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1. (WO1979000865) APPARATUS FOR SEL-MASSAGE OF THE BACK
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Massagegerät zur Selbst-Massage des Rückens

Die Erfindung betrifft ein Massagegerät zur Selbst-Massage des Rückens mit sich aus einer Tragfläche erhebenden, in Abständen angeordneten Kuppen.

Die Massageräte dieser Art ermöglichen es, die aus gesundheitlichen Gründen wichtige Massage insbesondere der oberen Partien des Rückens und des Halsansatzes selbst und ohne große Mühe in der gewünschten Stärke durchzuführen. Die Massage kann liegend, aber auch stehend durchgeführt werden, wenn das
Massagegerät an der Wand befestigt ist (DE-PS 645 391).

Mit den bekannten Stielbürsten für Reinigungszwecke, die mit starken Borsten versehen sind, ist ebenfalls eine Selbst
Massage möglich, wobei jedoch insbesondere die Massage oberer Rückenpastien älteren Menschen Schwierigkeiten bereitet. Der zur Selbst-Massage erforderliche Druck, der auf die Bürste ausgeübt werden muss, um eine intensive Massage zu erzielen, ist für in ihrer Beweglichkeit behinderte Menschen nicht mehr aufzubringen. Andererseits ist die Massage mit Borsten wirkungs voller als diejenige, die mit einem Massageschutzkissen nach der DE-PS 645 391 ausgeführt wird, das praktisch eine Art Gummibürste als Grundelement darstellt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mässagegerät zur Selbst-Massage des Rückens mit vereinzelten Kuppen zur örtlichen Einwirkung auf die Haut zu kombinleren mit dem von den bekannten Stielbürsten her als Vorteilhaft empfundenen Bürsteffekt über steife Borsten.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die mit Kuppen besetzte Tragfläche der anatomischen Gestalt des Rückens einschließlich des Halsansatzes angepasst gewölbt ist und die Kuppen mit einem auf elektrostatischem Wege aufgeschossenen Faserfior versehen sind. Ein solches Gerät eignet sich vorzüglich dazu, an der Wand neben der Badewanne aufgehängt zu werden. Der auf die Kuppen aufgeschossene Faserflor besteht aus relativ kurzen Fasern, die sich bei der Massage nicht umlegen, sondern mit der Borstenspitze auf die Haut treffen. Wegen der weiträumischen Verteilung der beflockten Kuppen können auch behinderte Menschen einen hohen spezifischen Druck der Kuppen auf die Haut ausüben, da es lediglich einer Relativbewegung des Rückens gegenüber dem Massagegerät bedarf, und zwar sowohl seitlich als auch auf und ab. Durch die gewölbte Form der mit Küppen besetzten Tragfläche werden dabei alle Bereiche des Rückens einschließlich des Halsansatzes erreicht.

Die mit Kuppen besetzte Tragfläche kann auch elastisch ausgebildet sein, sodaß auch bei Personen mit kleinen Anomalien des Rük kens eine wirkungsvolle Selbst-Massage des gesamten Rückens möglich ist.

Um das erfindungsgemäße Selbst-Massagegerät noch besser der individuellen Gestalt des Rückens des jeweiligen Benutzers anpassen zu können oder um einzelne Partien des Rückens einer besonders intensiven Massage auszusetzen besteht nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die mit Kuppen besetzte Tragfläche aus korrespondierenden Teilstücken, die als Einsätze in entsprechend ausgebildete, einseitig offene Zellen einer Grundplatte eingelegt und dort gehalten sind. Durch unterschiedliches Unterlegen der Teilstücke kann die gewünschte Anpassung leicht durchgeführt werden.

Der gleichen Zielsetzung dient eine weitere mögliche Ausführungsform der Erfindung, bei der die mit Kuppen besetzte Tragfläche eine Mehrzahl von einzeln aufblasbaren Kissen überspannt, die in eine Grundplatte mit umlaufendem Rand eingesetzt sind.

Alle bisher bekannten Ausführungsformen der Erfindung sind vorrangig zum Aufhängen an der Wand neben einer Badewanne gedacht, indem das Massagegerät mit seitlichen, den Umriss der mit Kuppen besetzten Tragfläche übersteigenden Rändern versehen wird, die mit Durchbrüchen für Befestigungsschrauben versehen sind. Mit dieser bevorzugten Anordnung des Selbst-Massagegerätes gemäß der Erfindung ist wegen des Vorhandenseins der aufgeschossenen Borsten eines Faserflors auch die Reinigung des Rückens möglich.

Die Erfindung umfasst auch die Variante, die mit Kuppen besetzte Tragfläche im wesentlichen quer zum Rücken verlaufend zu unterteilen, in Verbindung mit den Teilflächen angepassten miederartigen Bandagen zu Tragen mindestens einer Teilfläche am Körper.

In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
Fig.1 eine Draufsicht auf die mit Kuppen besetzte Tragfläche mit Unterteilung in korrespondierende Teilsücke,
Fig.2 einen senkrechten Teilschnitt durch die Tragfläche
und zwei benachbarte Kuppen, in vergrößertem Maßstab,

Fig.3 ein Massagegerät mit einzeln aufblasbaren Kissen, die die Kissen überspannende Tragfläche weggelassen,
Fig.4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV in
Fig.3, mit mit Kuppen besetzter Tragfläche,
Fig.5, 6 und 7 verschiedene Einzel-Teilstücke der mit Kuppen besetzten Tragfläche zur Selbst-Massage einzelner Rückenpartien, und
Fig.8, 9 und 10 verschiedene miederartige Bandagen in Anpassung an die Teilflächen nach Fig.5 ,6 und 7.
Fig. 1 zeigt eine Tragfläche 1 mit den Konturen einer gesamten Rückenpartie Einschließlich des Halsansatzes, die in zwölf Teilstücke 2 bis 13 aufgeteilt ist. Im übrigen ist die Tragfläche 1 der anatomischen Gestalt des Rückens entsprechend gewölbt. Die Teilstücke 2 bis 13 sind in einseitig offene Zellen einer Grundplatte 14 eingesetzt, die von Wandungen entsprechend den Umrissen der korrespondierenden Teilstücke gebildet sind.

Die Grundplatte hat seitlich überstehende Ränder 14a und 14b, die mit schlitzartigen Durchbrüchen 15,16 versehen sind. Hierdurch kann das Massagegerät nach Fig.4 mittels Befestigungsschrauben an der Wand befestigt werden, und zwar mit einstellbarer Höhenlage.

Die Tragfläche 1 bezw. die Einzelteile 2 bis 13 sind mit sich aus der Tragfläche erhebenden Kuppen 17 kreisförmiger Gestalt oder Kuppen 18 länglicher Gestalt besetzt. Diese Kuppen sind mit einem auf elektrostatischem Wege aufgeschossenen Faserflor 19 versehen, wie Fig.2 zeigt. Dieses Verfahren ist im anderen Zusammenhang zum Beflocken von Flächen an sich bekannt. Im vorliegenden Falle werden nur die Kuppen 17, 18 mit Klebstoff bestrichen, sodaß im hochgespannten elektrostatischen Feld die eingestreuten Borsten nur auf die Oberflächen der Kuppen aufgeschossen werden. Die Bereiche zwischen den Kuppen 17,18 sind frei von Faserflor.

Das Ausführungsbeispiel eines Massagegerätes nach Fig.3 und 4 besteht ebenfalls aus einer Grundplatte 14 mit seitlich vorstehenden Rändern 14a und 14b, die mit Durchbrüchen 15 und 16 für Befestigungsschrauben versehen sind. Der Aussenkon tur der mit Kuppen besetzten Tragfläche folgend hat die Grundplatte 14 einen umlaufenden Rand 14c. In den durch den umlaufenden Rand 14c umschlossenen Raum sind aufblasbare Kissen 20 bis 38 eingesetzt, die von einer elastischen Tragfläche 40 aus Gummi überpannt sind, indem der Rand der Tragfläche 40 mit dem umlaufenden Rand 14c der Grundplatte 14 durch nicht dargestellt Kiemmittel verbunden ist. Die Tragfläche 40 ist ana log zum Ausführungsbeispiel nach Fig.1 mit Kuppen 17,18 besetzt, auf die ein Faserflor 19 aufgeschossen ist.

Jedes der Kissen 20 bis 38 über Rorleitungen 41 bezw. 42, die mit Rückschlagventilen versehen und durch Öffnungen in dem um laufenden Rand 14c nach aussen geführt sind, einzeln aufblas bar. Hierdurch kann auf den Verlauf der elastischen Tragfläche 40 Einfluss genommen werden, um irgendwelchen Anomalien des jeweiligen Benutzers Rechnung zu tragen. Es ist zu erwähnen, daß die aus Fig.4 ersichtliche Krümmung der Tragfläche 40 anders verläuft als die Wölbung bei einer starren Tragfläche 1 nach Fig.1. Bei der Benutzung des Massagegerätes nach Fig.3 und 4 jedoch stellt sich aufgrund der Nachgiebigkeit der Kissen 20 bis 38 eine ebensolche Wölbung in Anpassung an die anatomische Gestalt des Rückens ein.

Die Aufteilung der mit Kuppen besetzten Tragfläche nach Fig.5, 6 und 7 dient dazu, eine Massagewirkung durch Tragen mindestens eines dieser Teile am Köeper zu erzielen. Zum Anlegen eines Teilsückes nach Fig.5 dient eine miederartige Bandage nach Fig.8, und zum Teilstück nach Fig.6. gehört die Bandage nach Fig.9, wogegen die Bandage nach Fig.10 zum Anlegen eines Teilstückes nach Fig.7 dient. Alle miederähnlichen Bandagen sind mit ösen 43 für Bindeschnüre versehen.