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1. WO2021043436 - METHOD FOR OPERATING A SYSTEM, AND SYSTEM

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche:

1. Verfahren zum Betreiben einer Anlage,

wobei die Anlage einen AC/DC-Wandler aufweist, dessen gleichspannungsseitiger Anschluss elektrisch parallel geschaltet ist zu einem gleichspannungsseitigen Anschluss eines Wechselrichters und einem ersten gleichspannungsseitigen Anschluss eines DC/DC-Wandlers, an dessen zweitem gleichspannungsseitigen Anschluss ein Energiespeicher, insbesondere Akkumulator und/oder Doppelschichtkondensator, wie Ultracap, angeschlossen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

aus einem Wechselspannungsversorgungsnetz, aus welchem der wechselspannungsseitige Anschluss des AC/DC-Wandlers speisbar ist, elektrische Leistung dem gleichspannungsseitigen Anschluss des AC/DC-Wandlers zugeführt wird, wenn der Leistungsbezug, insbesondere also der Bezug elektrischer Leistung, des ersten Wechselrichters, insbesondere an seinem gleichspannungsseitigen Anschluss, positiv ist, insbesondere also ein vom ersten Wechselrichter gespeister Elektromotor motorisch betrieben wird,

wobei die elektrische Leistung auf einen Sollwert hingeregelt wird,

und dass aus dem Wechselspannungsversorgungsnetz keine elektrische Leistung dem gleichspannungsseitigen Anschluss des AC/DC-Wandlers zugeführt wird, wenn der Leistungsbezug, insbesondere also der Bezug elektrischer Leistung, des ersten Wechselrichters, insbesondere an seinem gleichspannungsseitigen Anschluss, negativ ist, insbesondere also der vom ersten Wechselrichter gespeister Elektromotor generatorisch betrieben wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

statt des ersten Wechselrichters eine Parallelschaltung des ersten Wechselrichters mit weiteren Wechselrichtern und/oder Verbrauchern dem gleichspannungsseitigen Anschluss des AC/DC-Wandlers elektrisch parallel zugeschaltet ist.

3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

nach einer Aufladung des Energiespeichers die Anlage zyklisch betrieben wird,

insbesondere also die Arbeitsabläufe der Anlage, insbesondere die Betriebsart des oder der Wechselrichter, periodisch wiederholt werden, wobei eine Periode als Zyklus bezeichnet wird und die Periodendauer als Zykluszeit bezeichnet wird,

wobei als Sollwert der Quotient aus der für den gesamten Zyklus benötigten Energiemenge, insbesondere von dem ersten Wechselrichter oder von allen Wechselrichtern und/oder Verbrauchern benötigten Energiemenge, und der um eine Zeitspanne verminderten Zykluszeit verwendet wird,

wobei die Zeitspanne insbesondere während des Zyklus alle Zeitpunkte umfasst, bei denen der Gesamt-Leistungsbedarf, insbesondere des ersten Wechselrichters oder aller Wechselrichter und/oder Verbraucher, negativ ist.

4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Wechselrichter seinen Leistungsbedarf zeitlich wiederkehrend erfasst und über eine Datenübertragungskanal an eine Steuerung meldet, welche mittels Datenübertragungskanälen sowohl mit dem AC/DC-Wandler als auch mit dem DC/DC-Wandler verbunden ist und welche einen Sollwert an aus dem Wechselspannungsversorgungnetz über den AC/DC-Wandler zu beziehender Leistung an den AC/DC-Wandler zeitlich wiederkehrend übermittelt und welche einen Sollwert an dem Energiespeicher zuzuführender oder abzuführender Leistung dem DC/DC-Wandler übermittelt.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

alle Wechselrichter und/oder Verbraucher ihren Leistungsbedarf zeitlich wiederkehrend erfassen und über einen jeweiligen Datenübertragungskanal an eine Steuerung melden, welche mittels Datenübertragungskanälen sowohl mit dem AC/DC-Wandler als auch mit dem DC/DC-Wandler verbunden ist und welche einen Sollwert an aus dem Wechselspannungsversorgungnetz über den AC/DC-Wandler zu beziehender Leistung an den AC/DC-Wandler zeitlich wiederkehrend übermittelt und welche einen Sollwert an dem Energiespeicher zuzuführender oder abzuführender Leistung dem DC/DC-Wandler übermittelt.

6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Wechselrichter einen ersten Elektromotor speist.

7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

der jeweilige Wechselrichter einen jeweiligen Elektromotor speist.

8. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

vor dem zyklischen Betreiben für die Energiemenge ein Wert vorgegeben wird,

wobei am Ende jedes Zyklus die im Energiespeicher vorhandene Ladeenergie bestimmt wird und von einem Regler, insbesondere PI-Regler, der Wert derart gestellt wird, dass die jeweils bestimmte Ladeenergie auf einen Sollwert hingeregelt wird, insbesondere welcher dem zu mehr als 80% aufgeladenen Energiespeicher entspricht.

9. Anlage zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

wobei die Anlage einen aus einem Wechselspannungsversorgungsnetz speisbaren AC/DC-Wandler aufweist, dessen gleichspannungsseitiger Anschluss elektrisch parallel geschaltet ist zu einem gleichspannungsseitigen Anschluss eines ersten Wechselrichters und einem ersten gleichspannungsseitigen Anschluss eines DC/DC-Wandlers, an dessen zweitem gleichspannungsseitigen Anschluss ein Energiespeicher, insbesondere Akkumulator und/oder Doppelschichtkondensator, wie Ultracap, angeschlossen ist,

wobei eine Steuerung mittels Datenübertragungskanälen mit dem ersten Wechselrichter, dem AC/DC-Wandler und dem DC/DC-Wandler verbunden ist.

10. Anlage nach einem der vorangegangenen Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

statt des ersten Wechselrichters eine Parallelschaltung des ersten Wechselrichters mit weiteren Wechselrichtern und/oder Verbrauchern dem gleichspannungsseitigen Anschluss des AC/DC-Wandlers elektrisch parallel zugeschaltet ist,

wobei die Steuerung mittels Datenübertragungskanälen mit den weiteren Wechselrichtern und/oder Verbrauchern verbunden ist.