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1. WO1979001148 - HOT AIR HAND OPERATED APPARATUS FOR DEFROSTING CAR WINDOW PANES

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[ DE ]
Als Handgerät ausgebildetes Kraftfahrzeug-Heißluftgebläse

Die Erfindung bezieht sich auf ein als Handgerät ausgebildetes Kraftfahrzeug-Heißlüftgebläse, welches auf Batteriebetrieb ausgelegt ist und im Strömungsweg der 5 Gebläseluft angeordnete Heizkörper sowie eine Austrittdüse als Heißluftauslaß aufweist, in welcher
wenigstens ein Ausströmkanal mit schlitzförmiger
Auslaßmündung ausgebildet ist.

0 Ein derartiges Heißluftgebläse ist aus dem DE-GM
1 962 400 bekannt. Es kann über ein Kabel und einen
in die Buchse des Zigarettenanzünders des Kraftfahrzeuges passenden Stecker an die Kraftfahrzeugbatterie angeschlossen und zum Enteisen der Kraft-5 fahrzeugscheiben von innen oder von außen verwendet werden. Die Austrittsdüse ist hier als Breitschlitzdüse ausgebildet, deren Mündungsschlitz verhältnismäßig eng ist, damit die erwärmte Gebläseluft eine
möglichst hohe Strömungsgeschwindigkeit hat und dao durch der Wärmeübergang von der ausströmenden Heißluft auf die zu enteisende Scheibe möglichst groß
ist. Bei einem verhältnismäßig engen Mündungsschlitz
ist jedoch die von der Heißluft überstrichene Fläche
ebenfalls verhältnismäßig klein, so daß bei stärker 5 vereisten Scheiben ein beträchtlicher Zeitaufwand verbleibt, bis das Eis über die ganze Scheibe hin abgetaut ist.

Demgegenüber wird durch die Erfindung ein als Handgerät ausgebildetes Kraftfahrzeug-Heißluftgebläse zum Enteisen von Kraftfahrzeugscheiben geschaffen, bei welchem ohne wesentliche Erhöhung der Heiz- und/oder Gebläseleistung das Enteisen großer Scheibenflächen in kurzer Zeit möglich ist.

Gemäß der Erfindung sind in der Austrittsdüse mehrere sich zu ihrer schlitzförmigen Austrittsmündung hin ver jungende Ausströmkanäle ausgebildet, deren schlitzförmigen Austrittsmündungen im Abstand voneinander ver laufen und an deren Wand die Heizkörper angeordnet sind.

Durch die Anordnung mehrerer im Abstand nebeneinanderh verlaufender schlitzförmiger Austrittsmündungen können diese für eine möglichst hohe Austrittsgeschwindigkeit der Heißluft verhältnismäßig schmal sein, während gleichwohl die ausströmende Heißluft auf eine viel größere Scheibenfläche als die Querschnittsfläche der Austrittsmündungen einwirkt. Zwischen zwei benachbarten schlitzförmigen Austrittsmündungen entsteht nämlich ein beidseitig von den Heißluftströmen, die aus den benachbarten Austrittsmündungen herausströmen, durch Heißluftvorhänge begrenzter Raum, in welchem die Luft zwischen den beiden Heißluftvorhängen gehalten wird, verhältnismäßig rasch erwärmt wird und unter der Einwirkung der durch die benachbarten schlitzförmigen Austrittsmündungen mit hoher Geschwindigkeit aus- ■ tretenden Heißluftströme verwirbelt wird. Hinzu kommt, daß ein Teil der aus den benachbarten schlitzförmigen Austrittsmündungen austretenden Heißluftströme an der zu enteisenden Scheiben aufeinander zu umgelenkt wird. Dies alles führt zu einer wesentlich besseren Ausnutzung der durch die Heißluft auf die zu enteisende Scheibe übertragenen Wärme zum Auftauen der die Scheib bedeckenden Eis- oder Schneeschicht. Demgegenüber
strömt bei Vorhandensein einer einzigen schlitzförmigen
Austrittsmündung ein wesentlicher Teil der entlang den*
Schlitzrändern ausströmenden Heißluft zur Seite hin ab, ohne auf die zu enteisende Scheibenfläche zu gelangen, so daß ein wesentlicher Teil der der Gebläseluft durch
die Heizkörper übergebenen Wärme ungenutzt bleibt.

Durch die Erfindung wird daher der Wärmeinhalt der
Heißluft in hohem Maße zum Enteisen der Scheibe ausgenutzt, so daß trotz höherem Enteisungswirkungsgrad
eine Erhöhung der Gebläse- und Heizleistung nicht erforderlich ist und in kurzer Zeit eine verhältnismäßig große Scheibenfläche wirksam enteist werden kann.

Bei der erfindungsgemäßen Lösung sind somit mindestens zwei aneinander entlang im Abstand voneinander verlaufende schlitzförmige Austrittsmündungen vorhanden.
Ihr Abstand voneinander kann ein mehrfaches der
Schlitzweite betragen, insbesondere eine Größe bis zu
mehreren cm haben.

Durch die sich zu ihrer Austrittsmündung hin verjüngende Form der Ausströmkanäle und die Anordnung der
Heizkörper innerhalb der sich verjüngenden Ausströmkanäle ist ein guter Wärmeübergang von den Heizkörpern auf die vorbeiströmende Gebläseluft vorhanden, so daß ein guter Heizwirkungsgrad vorliegt.

Die schlitzförmigen Austrittsmündungen verlaufen über
ihre Länge hin bevorzugt abstandsgleich aneinander entlang. Sie können gekrümmt verlaufen, beispielsweise
als konzentrische Ringschlitze gestaltet sein. Vorgezogen wird jedoch, daß die schlitzförmigen Austrittsmündungen im Querschnitt rechteckig sind und parallel
zueinander verlaufen.

OMPI
° ' Wenn mehr als zwei Ausströmkanäle mit schlitzförmigen Austrittsmündungen vorhanden sind, kann in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung für eine derartige konstruktive Auslegung der Ausströmkanäle und/ oder Anordnung, Verteilung und Auslegungsleistung ihrer Heizkörper gesorgt werden, daß die aus den außen liegenden schlitzförmigen Austrittsmündungen austretende Gebläseluft eine höhere Temperatur als die aus jeder zwischen den äußeren Austrittsmündung liegenden mitt-leren Austrittsmündung hat. Hierdurch können die beiden äußeren Austrittsschlitze in verhältnismäßig großem Abstand voneinander verlaufen, so daß das von den äußeren schlitzförmigen Austrittsmündungen beidseitig begrenzte Feld verhältnismäßig groß ist, während die zwischen den beiden Seiten des Feldes mündenden mittleren Austritts-^ mündungen den Wärmezustrom in den mittleren Bereich des Feldes für dessen schnelle Erwärmung ergänzen. Aufgrund des Erfindungsprinzips ist hierzu jedoch eine geringere Wärmezufuhr als im Bereich der Seitenränder des Feldes ausreichend, so daß insgesamt die erforderliche Heizleistung des Heißluftgebläses gering bleibt.

In der bevorzugten Lösung wird die unterschiedliche Temperaturverteilung der Heißluft über die Reihe der schlitzförmigen Austrittsmündungen hin in einfacher

Weise dadurch erreicht, daß der Mündungsguerschnitt der äußeren Ausströmkanäle kleiner ist als derjenige jedes zwischen ihnen liegenden Ausströmkanals. Bei untereinander etwa gleichgroßen Eintrittsguerschnitten der Aus-Strömkanäle für die Gebläseluft wird diese aufgrund des über die Austrittsmündungen der Ausströmkanäle hin im wesentlichen gleichgroßen Austrittsdruckes derart auf die Ausströmkanäle verteilt und in diesen derartigen Strömungsverhältnissen unterworfen, daß in den beiden äußeren Ausströmkanälen eine stärkere Erwärmung der hindurchströmenden Luft erfolgt als in jedem der sich weniger stark als die äußeren Ausströmkanäle verengende

f OMP mittleren Ausströmkanäle. Vorteilhaft ist der Mündungsquerschnitt der äußeren Ausströmkanäle jeweils halb so groß wie der jedes zwischen ihnen liegenden Ausstrδm-kanals.

Wenngleich auch zwei oder vier oder noch mehr Ausströmkanäle mit schlitzförmiger Austrittsmündung in der Austrittsdüse ausgebildet sein können, werden vorzugsweise drei Ausströmkanäle vorgesehen, von denen sich wenig-stens die beiden äußeren Ausströmkanäle von der Eintrittsseite der Austrittsdüse ab kontinuierlich ver- ' jungen. Der mittlere Austrittskanal kann hingegen auch einen über seine Länge hin konstanten Querschnitt haben, Hierbei sind zweckmäßig die beiden äußeren Ausström-kanäle jeweils an ihrer dem mittleren Ausströmkanal benachbarten Wandfläche mit Heizkörpern ausgestattet, während der mittlere Ausströmkanal an beiden den äußeren Außströmkanal benachbarten Wandflächen mit Heizkörpern versehen ist.

Die Heizkörper können in an sich bekannter Weise insbesondere als elektrische Widerstandsdrähte ausgebildet sein, die vorzugsweise über nahezu die gesamte Länge der Ausströmkanäle entlang diesen im Abstand von deren Wandfläche verlaufen, so daß sie ringsum von der vorbeiströmenden Gebläseluft umspült werden. Wie es ebenfalls an sich bekannt ist, kann durch geeignete Verteilung und Gestaltung der Heizdrähte beispielsweise in Form von Wendeln in ihrem Bereich eine turbulente Strömung erzeugt werden, um einen möglichst guten Wärmeübergang auf die zu erwärmende Luft zu erreichen.

Wie das eingangs erwähnte bekannte Kraftfahrzeug-Heiß- luftgebläse kann auch das erfindungsgemäße Heißluftgebläse mit einem Kabel mit daran sitzendem Anschlußstecker für die Buchse des Zigarettenanzünders von
Kraftfahrzeugen ausgestattet sein. Gegebenenfalls ist

O PI j es auch möglich, das Heißluftgebläse mit einer aufladbaren Batterie auszustatten, welche gegebenenfalls eine Ladeanschluß für ein externes Ladegerät enthält.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird ein derartiges Kraftfahrzeug-Heißluftgebläse geschaffen, .
welches besonders kompakt und klein ausgeführt ist, so daß es einen geringen Platzbedarf hat und beispielsweise im Handschuhfach des Fahrzeugs griffbereit aufbe- wahrt werden kann.

Gemäß dieser Ausgestaltung ist das Gehäuse rohrförmig mit an dem einen Rohrende angeformter Austrittsdüse und an dem anderen Rohrende ausgebildeter Lufteinlaßöffnung, während an dem einen Rohrende, vorzugsweise dem die Aus trittsdüse aufweisenden Rohrende, ein stabförmiger Hand griff zum rohrförmigen Gehäuse hin abklappbar befestigt ist und aus dem freien Ende des Handgriffes das Kabel herausgeführt ist.

Hierdurch ist ein verhältnismäßig kleines und handliche Gerät geschaffen, welches nach dem Umklappen des Handgriffs an die Längsseite des rohrförmigen Gehäuses nich sperrig ist und einen kleinen Platzbedarf hat, so daß es leicht auch auf engem Raum abgelegt werden kann.
Gleichwohl kann das erfindungsgemäße Gerät auch am ausgestreckten Arm an dem dann ausgeklappten Handgriff gehalten und in der gewünschten Lage gehandhabt werden.
Vorzugsweise ist das Gelenk, an welchem der Handgriff an dem rohrförmigen Gehäuse angelenkt ist, selbsthem- .mend derart gestaltet, daß auch Zwischenstellungen für den Handgriff möglich sind, ohne daß das Gerät unter
seinem Gewicht von selbst um das Gelenk schwenken kann.

Innerhalb des rohrförmigen Gehäuses kann der Elektromotor derart abgestützt 'sein, daß zwischen seinem Außenumfang und der Innenseite des rohrförmigen Gehäuses ein

f OMPI Durchtrittsspalt für die Gebläseluft für den Durchtritt von dem zwischen dem Elektromotor und der Lufteinlaßöffnung sitzenden Gebläserad zu der Heizeinrichtung und der Austrittsdüse vorhanden ist.

Das Kabel kann in dem Ende des Handgriffes fest ange- . schlössen sein. Bevorzugt ist jedoch in dem Ende des Handgriffs eine Anschlußsteckbuchse angeordnet, während' das Kabel einen für das Einstecken in diese Anschluß-buchse gestalteten Gegenstecker aufweist. Für diese Anschlußbuchse wird bevorzugt eine handelsübliche Anschlußbuchse verwendet, welche in Art der Anschlußbuchse des Zigarettenanzünders des Kraftfahrzeuges gestaltet ist.' Durch die Ausbildung eines Steckanschlusses für das Kabel kann dieses für die Aufbewahrung des Gerätes von diesem gelöst werden und gesondert abgelegt werden, so daß der Platzbedarf weiter verringert ist.

Insgesamt wird somit durch die Erfindung ein Kraftfahr-zeug-Heißluftgebläse zum Enteisen von Kraftfahrzeugscheiben geschaffen, welches bei verhältnismäßig geringer Leistung einen hohen Wirkungsgrad hat und in kurzer Zeit auch stark vereiste Scheiben wirksam ab,-taut.

Die Erfindung wird anhand von beispielhaften Ausführungsformen erläutert, die aus der Zeichnung ersichtlich sind. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 eine Schematische perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines
Kraftfahrzeug-Heißluftgebläses ,

Fig. 2 den Schnitt entsprechend den Pfeilen in Fig.
1 durch die Austrittsdüse des Heißluftge- bläses und

OMPI Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
einer zweiten Ausführungsform.

Wie aus Fig. 1 ersichtlich, enthält das Heißluftgebläse 1 einen herkömmlichen Radiallüfter, an dessen tangenti-aler Auslaßöffnung eine kastenförmige Auslaßdüse 2 angeschlossen ist. Das Heißluftgebläse ist auf den Betrieb mit einer Kraftfahrzeugbatterie ausgelegt und kann über das Kabel 10 und den Stecker 11 an die Buchse des Zigarettenanzünders des Kraftfahrzeuges angeschlossen werden. Am Gehäuse des Radialluftgebläses ist ein bügeiförmiger Griff 14 angebracht. Die Gebläseluft wird durch die mit einem Gitter abgedeckte Ansaugöffnung 13 angesaugt. Das Kabel kann auf dem Gehäuse des Radial-gebläses seitlich angebrachte Haken 12 aufgewickelt werden .

Wie weiter aus Fig. 1 ersichtlich, weist die Auslaßdüse 2 an ihrer Mündung mehrere schlitzförmige Auslaßmün-düngen 3, 4, 5 auf, welche bei der gezeigten Ausführungsform parallel zu den Schmalseiten der Auslaßdüse 2 im Abstand voneinander verlaufen. Möglich ist es jedoch auch, die Auslaßmündungen 3, 4, 5 parallel zu den

Breitseiten der Auslaßdüse 2 verlaufen zu lassen.

Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Auslaßdüse senkrecht zu den schlitzförmigen Auslaßmündungen 3, 4, 5. über die gesamte Länge der Auslaßdüse 2 hin sind in ihr drei Ausströmkanäle 6, 7, 8 ausgebildet, welche an der Eintrittsseite 15 der Austrittsdüse 2 denselben Eintrittsquerschnitt haben und von dort aus sich zu den Auslaßmündungen 3, 4, 5 keilförmig verjüngen. Die Ausströmkanäle 6, 7, 8 sind im Inneren der Austrittsdüse 2 von warmfesten und elektrisch isolierenden Platten 16, beispielsweise Glimmer- oder Keramikplatten, begrenzt, an denen im wesentlichen über die gesamte Länge der Ausströmkanäle 6, 7, 8 hin Heizkörper 9 in Form von aus elektrischem Widerstandsdraht gewickelten Heizwendeln aufgespannt sind, welche in der für Heizdrähte von ' Heißlüftern üblichen Weise (nicht gezeigt) mit zwei Leitungsadern des Anschlußkabels elektrisch verbunden sind.

Wie aus Fig. 2 ersichtlich sind die beiden äußeren Ausströmkanäle 6 , 8 nur an ihrer dem mittleren Ausströmkanal 7 benachbarten Begrenzungswand mit Heizkörpern ausgestattet, während der mittlere Ausströmkanal 7 an beiden den äußeren Ausströmkanälen 6, 8 benachbarten
Begrenzungswänden mit Heizkörpern 9 ausgestattet ist.

Wie weiter aus Fig. 2 ersichtlich haben die beiden
schlitzförmigen Auslaßmündungen 3, 5 der beiden äußeren Ausströmkanäle 6 und 8 eine kleinere Schlitzweite als die schlitzförmige Äuslaßmündung 4 des mittleren Ausströmkanals 7. Durch die sich dadurch ergebenden unterschiedlichen Drücke und Strömungsgeschwindigkeiten in den äußeren Ausstrδmkanälen 6 , 8 einerseits und dem mittleren Ausströmkanal 7 andererseits ergibt sich für die aus den äußeren Auslaßmündungen 3, 5 austretende
Gebläseluft eine höhere Temperatur als für die aus der mittleren Auslaßmündung 4 austretende Gebläseluft. Dadurch wird am Auslaß der Austrittsdüse 2 ein etwa
fächerförmiges Strömungsfeld mit vorhangartigen heißen Luftströmen an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Strömungsfeldes erhalten, während der aus der mittleren Auslaßmündung 4 austretende Luftstrom eine geringere Temperatur hat. Da aber ein Teil der beiden äußeren heißen Luftströme an deren einander gegenüberliegenden inneren Seiten ebenfalls dem Raum zwischen diesen äußeren Luftströmen zuströmt und ein weiterer Teil der äußeren heißen Luftströme an der zu enteisenden Scheibe nach innen in den Raum zwischen ihnen umgelenkt wird, erhält das Mittelfeld der zu enteisenden Scheibe zwischen den beiden äußeren Luftströmen außer der vom mittleren Luftstrom zugeführten Wärme eine zu-

O PI säztliche Wärmemenge aus den beiden äußeren Luftströmen so daß im Ergebnis das gesamte, von den beiden äußeren Luftströmen begrenzte Feld etwa gleichmäßig stark erwärmt wird. Auf diese Weise wird die von den beiden äu-ßeren Luftströmen transportierte Wärme besser ausgenutzt, weil die von den beiden inneren Seiten dieser äu ßeren Luftströme abgeführte Wärmemenge nicht ungenutzt entweicht, sondern ebenfalls zum Auftauen des Eisens auf der zu enteisenden Scheibe ausgenutzt wird.

Wenngleich die Auslaßdüse 2 in Fig. 2 mit einem insgesamt rechteckigen Längsschnitt gezeigt ist, kann sie auch, wie aus Fig. 1 ersichtlich, einen insgesamt trapezförmigen Längsschnitt haben, dessen große Trapezseit die Austrittsseite der Austrittsdüse 2 bildet.

Das in Fig. 3 gezeigte Heißluftgebläse weist ein rohr-förmiges Gehäuse 20 auf, an dessen vorderem Ende eine Austrittsdüse 2 mit rechteckigem Umriß angeformt ist, in welcher drei Ausströmkanäle 6, 7 und 8 im gegenseitigen Abstand voneinander ausgebildet sind. In der gezeigten Ausführungsform verjüngen sich die beiden äußren Ausströmkanäle 6 und 8 zu ihrer jeweiligen Austrittsmündung '3, 5 hin, während der mittlere Ausström-kanal 7 einen über seine Länge hin konstanten Durchströmquerschnitt aufweist und seine Austrittsmündung 4 im Querschnitt größer ist als jede der Austrittsmün- ' düngen 3, 5 der äußeren Ausströmkanäle 6, 8. In den Ausströmkanälen ist eine in der Zeichnung nicht gezeigte elektrische Heizvorrichtung im Weg der zuströmenden Gebläseluft angeordnet.

Etwa in der Mitte des rohrförmigen Gehäuses 20 ist ein Elektromotor 22 über abstehende Rippen 25 derart im Gehäuse 20 abgestützt, daß rings des Motors 22 ein Ring kanal 26 für die der Austrittsdüse 2 zugeführte Gebläse luft vorhanden ist. Die Welle 30 des Motors 22 steht von diesem auf der der Austrittsdüse 2 entgegenge- 1 setzten Seite ab und trägt ein Gebläserad, welches aus
einem sich zum Motor 22 hin bis auf dessen Durchmesser
vergrößerenden Leitkörper 23 mit daran radial abstehenden Flügeln 24 besteht. An dem hinteren Rohrende ^ des Gehäuses 20 ist eine Deckelplatte 27 eingesetzt,
welche im Zentrum eine Lufteinlaßöffnung 13 wesentlich
geringeren Durchmessers als der Außendurchmesser des
Gebläserades aufweist, so daß die Luft zentral in das
Gebläserad einströmt und entsprechend den eingezeichne- 0 ten Pfeilen in den Ringkanal 26 gefördert wird.

Am vorderen Ende des rohrförmigen Gehäuses 20 ist an
diesem eine Stützlasche 31 angeformt, an welcher über
ein Schwenkgelenk 32 ein Handgriff 21 angelenkt ist,
15 welcher aus der mit ausgezogenen Linien gezeichneten
Stellung, in welcher er senkrecht von dem Gehäuse 20
absteht, bis in die strichpunktiert gezeichnete Stellung abgeklappt werden kann, in welcher er längs des
Gehäuses 20 an diesem anliegt. Der Handgriff 21 hat
20 Hohlprofil. In seinem Innenraum ist ein nicht gezeigter Schalter untergebracht, dessen Betätigungselement 33 vorn aus dem Handgriff 21 vorsteht und über
welchen der Elektromotor 22 und die Heizeinrichtung an
die Kontakte einer Anschlußbuchse 28 angeschlossen ist,

25 welche vom offenen Ende her in den Handgriff 21 eingesteckt und an ihm festgelegt ist.

Die Anschlußbuchse 28 ist in Art der Buchse des
Zigarettenanzünders eines Kraftfahrzeuges gestaltet.
30 Das zugeordnete Kabel 10 weist an seinem einen Ende
einen entsprechend gestalteten Gegenstecker 29 und an
seinem anderen Ende einen zweiten Anschlußstecker 11
auf, welcher in die Buchse des Zigarettenanzünders
paßt. Die Länge des Kabels 10 ist verhältnismäßig lang,

-" so daß das Gerät bei im Innenraum des Kraftfahrzeuges
angeschlossenem Kabel 10 außerhalb des Fahrzeuges an

OMPI IPO - dessen Scheiben bzw. in dessem Motorraum gehandhabt werden kann.

OM