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1. WO2020207672 - VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER VERBINDUNG ZWISCHEN ZWEI BAUTEILEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1 . Verfahren zur Herstellung einer Verbindung zwischen zwei Bauteilen (2, 3), von denen ein erstes Bauteil (2) einen Verbindungsabschnitt (5) aufweist und zumindest in diesem aus einem Faser-Kunststoff-Verbund hergestellt wird und ein zweites Bau teil (3) eine zu seiner Oberfläche (7) hin offene Ausnehmung (8) aufweist, in welche in einem Einsetzschritt das erste Bauteil (2) mit seinem Verbindungsabschnitt (5) ein gesetzt wird, der anschließend in einem Verbindungsschritt unter Ausbildung eines Hinterschnitts (1 1 ) in der Ausnehmung (8) verformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einsetzschritt in den Verbindungsabschnitt (5) eine Feder (6) einge bracht und gespannt wird und im Verbindungsschritt die Verformung des Verbin dungsabschnitts (5) durch die Federkraft der Feder (6) bewirkt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) sich in einer axialen Richtung (x) in das zweite Bauteil (3) hinein erstreckt und sich dabei zumindest bereichsweise quer zur axialen Richtung (x) erweitert, im Einsetz schritt das erste Bauteil (2) in axialer Richtung (x) mit seinem Verbindungsabschnitt (5) in die Ausnehmung (8) eingesetzt wird und im Verbindungsschritt der Verbin dungsabschnitt (5) unter Ausbildung des Hinterschnitts (1 1 ) quer zur axialen Rich tung (x) verformt wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Einsetz schritt das erste Bauteil (2) mit seinem Verbindungsabschnitt (5) zusammen mit der in den Verbindungabschnitt (5) eingebrachten und gespannten Feder (6) in die Aus nehmung (8) eingesetzt wird.

4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Verbindungsschritt die Steifigkeit des Verbindungsabschnitts (5) vorüberge hend herabgesetzt wird, sodass die Federkraft der Feder die Verformung des Verbin dungsabschnitts bewirkt.

5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faser-Kunststoff-Verbund eine duroplastische Matrix aufweist, die im Ver bindungsschritt ausgehärtet wird, wodurch die Steifigkeit der Matrix vorübergehend herabgesetzt wird, sodass die Federkraft der Feder die Verformung des Verbin dungsabschnitts bewirkt.

6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bauteil (3) aus Metall besteht.

7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) derart in den Verbindungsabschnitt (5) eingebracht wird, dass sie von Fasern des Faser-Kunststoff-Verbunds umgeben ist.

8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faser-Kunststoff-Verbund aus mehreren Faser-Kunststoff-Verbund-Lagen (14) zu einem Laminat zusammengesetzt wird, wobei die Feder (6) zwischen wenigs ten zwei der Faser-Kunststoff-Verbund-Lagen (14) angeordnet wird.

9. Verfahren nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung des Verbindungsabschnitts derart erfolgt, dass die Faser-Kunststoff-Verbund-Lagen, zwi schen denen die Feder (6) angeordnet ist, durch die Federkraft der Feder (6) ausei nander gespreizt werden.

10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede Faser-Kunststoff-Verbund-Lage (14) eine duroplastische, Matrix aufweist, wobei die Matri ces der Faser-Kunststoff-Verbund-Lagen im Verbindungsschritt ausgehärtet werden, wodurch die Steifigkeit der Matrices vorübergehend herabgesetzt wird, sodass die Federkraft der Feder die Verformung des Verbindungsabschnitts bewirkt.

1 1 . Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faser-Kunststoff-Verbund aus mehreren flächig aufeinander gelegten tro ckenen oder vorimprägniertes Faserlagen zusammengesetzt wird, wobei die Feder (6) zwischen wenigsten zwei der Faserlagen angeordnet wird und anschließend die oder eine duroplastische Matrix in die durch die Faserlagern gebildete Faserlagenan ordnung injiziert wird.

12. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bauteile (2, 3) im Verbindungsabschnitt (5) zusätzlich miteinander verklebt werden.

13. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern des Faser-Kunststoff-Verbunds Endlosfasern sind.

14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (8) sich zumindest bereichsweise in Richtung ihrer an der Oberfläche (7) des zweiten Bauteils (2) vorgesehenen Öffnung (10) verjüngt.

15. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zweiten Bauteil (3) eine Lageraufnahme (13) vorgesehen ist, in die ein Gelenk oder Gummilager eingesetzt wird.