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1. WO1997030630 - METHOD AND DEVICE FOR MEASURING THE INTRACRANIAL PRESSURE IN THE SKULL OF A TEST SUBJECT

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur Messung eines intracraniellen Druckes
(ICP) in einem Schädel eines Probanden, umfassend die
Schritte

- am Schädel des Probanden werden mindestens zwei Elektroden so befestigt, daß sie einen elektrischen Kontakt zum Schädel haben;
ein zeitlicher Verlauf eines elektrischen Widerstandes und/oder einer Kapazität zwischen den mindestens zwei
Elektroden wird als elektrisches Signal (p(t)) gewonnen; ein, einem Blutdruckmaximum entsprechend einer Systole mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Verzögerung folgender Extremwert des elektrischen Signals wird als erster Amplitudenwert (Pmin) bestimmt ;
- ein zweiter Amplitudenwert (Pl) wird aus dem elektrischen Signal (p(t)) gewonnen, wo dieses zum ersten Mal nach dem ersten Amplitudenwert (Pmin) entweder ein Maximum (p(t) = 0) oder einen Wendepunkt (*p(t) = 0) hat;
ein dritter Amplitudenwert (P2) wird aus dem elektri- sehen Signal nach dem zweiten Amplitudenwert gewonnen;
aus den Amplitudenwerten (Pmin, Pl, P2 ) wird ein normierter Druckmeßwert zur weiteren Verwertung gewonnen.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,
wobei aus dem zweiten Amplitudenwert (Pl) und dem dritten Amplitudenwert (P2) ein Quotient (P2/P1) gebildet wird, um den normierten Druckmeßwert zu gewinnen.

3. Verfahren nach Anspruch 1 ,
wobei zur Bildung eines Vektors ein Anfangspunkt für den Vektor beim zweiten Amplitudenwert (Pl) und ein Endpunkt für den Vektor beim dritten Amplitudenwert (P2) gebildet und aus dem Vektor der normierte Druckmeßwert gebildet werden .

4. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei zur Bildung eines Vektors ein Anfangspunkt für den Vektor beim ersten Amplitudenwert (Pmin) und ein Endpunkt für den Vektor beim zweiten Amplitudenwert (Pl) gebildet und aus dem Vektor der normierte Druckmeßwert gebildet werden.

5. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei eine Zeitspanne nach dem zweiten Amplitudenwert
(Pl) definiert wird, nach welcher der dritte Amplitudenwert (P2) vom elektrischen Signal (p(t)) abgetastet
wird.

6. Verfahren nach Anspruch 5,
wobei der Verlauf des elektrischen Signals (p(t)) über die Zeit untersucht und ein vierter Amplitudenwert (PI) dort definiert werden, wo der Verlauf des elektrischen
Signals über die Zeit eine entgegengesetzte Krümmung zum Verlauf des elektrischen Signals über die Zeit beim
zweiten Amplitudenwert (Pl) aufweist und wobei die definierte Zeitspanne aus dem Zeitintervall zwischen dem
zweiten Amplitudenwert (Pl) und dem vierten Amplitudenwert (PI) hergeleitet wird.

7. Verfahren nach Anspruch 6,
wobei die definierte Zeitspanne im wesentlichen die
Hälfte des Zeitintervalls beträgt.

8. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei zur Bildung eines Signalmittelwertes über eine
Vielzahl von elektrischen Signalen (p(t)) gemittelt
wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8,
wobei der erste Amplitudenwert (Pmin) als sich wiederholender Startzeitpui :t für die Bildung des Signalmittelwertes verwendet wird.

10. Verfahren nach Anspruch 8,
wobei am Probanden mindestens eine weitere Elektrode zur Gewinnung eines EKG angebracht und ein Wert im EKG definiert werden, der als sich wiederholender Startzeitpunkt für die Bildung des Signalmittelwertes verwendet wird.

11. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei zum Kalibrieren oder Eichen der Messung mindestens ein erster und ein zweiter normierter Druckmeßwert in mindestens einer ersten und einer zweiten Position des
Probanden gewonnen werden, wobei der Schädel des Probanden in der ersten Position relativ zur räumlichen Position des Herzens des Probanden, insbesondere des rechten Vorhofs des Herzens, um einen definierten Betrag höher liegt als in der zweiten Position.

12. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei die mindestens zwei Elektroden an Positionen des
Schädels des Probanden befestigt werden, die möglichst weit auseinanderliegen.

13. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei eine Elektrode im Bereich des Haaransatzes der
Stirn des Probanden und eine Elektrode im Bereich hinter einem Ohr des Probanden angebracht werden.

14. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei eine der mindestens zwei Elektroden auf Masse oder Erde gelegt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 14,
wobei die auf Masse oder Erde gelegte Elektrode eine
Masseelektrode für eine gleichzeitige EKG-Ableitung bildet.

16. Vorrichtung zur Messung eines intracraniellen Druckes
(ICP) in einem Schädel eines Probanden, umfassend - mindestens zwei Elektroden (1, 2) , die am Schädel des
Probanden derart befestigbar sind, daß sie einen
elektrischen Kontakt zum Schädel haben;
eine Messeinrichtung (10) zum Gewinnen eines elektri- sehen Signals (p(t)), welches einen zeitlichen Verlauf eines elektrischen Widerstandes und/oder einer Kapazität zwischen den mindestens zwei Elektroden (1, 2) darstellt;
- eine Speichereinrichtung (20) zum Speichern des elektri- sehen Signals (p(t));
eine Recheneinrichtung (30) zum Bestimmen eines Extremwertes des elektrischen Signals (p(t)), der einem Blutdruckmaximum entsprechend einer Systole mit einer im wesentlichen gleichbleibenden Verzögerung folgt und zum
Bestimmen eines ersten Amplitudenwertes (Pmin) des Extremwertes sowie zum Bestimmen eines zweiten Amplitudenwertes (Pl) aus dem elektrischen Signal (p(t)) dort, wo das elektrische Signal (p(t)) zum ersten Mal nach dem ersten Amplitudenwert (Pmin) entweder ein Maximum
(p(t)=0) oder einen Wendepunkt (p(t)=0) hat und zum Gewinnen eines normierten Druckmeßwertes aus den Amplitudenwerten (Pmin, Pl, P2) , und
Verwertungseinrichtungen, insbesondere eine Anzeigeeinrichtung (40) , einen Drucker (41) und/oder eine Schreib- Station zum Beschreiben von Datenträgern.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß aus dem zweiten Amplituden- wert (Pl) und dem dritten Amplituc anwert (P2) ein Quotient (P2/P1) gebildet wird, um den armierten Druckmeßwert zu gewinnen.

18. Vorrichtung nach Anspruch 16,
wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß zur Bildung eines Vektors ein Anfangspunkt für den
Vektor beim zweiten Amplitudenwert (Pl) und ein Endpunkt für den Vektor beim dritten Amplitudenwert (P2) gebildet und aus dem Vektor der normierte Druckmeßwert gebildet werden .

19. Vorrichtung nach Anspruch 16,
wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß zur Bildung eines Vektors ein Anfangspunkt für den
Vektor beim ersten Amplitudenwert (Pmin) und ein Endpunkt für den Vektor beim zweiten Amplitudenwert (Pl) gebildet und aus dem Vektor der normierte Druckmeßwert gebildet werden.

20. Vorrichtung nach Anspruch 16,
umfassend eine Zeitvorgabeeinrichtung (31) zur Vorgabe einer Zeitspanne nach dem zweiten Amplitudenwert (Pl) , wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß der dritte Amplitudenwert (P2) vom elektrischen Signal nach der vorgegebenen Zeitspanne abgetastet wird.

21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß der Verlauf des elektrischen Signals (p(t)) über die Zeit untersucht und ein vierter Amplitudenwert (Pl) dort definiert werden, wo der Verlauf des elektrischen Signals über die Zeit eine entgegengesetzte Krümmung zum
Verlauf des elektrischen Signals über die Zeit beim
zweiten Amplitudenwert (Pl) aufweist und wobei die Recheneinrichtung (30) weiterhin derart ausgebildet ist, daß die definierte Zeitspanne aus dem Zeitintervall zwischen dem zweiten Amplitudenwert (Pl) und dem vierten
Amplitudenwert (PI) hergeleitet wird.

22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
wobei die Zeitvorgabeeinrichtung (31) derart ausgebildet ist, daß die definierte Zeitspanne im wesentlichen die
Hälfte des Zeitintervalls beträgt.

23. Vorrichtung nach Anspruch 16 ,
wobei die Meßeinrichtung (10) , die Speichereinrichtung (20) und die Recheneinrichtung (30) zur Bildung eines
Signalmittelwertes über eine Vielzahl von elektrischen
Signalen (p(t)) ausgebildet sind.

24. Vorrichtung nach Anspruch 23,
wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß der erste Amplitudenwert (Pmin) als sich wiederholender Startzeitpunkt für die Bildung des Signalmittelwertes ermittelbar ist .

25. Vorrichtung nach Anspruch 23,
wobei eine weitere Elektode (3) und eine daran angeschlossene Meßeinrichtung (4) zur Gewinnung eines EKG vorgesehen sind, wobei die Recheneinrichtung (30) derart ausgebildet ist, daß ein Wert im EKG definiert wird, der als sich wiederholender Startzeitpunkt für die Bildung des Signalmittelwertes verwendet wird.

26. Vorrichtung nach Anspruch 16,
umfassend eine Halteeinrichtung (50) zum Lagern des Probanden in mindestens zwei Positionen, wobei der Schädel des Probanden in der ersten Position relativ zur räumlichen Position des Herzen des Probanden insbesondere des rechten Vorhofs des Herzen um einen definierten Betrag höher liegt als in der zweiten Position derart, daß zum

Kalibrieren oder Eichen der Messung mindestens ein erster und ein zweiter normierter Druckmeßwert in der ersten und der zweiten Position gewonnen werden können.

27. Vorrichtung nach Anspruch 16,
wobei die mindestens zwei Elektroden (1,2) derart ausgebildet sind, daß sie an möglichst weit auseinander liegenden Positionen des Schädels des Probanden befestigbar sind.

28. Vorrichtung nach Anspruch 27,
wobei eine Elektrode (1) der mindestens zwei Elektroden (1, 2) auf Masse oder Erde liegt.

29. Vorichtung nach Anspruch 28,
wobei die auf Masse oder Erde gelegte Elektrode (1) an einen Masseeingang einer Messeinrichtung (4) zum Gewinnen eines EKG gelegt ist .