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1. WO2020132708 - METHOD FOR MONITORING THE SERVICE LIFE OF AN INSTALLED ROLLING BEARING

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Verfahren zur Überwachung der Lebensdauer eines verbauten Wälzlagers, bei dem in einem ersten Schritt mit zumindest zwei Sensoren Messungen im Be reich um das Lager aufgenommen werden und in einem nachfolgenden Schritt eine verbleibende Lebensdauer berechnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Transferfunktion bestimmt wird und mit die ser aus den Messungen der Sensoren zumindest dynamische Belastungen - vorzugsweise alle Belastungen - auf das Wälzlager zur Berechnung der ver bleibenden Lebensdauer bestimmt werden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren außerhalb eines inneren Lagerrings und außerhalb eines äußeren Lagerrings angeordnet sind und mit der Transferfunktion dynamische Eigenschaften der Lagerringe aufgenommen werden.

3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren an einem Lagerschild angeordnet sind und mit der Transferfunktion dynami sche Eigenschaften des Lagerschilds aufgenommen werden.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfunktion mit einem Impulshammer, der einen Kraftsensor zur Aufnahme eines Signals aufweist und den Sensoren ermittelt wird.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferfunktion mit einem Schwingerreger, der einen Kraftsensor zur Aufnahme eines Signals aufweist und den Sensoren ermittelt wird.

6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Signal des Kraftsensors des Impulshammers oder des Schwingerregers - vor zugsweise mit Fast Fourier Transformation (FFT) - ein Anregungsspektrum ermittelt wird.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Signalen der Sensoren - vorzugsweise mit FFT - je ein Ant wortsspektrum ermittelt wird.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren zur Messung Beschleunigungssensoren sind und die Be schleunigungssensoren die Beschleunigung in Form eines Beschleunigungs signals im Bereich des Wälzlagers vorzugsweise mit einer Aufzeichnungsrate von mindestens 2,56 kHz messen.

9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Frequenz spektrum des Beschleunigungssignals - vorzugsweise mit FFT - ermittelt wird.

10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in festgelegten Intervallen Frequenzspektren des Beschleunigungssignals - vorzugsweise mit FFT - ermittelt werden.

11. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Summenpegel aus einem Kraftspektrum bestimmt wird, wobei das Kraft spektrum als Quotient aus dem Frequenzspektrum des Beschleunigungssig nals und der Transferfunktion bestimmt wird.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren zur Messung je eine Messanordnung mit mehreren Dehn messstreifen (DMS) aufweisen und jede Messanordnung die Kraft im Bereich des Wälzlagers misst.

13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jede Messan ordnung je Raumrichtung eine Wheatstone'sche-Messbrücke aufweist und Kräfte in allen drei Raumrichtungen aufnimmt.

14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mit einer Spannvorrichtung eine Kalibrierung für statische Belastungen - und vorzugs weise dynamische Belastungen bis zu einer Grenzfrequenz - durchgeführt wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Frequenzspektrum eines Kraftsignals - vorzugsweise mit FFT - er mittelt wird.

16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in festgeleg ten Intervallen Frequenzspektren des Kraftsignals - vorzugsweise mit FFT - ermittelt werden.

17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Summen pegel aus einem Kraftspektrum bestimmt wird, wobei das Kraftspektrum als Quotienten aus dem Frequenzspektrum des Kraftsignals und der Transfer funktion bestimmt wird.

18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass Belastungen aus den statischen Belastungen und dem Summenpegel des Kraftspektrums summiert werden.

19. Verfahren nach Anspruch 11, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Berechnung der verbleibenden Lebensdauer kontinuierlich - vorzugsweise in Intervallen - durchgeführt wird.

20. Verfahren nach Anspruch 11 oder 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichen eines unteren Grenzwertes der verbleibenden Lebensdauer eine Warnung ausgegeben wird.

21. Vorrichtung zur Überwachung der Lebensdauer eines verbauten Wälzlagers nach einem der Ansprüche 1 bis 20, mit zumindest zwei Sensoren zur Mes sung, wobei die Sensoren im Bereich des Lagers angeordnet sind und in einem nachfolgenden Schritt eine verbleibende Lebensdauer berechnet wird.