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1. WO2017198612 - METHOD AND DEVICE FOR DETECTING DAMAGE IN A SUPPORT MEANS FOR AN ELEVATOR SYSTEM

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1. Verfahren zum Detektieren von Schäden in einem Tragmittel (2) mit mindestens einem Zugträger (3) für eine Aufzuganlage, umfassend folgende Schritten:

- Generieren mindestens eines digitalen Eingangssignals (4) durch einen Impulsgenerator (9), wobei das digitale Eingangssignal (4) mindestens eine erste Binärzahl (4B) darstellt,

- Zuführen des digitalen Eingangssignals (4) dem mindestens einen Zugträger (3),

- Detektieren eines digitalen Ausgangssignals (5) nach Durchlauf des digitalen Eingangssignals (4) durch den mindestens einen Zugträger (3), wobei das digitale Ausgangssignal (5) mindestens eine zweite Binärzahl (5B) darstellt,

- Vergleichen, insbesondere stellenweises Vergleichen, der zweiten Binärzahl (5B) mit einer binären Sollbinärzahl (14) und/oder direkt mit der ersten Binärzahl (4B),

- Melden eines Fehlerzustandes, wenn die zweite Binärzahl (5B) von der Sollbinärzahl (14) und/oder von der ersten Binärzahl abweicht.

2. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem

die binäre Sollbinärzahl (14) als ein konstanter Wert vorgegeben oder anhand des aktuellen digitalen Eingangssignals (4) dynamisch generiert wird.

3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

das Tragmittel (2) zwei oder mehrere Zugträger (31, 32, 33, 34) umfasst, wobei die Zugträger (31, 32, 33, 34) in mindestens eine Gruppe (7a, 7b, 7c) eingruppiert wird, und wobei bei mehreren Gruppen die mindestens eine Gruppe (7a, 7b, 7c) eine gleiche oder unterschiedliche Zugträgerzahl aufweist.

4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

das Verfahren für den mindestens einen Zugträger (3) des Tragmittels (2) und/oder der Gruppe (7a, 7b, 7c) zum einzelnen, zum Teil oder zu allen gleichzeitig durchführbar ist.

5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

das Eingangssignal (4) derart generiert wird, dass eine Stellenanzahl der ersten Bi- närzahl (4B) gleich wie oder grösser als die Zugträgerzahl des Tragmittels (2) oder der Gruppe (7a, 7b, 7c) ist.

6. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

die erste Binärzahl (4B) zumindest eine erste Sonderstelle (4C) aufweist, wobei die Position der ersten Sonderstelle (4C) in der ersten Binärzahl (4B) einen bestimmten Zugträger (3, 31, 32, 33, 34) des Tragmittels (2) oder der Gruppe (7a, 7b, 7c) repräsentiert.

7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem

die Positionen der ersten Sonderstellen (4C) der ersten Binärenzahlen (4B) innerhalb einer Gruppe (7a, 7b, 7c) oder des Tragmittels (2) unterschiedlich zueinander sind.

8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem

die ersten Sonderstellen (4C) der ersten Binärzahlen (4B) derart unterschiedlich gesetzt werden, dass die ersten Sonderstellen (4C) gegeneinander versetzt sind und einer Reihenfolge der Zugträger (3, 31, 32, 33, 34) in der Gruppe (7a, 7b, 7c) oder in dem Tragmittel (2) entsprechen.

9. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

die zweiten Binärzahlen (5B) sich einander addieren, und

eine daraus resultierte Summe (17) dieser zweiten Binärzahlen (5B) zur Ermittlung eines Schadens in einem Zugträger oder in den Zugträgern (3, 31, 32, 33, 34) der Gruppe (7a, 7b, 7c) ausgewertet wird, indem die Summe (17) mit dem Sollbinärzahl (14) und/oder mit der ersten Binärzahl (4B) verglichen wird.

10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

die resultierte Summe (17) als ein Sonderwert zu definieren ist, wenn die erste (4B) und/oder die zweite Binärzahl (5B) eine unterschiedliche Periodendauer oder unterschiedlichen Stellenzahlen aufweisen.

11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, bei dem

die erste Binärzahl (4B) zumindest eine zweite Sonderstelle (4D) aufweist, wobei die zweite Sonderstelle (4D) eine bestimme Gruppe (7a, 7b, 7c) repräsentiert, wobei ein binärer Wert an der zweiten Sonderstelle (4D) unverändert bleibt.

12. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprühe, bei dem

das Verfahren ereignisgesteuert, manuell und/oder automatisch durchgeführt wird, wenn die Aufzugsanlage außer Betrieb, in einem Wartungs- oder Installationszustand oder in einer Wartezeit ist.

13. Vorrichtung (1) zum Detektieren von Schäden in einem Tragmittel (2) mit mindestens einem Zugträger (3) für eine Aufzuganlage, wobei die Vorrichtung (27) aufweist:

- einen Impulsgenerator (9) zur Generierung mindestens eines digitalen Eingangssignals (4) vorgesehen ist, wobei das digitale Eingangssignal (4) mindestens eine erste Binärzahl (4B) darstellen kann und an einen ersten Anschluss (3A) des mindestens einen Zugträgers (3) anlegbar ist,

- einen Detektor (10) zum Detektieren eines digitalen Ausgangssignals (5) an einem zweiten Anschluss (3B) des Zugträgers (3), wobei das Ausgangssignal (5) mindestens eine zweite Binärzahl (5B) darstellen kann,

- einen Prozessor (11) zum Vergleichen, insbesondere zum stellenweisen Vergleichen, der zweiten Binärzahl (5B) mit einer binären Sollbinärzahl (14) und/oder direkt mit der ersten binärzahl (4B), und

- einen Fehlermelder (12) zum Generieren einer Fehlermeldung, wenn die zweite Binärzahl (5B) von der Sollbinärzahl (14) und/oder von der ersten Binärzahl (4B) abweicht.

14. Vorrichtung (1) nach Anspruch 13, wobei

die Vorrichtung (1) mindestens mit einer Signalquelle (16) zuschaltbar ist, wobei die Signalquelle (16) ein analoges elektrisches Signal (6) generieren kann.

15. Vorrichtung (1) nach Anspruch 14 oder 15, wobei

die binäre Sollbinärzahl (14) als ein konstanter Wert vorgegeben oder anhand des aktuellen digitalen Eingangssignals (4) durch den Prozessor (11) dynamisch generierbar ist.

16. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei

der Impulsgenerator (9) und der Detektor (10) mit einer gleichen Frequenz und Periodendauer betreibbar oder im Takt sind.

17. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei

die Vorrichtung (1) ereignisgesteuert, manuell und/oder automatisch aktivierbar ist, wenn die Aufzugsanlage ausser Betrieb, in einem Wartungs- oder Installationszustand oder in einer Wartezeit ist.