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1. WO2020141086 - INTERNAL GEAR PUMP, PARTICULARLY OIL PUMP

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Beschreibung

Zahnradpumpe, insbesondere Ölpumpe

Die Erfindung liegt auf dem Gebiet der Ölpumpen, vorzugsweise auf dem Gebiet der elektrischen beziehungsweise elektromotorisch be- oder angetriebenen Hilfs oder Zusatzpumpen in Form sogenannter Zahnradpumpen, insbesondere G-Rotor-Pumpen, in einem oder für ein Kraftfahrzeug.

Eine elektrische Ölpumpe und insbesondere auch eine sogenannte Hilfs- oder Zusatzpumpe dient zum Fördern von Öl als Schmiermittel für insbesondere be wegte Teile oder Komponenten, beispielsweise auch eines verbrennungsmoto risch, hybridtechnisch oder elektrisch angetriebenen Fahrzeugs (Kraftfahrzeugs). Eine derartige Ölpumpe erzeugt üblicherweise aufgrund deren Fördereigenschaf ten einen Ölkreislauf, beispielsweise mit einem Ölsumpf zur Aufnahme von über schüssigem Öl und/oder Leckageöl. Eine beispielsweise elektrisch oder elektro motorisch angetriebene Hilfs- oder Zusatzpumpe dient häufig zur zumindest zeit weisen Schmierung oder Zusatzschmierung von Getriebeteilen eines Fahrzeugge triebes, insbesondere eines Automatikgetriebes. Bedarfsweise kann eine solche Ölpumpe auch eine Ölförderung gewährleisten, wenn der Verbrennungsmotor nicht in Betrieb ist, z.B. im Rahmen eines Start-Stopp-Systems. Das geförderte Öl dient hierbei häufig auch zur Kühlung von Komponenten oder Zusatzkomponenten des Antriebsstranges eines derartigen Fahrzeugs.

Derartige Ölpumpen sind für relativ große Temperaturbereiche auszulegen bezie hungsweise konstruktiv zu gestalten. Der zu beherrschende oder zu berücksichti gende Temperaturbereich liegt typischerweise zwischen beispielsweise -40°C und 130°C. Eine relativ kostengünstige Pumpenart ist eine Öl- oder Hilfspumpe mit einem sogenannten Gerotor (G-Rotor-Pumpe). Eine derartige, als Innenzahnrad- pumpe bezeichnete Ölpumpe weist einen Pumpenrotor (Rotorsatz, Zahnradsatz) mit einem innen verzahnten Außenring und mit einem außen verzahnten Innenring auf.

Eine solche Ölpumpe ist beispielsweise aus der DE 10 2015 002 353 A1 bekannt. Die bekannte (elektrische bzw. elektromotorische) Ölpumpe umfass ein Gehäuse mit zylindrischer (zylinderförmiger) Gehäuseinnenwand und bodenseitig einer Wel lendurchführung für die Motorwelle des Elektromotors sowie einen Gehäusedeckel mit einem Einlass und mit einem Auslass für das zu fördernde Medium oder Fluid. Im Gehäuse liegt um eine Achse drehbar ein Pumpenrotor in Form eines Zahn radsatzes eines sogenannten Gerotors ein. Dieser ist aus einem Außenrotor mit Innenverzahnung und einem Innenrotor mit Außenverzahnung gebildet, welcher bezüglich der Zylinderachse der Gehäuseinnenwand exzentrisch angeordnet und von einer Rotorwelle angetrieben ist.

Aus der DE 10 2005 007 082 A1 ist eine Innenzahnradpumpe mit einem Gehäuse mit zylindrischer Innenwand bekannt, in dem ein mit ein mit einer Rotorantriebs welle exzentrisch zur Zylinderachse gedrehter Innenrotor mit Außenzähnen und ein zwischen dem Innenrotor und der Innenwand des Gehäuses angeordneter und an diesem gleitender Außenrotor mit Innenzähnen aufgenommen sind. Um ein Aufwärmen und Festfressen des Außenrotors in Folge von Reibungswärme zu verhindern, ist an der zylindrischen Innenwand des Gehäuses auf der Seite eines Auslassloches eine sich über einen Bereich der Innenumfangsfläche erstreckende Ausgleichsnut derart ausgebildet, dass ein Auslassdruck in die Ausgleichsnut ein gebracht wird, welche eine ausgleichende Gegenkraft zur auf den Außenrotor wir kenden Kraft in Folge des auf den Außenrotor wirkenden Auslassdrucks bewirkt.

Eine ähnliche Konstruktion mit einer Axialnut in der zylindrischen Innenwand (In nenfläche) des Gehäuses mit darin einliegendem Innen- und Außenzahnrad einer solchen Innenzahnradpumpe (internal gear pump) ist zum gleichen Zweck aus der JP 2014 173 587 A bekannt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine, insbesondere auch bei niedrigen Drehzahlen, beispielsweise kleiner 800 U/min, möglichst reibungsarm arbeitende Innenzahnradpumpe (G-Rotor-Pumpe) anzugeben. Die Innenzahnradpumpe soll als Ölpumpe, insbesondere als Hilfs- oder Zusatzpumpe, für ein Kraftfahrzeug ge-eignet sein.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erfindungsgemäß gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteran sprüche.

Die erfindungsgemäße Innenzahnradpumpe umfasst ein Rotorgehäuse mit zylind rischer Innenwandfläche. In dem Rotorgehäuse ist ein Pumpenrotor mit einem exzentrisch angeordneten (gelagerten) Innenring mit einer Außenzahnung sowie mit einem diesen umgebenden Außenring mit einer Innenverzahnung und mit ei-ner der zylindrischen Innenwandfläche des Rotorgehäuses zugewandten Außen lauffläche aufgenommen. Das Rotorgehäuse weist geeigneter Weise bodenseitig eine Wellendurchführung für eine Welle (Antriebs-, Motorwelle) auf, wobei dann der Innenring des Pumpenrotors wellenfest, also auf der Welle drehfest ist.

In die zylindrische Innenwandfläche des Rotorgehäuses ist ein Schmiermittelkanal (Ölkanal), insbesondere in Form einer axialen Längsnut, eingebracht. Zudem ist in die Außenlauffläche des Innenzahnrings mindestens eine, insbesondere ebenfalls axial verlaufende, Nut (Axialnut, Rille) eingebracht, so dass Schmiermitte mittels des Außenrings im Zuge dessen Drehbewegung aus dem Schmiermittelkanal zwi-sehen die von der Außenlauffläche des Außenrings und der Innenwandfläche des Rotorgehäuses gebildete Schnittstelle gefördert wird bzw. ist. Die Schnittstelle ist als Gleitlager wirksam, wobei die Außenlauffläche des Außenrings und die Innen wandfläche des Rotorgehäuses die Kontaktflächen des Gleitlagers bilden.

In vorteilhafter Ausgestaltung ist das Rotorgehäuse mit einem Gehäusedeckel verschlossen oder verschließbar. Das Rotorgehäuse weist einen Gehäuseboden auf. In den Gehäusedeckel sind geeigneterweise eine Säugöffnung als Einlass und eine Drucköffnung als Auslass eingebracht. Der Einlass und/oder der Auslass sind geeigneter Weise nierenförmig. Dabei sind der Einlass und der Auslass zweckmäßigerweise auf gegenüberliegenden Seiten einer Kreismittellinie ange ordnet, welche die Querschnittsfläche der kreisrunden Gehäuseöffnung des Ro torgehäuses und/oder des Gehäusedeckels in zwei Halbkreissegmente unterteilt.

Die Drehachse der Antriebswelle (Motorwelle) verläuft parallel zur der Drehachse des Außenrings entsprechenden Zylinderachse der Innwandfläche des Rotorge häuses und somit exzentrisch zur Drehachse des Außenrings. Unter„axial“ wird nachfolgend in Richtung (Axialrichtung) der Zylinderachse und der in Richtung der Drehachse verstanden.

In vorteilhafter Weiterbildung verläuft der Schmiermittelkanal in der Innenwandflä che des Rotorgehäuses axial. Axial gegenüberliegend zum Gehäuseboden befin det sich die Gehäuseöffnung, über welche der Pumpenrotor in das Rotorgehäuse eingelegt wird bzw. werden kann. Der Schmiermittelkanal, der vorzugsweise als lokale axiale Längsnut ausgebildet ist, erstreckt sich zweckmäßigerweise ausge hend von der Gehäuseöffnung, d. h. vom Öffnungsrand des Rotorgehäuses ent lang der Innenwandfläche und in eine im Gehäuseboden des Rotorgehäuses vor gesehene Druckkammer.

Bei in das Rotorgehäuse eingesetztem Pumpenrotor befindet sich somit zwischen dem Gehäuseboden und der diesem zugewandten Stirnseite des Außenrings, d. h. dessen im Wesentlichen zylindrischen Wandung, ein radialer Kanalabschnitt des Schmiermittelkanals. Vorteilhafterweise erstreckt sich der Schmiermittelkanal in der Innenwandfläche des Rotorgehäuses über die gesamte axiale Höhe der Innenwandfläche des Rotorgehäuses. Analog ist es besonders vorteilhaft, wenn sich die oder jede Nut (Rille) über die gesamte axiale Höhe oder Dicke des Au ßenrings erstreckt.

Der Schmiermittelkanal endet vorzugsweise an der Öffnung bzw. am Öffnungs rand der Druckkammer. Auf diese Weise erstreckt sich der Schmiermittelkanal ausgehend von der Gehäuseöffnung axial an der Innenwandfläche entlang und radial über einen Bodenabschnitt des Gehäusebodens bis hin zur Druckkammer,

die geeigneterweise nierenförmig ist. Hierdurch wird ein zwischen der Innenwand fläche (erste Kontaktfläche) des Rotorgehäuse und der Außenlauffläche (zweite Kontaktfläche) des Außenrings gebildetes Gleitlager während des Betriebs der Innenzahnradpumpe vorteilhaft hergestellter Schmierfilm druckbeaufschlagt (unter Druck gesetzt). Dadurch werden die Kontaktflächen des Gleitlagers möglichst voll umfänglich getrennt, um von einem Mischreibungszustand in eine Gleitreibung überzugehen und somit das Reibmoment zu vergleichsmäßigen sowie zu verrin gern.

Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung verläuft die oder jede Nut in der Au ßenlauffläche des Außenrings axial. Unter„Nut“ wird hierbei insbesondere auch eine rillenartige Vertiefung am Außenumfang des Außenrings verstanden. Die je weilige Nut weist in Umfangsrichtung der Außenlauffläche des Außenrings ge eigneter Weise schräg zum Nut- oder Rillenboden hin verlaufende Nut- bzw. Ril-lenwände auf. Dadurch sind Ein- und Auslauflaufschrägen gebildet, wobei wäh rend der Drehbewegung des Außenrings aus dem stationären Schmiermittelkanal in die jeweilige Nut oder Rille aufgenommenes Schmiermittel besonders zuverläs sig zu den zumindest bereichsweise aneinander gleitenden Kontaktflächen des Gleitlagers zwischen dem Rotorgehäuse und dem Außenring, d.h. zwischen die Innenwandfläche des Rotorgehäuses und die Außenlauffläche des Außenrings geführt wird.

Die oder jede Nut in der Außenlauffläche des Außenrings ist zweckmäßigerweise im Umfangsbereich eines Zahns oder einer Zahnlücke zwischen zwei umfangssei-tig benachbarten Zähnen der Innenverzahnung angeordnet. Zweckmäßigerweise ist eine Mehrzahl an derartigen Nuten oder Rillen in die Außenlauffläche des Au ßenrings eingebracht. Besonders vorteilhaft entspricht die Anzahl der laufflächen seitigen Nuten oder Rillen der Anzahl der Zähne und der Anzahl der Zahnlücken der Innenverzahnung des Außenrings. Dabei sind die Nuten oder Rillen zweck-mäßigerweise umfangsseitig an der jeweiligen Position eines Zahns und/oder ei ner Zahnlücke der Innenverzahnung angeordnet, vorzugsweise - in Radialrichtung gesehen - entlang der jeweiligen Radiallinie im Bereich des Schnittpunkts mit der Wölbung des jeweiligen Zahns bzw. der jeweiligen Zahnlücke der Innenverzah nung.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 in einer perspektivischen Explosionsdarstellung eine Innenzahnrad pumpe, insbesondere eine elektromotorisch betriebene oder angetrie bene Ölpumpe als Hilf- oder Zusatzpumpe für ein Kraftfahrzeug, mit einem Rotorgehäuses und mit einem Zahnradsatz eines Pumpenro tors sowie mit einem Gehäusedeckel,

Fig. 2 in Draufsicht die Innenzahnradpumpe mit Blick in das Rotorgehäuse und darin einliegend einem Pumpenrotor mit außenverzahntem Innen ring und innenverzahntem Außenring,

Fig. 3 in perspektivischer Darstellung das Rotorgehäuse mit dem in der In nenwandfläche des Rotorgehäuses axial verlaufenden Schmiermittel kanal,

Fig. 4 in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt IV aus Fig. 3 mit Blick auf die Mündung eines Schmiermittelkanals am Öffnungsrand der In nenwandfläche des Rotorgehäuses,

Fig. 5 in perspektivischer Darstellung den innenverzahnten Außenring mit an dessen Außenlauffläche umfangsseitig verteilt angeordneten Nuten (Rillen), und

Fig. 6 den innenverzahnten Außenring in einer Draufsicht.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszei chen versehen.

Die in Fig. 1 in einer Explosionsdarstellung gezeigte Innenzahnradpumpe 1 weist ein Pumpen- oder Rotorgehäuse 2 auf, dass beispielsweise als Druckgussteil aus Aluminium hergestellt ist. Das Rotorgehäuse 2 weist einen Gehäuseboden 2a auf und ist mit einem Gehäusedeckel 2b verschlossen bzw. verschließbar. Das Rotor gehäuse 2 bildet eine zylindrische Innenwandfläche (Gehäuseinnenwandung) 3

und somit einen zylindrischen Innenraum 4 mit einer dem Gehäuseboden 2a axial gegenüberliegenden Gehäuseöffnung mit einem Öffnungsrand 5. Im Bereich des Öffnungsrandes 5 sind (drei) flanschartige Montagelaschen 6 mit Montageöffnun gen 7 ausgebildet oder angeformt. Eine im Gehäuseboden 2a vorgesehene Wel-lendurchführung 8 dient in nicht näher dargestellter Art und Weise zur Aufnahme eines Wellenlagers für eine Antriebs- oder Motorwelle eines Elektromotors.

In Verbindung mit Fig. 2 ist erkennbar, dass in den Gehäuseinnenraum 4 des Ro torgehäuses 2 ein Zahnradsatz als Pumpenrotor 9 eingelegt ist. Der Pumpenrotor 9 weist einen Außenring 10 mit einer Innenerzahnung 11 und einen Innenring 12 mit einer Außenverzahnung 13 auf. Der Innenring 12 liegt mit dessen Außenver zahnung 13 in jeder Drehposition relativ zum Außenring 10 teilweise kämmend zwischen oder in dessen Innenverzahnung 1 1 ein. Der Innenring 12 weist eine zentrale, hier sternförmig konturierte Fügeöffnung 14 zur Aufnahme der Motorwel-le auf.

Mit Blick auf Fig. 2 sind einige der weilenförmigen Zähne 13a der Außenverzah nung 13 in den wiederum wellenförmigen Zahnlücken 11 b zwischen den Zähnen 11 a der Innenverzahnung 1 1 des Außenrings 10 einliegend und umgekehrt, wäh-rend andere Zähne 13a der Außenverzahnung 13 des Innenrings 12 ohne Zahn eingriff an einem Umfangsabschnitt der Innenverzahnung 1 1 des Außenrings 10 entlang gleiten können. Ein solcher Zahnradsatz als Pumpenrotor 9 wird auch als Gerotor (G-Rotor) bezeichnet.

Wie in Fig. 1 anhand der strichlinierten Achsen Az und Aw angedeutet, ist die

Drehachse Aw der formschlüssig mit dem Innenzahnrings 12 gefügten Motorwelle -und somit die Wellendurchführung 8 - radial beabstandet und somit exzentrisch zur zentralen, die Drehachse des Außenzahnrings 11 a bildenden Achse (Mittel-Symmetrie- oder) Az, welche auch die Zylinderachse der Innenwandfläche 3 des Rotorgehäuses 2 ist. Der Innenring 12 weist zur Aufnahme der Motorwelle eine Fügeöffnung 14 auf.

Der Gehäusedeckel 2b weist einen Einlass (Säugöffnung) 15 und einen Auslass als (Drucköffnung) 16 auf. Bezogen auf die in Fig. 1 strichliniert eingezeichnete Mittelline M ist der Einlass 15 auf der einen und der Auslass 16 auf der anderen Halbkreisfläche angeordnet. Mit dem Auslass 16 in Axialrichtung Az - also axial -fluchtend ist in dem Gehäuseboden 2a des Rotorgehäuses 2 eine nieren- oder kreisbogenförmige Druckkammer 17 angeordnet.

Im Gegensatz zu einer Außenzahnradpumpe läuft somit bei einer derartigen In nenzahnrand- oder Zahnringpumpe als spezieller Typ einer Zahnradpumpe der Innenring (innere Zahnring) 12 als treibendes Zahnrad exzentrisch im Außenring (äußerer Zahnring) 10. Bei dieser Zahnringpumpe wird das Medium durch den sich im Volumen verändernden Verdrängungsraum zwischen den Zahnlücken der Zahnringe 10 und 12 gefördert. Mit anderen Worten wird bei dieser auch als Si chelpumpe bezeichneten Zahnradpumpe das zu fördernde Medium in den Räu-men zwischen den Zahnlücken 11 b, 13b der beiden Zahnringe 10 und 12 geför dert, wobei die Zähne 11 a, 13a der beiden Zahnringe 10 und 12 durch die Sichel zwischen den nach innen gerichteten Innenzähnen 13a des Außenrings 10 und den nach außen gerichteten Außenzähnen 13a des Innenrings 12 abgedichtet werden. Auch bei der dargestellten Zahnringpumpe als Innenzahnradpumpe 1 weist der Außenring 10 genau einen Zahn 13a mehr auf als der Innenring 12 (Tro-choidenverzahnung).

Mit Blick auch auf die Fig. 3 und 4 ist in die Innenwandfläche 3 des Innenraums 4 des Rotorgehäuses 2 ein Schmiermittelkanal 18 in Form einer Axialnut einge-bracht. Der Schmiermittelkanal 18 erstreckt sich in Axialrichtung Az vom Öffnungs rand 5 zum Gehäuseboden 2a des Rotorgehäuses 2. Über einen Kanalabschnitt 18a, der im Gehäuseboden 2a radial verläuft, steht der Schmiermittelkanal 8 mit der Druckkammer 17 in Verbindung. Mit anderen Worten erstreckt sich der Kanal abschnitt 18a bis in den Öffnungsrand der Druckkammer 17, mündet also in diese ein. Am Öffnungsrand 5 des Rotorgehäuses 2a befindet sich ebenfalls eine Mün dung 18b des Einströmkanals 18. Insbesondere erstreckt sich diese Mündung 18b in die den Öffnungsrand 5 umgebende ringförmige Auflagefläche (Auflagerand) 19 für den Gehäusedeckel 2b hinein. Dies ist in der Fig. 2 und insbesondere in Fig. 4 erkennbar.

Wie aus den Fig. 5 und 6 vergleichsweise deutlich ersichtlich ist, ist in die Außen lauffläche 20 des Außenrings 10 umfangsseitig eine Anzahl von Nuten oder Ril len 21 eingebracht. Im Ausführungsbeispiel befinden sich die Nuten bzw. Rillen 21 innerhalb der Außenlauffläche 20 im Bereich sowohl der Zähne 1 1 a als auch der Zahnlücken 1 1 b des Außenrings 10. Die Nuten bzw. Rillen 21 verlaufen axial, d.h. in Richtung der zentralen Achse Az, welche der Mittelachse des zylindrischen In nenraums 4 und dessen Innenraumfläche 3 sowie der Drehachse des Außenrings 10 entspricht. Die Nut- oder Rillenwände 21 b, 21 c verlaufen zum Nutboden 21 a der jeweiligen Nuten bzw. Rillen 21 hin schräg. Mit anderen Worten weisen die Nuten oder Rillen 21 - bezogen auf die in Fig. 5 in Richtung des Pfeils D veran schaulichte Drehrichtung des Außenrings 10 - eine Einlaufschräge 21 b und eine Auslaufschräge 21 c auf.

Auf diese Weise wird das Schmiermittel aus dem gehäuseseitigen Schmiermittel kanal 18 vom Außenring 10 besonders zuverlässig an die Innenwandfläche 3 des Rotorgehäuses 2 und an die Außenlauffläche 20 des Außenrings 10 - also an die hierdurch gebildeten Kontaktflächen (3, 10) des Gleitlagers zwischen dem Außen ring 10 und dem Rotorgehäuse 2 - geführt. Da sich vorteilhafterweise sowohl der Schmiermittelkanal 18 über die gesamte axiale Länge oder Höhe der Innenwand fläche 3 sowie die Rillen oder Nuten 21 wiederum über die gesamte axiale Höhe des Außenrings 10 erstrecken, wird an den Kontaktflächen (Innenwandfläche 3 und Außenlauffläche 20) des Gleitlagers ein Schmierfilm und somit Vollschmie rung im Gleitlager hergestellt.

Aufgrund der vorteilhaften Verbindung des Schmiermittelkanals 18 über dessen Kanalabschnitt 18a zur Druckkammer 17 hin wird der zwischen den Kontaktflä chen, also der Innenwandfläche 3 und der Außenlauffläche 20, gebildete Schmier film während des Betriebs der Ölpumpe 1 und der damit verbundenen Rotations bewegung des Außenrings 10 mit dem entsprechenden Ölmitteldruck beauf schlagt. Somit werden die Kontaktflächen 3, 20 quasi voneinander getrennt.

Dadurch wiederum wird die Reibung bzw. das Reibmoment zwischen dem Außen ring 10 und dem Gehäuse 2 bzw. dessen Innenwandfläche 3 besonders vorteilhaft verringert, und das Reibmoment wird vorteilhaft vergleichmäßigt. Der Schmiermit telkanal 18 ist daher vorteilhaft auf der Druckseite der Ölpumpe 1 angeordnet.

Fig. 6 veranschaulicht die Positionierung der Nuten oder Rillen 21 an der Außen lauffläche 20 des Außenrings 10. Eingezeichnet sind jeweils eine Radiuslinie R radial durch einen Zahn 11 a und eine Zahnlücke 11 b der Innenverzahnung 1 1 des Außenrings 10. Dort befindet sich die jeweilige Nut oder Rille 21 jeweils im mittle-ren Bereich der Wölbung oder Innenwölbung des jeweiligen Zahns 11 a bzw. im mittleren Bereich einer Zahnlücke 11 b, jeweils auf der der Innenverzahnung 11 gegenüberliegenden Außenseite des Außenrings 10.

Zusammenfassend weist die elektromotorische Innenzahnradpumpe 1 ein, insbe-sondere bodenseitig eine Wellendurchführung 8 für eine Motorwelle aufweisen des, Rotorgehäuse 2 mit zylindrischer Innenwandfläche 3 und einen in das Rotor gehäuse 2 aufgenommen Pumpenrotor 9 mit einem, insbesondere auf der Motor welle drehfesten, exzentrisch angeordneten Innenring 12 mit einer Außenverzah nung 13 und eine diesen umgebenden Außenring 10 mit einer Innenverzahnung 11 und mit einer Außenlauffläche 20 auf. In die Innenwandfläche 3 des Rotorge häuses 2 ist ein Schmiermittelkanal 18, und in die Außenlauffläche 20 des Außen rings 10 ist mindestens eine Nut oder Rille eingebracht. Dadurch wird erreicht, dass der Außenring 10 im Zuge dessen Drehbewegung das Schmiermittel aus dem Schmiermittelkanal in das zwischen dessen Außenlauffläche (zweite Kontakt-fläche) und der Innenwandfläche (erste Kontaktfläche) 3 des Rotorgehäuses 2 gebildete Gleitlager fördert.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Vielmehr können auch andere Varianten der Erfindung von dem Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Gegenstand der Erfindung zu ver lassen. Insbesondere sind ferner alle mit den Ausführungsbeispielen beschriebe nen Einzelmerkmale auch auf andere Weise miteinander kombinierbar, ohne den Gegenstand der Erfindung zu verlassen.