Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. DE000069714705 - STOSSDÄMPFER UND HERSTELLUNGSVERFAHREN

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zur Herstellung eines Strukturträgers oder Stoßfängers, insbesondere für ein Fahrzeug, wobei er ein längliches Profil aufweist, welches bei einer Kollision zum Absorbieren von Kollisionsenergie und -kräften dient,
wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
ein komplettes und hohles Rohmaterialstück wird bereitgestellt, welches entlang seines mehr oder weniger bogenförmigen Verlaufes einen Mittelabschnitt (3), Seitenabschnitte (2) auf jeder Seite des Mittelabschnittes (3) und Endabschnitte (4) aufweist, und
das Rohmaterialstück wird beim Endabschnitt (4) zu einem zusammengedrückten oder gefalteten Querschnitt verarbeitet;
und durch die folgenden Schritte gekennzeichnet ist:
das Rohmaterialstück wird beim Mittelabschnitt (3) zu einem nach außen gedrückten Querschnitt verarbeitet und
das Rohmaterialstück wird mit einem im Wesentlichen unveränderten Basisquerschnitt in jedem Seitenabschnitt (2) verarbeitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schritt, bei dem das Rohmaterialstück zu einem bogenförmigen Verlauf verarbeitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein hohles Rohmaterialstück verwendet wird, dessen Inneres durch einen ersten Wandabschnitt (2a), einen bogenförmigen zweiten Wandabschnitt (2b) und Jochabschnitte (2c), die sich im Wesentlichen senkrecht vom Außenwandabschnitt (2a) erstrecken, begrenzt wird, wobei
der Mittelabschnitt (3) zu einem im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt verarbeitet wird, welcher einen ersten Wandabschnitt (3a), der im Wesentlichen die gleiche Höhe (H) wie das Rohmaterialstück besitzt, einen zweiten mittleren Wandabschnitt (3b) geringerer Höhe, und zwischen diesen befindliche im Wesentlichen geneigte mittlere Jochabschnitte (3c) aufweist, und
die Endabschnitte (4) zu einem Querschnittsprofil verarbeitet werden, welches einen ersten Endwandabschnitt (4a) von gleicher Höhe (H) wie das Rohmaterialstück, einen zweiten Endwandabschnitt (4b) von größerer, gleicher oder geringerer Höhe (H), und dazwischenliegende bogenförmige oder wellige Endjochabschnitte (4c) aufweist.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Rohmaterialstück ein Extrudierprofil (2) mit geschlossenem Querschnitt verwendet wird, wobei die ersten und zweiten Wandabschnitte (2a, 2b) eine größere Wanddicke als die dazwischenliegenden Jochabschnitte (2c) haben.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte des Rohmaterialstücks zu Befestigungsabschnitten verarbeitet sind, welche mit einer zum Netz parallelen Fläche zur Befestigung an einem Seitenträger im Fahrzeug versehen sind.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialstück zu einem Profil verarbeitet wird, welches im Wesentlichen symmetrisch um eine Mittelebene ist, die in Längsrichtung des Fahrzeugs verläuft, und mit einem Außenmantel aus Kunststoff versehen ist.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung des Rohmaterialstücks durch einen ersten Dehn- oder Pressvorgang zu einer Hauptform erfolgt, insbesondere zu einer in Längsrichtung des Rohmaterialstücks ungefähr bogenförmigen Form, und danach das Profil, gleichzeitig oder in einem aufeinanderfolgenden Bearbeitungsvorgängen, beim Mittelabschnitt (3) und den Endabschnitten (4) bearbeitet wird, jedoch für diese Abschnitte in entgegengesetzter Bearbeitungsrichtung.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialstück durch eine äußere Bearbeitung bearbeitet wird, beispielsweise mittels mechanischen Werkzeugen.
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohmaterialstück mittels eines Hydroforming-Prozesses verarbeitet wird.
10. Strukturträger oder Stoßfänger, der mittels des Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche erzeugt wurde.
11. Träger oder Stoßfänger nach Anspruch 10, insbesondere für ein Fahrzeug, welcher ein längliches Profil aufweist, das zum Absorbieren von Kollisionsenergie und -kräften bei einer Kollision dient, wobei der Träger oder Stoßfänger aus einem kompletten und hohlen Rohmaterialstück erzeugt ist und weiter mit unterschiedlichen Querschnitten entlang seines mehr oder weniger bogenförmigen Verlaufes versehen ist, wobei
der Träger oder Stoßfänger einen Mittelabschnitt (3), Seitenabschnitte (2) auf jeder Seite des Mittelabschnittes (3) und Endabschnitte (4) aufweist und
der Träger oder Stoßfänger bei jedem der Endabschnitte (4) einen zusammengedrückten oder gefalteten Querschnitt aufweist, und der Träger oder Stoßfänger bei jedem der Seitenabschnitte (2) außerdem einen im Wesentlichen unveränderten Basisquerschnitt aufweist, und beim Mittelabschnitt (3) einen relativ zum Basisquerschnitt nach außen gedrückten Querschnitt aufweist.
12. Träger oder Stoßfänger nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass er einen bogenförmigen Verlauf hat.
13. Träger oder Stoßfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
das Inneres jedes der Seitenabschnitte (2) begrenzt ist durch einen ersten Wandabschnitt (2a), einen bogenförmigen Innenwandabschnitt (2b) und Jochabschnitte (2c), die sich im Wesentlichen senkrecht vom Außenwandabschnitt (2a) erstrecken,
der Mittelabschnitt (3) einen im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt, der begrenzt ist durch einen ersten mittleren Wandabschnitt (3a) von gleicher Höhe (H) wie die Seitenabschnitte (2), einen zweiten mittleren Wandabschnitt (3b) geringerer Höhe, und zwischen diesen befindliche im Wesentlichen geneigte Jochabschnitte (3c) aufweist, und
die Endabschnitte (4) einen ersten Endwandabschnitt (4a) von im Wesentlichen gleicher Höhe (H) wie die Seitenabschnitte (2), einen zweiten mittleren Endwandabschnitt (4b) von größerer, gleicher oder geringerer Höhe (H1) und dazwischenliegende bogenförmige oder wellige Jochabschnitte (4c) aufweisen.
14. Träger oder Stoßfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass er einen geschlossenen Querschnitt (2) hat, wobei die ersten und zweiten Wandabschnitte (2a, 2b) eine relativ größere Wanddicke als die dazwischenliegenden Jochabschnitte (2c) haben.
15. Träger oder Stoßfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Endabschnitte (4) in Befestigungsabschnitte münden, welche mit einer zum Netz parallelen Fläche zur Befestigung an einem Seitenträger im Fahrzeug versehen sind.
16. Träger oder Stoßfänger nach einem der Ansprüche 10 bis 1 S. dadurch gekennzeichnet, dass sein Profil im Wesentlichen symmetrisch um eine Mittelebene vorgesehen ist, die in Längsrichtung des Fahrzeugs verläuft, und er mit einem Außenmantel aus Kunststoff versehen ist.