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1. WO2002024330 - AMINO ACID COMPLEXES AND THE USE THEREOF IN PRODUCING OLEFIN POLYMERS

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Aminosäurekomplex der allgemeinen Formel I,


wobei die Variablen wie folgt definiert sind:

M ausgewählt aus Fe, Co, Ni, Pd, Pt oder Ir,

X ausgewählt aus O oder S;

R1 bis R3 gleich oder verschieden und ausgewählt aus

Wasserstoff,

C 1 -C8-Alkyl, substituiert oder unsubstituiert,

C3-C12-Cycloalkyl , substituiert oder unsubstituiert , C7-C13-Aralkyl ,

C6-C14-Aryl, unsubstituiert oder einfach oder mehrfach gleich oder verschieden substituiert mit

C 1 -C8-Alkyl, substituiert oder unsubstituiert,

C3-C12-Cycloalkyl ,

C7-C13-Aralkyl ,

C6-C14-Aryl ,

Halogen,

C 1 -C6-Alkoxy,

C6-C14-Aryloxy,

SiR4R5R6 oder O-SiR4R5R6 , wobei R4-R6 ausgewählt werden aus

C 1 -C8-Alkyl , C3-C12-Cycloalkyl , C7-C13-Aralkyl oder C6-C14-Aryl ;

fünf- bis sechsgliedrigen stickstoffhaltigen Heteroarylreste Y, unsubstituiert oder einfach oder mehrfach gleich oder verschieden substituiert mit

C 1 -C8-Alkyl, substituiert oder unsubstituiert,

C3-C12-Cycloalkyl ,

C7-C13-Aralkyl ,

C6-C14-Aryl ,

Halogen,

C 1 -C6-Alkoxy,

C6-C14-Aryloxy,

SiR4R5R6 oder O-SiR4R5R6 , wobei R4-R6 ausgewählt werden aus C1-C8-Alkyl, C3-C12-Cycloalkyl , C7-C13-Aralkyl oder C6-C14-Aryl ,

CH2-Y,

wobei R1 und R2 miteinander unter Bildung eines 5- bis 10-gliedrigen Ringes verknüpft sein können; y eine ganze Zahl von 0 bis 4;

L1 ein anorganischer oder organischer Neutralligand;

L2 ein anorganischer oder organischer anionischer Ligand, wobei L1 und L2 miteinander durch eine oder mehrere kovalente Bindungen verknüpft sein können, z eine ganze Zahl von 0 bis 3.

2. Aminosäurekomplex der Formel I gemäß Anspruch 1, in der die Variablen wie folgt gewählt werden:

M ausgewählt aus Ni oder Pd,

X ist O,

L1 ausgewählt wird aus

Phosphanen (R7)xPH3-x,

Aminen (R7)xNH3-x ,

Ethern (R7)2O,

H2O,

Alkoholen (R7)OH,

Pyridin,

Pyridinderivaten der Formel C5H5-x(R7)xN,

CO,

C 1 -C12-Alkylnitrilen,

C6-C14-Arylnitrilen oder

ethylenisch ungesättigten DoppelbindungsSystemen, wobei x eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeutet; L2 ausgewählt wird aus

Halogenidionen,

Amidanionen (R7)hNH2-h, wobei h eine ganze Zahl von

0 bis 2 ist

C1-C6-Alkylanionen,

Allylanion oder Methallylanion,

Benzylanion oder C6-C14-Arylanionen;

R7 gleich oder verschieden und ausgewählt werden aus Wasserstoff, C1-C8-Alkyl, C3-C12-Cycloalkyl, C7-C13-Aralkyl oder C6-C14-Aryl, substituiert oder unsubstituiert; y 0;

z 1.

3. Aminosäurekomplexe der Formel I gemäß Anspruch 1, in der die Variablen wie folgt definiert sind:

M Ni,

L1 Phosphane (R7)xPH3-x mit x = 0, 1, 2 oder 3,

L2 ein Benzyl- oder Arylanion;

R1 Wasserstoff,

R7 gleich oder verschieden und ausgewählt werden aus Wasserstoff, C1-C8-Alkyl, C3-C12-Cycloalkyl, C7-C13-Aralkyl oder C6-C14-Aryl, substituiert oder unsubstituiert.

4. Verfahren zur Herstellung von Aminosäurekomplexen gemäß den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Aminosäure der allgemeinen Formel II


deprotoniert und anschließend mit einer MetallVerbindung der allgemeinen Formel M(L1)z+1L2X1 umuetzt, wobei X1 ausgewählt wird aus Halogenid oder Alkoholat und die übrigen Variablen wie oben definiert sind.

5. Verfahren zur Herstellung eines Trägerkatalysators für die Polymerisation oder Copolymerisation von Olefinen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine oder mehrere Aminosäurekomplexe gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 und optional einen Aktivator auf einem festen Träger abscheidet.

6. Trägerkatalysator für die Polymerisation oder Copolymerisation von Olefinen, enthaltend einen oder mehrere Aminosäurekomplexe der allgemeinen Formel I, ein festes Trägermaterial sowie optional einen Aktivator.

7. Verfahren zur Polymerisation oder Copolymerisation von Olefinen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation oder Copolymerisation in Gegenwart von Aminosäurekomplexen gemäß den Ansprüchen 1 bis 3 durchführt.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation oder Copolymerisation in Gegenwart eines Trägerkatalysators gemäß Anspruch 6 durchführt.

9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man die Polymerisation oder Copolymerisation als Emulsionspolymerisationsverfahren oder Emulsionscopolymerisationsverfahren durchführt.