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1. (WO1990006655) TELEVISION TRANSMISSION SYSTEM COMPATIBLE WITH CONVENTIONAL TELEVISION STANDARDS
Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

P at e n t a n s p r ü c h e

Mit herkömmlichen Fernsehnormen kompatibles Fernsehübertragungsystem, bei dem bildquellenseitig (10, 50) mit einem Raster entsprechend einem vergrößerten Bild-Seitenverhältnis von 16:9 abgetastet wird, mit folgenden Verfahrensschritten:
a) Aus jeder Gruppe von vier aufeinanderfolgenden Zeilen des Bildsignals wird eine Zeile abgesondert und die verbleibenden Zeilen werden spatial komprimiert oder in richtiger spatialer Lage interpoliert;
b) in den frei werdenden spatialen Räumen am oberen und unteren Bildrand werden die abgesonderten vierten Zeilen zugesetzt (151, 551);
c) das resultierende Bildsignal wird codiert übertragen, und
d) aus dem empfangenen, decodierten Bildsignal wird das ursprüngliche Bildsignal mit dem Bild-Seitenverhältnis von 16:9 dadurch rekonstruiert, daß die abgesonderten, am oberen und unteren Bildrand zugesetzten Zeilen in richtiger Zeilenreihenfolge in die übrigen spatial dekomprimierten Zeilen eingefügt werden (25, 65),

dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung des codierten Bildsignals folgende senderseitige Verfahrensschritte durchgeführt werden:

e) Die aktiven Teile der abgesonderten, am oberen und unteren Bildrand zugesetzten Zeilen werden zeitlich auf die Dauer eines Vollbildes expandiert (161 bis 163 und Fig. 4) und auf einem am oberen Ende des Fernsehkanals liegenden zweiten Bildträger (34) aufmoduliert (164), derart, daß das resultierende zweite Teilband (32) im wesentlichen außerhalb der ZF-Durchlaßkurve eines herkömmlichen 4:3-Empfängers (211, 241, 251, 213, 26) liegt;
f) die nicht-aktiven Teile (Austastbereich) der abgesonderten, am oberen und unteren Bildrand zugesetzten Zeilen sowie die verbleibenden Zeilen in ihrer Gesamtheit werden ggf. nach einer Verzögerung (172) auf einen ersten, dem normierten Bildträger entsprechenden Bildträger (33) aufmoduliert, derart, daß das resultierende erste Teilband (31) im wesentlichen innerhalb der ZF-Durchlaßkurve eines herkömmlichen 4:3-Empfängers (211, 241, 251, 213, 26) liegt und für diesen Empfänger das Standardsignal enthält;
g) beide modulierten Bildträger (33, 34) werden zusammen mit dem bzw. den Tonträger(n) (35, 36) zum Sendesignal (an 13) kombiniert,

und daß zur Rekonstruktion des ursprünglichen Bildsignals aus dem empfangenen decodierten Bildsignal folgende empf ngerseitige Verfahrensschritte durchgeführt werden:

h) Der am oberen Kanalende liegende zweite Bildträger (34) wird demoduliert und das aus dem zweiten Teilband (32) demodulierte Bildsignal wird zeitlich in den Ausgangszustand gemäß e) komprimiert;
i) der erste Bildträger (33) wird demoduliert und das aus dem ersten Teilband (31) demodulierte Bildsignal wird dem aus Schritt h) enthaltenen Bildsignal zeitrichtig zugesetzt (23, 242, 25), wobei das daraus resultierende Gesamtsignal decodiert und mit dem Bild-Seitenverhältnis 16:9 gemäß Schritt d) wiedergegeben (252) wird.

2. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Schrittes e) folgende Teilschritte durchgeführt werden:

- Aus dem ankommenden Signal werden die aktiven Teile der abgesonderten Zeilen abgetrennt und mit einer ausreichenden Abtastfrequenz (161) in einen ersten
Zwischenspeicher (162) eingelesen, und
- die im ersten Zwischenspeicher (162) gespeicherten
Abtastwerte werden mit einer um das Verhältnis
Zahl der abgesonderten Zeilen x Dauer der aktiven Zeile
Gesamtzahl der Zeilen x Zeilendauer
kleineren Abtastfrequenz (163) ausgelesen.

3. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung des Schrittes h) folgende Teilschritte durchgeführt werden:

- Das aus dem zweiten Teilband (32) demodulierte Bildsignal wird mit einer ausreichenden Abtastfrequenz (221) in einem zweiten Zwischenspeicher (22) eingelesen, und
- die im zweiten Zwischenspeicher (22) gespeicherten
Abtastwerte werden mit einer um das Verhältnis
Gesamtzahl der Zeilen x Zeilendauer
Zahl der abgesonderten Zeilen x Dauer der aktiven Zeile größeren Abtastfrequenz (222) ausgelesen.

4. Fernsehübertragungsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktiven Teile der abgesonderten
Zeilen nicht im sichtbaren Pegelbereich, sondern etwa im Pegelbereich zwischen Schwarzpegel (71) und Synchronimpulspegel (73) am oberen und unteren Bildrand mit reduziertem Modulationsgrad analog codiert, z.B. als Dif- ferenzsignal zwischen der abgesonderten Zeile und einer räumlich oder zeitlich benachbarten Zeile, übertragen werden.

5. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich die hintere Schwarzschulter (71) in Richtung Weißpegel (72) verschoben werden kann.

6. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Zeilen am oberen und unteren Bildrand der modulierte Farbträger weggelassen werden kann.

7. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den freien spatialen Räumen am oberen und unteren Bildrand ausschließlich digitale Stützinformation zur Rekonstruktion der abgesonderten Zeilen aus den sichtbar übertragenen Zeilen des gleichen
und/oder des benachbarten Vollbildes übertragen wird.

8. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als digitale Stützfunktion eine begrenzte Zahl von Bewegungsvektoren pro abgesonderter
ιüibaevr+t"r>-a*agΥ_ea*nn τw_ri-ϊ -rvd-l.

9. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsvektoren digital übertragen werden, und daß die digitale Codierung
(59), z.B. Duobinär-Code, so gewählt wird, daß die wesentlichen Energieanteile in der Mitte des Videospektrums liegen.

10. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 7, 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Takt der digitalen
Stützinformation mit der Zeilenfrequenz verkoppelt wird.

11. Fernsehübertragungssystem nach Anspruch 7, 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Taktfrequenz so verschoben wird, daß die Spektralkomponenten der digitalen
StützInformation im günstigen Zeilen- oder Präzisionsoffset liegen.

12. Fernsehübertragungssystem nach einem oder mehreren der
Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß aus jeder Gruppe von vier oder fünf aufeinanderfolgenden Zeilen eine Zeile abgesondert wird.