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1. WO1981002716 - LUGE WITH TUBULAR ENVELOPES

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Schlitten aus schlauchartigen Hüllen

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlitten aus mindestens zwei nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen schlauchartigen aufblasbaren Hüllen.

Sofern solche, beispielsweise durch die FR-PS 2 277 712 be-kanntgewordenen Schlitten. aus nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen schlauchartigen aufblasbaren Hüllen nicht entsprechend der FR-PS 2 337 069 oder der DE-GM 7638180 zwei benachbarte Schläuche erheblichen Durchmessers aufweisen, die ein Draufsetzen einer Person mit beiderseits herabhängen-den Beinen ermöglichen, unterscheiden sie sich kaum von althergebrachten Luftmatratzen, die als Schlitten praktisch nur in einer Bauchlage verwendbar sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den eingangs genannten, der Gattung des Patentanspruchs 1 entsprechenden
Schlitten so zu verbessern, daß er auch bequem mit daraufsitzenden Personen verwendet werden kann.

Die gestellte Aufgabe ist erfinαungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.

Durch die über den beiden unteren Hüllen entlang deren lo rechter Längsmittelebene festgelegte schlauchartige Hülle er gibt sich eine praktische Sitzfläche, die nicht nur eine gün stige gleichmäßige Lastverteilung auf die beiden unteren Hül und damit zugleich gute Führungseigenschaften und eine gute kung ergibt, sondern auch so hoch-über dem Boden verläuft, d der Schlitten bequem im Sitzen verwendet werden kann. Aber a in der Bauchlage ergibt sich durch die höhere Lage und die e fache Umklammerungsmöglichkeit der oberen Hülle eine wesentl ehe Verbesserung. Trotzdem bleibt der Vorteil einer bequemen raumsparenden Zusammenlegbarkeit des ganzen, von Luft entlee ten Schlittens erhalten.

Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Pate anspruch 2 offenbart, da mit einer in der beschriebenen Weis ovalen Querschnittsform der Schläuche nicht nur eine gegenüb einem Kreisprofil bessere Sitzfläche, sondern zugleich auch eine geeignete Liegefläche geschaffen ist, wenn der Schlitte im Liegen benutzt wird.

Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Er findung ist im Patentanspruch 3 gekennzeichnet. Eine solche Ausgestaltung der einzelnen Hüllen macht es in einfacher Wei se möglich, den Schlitten gewünschtenfalls auch mit mehr als zwei unteren benachbarten Hüllen zu versehen und damit beispielsweise im Sommer als Luftmatratze zu verwenden, wozu es lediglich eines zusätzlichen Taues bedarf, um die im Winter oben als Sitzfläche verwendete dritte Hülle nunmehr mittels der vorhandenen Schlaufen unten an eine Außenseite der beide anderen Hüllen anzukuppeln.

Andere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen gekennzeichnet.

In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:

OMPI Fig. 1 eine Ausführungsform des Schlittens in einer Seitenansicht;
Fig. 2 denselben Schlitten in einer Stirnansicht;
Fig. 3 denselben Schlitten in einer Draufsicht (mit teilweise entfernter oberer Hülle) ;
Fig. 4 den Schlitten in einem Teilquerschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 den zur Fertigung einer Hülle des Schlittens verwendeten Zuschnitt in einer Draufsicht.

Der dargestellte Schlitten besteht gemäß Fig. 1 bis 3 aus zwei unteren, nebeneinander angeordneten und miteinander verbundenen schlauchartigen aufblasbaren Hüllen 1 und 2, oberhalb denen eine weitere, parallel zu ihnen verlaufende schlauchartige aufblasbare Hülle 3 vorgesehen ist, die an ihrer Unterseite entlang der lotrechten' Längsmittelebene 4 des Schlittens mit den beiden unteren Hüllen 1 und 2 verbunden ist.

Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, weisen alle drei Hüllen 1, 2 und 3 ein gleiches ovales Querschnittsprofil auf, dessen Hauptachse 5 in der dargestellten Gebrauchslage des Schlittens waagerecht verläuft.

Jede der völlig gleichen Hüllen 1 , 2 und 3 ist aus einem aus Fig. 5 ersichtlichen Zuschnitt 1 ' gefertigt, der in bei Schlauchbooten, Luftmatratzen und dgl. üblicher Weise aus einem festen und wasserdicht beschichteten Material besteht und im wesentlichen symmetrisch zu einer entlang der Oberseite der aufgeblasenen Hülle zugleich auf der Nebenachse 6 (Fig. 2) des ovalen Querschnittsprofils liegenden Mittellinie 7 ausgebildet ist. Aufgrund dieser Symmetrie ergibt sich die Fertigstellung jeder Hülle durch Herumklappen deren beider Sei-tenteile 8 und 9 nach unten gegeneinander, wonach die beiden sich entlang ihren äußeren Rändern 8a und 9a berührenden Seitenteile 8 und 9 entlang diesen Rändern zur Bildung der
Schlauchform der Hülle zusammengeschweißt werden.

Wie aus den Fig. 2 und 3 weiterhin hervorgeht, weisen alle Hüllen 1 , 2 und 3 entlang ihren beiden Seitenrändern 10 u 11 je eine Schlaufenreihe mit in gegenseitigem Abstand aufei anderfolgend nach außen vorstehenden Schlaufen 12 auf, wobei die beiden benachbarten Hüllen 1 und 2 mit ihren einander zu gekehrten Schlaufen 12 nach Art einer Verzahnung ineinandergreifen und durch ein durch alle aufeinanderfolgenden Schlau fen 12 hindurchgefädeltes Tau 13 verbunden sind. Das am hint ren, gemäß Fig. 3 rechten Ende im Anschluß an die letzte Schlaufe 12 in nicht besonders dargestellter Weise durch ein Knoten verankerte Tau 13 ist vorn über das Schlittenende hin aus verlängert und bildet dort zugleich ein Zugseil für den Schlitten.

Aus Fig. 5 ist ersichtlich, wie die an den beiden Seiten-rändern 10 und 11 jeder Hülle verlaufenden Schlaufen 12 unmi telbar aus dem Material der Hülle gebildet werden. Es sind n lich die beiden Seitenteile 8 und 9 gegenüber dem Mittelteil jeweils um die U fangslänge einer Schlaufe 12 nach außen erw tert, wobei zwischen zwei Schlaufenteilen 12' jeweils eine Rechteckausnehmung 15 vorgesehen ist. An der fertigen Hülle sind dann die beiderseits der Schlaufenreihen anschließenden durch die beiden Seitenteile 8 und 9 gebildeten Schlaufentei 12' an ihren Wurzeln 12" zu je einer Schlaufe 12 verschweißt bei welchem Schweißvorgang selbstverständlich auch zugleich Mittelteil 14 mit den beiden Seitenteilen 8 und 9 entlang de Seitenkanten 15a der Rechteckausnehmungen 15 dicht miteinand verschweißt werden. Der weitere Schweißnahtverlauf der ferti gestellten Hülle ergibt sich im übrigen ohne weiteres aus de Verlauf der Ränder des in Fig. 5 dargestellten Zuschnitts 1' Dabei ist aus Fig. 2 weiterhin ersichtlich, wie die entlang beiden Rändern 8a und 9a des Zuschnitts 1 ' verlaufende Schwe naht 16 der fertigen Hülle zugleich als eine Art Kufe zur Fü rung des Schlittens in seiner Längsrichtung dient.

4 Aus den Fig. 3 und 5 geht außerdem hervor, daß die Schlau

ϋ 12 entlang den beiden Seitenrändern 10 und 11 jeder Hülle um jeweils die Hälfte des gegenseitigen Teilungsabstandes 17 der Schlaufen 12 versetzt zueinander angeordnet sind. Daraus folgt, daß die beiden unteren, gemäß Fig. 3 über ihre Schlau-fen 12 zusammengekuppelten Hüllen 1 und 2 auch in zusammengekuppeltem Zustand genau nebeneinander liegen. Dabei ist weiterhin ersichtlich, daß die Hüllen 1, 2 und 3 an ihrer Oberseite im hinteren, nach unten abgerundeten Bereich je ein übliches versenkbares Ventil 18 zum Aufblasen aufweisen und entlang den beiden äußeren Seitenrändern 10 und 11 des Schlittens an dortigen Schlaufen 12 jeweils zwei Haltegriffe 19 festgelegt sind, die zweckmäßig aus einer an zwei benachbarten Schlaufen 12 angeknoteten Kordel bestehen.

Wie die Fig. 2 und 4 weiterhin zeigen, ist auch die obere Hülle 3 über Schlaufen 12a mit den darunter befindlichen beiden Hüllen 1 und 2 zusammengekuppelt. Dabei weist die weitere Hülle 3 die Schlaufen' 12a an ihrer Unterseite entlang ihrer lotrechten Längsmittelebene und am Schlitten zugleich entlang der lotrechten Längsmittelebene 4 des Schlittens in einem den Teilungsabstand 17 der an den anderen Hüllen 1 und 2 befindlichen Schlaufen 12 berücksichtigenden Abstand nach unten herausragend auf. Sie sind in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise zwischen zwei benachbarten Schlaufen 12 der linken Hülle 1 und an einer weiteren, in Fig. 4 nicht nochmals darge-stellten Stelle ebenfalls zwischen zwei benachbarten Schlaufen 12 einer der beiden Hüllen 1 und 2 mit auf das Tau 13 aufgereiht. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, muß aus diesem Grunde die an sich an derselben Stelle aufzureihende Schlaufe 12 der rechten Hülle 2 seitlich nach oben abgebogen werden und bleibt somit unangeschlossen. Da indessen genügend weitere Schlaufen 12 in einer Reihe aufeinanderfolgen, bleibt sichergestellt, daß jede Hülle am Tau 13 über mindestens drei Schlaufen 12 bzw. 12a festgelegt ist, wobei der Teilungsabstand der an der Hülle 3 befindlichen weiteren Schlaufen 12a bei dem darge-stellten Ausführungsbeispiel doppelt so groß wie derjenige (17) an den übrigen Hüllen 1 und 2 ist.

Fig. 4 zeigt auch, wie die weiteren Schlaufen 12a an die Hülle 3 von unten angeschweißt sind. Dabei ist es zur besseren Aufnahme der betriebsmäßigen Beanspruchungen vorteilhaft wenn alle Schlaufen 12a zunächst gemeinsam an einen (nicht dargestellten) Versteifungsstreifen angeschweißt werden, der dann seinerseits von unten an die Hülle 3 angeschweißt wird.

Da die Hülle 3 aus einem gleichen Zuschnitt 1 ' wie die üb rigen Hüllen 1 und 2 hergestellt ist, könnten die aus einzel nen Bändern des Hüllenmaterials bestehenden weiteren Schlaufen 12a auch in die untere Schweißnaht 16 der Hülle 3 mit ei geschweißt werden. -_-'

OM