Processing

Please wait...

Settings

Settings

Goto Application

1. DE000069232096 - ELEKTROSTATISCHER DÄMPFE-AEROSOLEERZEUGER

Note: Text based on automatic Optical Character Recognition processes. Please use the PDF version for legal matters

[ DE ]

Ansprüche

1. Vorrichtung zum Erzeugen elektrostatisch geladener Aerosole und/oder Dämpfe, umfassend:
eine poröse Kapillareinheit (10) mit langgestreckter Konfiguration, die ein Abgabeende besitzt, wobei die Kapillareinheit mehrere Faserfäden (10a, 10b) umfaßt, die in einer rohrförmigen Konfiguration angeordnet sind und am Abgabeende in mehreren freiliegenden, sich frei erstreckenden Abgabespitzen (10c) enden;
eine Elektrodeneinrichtung, die eine Elektrode (5, 15) enthält, die mit der Kapillareinheit in Kontakt ist;
eine elektrische Kontakteinrichtung (15a), die sich an der Elektrode befindet und die Elektrode mit einer Quelle (1) für Hochspannungs- Gleichstromleistung (Hochspannungs-DC-Leistung) verbindet; und
eine Einrichtung (8, 14), die an die Kapillareinheit Flüssigkeit liefert, wobei sich die Flüssigkeit durch die poröse Kapillareinheit in der Nähe der Elektrode bewegen und elektrostatisch aufgeladen werden kann und in Form von Aerosolen und/oder Dämpfen von den frei sich erstreckenden Spitzen der Kapillareinheit abgegeben werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei: die Faserfäden (10a, 10b) zu Kapillarelementbündeln geflochten sind, deren Enden (10c) am Abgabeende der Kapillareinheit (10) offen und nicht geflochten sind, um die frei sich erstreckenden Fadenspitzen-Enden (10c) zu schaffen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei: die Kapillareinheit (10) ferner einen zentralen, langgestreckten Kern umfaßt, der aus mehreren halbleitenden Kapillarelementen (8a) gebildet ist, durch die sich Flüssigkeit bewegen kann, wobei der zentrale Kern in der rohrförmigen Konfiguration der Faserfäden (10a, 10b) in elektrisch leitender Beziehung mit der Elektrode (5, 15) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Kapillareinheit (10) in einem äußeren, flüssigkeitsundurchlässigen röhrenförmigen Element (11) enthalten und geschützt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, wobei: die Kapillarelemente (8a) jeweils ein Faserbündel (8) umfassen, in das ein Drahtleiter (9) eingebettet ist.
6. Vorrichtung, nach Anspruch 5, wobei: die Elektrode (5, 15) langgestreckt ist und sich wenigstens teilweise und zentral in den Kem erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei: die Kapillareinheit (10) in einem äußeren, flüssigkeitsundurchlässigen Gefäß (14) enthalten ist, das zugeführte Flüssigkeit halten kann und die Einrichtung zum Liefern von Flüssigkeit an die Kapillareinheit umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei: die Faserfäden (10a, 10b) an ihren unteren Enden in Endsegmenten (10a) enden, die sich in das Gefäß (14) und im Gebrauch in die darin vorhandene Flüssigkeit erstrecken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder Anspruch 8 und ferner umfassend: eine elektrisch isolierende Halterung (19) mit einer nach oben geöffneten Aussparung (21), in der das Gefäß (14) für die Abgabeoperation entnehmbar aufgenommen ist, wobei die Halterung eine elektrische Verbindereinrichtung (20) besitzt, um die elektrische Kontakteinrichtung (15a) an der Elektrode (15) mit einem Leistungsversorgungsdraht (2) zu verbinden.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und ferner umfassend:
einen röhrenförmigen Durchlaß (30), in dem die Kapillareinheit (10) angeordnet ist;
wobei die Einrichtung zum Liefern von Flüssigkeit eine Flüssigkeitsversorgungsleitung (33) aufweist, die mit der Kapillareinheit verbunden ist; und eine Einrichtung zum Liefern eines mit Druck beaufschlagten Luftstroms in den röhrenförmigen Durchlaß, so daß er über die Kapillareinheit strömt und die Aerosole und/oder Dämpfe, die von der Kapillareinheit abgegeben werden, entfernen kann.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei: die Einrichtung zum Liefern einer mit Druck beaufschlagten Luftströmung ein mit einem Ende des röhrenförmigen Durchlasses (30) verbundenes Gebläsegehäuse (37) umfaßt.
12. Verwendung der Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, um elektrostatisch aufgeladene Aerosole und/oder Dämpfe und/oder Luftionen zu erzeigen.
13. Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 11, um die Luftqualität in einem Gebäude durch Zuführen einer Duftessenz-, Deodorant-, Desinfektions-, Räucher-, Fungizid-, Insektizid- oder Bakterizid-Substanz als Flüssigkeit zu verbessern, wobei das gegenüberliegende Ende des röhrenförmigen Durchlasses (30) mit einem Röhrensystem eines Belüftungssystems eines Gebäudes verbunden ist.
14. Verfahren zum Erzeugen von die Luftqualität verbessernden Dämpfen und/oder Aerosolen und zum Abgeben der Dämpfe und/oder Aerosole in das Belüftungssystem eines Gebäudes, umfassend:
Anordnen eines Spenders mit einem Abgabeende (10c) in einer Luftströmungsverbindung mit dem Belüftungssystem eines Gebäudes, wobei der Spender umfaßt:
mehrere Faserfäden (10a, 10b), die in einer röhrenförmigen Konfiguration angeordnet sind und am Abgabeende in mehreren freiliegenden, sich frei erstreckenden Abgabespitzen (10c) enden;
eine Flüssigkeitsdurchlaßeinrichtung (22);
eine Einrichtung (29, 32, 33) zum Liefern von Flüssigkeit an die Flüssigkeitsdurchlaßeinrichtung;
eine Einrichtung (2, 28, 35) zum Beaufschlagen der Flüssigkeit mit elektrostatischer Ladung im Spender; und
eine Luftströmungsdurchlaßeinrichtung (30), deren Fluidströmung diejenige der Flüssigkeitsdurchlaßeinrichtung (22) berührt;
Richten einer mit Druck beaufschlagten Flüssigkeitsströmung auf die Flüssigkeitsdurchlaßeinrichtung (22) von der Einrichtung (29, 32, 33) zum Liefern von Flüssigkeit, wobei die Flüssigkeit aus der Gruppe von die Luftqualität verbessernden Substanzen gewählt ist, die Duftessenzen, Deodoranzien, Desinfektionsmittel, Räuchermittel, Fungizide, Insektizide und Bakterizide umfaßt;
Beaufschlagen der Flüssigkeit mit elektrostatischer Ladung im Spender und dadurch Erzeugen von Dämpfen und/oder Aerosolen aus den frei sich erstreckenden Spitzen (10c); und
Schicken eines Stroms von mit Druck beaufschlagter Luft durch die Luftströmungsdurchlaßeinrichtung (30) und dadurch Aufnehmen der elektrostatisch aufgeladenen Dämpfe und/oder Aerosole im Luftstrom; und dann Leiten des Stroms von mit Druck beaufschlagter Luft in das Belüftungssystem.