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1. (DE202016101814) Vorrichtung zum Abscheiden von Öltröpfchen und/oder Ölnebel
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

Ansprüche  



1.  Vorrichtung zum Abscheiden von Öltröpfchen und/oder Ölnebel aus Blow-By-Gasen eines Verbrennungsmotors mit einem Ventil zur Steuerung des Gasstroms von einer Druckseite zu einer Saugseite des Ölabscheiders,
wobei das Ventil einen Ventilkörper mit mindestens einer Gasdurchtrittsöffnung von der Druckseite zur Saugseite des Ventils sowie einen Ventilverschluss zum saugseitigen Verschließen von mindestens einer der Gasdurchtrittsöffnungen des Ventilkörpers aufweist, wobei der Ventilverschluß mindestens eine Federzunge aufweist, die derart ausgebildet ist, dass mindestens eine der Gasdurchtrittsöffnungen durch die Federzunge verschließbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest eine der Federzungen, durch die zumindest eine der Gasdurchtrittsöffnungen verschließbar ist, auf der Oberfläche, die der Gasdurchtrittsöffnung zugewandt ist, im Bereich zumindest einer Gasdurchtrittsöffnung mit einem elastischen Werkstoff beschichtet ist.
 
2. Vorrichtung nach dem vorherigen Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper eine Grundplatte aufweist, in der mindestens eine Gasdurchtrittsöffnung angeordnet ist, wobei mindestens eine der Gasdurchtrittsöffnungen in einer radialen Richtung von jeweils einer Wandung begrenzt wird, die in Richtung der Federzunge über die Grundplatte übersteht.
 
3. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einer Gasdurchtrittsöffnung ein Abdeckbereich der Wandung, der unmittelbar der Federzunge benachbart ist und sich vom offenen Ende aus über ≥ 1 mm erstreckt, eine Wandstärke von ≤ 1 mm aufweist.
 
4.  Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einer Gasdurchtrittsöffnung ein Abdeckbereich der Wandung, der unmittelbar der Federzunge benachbart ist und sich vom offenen Ende aus über ≥ 0,5 mm erstreckt, eine Wandstärke von ≤ 0,5 mm aufweist.
 
5. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einer Gasdurchtrittsöffnung ein Abdeckbereich der Wandung, der unmittelbar der Federzunge benachbart ist und sich vom offenen Ende aus über ≥ 0,1 mm erstreckt, eine Wandstärke von ≤ 0,2 mm aufweist.
 
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddicke der Wandung in dem Abdeckbereich zumindest bereichsweise längs des Umfangsrandes der Durchgangsöffnung derart ausgebildet ist, dass, wenn eine mit dem elastischen Werkstoff beschichtete Federzunge die Gasdurchtrittsöffnung verschließt, das Verhältnis zwischen einerseits
a) der Querschnittsfläche der Gasdurchtrittsöffnung am offenen Ende der Wandung oder
b) der Fläche des elastischen Werkstoffs, die von der Kontaktfläche der Wandung mit dem elastischen Werkstoff umgrenzt ist
und andererseits der Kontaktfläche zwischen der Wandung mit dem elastischen Werkstoff ≥ 5, bevorzugt ≥ 10 und bevorzugt ≥ 50 beträgt.
 
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung in dem Abdeckbereich zumindest bereichsweise längs des Umfangsrandes der Durchgangsöffnung eine Kante aufweist mit einem Krümmungsradius von ≤ 1,0 mm, bevorzugt ≤ 0,5 mm, bevorzugt ≤ 0,2 mm, bevorzugt ≤ 0,1 mm.
 
8.  Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung in dem Abdeckbereich zumindest bereichsweise längs des Umfangsrandes der Durchgangsöffnung für mindestens eine Gasdurchtrittsöffnung eine Kante aufweist, an der die innere und die äußere Fläche der Wandung unter einem Winkel von ≤ 45 °, bevorzugt ≤ 30 °, bevorzugt ≤ 15 ° zusammenlaufen.
 
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Beschichtung der Federzunge aus einem Elastomer, bevorzugt einem der folgenden Materialien Polyacrylat-Kautschuk (ACM), Ethylenacrylat-Kautschuk (AEM), Fluorsilicon-Kautschuk (FVMQ), Fluor-Kautschuk (FKM), Silicon-Kautschuk (VMQ), Epichlorhydrin-Kautschuk (ECO), Perfluor-Kautschuk (FFKM), Nitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Hydrierter Nitril-Butadien-Kautschuk (HNBR), Chloropren-Kautschuk (CR), Thermoplastische Elastomere (TPE), sowie Blends und/oder Mischungen aus diesen Werkstoffen besteht oder diese aufweist.
 
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff der Beschichtung der Federzunge zumindest bereichsweise ein geschlossenporiges Material ist.
 
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Beschichtung von 0,2 bis 1,0 mm, vorzugsweise von 0,35 bis 0,5 mm beträgt.
 
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper aus einem thermoplastischen Kunststoff, insbesondere aus einem Polyamid, insbesondere aus Polyamid 6.6 besteht oder diesen aufweist.
 
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Federzungen aus Federstahl besteht oder diesen aufweist.
 
14.  Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzunge eine Blechstärke von 0,075 bis 0,25 mm, vorzugsweise von 0,1 bis 0,2 mm aufweist.
 
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Federzungen aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyamid 6.6 besteht oder diesen aufweist.
 
16. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Federzunge eine Materialstärke von 0,8 bis 2,0 mm aufweist.
 
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Federzungen vorgesehen sind.
 
18. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf verschiedenen Federzungen Beschichtungen aus unterschiedlichen Werkstoffen und/oder mit unterschiedlichen Materialstärken aufgebracht sind.
 
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Gasdurchtrittsöffnungen, vorzugsweise mindestens zwei von verschiedenen Federzungen überdeckte Gasdurchtrittsöffnungen, unterschiedliche Querschnitte ihrer Einlässe und/oder ihrer Auslässe und/oder mittig zwischen ihren Einlässen und ihren Auslässen aufweisen, insbesondere bezüglich der Querschnittsfläche und/oder der Querschnittsform.
 
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einer der Gasdurchtrittsöffnungen eine Leitgeometrie angeordnet ist, die die durchströmenden Gase in eine Rotation um die axiale Richtung der Gasdurchtrittsöffnung versetzt.