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1. WO2021063533 - MONITORING APPARATUS FOR A MOTOR VEHICLE, WARNING DEVICE FOR A VEHICLE, WARNING SYSTEM AND METHOD FOR OPERATING A MONITORING APPARATUS

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1. Überwachungsvorrichtung (100) für ein Fahrzeug (1200), wobei die Überwachungsvorrichtung (100) zumindest eine Messvorrichtung (105) mit den folgenden Merkmalen aufweist:

einer Sensoreinheit (110), die dazu ausgebildet ist, um in einer Koppelstellung an einem ersten Abschnitt einer Radnabe (120) eines Rads des Fahrzeugs (1200) während einer Fahrt des Fahrzeugs (1200) einen physikalischen Parameter im Bereich des Rads zu sensieren, und

einer Sendeeinheit (115), die eine Befestigungseinrichtung (300) aufweist, die ausgeformt ist, um die Sendeeinheit (115) in einer Befestigungsstellung an einem zweiten Abschnitt der Radnabe (120) des Rads oder einer Radfelge (122) zu befestigen, wobei die Sendeeinheit (115) ausgebildet ist, um ein den physikalischen Parameter repräsentierendes Sensorsignal (125) drahtlos an eine Warneinrichtung (1000) zu senden, um eine Überwachung des physikalischen Parameters zu ermöglichen.

2. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß Anspruch 1 , bei der die Befestigungseinrichtung (300) eine Ausnehmung aufweist, die zum formschlüssigen Befestigen der Sendeeinheit (115) an einer Radmutter (200) der Radnabe (120) des Rads ausgeformt ist.

3. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der zumindest ein Bereich der Befestigungseinrichtung (300) magnetisch ausgeformt ist, um die Sendeeinheit (115) magnetisch an dem zweiten Abschnitt oder an der Radfelge (122) oder einer Radmutter (200) zu befestigen und/oder eine Klemmeinrichtung (305) aufweist, die dazu ausgebildet ist, um die Sendeeinheit (115) an den zweiten Abschnitt oder die Radfelge (122) oder Radmutter (200) zu klemmen.

4. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Sendeeinheit (115) ausgebildet ist, um das Sensorsignal (125) mit einer Sendeleistung von mehr als 100 mW an die Warneinrichtung (1000) zu senden und/oder einen Repeater aufweist, um das Sensorsignal (125) zu verstärken und/oder ein zweites Sensorsignal weiterzuleiten.

5. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Sendeeinheit (115) ausgebildet ist, um das Sensorsignal (125) zu senden, das eine Identifikationsinformation umfasst, die eine Identifikation der Messvorrichtung (105) von einer anderen Messvorrichtung ermöglicht, und/oder das eine Ladezustandsinformation einer Energiespeichereinrichtung der Messvorrichtung (105) umfasst.

6. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Sendeeinheit (115) und die Sensoreinheit (110) in unterschiedlichen Gehäusen (145; 915) angeordnet sind und/oder über ein flexibles Verbindungskabel (140) zur Übertragung des physikalischen Parameters miteinander verbunden oder verbindbar ausgeformt sind,

und/oder

wobei die Sendeeinheit (115) und/oder die Sensoreinheit (110) in einem gasdichten und/oder explosionsgeschützten Gehäuse (145; 915) angeordnet ist.

7. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Messvorrichtung (105) ein Solarmodul (160) aufweist, das dazu ausgebildet ist, um eine Energiespeichereinrichtung der Messvorrichtung (105) mittels Solarenergie aufzuladen, um eine Versorgungsenergie zum Betreiben der Messvorrichtung (105) bereitzustellen, und/oder einen Steckanschluss (505) zum externen Aufladen der Energiespeichereinrichtung aufweist.

8. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß Anspruch einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Sensoreinheit (110) zumindest einen Magneten (910) aufweist, der dazu ausgebildet ist, um die Sensoreinheit (110) magnetisch an der Radnabe (120) des Rads zu koppeln.

9. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei der die Sensoreinheit (110) eine Temperatursonde (900) aufweist, die dazu ausgebildet ist, um als den physikalischen Parameter eine Temperatur zu sensieren und/oder einen Drucksensor aufweist, um als den physikalischen Parameter einen Reifendruck zu sensieren.

10. Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit zumindest einer zweiten Messvorrichtung mit einer zweiten Sensoreinheit, die dazu ausgebildet ist, um in einer Koppelstellung an einem ersten Abschnitt einer Radnabe eines zweiten Rads des Fahrzeugs (1200) während einer Fahrt des Fahrzeugs (1200) einen zweiten physikalischen Parameter im Bereich des zweiten Rads zu sensieren, und mit einer zweiten Sendeeinheit, die eine zweite Befestigungseinrichtung aufweist, die ausgeformt ist, um die zweite Sendeeinheit in einer Befestigungsstellung an einem zweiten Abschnitt der Radnabe oder einer zweiten Radfelge des zweiten Rads zu befestigen, wobei die zweite Sendeeinheit ausgebildet ist, um ein den zweiten physikalischen Parameter repräsentierendes zweites Sensorsignal drahtlos an die Warneinrichtung (1000) zu senden, um eine Überwachung des zweiten physikalischen Parameters zu ermöglichen.

11. Warneinrichtung (1000) für ein Fahrzeug (1200), wobei die Warneinrichtung (1000) ausgebildet ist, um das Sensorsignal (125) einer Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche einzulesen und unter Verwendung des Sensorsignals (125) eine optische, akustische und/oder haptische Ausgabe des physikalischen Parameters auf einer Ausgabeeinheit (1100) zu bewirken.

12. Warneinrichtung (1000) gemäß Anspruch 11, die ausgebildet ist, um ein Warnsignal (1200) zu erzeugen, wenn der physikalische Parameter einen definierten Schwellenwert erreicht oder überschreitet.

13. Warnsystem mit einer Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 und einer Warneinrichtung (1000) gemäß Anspruch 11 oder 12.

14. Verfahren (1400) zum Betreiben einer Überwachungsvorrichtung (100) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Verfahren (1400) die folgenden Schritte umfasst:

Sensieren (1405) des physikalischen Parameters im Bereich des Rads unter Verwendung der Sensoreinheit (110) in der Koppelstellung an dem ersten Abschnitt der Radnabe (120) des Rads des Fahrzeugs (1200) während der Fahrt des

Fahrzeugs (1200); und

Senden (1410) des den physikalischen Parameter repräsentierenden Sensorsignals (125) an die Warneinrichtung (1000) unter Verwendung der

Sendeeinheit (115), die mittels der Befestigungseinrichtung (300) in der Befestigungsstellung an dem zweiten Abschnitt der Radnabe (120) oder der Radfelge (122) des Rads befestigt ist, um die Überwachung des physikalischen Parameters zu ermöglichen

15. Computerprogramm, das dazu eingerichtet ist, die Schritte (1405, 1410) des Verfahrens (1400) gemäß Anspruch 14 auszuführen und/oder anzusteuern.