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1. WO2004024824 - METHOD FOR THE PRODUCTION OF FIRE-RESISTANT MOULDED WOOD FIBRE PIECES

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche:

1 . Verfahren zur Herstellung brandgeschützter dichter Formteile aus Holzfasern oder anderen lignocellulosen Faserstoffen bzw. Partikeln (nachfolgend "Faserstoffe"),
bei dem im Trockenverfahren den Faserstoffen bei einer Mischtemperatur von 30°C - 95°C auf Kalium- und/oder Natriumsilikaten basierende anorganische Stoffe (nachfolgend "Wasserglas") zugegeben werden,
und bei dem aus diesem Gemisch ein Faservlies gebildet wird, das in einer Heißpresse auf eine Dichte von 350 kg/m3 - 1 .250 kg/m3 verdichtet wird und im Verdichtungszustand bei geschlossener Presse und einer Temperatur oberhalb 80°C erhärtet.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch eine Mischtemperatur von 40°C - 75°C.

3. Verfahren zur Herstellung brandgeschützter dichter Formteile aus Holzfasern oder anderen lignocellulosen Faserstoffen bzw. Partikeln (nachfolgend "Faserstoffe"),

bei dem unter Wasserdampfatmosphäre den Faserstoffen bei einer Mischtemperatur von 105°C - 1 80°C auf Kalium- und/oder Natriumsilikaten basierende anorganische Stoffe (nachfolgend "Wasserglas") zugegeben werden,
und bei dem aus diesem Gemisch ein Faservlies gebildet wird, das in einer Heißpresse auf eine Dichte von 350 kg/m3 - 1 .250 kg/m3 verdichtet wird und im Verdichtungszustand bei geschlossener Presse und einer Temperatur oberhalb 80°C erhärtet.

4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Mischtemperatur von 1 10°C - 1 50°C.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zu verdichtende Faservlies eine Faserfeuchte < 25 % aufweist.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Faserstoffen das Wasserglas in einer Menge von 5 % - 40 %, vorzugsweise 10 % - 30 %, bezogen auf atro Faserstoffe, zugegeben wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Anteil der zuzugebenden Gesamtmenge an Wasserglas den zur Herstellung der Faserstoffe bestimmten Hackschnitzeln vor und/oder bei ihrer Zerfaserung zugegeben wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasserglas direkt in den die Faserstoffe aufschließenden Kochprozess oder in ein Transportorgan eines die Hackschnitzel zerfasernden Refiners eingespeist wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Wasserglasklebstoffes.

0. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasserglas zur schnelleren Erhärtung vor oder nach seiner Zugabe zu den Faserstoffen übliche Hilfsund Wirkstoffe zugegeben werden.

1 . Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfs- und Wirkstoffe aus Säurebildnern bestehen.

2. Verfahren nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass als Hilfs- und Wirkstoffe Kohlensäurebildner verwendet werden.