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1. WO2013004464 - METHOD FOR OPERATING A HYBRID DRIVE TRAIN OF A VEHICLE

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1 . Verfahren zum Betreiben eines Hybridantriebsstrangs eines Fahrzeugs, bei dem ein Verbrennungsmotor (VM) und eine Elektromaschine (EM) je nach Betriebssituation einzeln oder zusammen antriebswirksam auf ein Fahrzeuggetriebe (GE) mit schaltbaren Übersetzungen einwirken, wobei der Verbrennungsmotor (VM) und die Elektromaschine (EM) über ein steuerbares Trennelement (K0) miteinander koppelbar oder voneinander trennbar sind, und bei dem ausgehend von einer elektromotorischen Fahrt ein Schleppstart des Verbrennungsmotors (VM) mittels der Elektromaschine (EM) oder ein Zustart des Verbrennungsmotors (VM) mittels einer separaten Starteinrichtung (ZS) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem ablaufenden Schaltvorgang des Fahrzeuggetriebes (GE) und dem Vorliegen einer Anforderung nach einem

Schleppstart oder einem Zustart des Verbrennungsmotors (VM) in Abhängigkeit davon, ob der Schaltvorgang ein Hochschaltvorgang, ein Rückschaltvorgang, ein Zugschaltvorgang oder ein Schubschaltvorgang ist, sowie abhängig von der Art des angeforderten Starts des Verbrennungsmotors (VM) zunächst eine Prüfung dahingehend erfolgt, ob der Schaltvorgang ausgeführt, zumindest teilweise ausgeführt oder abgebrochen werden soll bevor der Schleppstart oder der Zustart durchgeführt wird, und dass Abhängig von dem Ergebnis dieser Prüfung entsprechende notwendige Maßnahmen zur Weiterführung, zur zumindest teilweisen Ausführung oder zum Abbruch des Schaltvorgangs eingeleitet werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass bei bestimmten Schaltvorgängen sowie Startanforderungen zunächst eine Schaltverhinderungsanwei-sung aktiviert und der angeforderte Schleppstart oder Zustart des Verbrennungsmotors in seiner Ausführung verzögert wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltabbruch dann erfolgt, wenn eine relevante aktuelle Getriebedrehzahl zumindest noch annähernd einer Synchrondrehzahl des aktuellen Ganges entspricht oder eine applizierbare Schaltphasengrenze noch nicht überschritten ist.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem aus mehreren aufeinanderfolgenden oder verschachtelten Einzelschaltungen bestehenden und gerade ablaufenden Schaltvorgang dann, wenn die Prüfung ergibt, dass ein kompletter Schaltabbruch nicht möglich ist, die aktuelle Einzelschaltung durchgeführt wird und alle weiteren diesem Schaltvorgang zugeordneten Schaltungen verhindert werden.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem laufenden Hochschaltvorgang, der aus einer oder mehreren Hochschaltungen besteht, bei einer Anforderung eines Schleppstarts oder Zustarts des Verbrennungsmotors eine Schaltabbruchprüfung erfolgt.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem laufenden Rückschaltvorgang, der aus einer oder mehreren Rückschaltungen besteht, bei einer Anforderung eines Schleppstarts des Verbrennungsmotors eine Schaltabbruchprüfung erfolgt.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Fahrzeug mit einem in das Fahrzeuggetriebe (GE) integrierten Anfahrelement (K1 ) bei einem laufenden Schaltvorgang, der aus einer oder mehreren Schubrückschaltungen besteht, bei einer Anforderung eines Schleppstarts das Fahrzeuggetriebe (GE) zunächst soweit heruntergeschaltet wird, bis das integrierte Anfahrelement (K1 ) im geschalteten Gang aktiv beteiligt ist.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem laufenden Schaltvorgang, der aus einer oder mehreren Rückschaltungen besteht, bei einer Anforderung eines Zustarts der Schaltvorgang und der anschließende Zustart verzögerungsfrei ausgeführt werden.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem laufenden Schaltvorgang, der aus einer oder mehreren Hochschaltungen besteht, bei einer Anforderung eines Zustarts bereits während der Prüfung des Schaltab- bruchs der vom Antriebsstrang abgekoppelte Verbrennungsmotor (VM) über die separate Starteinrichtung (ZS) gestartet wird.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem laufenden Schaltvorgang bereits während der Prüfung des Schaltabbruchs ein als Trennkupplung ausgebildetes Trennelement (KO) zwischen der Elektromaschine (EM) und dem Verbrennungsmotor (VM) mit einem Druckmittel befüllt und auf einen Berührpunkt voreingestellt wird.