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1. (DE102005013090) Cavity-wall tie e.g. for connection of outer shell with inner shell of wall, has anchorage part for anchorage in inner shell and in outer shell and center section with pressure loaded
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters
Beschreibung
[0001]  Die Erfindung betrifft einen Luftschichtanker für die Verbindung einer Außenschale mit einer Innenschale einer zweischaligen Wand im Hochbau, nach der Patentanmeldung 102005000939.5.
Stand der Technik
[0002]  Die bekannten Luftschichtanker sind drahtförmig ausgebildet und werden entweder bereits beim Hochmauern der Innenschale in den Mörtelfugen eingemauert oder nachträglich über eine Dübelverbindung mit der Innenschale verbunden.
[0003]  Da die drahtförmigen Luftschichtanker nur eine sehr geringe Wind-Drucklast übertragen können, müssen sie in einer relativ großen Anzahl eingebaut werden. Es sind deshalb in der DIN-Norm 1053-1 bis zu 7 Drahtanker/m 2 Wandfläche vorgeschrieben.
[0004]  Nachteilig bei Einsatz dieser großen Anzahl von Drahtankern/m 2 Wandfläche ist, dass sie eine Vielzahl von Wärmebrücken bilden, und dass von den Drahtankern durch die Außenschale eindringender Schlagregen in die zwischen der Außenschale und der Innenschale angeordnete Wärme-Isolation geleitet werden kann.
Aufgabenstellung
[0005]  Die Aufgabe der Erfindung ist, diese bekannten Nachteile zu vermeiden und einen Luftschichtanker zu offenbaren, der besonders große Druckkräfte übertragen kann, und der besonders preiswert herzustellen ist.
[0006]  Zu diesem Zweck ist die Erfindung durch die im Hauptanspruch genannten Merkmale gekennzeichnet. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Ausführungsbeispiel
[0007]  Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt.
[0008]  Es zeigen:
[0009]  Fig.1 einen Luftschichtanker mit zwei blechförmigen Verankerungsteilen, in Seitenansicht,
[0010]  Fig.2 den Luftschichtanker von Fig.1, in Draufsicht,
[0011]  Fig.3 den Luftschichtanker von Fig.1, jedoch für eine größere Luftschicht-Breite, in Seitenansicht,
[0012] Fig.4 den Luftschichtanker von Fig.3, in Draufsicht,
[0013]  Fig.5 den Luftschichtanker mit einer Dübelanker-Befestigung, in Seitenansicht.
[0014]  Der Luftschichtanker ( 1) besteht aus jeweils einem Verankerungsteil ( 2 und 3) für die Verankerung in der Innenschale ( 4) und in der Außenschale ( 5) und einem auf Druck belastbaren Mittelteil ( 6). Dieser Mittelteil ( 6) wird von einer Schraube ( 7) und einer Gewindehülse ( 8) gebildet.
[0015]  Die Schraube ( 7) kann aus einer Normschraube ( 9), insbesondere einer Sechskantschraube ( 19), bestehen.
[0016]  Die Schraube ( 7) und die Gewindehülse ( 8) sind gelenkig über ein Gelenk ( 10) mit den jeweiligen Verankerungsteilen ( 2 oder 3) verbunden.
[0017]  In dem Gelenk ( 10) ist ein Verbindungsstift ( 11) oder eine Verbindungsschraube ( 12) angeordnet.
[0018]  Der Verbindungsstift ( 11) oder die Verbindungsschraube ( 12) sind mit einem Abstützteil ( 13) verbunden.
[0019]  Das Abstützteil ( 13) ist U-förmig ausgebildet und besitzt zwei Schenkel ( 14) mit jeweils einer Lagerbohrung ( 15) für die Aufnahme eines Verbindungsstifts ( 11) oder einer Verbindungsschraube ( 12).
[0020]  Außerdem ist das Abstützteil ( 13) mit einer Anlagefläche ( 16) versehen.
[0021]  Wenn die Anlagefläche ( 16) mit einer Befestigungsbohrung ( 17) versehen ist, kann das Abstützteil ( 13) und damit auch das Verankerungsteil ( 2) an der Innenschale ( 4) über einen Dübel ( 18) befestigt werden.
[0022]  Wenn die Schraube ( 7) aus einer Sechskantschraube ( 19) besteht, kann sie mit ihrem Kopf ( 20) an dem Verbindungsstift ( 11) oder der Verbindungsschraube ( 12) angeschweißt werden.
[0023]  Die Gewindehülse ( 8) besitzt eine Querbohrung ( 21), über die sie mit einem Verbindungsstift ( 11) oder einer Verbindungsschraube ( 12) verbunden ist. Es ist jedoch auch möglich, dass die Gewindehülse ( 8) mit dem Verbindungsstift ( 11) oder der Verbindungsschraube ( 12) verschweißt ist.
[0024]  Mindestens ein Verankerungsteil ( 2 und/oder 3) besitzt Haftverformungen ( 22).
[0025]  Die Haftverformungen ( 22) können z.B. als Durchbrüche ( 23) ausgebildet sein. Diese Ausführung wird dann eingesetzt, wenn nur sehr schmale Fugen– wie z.B. bei Klebefugen– vorhanden sind.
[0026]  Bei Mörtelfugen können die Durchbrüche ( 23) auch mit einem Kragen ( 24) versehen sein.
[0027]  Die Gewindehülsen ( 8) können eine Sicht-Bohrung ( 25) besitzen. Über diese Sicht-Bohrung ( 25) kann überprüft werden, ob die Schraube ( 7) ausreichend sicher mit der Gewindehülse ( 8) verschraubt ist.