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1. WO2021062568 - VERPACKUNG FÜR VERSAND UND LAGERUNG VON INTRAOKULARLINSEN

Veröffentlichungsnummer WO/2021/062568
Veröffentlichungsdatum 08.04.2021
Internationales Aktenzeichen PCT/CH2020/050010
Internationales Anmeldedatum 30.09.2020
IPC
A61F 2/16 2006.01
ASektion A Täglicher Lebensbedarf
61Medizin oder Tiermedizin; Hygiene
FFilter in Blutgefäße implantierbar; Prothesen; Vorrichtungen, die die Durchgängigkeit in rohrförmigen Körperteilen schaffen oder deren Zusammenfallen verhindern, z.B. Gefäßstützen; Vorrichtungen für Orthopädie, Krankenpflege oder Empfängnisverhütung; Umschläge; Behandlung oder Schutz von Augen oder Ohren; Bandagen, Verbände oder absorbierende Kissen; Ausrüstung für erste Hilfe
2Filter in Blutgefäße implantierbar; Prothesen, d.h. künstliche Teile für den Ersatz von Körperteilen; Vorrichtungen zu deren Anbringung am Körper; Vorrichtungen, die die Durchgängigkeit in rohrförmigen Körperteilen schaffen oder deren Zusammenfallen verhindern, z.B. Gefäßstützen
02in den Körper implantierbare künstliche Körperteile
14Augenteile, z.B. Linsen, Hornhautimplantate; künstliche Augen
16Intraokulare Linsen
A61L 2/07 2006.01
ASektion A Täglicher Lebensbedarf
61Medizin oder Tiermedizin; Hygiene
LVerfahren oder Vorrichtungen zum Sterilisieren von Stoffen oder Gegenständen allgemein; Desinfizieren, Sterilisieren oder Desodorieren von Luft; chemische Gesichtspunkte von Bandagen, Verbänden, absorbierenden Kissen oder chirurgischen Materialien; Materialien für Bandagen, Verbände, absorbierende Kissen oder chirurgische Artikel
2Verfahren oder Vorrichtungen zum Desinfizieren oder Sterilisieren von Stoffen oder Gegenständen, außer von Nahrungsmitteln oder Kontaktlinsen; Zubehör dafür
02Anwendung physikalischer Erscheinungen
04Wärme
06heiße Gase
07Dampf
A61L 2/20 2006.01
ASektion A Täglicher Lebensbedarf
61Medizin oder Tiermedizin; Hygiene
LVerfahren oder Vorrichtungen zum Sterilisieren von Stoffen oder Gegenständen allgemein; Desinfizieren, Sterilisieren oder Desodorieren von Luft; chemische Gesichtspunkte von Bandagen, Verbänden, absorbierenden Kissen oder chirurgischen Materialien; Materialien für Bandagen, Verbände, absorbierende Kissen oder chirurgische Artikel
2Verfahren oder Vorrichtungen zum Desinfizieren oder Sterilisieren von Stoffen oder Gegenständen, außer von Nahrungsmitteln oder Kontaktlinsen; Zubehör dafür
16Verwendung von chemischen Stoffen
20von gasförmigen Stoffen, z.B. Dämpfen
B65B 55/18 2006.01
BSektion B Arbeitsverfahren; Transportieren
65Fördern; Packen; Lagern; Handhaben dünner oder fadenförmiger Werkstoffe
BVerpackungsmaschinen, Verpackungsgeräte, Verpackungsvorrichtungen oder Verpackungsverfahren für Gegenstände oder Materialien; Auspacken
55Haltbarmachen, Schützen oder Reinigen von Packungen oder des Packungsinhalts in Verbindung mit dem Verpacken
02Sterilisieren, z.B. ganzer Packungen
12Sterilisieren des Inhalts vor oder während des Verpackens
18durch Flüssigkeiten oder Gase
A61B 50/33 2016.01
ASektion A Täglicher Lebensbedarf
61Medizin oder Tiermedizin; Hygiene
BDiagnostik; Chirurgie; Identifizierung
50Behälter, Abdeckungen, Mobiliar oder Halter, besonders für chirurgische oder diagnostische Apparate oder Instrumente ausgebildet, z.B. sterile Abdeckungen
30Behälter besonders ausgebildet für Verpackung, Schutz, Abgabe, Sammeln oder Entsorgen chirurgischer oder diagnostischer Vorrichtungen oder Instrumente
33Tabletts (Trays)
Anmelder
  • MEDICEL AG [CH]/[CH]
Erfinder
  • DOCKHORN, Volker
Vertreter
  • RIEDERER HASLER & PARTNER PATENTANWÄLTE AG
  • HASLER, Erich
  • ZECH-AGARWAL, Nicole
  • ROHDE, Christian
Prioritätsdaten
01235/1930.09.2019CH
Veröffentlichungssprache Deutsch (DE)
Anmeldesprache Deutsch (DE)
Designierte Staaten
Titel
(DE) VERPACKUNG FÜR VERSAND UND LAGERUNG VON INTRAOKULARLINSEN
(EN) PACKAGING FOR SHIPPING AND STORING INTRAOCULAR LENSES
(FR) EMBALLAGE POUR L'EXPÉDITION ET LE STOCKAGE DE LENTILLES INTRAOCULAIRES
Zusammenfassung
(DE)
Dargestellt und beschrieben ist ein Verfahren zur Herstellung einer Verpackung mit darin steril und im Wesentlichen gasdicht eingeschlossener Intraokularlinse, insbesondere z.B. einer Ladekammer mit der darin vorgeladenen Intraokularlinse oder eines Injektors (15) mit der darin vorgeladenen Intraokularlinse, im Weiteren auch Linsenpack oder Injektorpack genannt. Erfindungsgemäss beinhaltet das Verfahren die folgenden Schritte: - Einstecken einer Intraokularlinse (15) in einen Innenraum einer Verpackung, wobei die Verpackung in einem ersten Teilbereich (17) aus einem ersten Verpackungsmaterial besteht, das im Wesentlich gasdicht ist, und in einem zweiten Teilbereich (19) ein zweites Verpackungsmaterial beinhaltet, das für Gase, wie z.B. Wasserdampf und gegebenenfalls andere gasförmige Sterilisierungssubstanzen, durchlässig ist, - erstes Versiegeln der Verpackung, sodass die Intraokularlinse (15) im Innenraum der Verpackung eingeschlossen wird, wobei der Innenraum teilweise durch den ersten Teilbereich (17) und teilweise durch den zweiten Teilbereich (19) begrenzt ist, - Sterilisieren des Innenraums der gemäss erster Versiegelung versiegelten Verpackung, indem die nach erster Versiegelung versiegelte Verpackung zur Sterilisierung einem Gas oder Gasgemisch, wie z.B. Wasserdampf und/oder anderen gasförmigen Sterilisierungssubstanzen, ausgesetzt wird, sodass das Gas oder Gasgemisch, wie z.B. der Wasserdampf und/oder andere gasförmige Sterilisierungssubstanzen, durch den zweiten Teilbereich in den Innenraum der Verpackung eindringen kann, - zweites Versiegeln der Verpackung, indem zumindest ein Anteil des Volumens des gasdichten erste Teilbereichs (17) der Verpackung mit darin eingefasster Intraokularlinse (15) gegenüber dem Volumen des zweiten Teilbereichs (19) versiegelt wird, wodurch die Intraokularlinse komplett im gasdichten ersten Verpackungsmaterial verpackt wird. Weiter dargestellt und beschrieben sind aus dem Verfahren resultierende Linsenpack- bzw. Injektorpackprodukte, insbesondere im Verfahren erzeugte und/oder weiterverarbeitete Linsenpack- bzw. Injektorpackhalbfertigprodukte und Linsenpack- bzw. Injektorpackfertigprodukte, sowie eine Verpackung, wie sie für das Verfahren verwendet werden kann.
(EN)
The invention relates to a method for producing a packaging having an intraocular lens, which is enclosed therein sterilely and substantially gas-tight, in particular e.g. a loading chamber having the intraocular lens preloaded therein or an injector (15) having the intraocular lens preloaded therein, hereinafter also called lens pack or injector pack. According to the invention, the method comprises the following steps: inserting an intraocular lens (15) into an interior of a packaging, the packaging consisting, in a first subregion (17), of a first packaging material, which is substantially gas-tight, and, in a second subregion (19), of a second packaging material, which is permeable to gases, such as water vapor and possibly other gaseous sterilizing substances; carrying out a first sealing of the packaging such that the intraocular lens (15) is enclosed in the interior of the packaging, the interior being delimited partly by the first subregion (17) and partly by the second subregion (19); sterilizing the interior of the packaging sealed according to the first sealing by exposing, for sterilization, the packaging sealed after the first sealing to a gas or gas mixture, such as water vapor and/or other gaseous sterilizing substances, such that the gas or gas mixture, such as the water vapor and/or other gaseous sterilizing substances, can enter the interior of the packaging through the second subregion; carrying out a second sealing of the packaging by sealing off at least a portion of the volume of the gas-tight first subregion (17) of the packaging, with the intraocular lens (15) encased therein, from the volume of the second subregion (19), whereby the intraocular lens is completely packaged in the gas-tight first packaging material. The invention further relates to lens-pack products or injector-pack products resulting from the method, in particular to lens-pack or injector-pack semifinished products and lens-pack or injector-pack finished products produced and/or further processed in the method, and to a packaging that can be used for the method.
(FR)
L'invention concerne un procédé pour fabriquer un emballage comportant une lentille intraoculaire, l'emballage étant stérile et sensiblement étanche aux gaz, en particulier, par exemple, une chambre de chargement dans laquelle la lentille intraoculaire est préchargée ou un injecteur (15) dans lequel la lentille intraoculaire est préchargée, ci-après également désigné sous le nom d'ensemble lentille ou d'ensemble injecteur. Selon l'invention, le procédé comprend les étapes suivantes consistant à : introduire une lentille intraoculaire (15) à l'intérieur d'un emballage, l'emballage étant constitué, dans une première sous-région (17), d'un premier matériau d'emballage qui est sensiblement étanche aux gaz, et, dans une seconde sous-région (19), d'un second matériau d'emballage qui est perméable aux gaz tels que la vapeur d'eau et éventuellement d'autres substances stérilisantes gazeuses ; réaliser une première étanchéification de l'emballage de telle sorte que la lentille intraoculaire (15) est enfermée à l'intérieur de l'emballage, l'intérieur étant délimité en partie par la première sous-région (17) et en partie par la seconde sous-région (19) ; stériliser l'intérieur de l'emballage hermétique selon la première étanchéification par exposition, à des fins de stérilisation, de l'emballage hermétique après la première étanchéification à un gaz ou à un mélange gazeux, tel que la vapeur d'eau et/ou d'autres substances stérilisantes gazeuses, de telle sorte que le gaz ou le mélange gazeux, tel que la vapeur d'eau et/ou les autres substances stérilisantes gazeuses, peuvent pénétrer à l'intérieur de l'emballage par la seconde sous-région ; réaliser une seconde étanchéification de l'emballage par étanchéification d'au moins une partie du volume de la première sous-région étanche aux gaz (17) de l'emballage, la lentille intraoculaire (15) étant enfermée dans celle-ci, au volume de la seconde sous-région (19), la lentille intraoculaire étant complètement conditionnée dans le premier matériau d'emballage étanche aux gaz. L'invention concerne en outre des produits d'ensemble lentille ou d'ensemble injecteur obtenus au moyen du procédé, en particulier des produits semi-finis d'ensemble lentille ou d'ensemble injecteur, ainsi que des produits finis d'ensemble lentille ou d'ensemble injecteur produits et/ou traités ultérieurement selon le procédé, et un emballage qui peut être utilisé pour le procédé.
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