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1. WO2009003642 - TURBINE

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Turbine

Die Erfindung bezieht sich auf eine Turbine, insbesondere Windturbine, in Form einer Radialturbine, mit parallel zur Drehachse ausgerichteten Rotorblättern. Die Erfindung ist nicht auf Windturbinen eingeschränkt, sondern bezieht sich auch auf Turbinen für Wasser oder beliebige andere frei strömende Fluide.

Stand der Technik
Das Betzsche Gesetz stammt von dem deutschen Ingenieur Albert Betz (1885-1968). Er formulierte es erstmals im Jahr 1919. Sieben Jahre später (1926) erschien es in seinem Buch „Wind-Energie" (Albert Betz: Windenergie und ihre Ausnutzung durch Windmühlen, Ökobuch, Staufen, unveränderter Nachdruck aus dem Jahre 1926).

Das Gesetz besagt, dass eine Windenergieanlage maximal 16/27 (das sind knapp 60 Prozent) der im Wind enthaltenen translatorischen Energie in rotatorische Energie umwandeln kann.

Der britische Ingenieur F. Lanchester (1868-1946) publizierte schon 1915 ähnliche Überlegungen.

Der Quotient aus genutzter Windleistung PNUIZ ZU ankommender Windleistung Po wird Leistungsbeiwert Cp genannt.

Betzscher Leistungsbeiwert
Wenn der Windströmung (kinetische) Energie entnommen wird, verlangsamt sich der Wind. Würde die Energie vollständig entnommen, dann kämen die Luftmassen hinter der Anlage zum Stillstand und würden sich vor ihr aufstauen und ausweichen, sodass der Massenstrom durch die Anlage und die Leistung Null wäre. (Aus diesem Grund verliert das Betzsche Gesetz für kleine Geschwindigkeitsverhältnisse V2Zv1 seine Gültigkeit, denn bei Ableitung des Gesetzes wird davon ausgegangen, dass die Windgeschwindigkeit in der Rotorebene (vi+v2)/2 ist.) Würde der Wind dagegen gar nicht abgebremst, so nähme der Massenstrom zwar nicht ab, aber es würde auch keine Energie entnommen, und die Leistung wäre wiederum Null. Der Idealfall liegt also irgendwo dazwischen.

Der Leistungsbeiwert ist ausschließlich eine Funktion der Abbremsung. Wie diese Abbremsung vorgenommen wird, geht in die Berechnung nicht ein. In der Praxis lassen sich hohe Leistungsbei werte jedoch ausschließlich mit Auftriebsläufern erreichen.

Die größte Leistung lässt sich also entziehen, wenn der Wind auf 1/3 seiner ursprünglichen Geschwindigkeit abgebremst wird.

Es werden ständig Versuche berichtet, die vorgeben Cp > cpßetz erhalten zu haben. Man kann davon ausgehen, dass wegen der Allgemeinheit der Herleitung, eine solche Überwindung der Verletzung des Erhaltungssatzes der Energie gleichkommt. Ein Ausweg wurde lediglich von Betz selbst angegeben: Wird dem als einzelne 'WirkSCHEIBE1 (engl. Actuator-Disk) modellierten Rotor eine endliche Dicke zugesprochen, so könnten quer zur Hauptströmung vorhandene turbulente Fluktuationen zusätzliche Energie nunmehr zwischen Vorder- und Hinterscheibe eintragen.

Diese Idee wurde von Loth und McCoy 1983 detailliert für einen Darrieus-Rotor mit vertikaler Rotationsachse ausgearbeitet. Sie erhielten Cp ~ 0,62. Allerdings wurde dieser Wert in keiner Anlage bisher gemessen.

Versuche, einer gemantelten Windturbine einen 'Über-Betzwert' zuzusprechen, kranken oft an der falschen Wahl der Bezugsfläche: Statt der Rotorfiäche muss nun die größte 'Stirn'fläche der Anlage, also in den meisten Fällen die Austrittsfläche des Mantels oder Diffusors benutzt werden.

Ausgeführte Rotoren
Da die Rotorverluste die mit Abstand größten Verluste einer Windenergieanlage sind, arbeiten alle Hersteller daran, möglichst hohe Lei stungsbei werte zu erreichen. Moderne ausgeführte Rotoren erreichen Leistungsbeiwerte von Cp = 0,4 bis 0,5, das sind also etwa 70 % bis 80 % des theoretisch Möglichen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Turbine der eingangs genannten Art zu entwickeln, welche die Windenergie erheblich effektiver als die bekannten Windturbi-nen ausnutzt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei der Turbine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Rotorblätter aus der radialen Richtung heraus in Richtung der Tangentialebene und schräg zum Radius und zur Tangentialebene ausgerichtet sind und der äußere Bereich noch stärker in Richtung der Tangentialebene abgewinkelt ist und insbesondere der innere Bereich in Richtung des Radius abgewinkelt ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den Unteransprüchen.

Nähere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Ausführungsbeispiele und Zeichnungen näher erläutert.

Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen

Figur 1 die Draufsicht auf ein bekanntes Windrad, z. B. ein Anemometer, nach dem Stand der Technik, zur Erläuterung der Wirkungsweise,

Figur 2 eine Draufsicht auf ein Windrad mit gekrümmten Rotorblättern und mit dem Strömungsverlauf,

Figur 3 das Windrad nach Figur 2 bei Anströmung sowohl des oberen Bereiches des Windrades als auch des unteren Bereiches,

Figur 4 das Windrad nach Figur 2 bei Anströmung nur des Bereiches oberhalb der Drehachse,

Figur 5 das Windrad nach Figur 2 bei Anströmung nur unterhalb der Drehachse,

Figur 6 die erfindungsgemäße Turbine in Seitenansicht,

Figur 7 die erfindungsgemäße Turbine nach Figur 6 bei einer Anströmung unterhalb der Drehachse,

Figur 8 die Strömungsverhältnisse bei der erfindungsgemäßen Turbine bei

Anströmung sowohl unterhalb als auch oberhalb der Drehachse,

Figur 9 eine Darstellung der erfindungsgemäßen Turbine mit Darstellung der

Druckverhältnisse,

Figur 10 die Strömungsverhältnisse an einer Tragfläche nach dem Stand der Technik, - A -

Figur 11 die Strömungsverhältnisse um eine Tragfläche nach dem Stand der

Technik,

Figur 12 die Strömungsverhältnisse, Kräfte und Druckverhältnisse bei der erfϊndungs gemäßen Turbine und

Figur 13 eine weitere Veranschaulichung der Druckverhältnisse bei der erfindungsgemäßen Turbine, hier mit zwei Abknickkanten der Rotorblätter,

Figuren 14 bis 16 weitere Zeichnungen zur Veranschaulichung der

Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Turbine.

In allen Zeichnungen haben gleiche Bezugszeichen die gleiche Bedeutung und werden daher gegebenenfalls nur einmal erläutert.

Bei dem in Figur 1 in Seitenansicht gezeigten Windmesser (Anemometer) erfolgt die Drehung um die Drehachse 1 immer im Uhrzeigersinn, unabhängig von der Richtung der einfallenden Strömung.

Ein entsprechend aufgebautes Windrad mit ebenfalls gekrümmten Rotorblättern ist in Seitenansicht in Figur 2 gezeigt. Die Strömungsrichtung der Luft ist ebenfalls dargestellt. Bei der gezeigten Strömung dreht sich dieses Rad ebenfalls im Uhrzeigersinn.

Wird entsprechend Figur 3 dieses Windrad sowohl in tangentialer Richtung oberhalb und unterhalb der Drehachse 1 als auch zentral auf die Drehachse gerichtet angeströmt, so wirken unterschiedliche Drehmomente auf dieses Windrad. Die Strömung oberhalb der Drehachse und die zentral auf die Drehachse gerichtete Strömung erzeugen ein Drehmoment im Uhrzeigersinn. Dagegen erzeugt die Strömung unterhalb der Drehachse ein Drehmoment entgegen dem Uhrzeigersinn, wie anschaulich aus Figur 3 hervorgeht.

Bei einer Strömung nur oberhalb der Drehachse 1 entsprechend Figur 4 dreht sich das Windrad also im Uhrzeigersinn und bei einer Strömung unterhalb der Drehachse entsprechend Figur 5 entgegen dem Uhrzeigersinn.

Die erfindungsgemäße Turbine verhält sich dagegen anders, wie anhand der Figuren 6 bis 13 nachfolgend näher erläutert wird.

Figur 6 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Turbine, wobei die dargestellten Elemente bis auf die Drehachse 1 ebene Bleche sind, die parallel zur Drehachse ausgerichtet sind. An den Seiten der Turbine sind Aluminium-Endplatten 2 zur Befestigung der Rotorblätter 3 und der zentral angeordneten Drehachse 1 vorgesehen. Die Drehachse ist in einem Kugellager gegenüber dem Gehäuse, also den Endplatten 2 und sonstigen, nicht dargestellten Gehäuseteilen gelagert.

Die Rotorblätter 3 weisen zusätzlich zwei Abknickkanten, nämlich eine erste Abknickkante 9 im äußeren Bereich des Rotorblattes und eine zweite Abknickkante 18 im inneren Bereich des Rotorblattes auf. Beide Abknickkanten liegen parallel zur Drehachse 1. Der äußere Bereich ist um die erste Abknickkante 9 in Richtung der Tangentialebene, also entgegen der radialen Richtung abgeknickt. Der innerste Bereich 17 der Rotorblätter 3 ist um die zweite Abknickkante 18 in Richtung des Radius, also entgegen der Tangentialebene abgeknickt.

Wichtig für den erfinderischen Effekt ist insbesondere die erste Abknickkante 9. Der abgeknickte innerste Bereich um die zweite Abknickkante 18 verstärkt diesen Effekt zusätzlich und ist ebenfalls wesentlich für die Erfindung.

Wird die erfindungsgemäße Turbine entsprechend Figur 7 unterhalb der Drehachse 1 mit Luft 4 angeströmt, so bewegt sich die Turbine anders als eine herkömmliche Turbine (vergleiche Figur 5) nicht entgegen dem Uhrzeigersinn, sondern im Uhrzeigersinn (Figur 7).

Eine Erklärung dieses Effektes wird mit Hilfe der Figuren 8 und 9 versucht. Die einströmende Luft 4, 5, 6, 7 prallt auf die Rotorblätter 3 und wird von diesen komprimiert und verteilt, wie es die Pfeile in Figur 8 darstellen. Ein Teil der Luftströmung 4a, 5 a wird von der Außenseite der Rotorblätter 3 „reflektiert" und gibt dadurch einen Impuls an die Turbine entgegen dem Uhrzeigersinn ab.

Der weitaus größere Teil der Luftströmung wird aber von den Rotorblättern 3 in das Innere der Turbine geleitet und dort komprimiert, so dass sich dort im Innern der

Turbine ein Überdruck aufbaut. Dieser Überdruck kommt nur zustande, wenn der

Anstellwinkel des Rotorblattes und seine Proportion zum Turbinendurchmesser stimmen. Außerdem muss der richtige Knickwinkel am Rotorblatt durch seine Neigung optimiert sein. Diese Optimierung kann durch einen oder mehrere Knicke weiter optimiert werden. Diese zusätzliche Optimierung sollte auf Basis von Testreihen und deren Auswertungen erfolgen, um eine höchste Effizienz in der Anpassung zu erreichen. In Verbindung mit den zentrifugalen Kräften, die sich in der drehenden Turbine ausbilden, übt der entstehende Überdruck im Innern der Turbine eine Kraft auf die Innenseite der Rotorblätter 3 aus. Diese Kräfte sind mit dem Bezugszeichen 8 gekennzeichnet. Sie üben ein Drehmoment auf die Turbine im Uhrzeigersinn aus. Dieses Drehmoment ist erheblich größer als das von der reflektierten Strömung 4a, 5a ausgeübtes, in umgekehrter Richtung wirkendes Drehmoment. Daher rotiert die Turbine im Uhrzeigersinn, wenn diese auch nur von einer Strömung 5 angeströmt wird, die unterhalb der Drehachse auf die Turbine trifft.

Diese hauptsächlichen Kräfte sind der Deutlichkeit halber noch einmal in Figur 9 ohne die Luftströmungen dargestellt.

Zusätzlich wirkt aufgrund der gebogenen Form der Rotorblätter 3, die aus drei ebenen Flächen mit zwei Abknickkanten 9 und 18 (siehe Figur 13) bestehen, Auftriebskräfte, die die Turbine ebenfalls in dem Uhrzeigersinn drehen.

Zur Erläuterung des Auftriebs dienen die Figuren 10, I Ia, I Ib und l lc.

Damit ein Flugzeug fliegen kann, braucht es Auftrieb. Auftrieb entsteht durch Luft, die von vorne um die Tragflächen 10 (= Flügel) strömt. Viele Menschen glauben, dass hauptsächlich die Luft, die unter den Tragflächen entlang strömt, das Flugzeug trägt.

Tatsächlich ist dies nur bedingt richtig. Die entstehende Kraft unter den Tragflächen macht nur etwa ein Drittel des gesamten Auftriebs aus. Die restlichen zwei Drittel des Auftriebs stammen vom Sog, der an der Oberseite 11 herrscht (Figur 10).

Wie man auf der Abbildung sehen kann, ist die Tragfläche auf der Oberseite 11 stärker gewölbt als auf der Unterseite 12. Diese Wölbung ist nicht entscheidend für den Auftrieb, verbessert ihn jedoch. Auch ein flacher Flügel erzeugt Auftrieb. Wichtig ist lediglich der so genannte Anstellwinkel der Tragfläche - der Winkel mit dem die Tragfläche zum Luftstrom steht. Aufgrund der Strömungsgesetze bildet sich ab einem gewissen Anstellwinkel um Ober- und Unterseite der Tragfläche eine Zirkulation 13 aus (Figur I I b).

Diese Zirkulation verhält sich so, dass sie auf der Obersehe der Tragfläche mit der Strömung (Ergebnis: die Luft strömt an der Oberseite schneller), an der Unterseite der Tragfläche gegen die Strömung fließt (Ergebnis: die Luft strömt hier langsamer). Der Begriff Zirkulation kann jedoch irreführend wirken. Denn tatsächlich bewegt sich die Luft dabei nicht gegen die Strömung. Der Begriff ist eher als ein mathematisches Modell zur Berechnung des Auftriebs zu verstehen.

Die gewölbte Form (das Profil) der Tragfläche schafft erhöhten Auftrieb, indem sie die Strömung am Ende des Flügels effizienter nach unten ablenkt. Die nach unten abge-lenkte Luft erzeugt nach dem Newtonschen Gesetz von Kraft und Gegenkraft zusätzlichen Auftrieb.

Das genaue Prinzip des Auftriebs ist sehr kompliziert und in diesem Rahmen nur sehr grob darzustellen. Wichtig für den Auftrieb ist: Die Luft über den Tragflächen strömt schneller als die Luft unter den Tragflächen. Noch lange bevor das erste Flugzeug gebaut wurde, erkannte ein kluger Schweizer namens Bernoulli, dass der Druck in der Luft immer abnimmt, wenn ihre Geschwindigkeit zunimmt. Das bedeutet im Fall unserer Tragfläche, dass der Druck über der Tragfläche geringer ist als darunter. Durch dieses Phänomen wird das Flugzeug zu 2/3 nach oben gesogen und nur zu 1/3 nach oben gedrückt (Figur 10). Und da haben wir unseren Auftrieb.

Ein solcher Auftrieb und eine solche Zirkulation treten ebenfalls bei der erfindungsgemäßen Turbine am Rotorblatt auf, wie Figur 12 darstellt. Die beispielsweise zentral auf die Drehachse gerichtete Luftströmung fließt an dem abgeknickten Rotorblatt 3 entlang. Eine Zirkulation 13 und ein Auftrieb 14 wie bei einem Flugzeugflügel ist die Folge. Der Auftrieb 14 trägt mit zur Drehung der Turbine im gewünschten Uhrzeigersinn bei.

Da die äußeren Bereiche der Rotorblätter sich im Betrieb schneller bewegen als die auf die Turbine wirkende Luftströmung, entsteht eine Zirkulation entsprechend Figur I Ib, die den Auftrieb 14 noch verstärkt.

Ein weiterer Effekt kommt hinzu. Hinter der Drehachse, bezogen auf die Richtung der auf die Turbine wirkenden Luftströmung, saugt die Turbine Luft an und verdichtet diese, wodurch der Wirkungsgrad weiter erhöht wird.

Zusätzlich wirken die Rotorblätter 3 wie ein Offset-Trichter, welcher entsprechend dem aerodynamischen Paradoxon einen Unterdruck an der Unterseite 14 der Rotorblätter 3 erzeugt, welcher die Turbine ebenfalls in der gewünschten Drehrichtung antreibt.

Zur Erläuterung:

Das aerodynamische Paradoxon ist eine physikalische Erscheinung. Um es zu demonstrieren, versuche man, aus einem Trichter eine in diesen eingelegte Papiertüte hinauszublasen. Dabei wird die Tüte jedoch nicht hinausgeblasen, sondern an die Wände des Trichters gedrückt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Luft zwischen Tüte und Trichterwand teilweise von dem eingeblasenen Luftstrom nach außen mitgerissen wird; dadurch entsteht zwischen Tüte und Trichterwand ein Unterdruck und der äußere Luftdruck treibt die Tüte gegen die Trichterwand. Dieser Effekt wurde 1826 durch Charles Bernard Desormes (1777 - 1862) und Nicolas Clement (1779 -1841) bekannt gemacht.

Noch deutlicher wird die Wirkungsweise der erfindungs gemäßen Turbine, nachfolgend

Tanocsturbine genannt, aus der folgenden Erläuterung.

Tanocs Turbine wird unterstützt durch die Vortex-Technologie. Was ist ein Vortex?

Ein Vortex ist erreicht, wenn eine Strömung innerhalb anderer Strömungen/Druck oder anderer physikalischer Barrieren einen optimalen ausweichenden Durchfluss/ drehende

Strömung bildet.
Beispiele:
1) wenn Wasser seine maximale Abflussgeschwindigkeit erreicht in einem Badewannenabfluss,
2) bei einem Zyklon (Twister), wenn mehrere Sturmfronten versuchen, sich aus zu weichen.

Eine Tanocsturbine funktioniert wie folgt:
Alle bekannten Windturbinen arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Im Gegensatz dazu arbeitet der Tanocs auf einem anderen Prinzip. Der Tanocs dreht immer in in dieselbe Richtung, egal, ob der Windimpuls nur oberhalb oder unterhalb der Achse ankommt (Figur 14)! In der Figur 14 bedeuten:
31 Drehrichtung ist gleich 32 Windimpuls nur oberhalb der Achse
33 Windimpuls nur unterhalb der Achse

Eine Leistungsoptimierung kann durch die Optimierung der Anstellwinkel, der Airfoilkrümmung, der Airfoilproportion, des Abstandes der Airfoils und der Turbinendurchmesser ermöglicht werden, je nach Anwendung und Drehzahl.

Die Funktion einer erweiterten Tanocsturbine mit Funktion der aktiven Flächen wird in der folgenden Tabelle und in Figur 15 erläutert.

So wird es bisher in der Wissenschaft beschrieben:
Der Leistungsbeiwert ist also ausschließlich eine Funktion der Abbremsung. Wie diese Abbremsung vorgenommen wird, geht in die Berechnung nicht ein. In der Praxis lassen sich hohe Leistungsbeiwerte jedoch ausschließlich mit Auftriebsläufern erreichen (Albert Betz: Windenergie und ihre Ausnutzung durch Windmühlen, Ökobuch, Staufen, unveränderter Nachdruck aus dem Jahre 1926).

Gibt es Möglichkeiten zur Überwindung? Es werden ständig Versuche berichtet, die vorgeben cp > cpßetz erhalten zu haben. Man kann davon ausgehen, dass wegen der Allgemeinheit der Herleitung, eine solche Überwindung der Verletzung des Erhaltungssatzes der Energie gleichkommt. Ein Ausweg wurde lediglich von Betz selbst angegeben: Wird dem als einzelne 'WirkSCHEIBE' (engl. Actuator-Disk) modellierten Rotor eine endliche Dicke zugesprochen, so könnten quer zur Hauptströmung vorhandene turbulente Fluktuationen zusätzliche Energie nunmehr zwischen Vorder- und Hinterscheibe eintragen.

Versuche, einer gemantelten Windturbine einen 'Über-Betzwert' zuzusprechen, kranken oft an der falschen Wahl der Bezugsfläche: Statt der Rotorfläche muss nun die größte 'Stirnfläche der Anlage, also in den meisten Fällen die Austrittsfläche des Mantels oder Diffusors benutzt werden.

Vergleiche nun Figur 15: Beim Auftreffen der Strömung auf die Turbine hat man einen Verdichter, hinter der Turbine einen Diffusor. Die korrekte Bezeichnung dieser Erfindung ist daher eine Kombination aus Verdichter, Turbine und Diffusor.

Die Erfindung wird nun mit einer Stauaufladung verglichen. Das Funktionsprinzip der Stauaufladung ist folgendes: Ein Turbolader besteht aus einer Abgasturbine im Abgasstrom (Impuls), die über eine Welle mit einem Verdichter im Ansaugtrakt verbunden ist. Die Turbine wird vom Abgasstrom (Impuls) des Motors in Rotation versetzt und treibt so den Verdichter an. Der Verdichter (entspricht 21 bei Tanocs) erhöht den Druck im Ansaugtrakt des Motors, so dass während des Ansaugtaktes (entspricht 22 bei Tanocs), eine größere Menge Luft in den Zylinder gelangt als bei einem Saugmotor. Dadurch steigen der Mitteldruck des Motors und sein Drehmoment, was die Leistungsabgabe erhöht. Die Energie für die Aufladung wird durch die Abgasturbine den schnell strömenden (entspricht 26 bei Tanocs) Abgasen entnommen. Auch der Einsatz und die Wirkung der Fliehkraft dieser Erfindung dürfen wir nicht vergessen. Im Extremfall wird durch die komprimierte Ladeluft bereits während des Ansaugtaktes Leistung von der Maschine (4-Takt) abgegeben, (ähnlich der Tanocs). Die Erfindung nutzt diese und andere Prinzipen eines Strahlmotors in einem geschlossenen System in sich und nicht in Interaktion mit einem Gehäuse.

Die korrekte Bezeichnung dieser Erfindung ist daher Verdichter, Turbine und Diffusor vereint.

Ein Diffusor ist ein Bauteil im Maschinen-, Elektrizitätswerks-, Ventilator-, Fahrzeug-und Flugzeug- und Schiffbau, das Gas-/Flüssigkeitsströmungen verlangsamt und den Gas-/Flüssigkeitsdruck erhöht. Es stellt im Prinzip die Umkehr einer Düse dar. Er dient weiterhin zur "Rückgewinnung" von kinetischer Energie in der Rohrhydraulik.

Ein Diffusor stellt im Unterschallbereich immer eine Vergrößerung des
Durchflussquerschnittes in Fließrichtung des strömenden Mediums dar.

Zu Figur 16: Hier bedeuten
30 Impuls
31 1/3 Luftkomprimierung
32 2/3 Luft ansaugen
33 Komprimierung
34 Geschwindigkeit steigt

Wenn wir die Wirkung und das Prinzip der Airfoil mit der Tanocs vergleichen, sieht man, warum durch Interaktion von 2 Flügeln an derselben Seite und der Interaktion von 2 Seiten die Turbine immer im Uhrseigersinn dreht.

Mögliche und vorteilhafte Anwendungen:
Windturbine in verschiedenen Grossen
(Hochhäuser, auf dem Dach oder an den Hochhausecken)
Einfamilienhäuser(in oder auf dem Dach),
zur Regionalversorgung auf Türme oder zwischen Hochhäusern, unter Brücken, als kleine Energieturbinen für den Garten und den Balkon,
als Einbau in oder auf vorhandenen Schornsteinen(bei Werken oder Kraftwerken) auf Hallendächern von Gewerbeflächen
an den Autobahnleitplanken befestigt um den Fahrtwind der vorbeifahrenden Autos auszunutzen

Windturbinen auf mobilen Geräten/ Fahrzeugen
Autos zum Antrieb von Elektroautos(z.B. auf dem Dach, oder Heck )
Fahrrädern
Motorrollern
Zügen
Schiffen Flugzeugen
Hubschraubern

Marineturbine
zum Ausnutzen der Strömung in Flüssen/Staudämmen/Bächen/Wasserfällen zur Ausnutzung der Ströme in Meeren, Meerengen und der Gezeiten

als Turbine angehängt oder eingebaut in Schiffe am Bug /Heck

Bezugszeichenliste

1 Drehachse
2 Endplatten
3 Rotorblatt
4 Luft (-Strömung)
5 Luft (-Strömung)
6 Luft (-Strömung)
7 Luft (-Strömung)
4a reflektierte Strömung
5a reflektierte Strömung
4b in die Turbine eindringende Strömung
5b in die Turbine eindringende Strömung
6b in die Turbine eindringende Strömung
7b in die Turbine eindringende Strömung
8 Kraft
9 erste Abknickkante
10 Tragfläche
11 Oberseite
12 Unterseite
13 Zirkulation
14 Unterdruck an Unterseite
15 äußerer Bereich
16 Oberseite
17 innerer Bereich
18 zweite Abknickkante