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1. WO2002025226 - METHOD AND DEVICE FOR DETERMINING QUANTITIES OF FLUID

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

ANSPRUCHE

1. Verfahren zum Bestimmen der durch ein Leitungssystem aus einem Tank, insbesondere aus einem Kraftstofftank, abgegebenen Fluidmenge, bei dem zum Bestimmen der abgegebenen Fluidmenge die vor der Fluidabgabe im Tank
(10; 40; 80) enthaltene Fluidmenge mit der nach der
Fluidabgabe im Tank (10, 40, 80) enthaltenen Fluidmenge verrechnet wird,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass die in dem Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge erfasst und dass die im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) erfasste Fluidmenge bei der Bestimmung der abgegebenen Fluidmenge mitberücksichtigt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass die im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge erfasst wird, nachdem die Strömungsverbindung vom Tank (10; 40; 80) in das Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) unterbrochen worden ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass bei der Bestimmung der abgegebenen Fluidmenge die vor der Fluidabgabe im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge mit der nach der Fluidabgabe im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltenen
Fluidmenge verrechnet wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass fluidleere Abschnitte ( 102 ) des Leitungssystems
(14; 44, 46, 48; 82) vor und nach der Fluidabgabe erfasst werden und bei der Bestimmung der insgesamt vom Tank (10) und Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) abgegebenen Fluidmenge berücksichtigt werden.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass die im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge nur dann bei der Bestimmung der abgegebenen Fluidmenge mitberücksichtigt wird, wenn die im Tank (10; 40, 80) enthaltene Fluidmenge kleiner
oder gleich einem vorgegebenen Schwellwert ist.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass die nach dem Ende der Fluidabgabe im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge
wieder in den Tank (10; 40; 80) zurückgefördert wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass bei der Fluidabgabe die Neigung des Tanks (10;
40; 80) und/oder die Neigung des Leitungssystems (14; 44, 46, 48; 82) erfasst wird und
dass bei der Bestimmung der tatsächlich abgegebenen
Fluidmenge die zuvor theoretisch bestimmte Fluidmenge entsprechend der ermittelten Neigung korrigiert wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass bei einem vollständigen Entleeren des Tanks (10; 40; 80) über einen Auslass (74; 86) der Auslass (74;
86) mit dem Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) verbunden wird und
dass zum Erfassen des vollständigen Entleerens des
Tanks (10; 40; 80) die im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltene Fluidmenge kontinuierlich erfasst wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass die Temperatur des Fluids erfasst wird und dass bei der Bestimmung der tatsächlich abgegebenen Fluidmenge die zuvor theoretisch bestimmte Fluidmenge entsprechend der Temperatur des Fluides korrigiert wird.

10. Vorrichtung zum Bestimmen der durch ein Leitungssystem aus einem Tank, insbesondere aus einem Kraftstofftank, abgegebenen Fluidmenge, mit einer Auswerteeinheit (130), die zum Bestimmen der abgegebenen
Fluidmenge die vor der Fluidabgabe im Tank enthaltene Fluidmenge mit der nach der Fluidabgabe im Tank (10;
40; 80) enthaltenen Fluidmenge verrechnet, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 9,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass in dem Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) eine
Messeinrichtung (20; 54; 100) zum Erfassen der im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) enthaltenen Fluidmenge vorgesehen ist, die mit der Auswerteeinheit (130) verbunden ist, und dass die Auswerteeinheit (130) zur Berücksichtigung der im Leitungssystem (14; 44, 46,
48; 82) erfassten Fluidmenge bei der Bestimmung der abgegebenen Fluidmenge ausgelegt ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass zwischen dem Tank (10; 40; 80) und dem Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) ein Tankventil (12; 42;
84) zum Sperren des Leitungssystems (14; 44, 46, 48;
82) vorgesehen ist und dass die Messeinrichtung (20;
54; 100) in Strömungsrichtung des abzugebenden Fluids gesehen nach dem Tankventil (12; 42; 84) im Leitungssystem (14; 44, 46, 48; 82) angeordnet ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass im Leitungssystem (44, 46, 48; 82) eine Pumpeinrichtung (52; 94) vorgesehen ist und
dass die Messeinrichtung (54; 100) in Strömungsrichtung des abzugebenden Fluids gesehen bevorzugt nach, gegebenenfalls auch vor der Pumpeinrichtung (52, 94) im Leitungssystem (44, 46, 48; 82) angeordnet ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 10, 11 oder 12,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass das Leitungssystem (82) durch ein Ventil, vorzugsweise durch ein Rückschlagventil ( 104 ) , in einen ersten und einen sich daran anschließenden zweiten Abschnitt (102, 106) untergliedert ist, wobei der zweite Abschnitt (106) einen Anschluss für Vollschläuche
(114, 116) aufweist und
dass die Messeinrichtung ( 100 ) im ersten Abschnitt
(102) angeordnet ist.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass der erste Abschnitt (102) einen Anschluss (110) für Leersσhläuche aufweist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t, '
dass nahe dem Schlauchanschluss (110) für Leerschläuche bzw. nahe der Schlauchanschlüsse für Vollschläuche jeweils ein Sperrventil (108, 112) im Leitungssystem (82) vorgesehen ist.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
dadurch g e k e n n z e l e h n e t,
dass die Messeinrichtung (20; 54; 100) ein Messrohr
(22; 56; 98) aufweist, das mit dem Leitungssystem (14; 48; 82) in Strömungsverbindung steht.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass das Messrohr (22; 56; 98) bei Null-Grad-Stellung des Tanks (19; 40; 80) zumindest annähernd vertikal verläuft.

18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass das Messrohr (22; 56; 98) in seiner Länge so bemessen ist, dass es relativ zum Boden des Tanks (10;
40; 80) gesehen in vertikaler Richtung über den Boden des Tanks (10; 40; 80) hinausragt und einen überlappenden Messbereich (34; 138) für den Tank (10; 40; 80) und das Messrohr (22; 56; 98) bildet.

19. Vorrichtung nach Anspruch 16, 17 oder 18,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass das Messrohr als Peilrohr (22; 56; 98) einer
Peileinrichtung (20; 54; 100) ausgebildet ist, die einen im Peilrohr (22; 56; 98) aufgenommenen Peilstab
(24; 58; 126) zum Messen des Fluidniveaus aufweist.

20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 19,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass eine weitere Messeinrichtung, vorzugsweise eine
Peileinrichtung (28; 68; 132), vorgesehen ist, mit der das Fluidniveau im Tank (10; 40; 80) erfassbar ist und die mit der Auswerteeinheit (130) verbunden ist.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 20,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass das Leitungssystem ( 82) durch einen Ablaufstutzen

(86) mit dem Tank (80) verbunden ist,
dass der Ablaufstutzen (86) durch das Tankventil (84) mit dem Tank ( 80 ) in Verbindung steht und
dass der Ablaufstutzen (86) über ein Ablaufventil (88) nach außen absperrbar ist.

22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch g e k e n n z e i c h n e t,
dass zwischen dem Ablaufstutzen (86) und dem Leitungssystem (82) ein Sperrventil (90) zum Sperren des Leitungssystems (82) vorgesehen ist.

23. Tankfahrzeug, insbesondere Kraftstofftankfahrzeug, mit einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 22.