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1. EP2280271 - Inspection device and method for recognising foreign bodies in a filled container

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters
Ansprüche

1. Inspektionsvorrichtung (1) zum Erkennen von Fremdkörpern (17) in einem gefüllten Behälter (10), mit:

a) mindestens einer Inspektionskamera (15);

b) einer Transportvorrichtung (3) zum zumindest abschnittsweise linearen Transport des Behälters (10); und

c) mindestens einer Vibrationseinrichtung (7) zum Vibrieren des Behälters (10).


  2. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationseinrichtung (7) mindestens einen Vibrator (8) zum Erzeugen von Vibrationen umfasst sowie einen umlaufenden Übertragungsriemen (6a,b) zum Übertragen der Vibrationen auf den Behälter (10).
  3. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vibrator (8) ein Motor mit einer Unwucht ist.
  4. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationseinrichtung eine Gleitschiene (9) und/oder eine Rolleneinheit (9') umfasst, die mit dem Vibrator (8) und dem Übertragungsriemen (6a,b) in Kontakt ist.
  5. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Vibrationseinrichtungen (7) vorgesehen sind, die auf die Seitenwand (10b) des Behälters (10) aus im Wesentlichen entgegengesetzten Richtungen einwirken.
  6. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung (3) ein oberes (4a,b) und ein unteres (5a,b) Paar Führungsriemen umfasst, das den Behälter (10) jeweils bodenfrei hält, und die Vibrationseinrichtung (7) so eingerichtet ist, dass sie zwischen mindestens einem oberen (4a,b) und einem unteren (5a,b) Führungsriemen Vibrationen auf den Behälter (10) überträgt.
  7. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsriemen (4a,b 5a,b) bei einer Schwingungsfrequenz der Vibrationseinrichtung (7) schwingungsdämpfend sind.
  8. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektionskamera (15) so angeordnet ist, dass sie im Dunkelfeld Bilder des Behälterbodens (10a) von unten aufnehmen kann.
  9. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Inspektionskameras (15) bezüglich der Transportrichtung der Transportvorrichtung (3) hintereinander angeordnet sind und sich die Bildbereiche der Inspektionskameras (15) überlappen.
  10. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch mindestens eine Beleuchtungseinrichtung (13), die den Behälter (10) unterhalb der Vibrationseinrichtung (7), insbesondere unterhalb der Transportvorrichtung (3) seitlich bestrahlt.
  11. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (13) eine kontinuierliche Lichtquelle ist.
  12. Inspektionsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Beleuchtungseinrichtungen (13) vorgesehen sind, die einen den Behälter (10) beidseitig beleuchtenden Lichtkorridor (11) bilden.
  13. Inspektionsvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, ferner gekennzeichnet durch eine Auswerteeinheit (23) zum Erkennen der Fremdkörper (17) durch Vergleich von Bilddaten der Inspektionskamera (15) und eine Ausleitvorrichtung (21) zum Ausleiten beanstandeter Behälter (10).
  14. Inspektionsverfahren zum Erkennen von Fremdkörpern (17) in einem gefüllten Behälter (10), mit folgenden Schritten:

a) zumindest abschnittsweise linearer Transport des Behälters (10);

b) Vibrieren der Behälterseitenwand (10b), um auf dem Behälterboden (10a) befindliche Fremdkörper (17) zu bewegen; und

c) Bild gebendes Erfassen von Licht (L), das an den Fremdkörpern (17) abgelenkt wurde.


  15. Inspektionsverfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt c) getriggerte Einzelaufnahmen des Behälterbodens (10a) im Dunkelfeld gemacht werden und das Verfahren ferner folgende Schritte umfasst:

d) Auswerten der erfassten Bilddaten, wobei dem Behälterboden (10a) in den Einzelaufnahmen jeweils ein Bildausschnitt als Auswertebereich (ROI) zugeordnet wird und Bilddaten aus den zugeordneten Auswertebereichen (ROI) miteinander verglichen werden, um Fremdkörper (17) als Unterschiede in den verglichenen Bilddaten zu erkennen; und

e) Ausschleusen des Behälters (10), falls in diesem mindestens ein Fremdkörper (17) erkannt wurde.