte Toninformation vorgesehen ist, welche vor der Kanalcodierung einer Quellencodierung mit Bitratenreduktion unterzogen wird.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information
Stützinformationen zur Bildwiedergabe mit vergrößertem Bild-Seitenverhältnis vorgesehen sind.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information
Informationen für mobile und/oder stationäre Verkehrslenkungssysteme vorgesehen sind.

14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information allgemeine und/oder teilnehmerbezogene Informationen zur Entschlüsselung der Bild- und/oder Fernsehton- signale vorgesehen sind.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information
PersonenrufInformationen vorgesehen sind.

16 . Verfahre n na ch einem der Ansprüche 1 bis 10 , dadurch gekennzeichnet , da ß als digitale Information
S c halt- und / o der Na chrichteninformatione n für
Katastrophendienste und andere Fernwirkeinrichtungen vorgesehen
sind.

17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Information
Videotextdaten vorgesehen sind.

18. Verfahren zum Empfang von digitalen Informationen, welche gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17 übertragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der frequenzmodulierte RF-Tonträger FM-demoduliert wird, daß in dem FM-demodulierten Signal das kanalcodierte Signal von dem Fernsehtonsignal frequenzmäßig getrennt wird und daß das abgetrennte, kanalcodierte Signal einer Kanaldecodierung sowie ggf. einer anschließenden Quellendecodierung unterzogen wird.