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1. WO2020201117 - TROLLEY UND POSITIONIERUNGSANORDNUNG ZUM AUFNEHMEN EINES TROLLEYS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Trolley und Positionierungsanordnung zum Aufnehmen eines Trolleys

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich auf einen Trolley zum Aufbereiten und Ausgeben von Nahrungsmitteln, insbesondere von Getränken, am Sitzplatz eines Passagiers in einem Verkehrsmittel, insbesondere in einem Luftfahrzeug.

Die Erfindung bezieht sich zudem auf eine Positionierungsanordnung zum Aufnehmen eines derartigen Trolleys. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Galley für ein Verkehrsmittel, welche mindestens eine derartige Positionierungsanordnung aufweist.

Stand der Technik

Es ist bekannt, einen Wagen zum Vorhalten und Verteilen von Nahrungsmitteln in einem Verkehrsmittel mit einem Energiespeicher auszustatten, um den Wagen mit Energie zu versorgen. Der Energiespeicher kann kabelgebunden aufgeladen werden.

Darstellung der Erfindung

Die Erfindung betrifft in einem Aspekt einen Trolley zum Aufbereiten und Ausgeben von Nahrungsmitteln, insbesondere von Getränken, am Sitzplatz eines Passagiers in einem Verkehrsmittel, insbesondere in einem Luftfahrzeug.

Bei dem Trolley kann es sich um einen Servierwagen zum Transportieren von

Nahrungsmitteln, insbesondere von Getränken, handeln. Bei den mit dem Trolley aufbereitbaren und ausgebbaren Getränken kann es sich um Kaltgetränke und/oder um Heißgetränke handeln. Bei dem Trolley kann es sich ferner um einen Full-Size-T rolley oder um einen Half-Size-Trolley handeln.

Bei dem Verkehrsmittel, in welchem der Trolley eingesetzt werden kann, kann es sich um ein Fahrzeug handeln. Das Verkehrsmittel kann beispielsweise ein Luftfahrzeug, ein Schienenfahrzeug oder ein Wasserfahrzeug sein. Mit dem Trolley können

Nahrungsmittel daher beispielsweise in einem Flugzeug, in einem Zug oder auf einem Schiff aufbereitet und ausgegeben werden.

Der Trolley weist ein resonant induktives Empfangssystem zum zumindest mittelbaren Bereitstellen von Energie auf dem Trolley basierend auf einer induktiven Kopplung auf. Bei der induktiven Kopplung kann es sich um eine resonant induktive Kopplung handeln. Bei der induktiven Kopplung kann es sich ferner um eine Nahfeldkopplung handeln. In einer Freiraumstrecke zwischen einer Sendespule eines resonant induktiven Sendesystems und einer Empfangsspule des resonant induktiven

Empfangssystems kann mindestens ein Schwingkreis ausgebildet sein. Eine

Schwingkreisresonanz kann zu der induktiven Kopplung zwischen der Sendespule des resonant induktiven Sendesystems und der Empfangsspule des resonant induktiven Empfangssystems führen. Die Schwingkreisresonant kann eine Resonanz von zwei Schwingkreisen aufweisen, welche einen Sendeschwingkreis und einen

Empfangsschwingkreis aufweisen können.

Das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys ist mit einem externen resonant induktiven Sendesystem induktiv koppelbar. Mit einer derartigen induktiven Kopplung kann eine induktive Energieübertragung von einer externen Energiequelle, welche mit dem externen resonant induktiven Sendesystem verbunden ist, auf den Trolley durchgeführt werden. Energie kann so einem Verbraucher auf dem Trolley bereitgestellt werden. Alternativ oder zusätzlich kann so ein Energiespeicher auf dem Trolley mit Energie aufgeladen werden. Der Energiespeicher kann den Verbraucher auf dem Trolley mit der gespeicherten Energie versorgen. Induktiv auf den Trolley übertragene Energie kann somit einem Verbraucher auf dem Trolley unmittelbar oder mittelbar (über den Energiespeicher) beziehungsweise direkt oder indirekt (über den Energiespeicher) bereitgestellt werden. Induktiv auf den Trolley übertragene Energie kann hierfür auch in dem Energiespeicher zwischengespeichert werden.

Der Trolley weist zudem mindestens eine Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von mindestens einem Nahrungsmittel auf. Bei der Einrichtung kann es sich um den beschriebenen Verbraucher handeln. Die Einrichtung des Trolleys ist dazu eingerichtet, um mit Energie versorgt zu werden, welche von dem resonant induktiven

Empfangssystem zumindest mittelbar auf dem Trolley bereitstellbar ist. Die Einrichtung des Trolleys kann mit der induktiv auf den Trolley übertragenen Energie unmittelbar oder mittelbar (über den Energiespeicher) beziehungsweise direkt oder indirekt (über den Energiespeicher) versorgt werden.

Mit der Erfindung wird ein Trolley bereitgestellt, welcher an Bord eines Verkehrsmittels mit Energie induktiv versorgt und/oder induktiv geladen werden kann. Der Trolley kann als ein energetisch in einem Verkehrsmittel autark betreibbarer Trolley ausgebildet sein, welcher in dem Verkehrsmittel mit Energie induktiv versorgt und/oder induktiv

aufgeladen beziehungsweise wiederaufgeladen werden kann. Der Trolley kann somit in einem Betrieb an Bord des Verkehrsmittels mit Energie induktiv versorgt und/oder induktiv aufgeladen beziehungsweise wiederaufgeladen werden.

Der Trolley, dessen Einrichtungen und/oder dessen Energiespeicher können in vorteilhafter Weise in dem Verkehrsmittel kabellos mit Energie versorgt und/oder induktiv aufgeladen beziehungsweise wiederaufgeladen werden. Ein Ausfall eines Trolleys aufgrund einer fehlenden Energiebereitstellung auf dem Trolley kann daher mit der Erfindung auch unter Berücksichtigung von verkehrsmittelabhängigen

Betriebsvorschriften, insbesondere von Luftfahrvorschriften, vermieden werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das induktive und somit kabellose Bereitstellen von Energie auf dem Trolley kein Anbringen von einem Stecker eines Stromkabels an dem Trolley und ein Wiederentfernen von dem Stecker von dem Trolley erfordert. Bei einem Anbringen oder Wiederentfernen eines derartigen Steckers von einem Anschluss des Trolleys auftretende Funken können daher mit der Erfindung in vorteilhafter Weise vermieden werden. Weitere Vorteile der induktiven

Energiebereitstellung auf dem Trolley liegen auch darin, dass Kurzschlüsse und

Stromschläge beim Bedienen eines Trolleys mit Kabeln und Steckern verringert werden können. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Trolley in

explosionsgefährdeten, brennbaren und EMV-empfindlichen Bereichen eines

Verkehrsmittels betrieben beziehungsweise aufgeladen wird.

Nach einer Ausführungsform des Trolleys weist die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Behältereinheit

zum Vorhalten von dem mindestens einen aufzubereitenden und auszugebenden Nahrungsmittel auf dem Trolley auf. Bei der mindestens einen Behältereinheit kann es sich um mindestens einen Wasserbehälter handeln. Alternativ oder zusätzlich kann es sich bei der mindestens einen Behältereinheit um mindestens einen Extraktbehälter handeln. Die mindestens eine Behältereinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Mischeinheit zum Mischen von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem Trolley aufweisen. Wasser in einem Wasserbehälter kann mit einem Extrakt in einem Extraktbehälter mit der Mischeinheit zu dem Nahrungsmittel gemischt werden. Auch die mindestens eine Mischeinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine C02-Speichereinheit zum Karbonisieren von dem mindestens einen

Nahrungsmittel auf dem Trolley aufweisen. Ein (gemischtes) Nahrungsmittel kann mit der C02-Speichereinheit mit Kohlendioxid (CO2) versetzt werden. Auch die mindestens eine C02-Speichereinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Kühleinheit zum Kühlen von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem

Trolley aufweisen. Eine Behältereinheit und/oder eine Mischeinheit beziehungsweise deren Inhalt kann mit der mindestens einen Kühleinheit gekühlt werden. Auch die mindestens eine Kühleinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens

eine Heizeinheit zum Erwärmen von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem Trolley aufweisen. Eine Behältereinheit und/oder eine Mischeinheit beziehungsweise deren Inhalt kann mit der mindestens einen Heizeinheit erwärmt werden. Auch die mindestens eine Heizeinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Pumpeinheit zum Pumpen von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem Trolley aufweisen. Das Nahrungsmittel kann mit der Pumpeinheit von einer

Behältereinheit in eine Mischeinheit gepumpt werden. Auch die mindestens eine

Pumpeinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Filtereinheit zum Filtern von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem Trolley aufweisen. Auch die mindestens eine Filtereinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Alternativ oder zusätzlich zu der mindestens einen Behältereinheit kann die Einrichtung zum Aufbereiten und Ausgeben von dem mindestens einen Nahrungsmittel mindestens eine Zapfeinheit zum Zapfen von dem mindestens einen Nahrungsmittel auf dem

Trolley aufweisen. Das Nahrungsmittel kann aus einer Behältereinheit oder aus einer Mischeinheit gezapft werden. Alternativ oder zusätzlich kann das Nahrungsmittel aus einem Wasserbehälter und/oder aus einem Extraktbehälter gezapft werden. Das Nahrungsmittel kann mit der Pumpeinheit von einer Behältereinheit, einer Mischeinheit, einem Wasserbehälter und/oder einem Extraktbehälter zur Zapfeinheit gepumpt werden. Auch die mindestens eine Zapfeinheit kann mit Energie versorgt werden, welche von dem resonant induktiven Empfangssystem auf dem Trolley bereitstellbar ist.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist dieser einen Akkumulator zum Versorgen der Einrichtung mit Energie auf, wobei der Akkumulator mit dem resonant induktiven Empfangssystem zum Laden des Akkumulators mit der von dem resonant induktiven Empfangssystem bereitstellbaren Energie verbunden ist. Bei dem

Akkumulator kann es sich um den beschriebenen Energiespeicher handeln. Der Akkumulator kann in dem Trolley angeordnet sein. Der Akkumulator kann in dem Trolley integriert sein. Der Akkumulator kann ferner zwischen dem resonant induktiven Empfangssystem und der Einrichtung zwischengeschaltet sein. Ein Energiefluss von dem resonant induktiven Empfangssystem zu der Einrichtung kann über den

Akkumulator ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich dazu kann auch ein direkter Energiefluss von dem resonant induktiven Empfangssystem zu der Einrichtung ausgebildet sein. Mit der Erfindung kann der Akkumulator an Bord des Verkehrsmittels nach oder in einem Betrieb des Trolleys und/oder während einer Fahrt mit dem

Verkehrsmittel in vorteilhafter Weise induktiv wiederaufgeladen werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist das resonant induktive Empfangssystem mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit zum zumindest mittelbaren Bereitstellen von Energie auf dem Trolley und/oder mindestens eine induktive Kommunikationseinheit zum Kommunizieren von mindestens einer sich auf den Trolley beziehenden Zustandsinformation mit einem externen induktiven Sendesystem auf. Die mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit können separate Einheiten oder eine gemeinsame Einheit bilden. Die induktive Kommunikationseinheit kann als eine resonant induktive Kommunikationseinheit ausgebildet sein. Das externe induktive Sendesystem kann als ein resonant induktives Sendesystem ausgebildet sein.

Die mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit können eine gemeinsame Empfangsspule (L2-Spule oder Sekundärspule) aufweisen. Alternativ dazu können die mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit jeweils eine Empfangsspule (L2-Spule oder Sekundärspule) aufweisen. Die mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit können einen gemeinsamen (Empfangs-)Schwingkreis beziehungsweise eine gemeinsame LC-Schaltung aufweisen. Alternativ dazu können die mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit jeweils einen (Empfangs-)Schwingkreis beziehungsweise jeweils eine LC-Schaltung aufweisen.

Der Trolley kann somit ein resonant induktives Empfangssystem aufweisen, mit welchem Energie induktiv auf den Trolley übertragen werden kann und mit welchem parallel zur induktiven Energieübertragung auch ein Zustand des Trolleys kommuniziert werden kann. Bei dem Kommunizieren kann es sich ausgehend vom Trolley um ein unidirektionales Kommunizieren oder um eine bidirektionales Kommunizieren von einer sich auf den Trolley beziehenden Zustandsinformation handeln.

Die induktive Kopplung kann eine induktive Energieübertragung und eine induktive Datenübertragung aufweisen. Die induktive Datenkommunikation kann eine

Datenkommunikation von einem externen resonant induktiven Sendesystem zu dem resonant induktiven Empfangssystem des Trolleys und/oder in umgekehrter weise von dem resonant induktiven Empfangssystem zu dem externen resonant induktiven Sendesystem aufweisen.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist das resonant induktive

Empfangssystem mindestens zwei resonant induktive Energieempfangseinheiten auf. Das resonant induktive Empfangssystem kann basierend auf den mindestens zwei resonant induktiven Energieempfangseinheiten als ein skalierbares resonant induktives Empfangssystem ausgebildet sein. Das resonant induktive Empfangssystem kann durch eine Reihenschaltung der mindestens zwei resonant induktiven

Energieempfangseinheiten als ein skalierbares resonant induktives Empfangssystem ausgebildet sein. Das resonant induktive Empfangssystem kann mindestens zwei Empfangsspulen aufweisen. Das resonant induktive Empfangssystem kann mindestens zwei Schwingkreise aufweisen. Die Reihenschaltung kann sich auf die mindestens zwei Empfangsspulen oder auf die mindestens zwei Schwingkreise beziehen.

Weist der Trolley einen Akkumulator auf, kann die auf dem Trolley basierend auf einer induktiven Kopplung bereitstellbare Energie somit in vorteilhafter weise zum Laden des Akkumulators skaliert werden. Die skalierbare bereitstellbare Energie kann somit in Bezug auf eine induzierte elektrische Spannung, einen induzierten elektrischen Strom und/oder eine induktiv übertragbare elektrische Leistung skaliert werden. Das

skalierbare resonant induktive Empfangssystem kann hierfür Teil eines skalierbaren induktiven Energieübertragungssystems sein, welches das skalierbare resonant induktive Empfangssystem und ein skalierbares resonant induktives Sendesystem aufweisen kann. Mit der Skalierbarkeit kann eine Leistungsübertragung optimiert oder erhöht werden.

Eine der beschriebenen Skalierungen kann alternativ zu einer Reihenschaltung von mindestens zwei resonant induktiven Energieempfangseinheiten auch durch eine Dimensionierung von einer resonant induktiven Energieempfangseinheit erzielt werden. Bei der Dimensionierung kann es sich um eine bauliche Dimensionierung der

Empfangsspule und/oder der Bauelemente von einem skalierbaren Schwingkreis der resonant induktiven Energieempfangseinheit handeln.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit von dem resonant induktiven Empfangssystem einen Schwingkreis auf, welcher mindestens eine Spule und mindestens einen Kondensator umfassen kann. Bei dem Schwingkreis kann es sich um den beschriebenen

Schwingkreis handeln. Bei der Spule kann es sich um die beschriebene Empfangsspule handeln. Der Schwingkreis kann eine LC-Schaltung aufweisen, welche eine Spule und einen Kondensator umfasst. Bei dem resonant induktiven Empfangssystem kann es sich somit um ein um einen Schwingkreis erweitertes induktives Empfangssystem handeln.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys ist die mindestens eine induktive Kommunikationseinheit dazu eingerichtet, um die sich auf den Trolley beziehende mindestens eine Zustandsinformation durch eine Modulation der resonant induktiven Kopplung zu kommunizieren. Bei der Modulation kann es sich um eine

Frequenzmodulation handeln. Eine Energieübertragungsfrequenz von einem

magnetischen Wechselfeld zwischen dem resonant induktiven Empfangssystem und einem resonant induktiven Sendesystem kann mit mindestens einer

Kommunikationsfrequenz überlagert werden. Alternativ oder zusätzlich kann es sich bei der Modulation auch um eine Amplitudenmodulation handeln. Dem magnetisches

Wechselfeld zwischen dem resonant induktiven Empfangssystem und einem resonant induktiven Sendesystem kann somit die mindestens eine Zustandsinformation frequenzbasiert und/oder amplitudenbasiert aufmoduliert werden. Bei einer

Gegeninduktion zwischen den resonant induktiven Systemen beziehungsweise zwischen den jeweiligen Spulen der Systeme kann es sich daher auch um einen modulierte Gegeninduktion handeln.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist die sich auf den Trolley beziehende mindestens eine Zustandsinformation mindestens eine Information zu einem Betriebszustand der mindestens einen Einrichtung auf. Bei der mindestens einen Zustandsinformation kann es sich um mindestens eine Zustandsinformation von mindestens einer der zu der Einrichtung beschriebenen Einheiten handeln. Mit der Erfindung kann somit eine Zustandsinformation zu der Einrichtung beziehungsweise zu mindestens einer Einheit der Einrichtung kabellos durch eine moduliert induktive Kopplung kommuniziert werden. Die Information zu dem Betriebszustand der mindestens einen Einrichtung kann beispielsweise mit einem an der Einrichtung angebrachten Sensor erfasst werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist die mindestens eine

Information zu dem Betriebszustand der mindestens einen Einrichtung mindestens eines von einem sich auf das mindestens eine Nahrungsmittel beziehenden

Füllzustand, Entnahmezustand, Temperaturzustand und Mischzustand auf. Bei den Zuständen kann es sich um einen jeweiligen statischen Betriebszustand handeln. Bei dem Füllzustand, dem Entnahmezustand, dem Temperaturzustand und/oder dem Mischzustand kann es sich um einen entsprechenden Zustand von einer der zu der Einrichtung beschriebenen Einheiten beziehungsweise deren Inhalt handeln. Bei dem Inhalt kann es sich um das Nahrungsmittel oder um eine Komponente des

Nahrungsmittels handeln. Der Füllzustand, der Entnahmezustand, der

Temperaturzustand und/oder der Mischzustand kann mit einem entsprechenden an einer der zu der Einrichtung beschriebenen Einheiten angebrachten Sensor erfasst werden. Der Entnahmezustand kann beispielsweise eine Take-Rate von einem

Nahrungsmittel aufweisen.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist die mindestens eine

Information zu dem Betriebszustand der mindestens einen Einrichtung mindestens eines von einer sich auf das mindestens eine Nahrungsmittel beziehenden

Einfüllmenge, Durchflussmenge und Ausgabemenge auf. Bei der Einfüllmenge, der Durchflussmenge und/oder der Ausgabemenge kann es sich um eine entsprechende sich auf eine der zur Einrichtung beschriebenen Einheiten beziehungsweise deren Inhalt beziehende Menge handeln. Bei den Mengen kann es sich um einen jeweiligen dynamischen Betriebszustand handeln. Bei der Menge kann es sich ferner um eine entsprechende Nahrungsmittelmenge oder um eine entsprechende Menge von einer Komponente des Nahrungsmittels handeln. Die Einfüllmenge, die Durchflussmenge und/oder die Ausgabemenge kann mit einem entsprechenden an einer der zu der Einrichtung beschriebenen Einheiten angebrachten Sensor erfasst werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform des Trolleys weist die sich auf den Trolley beziehende Zustandsinformation eine Information zu einem Betriebszustand des Akkumulators auf. Bei der Information kann es sich um einen Ladezustand des Akkumulators handeln. Ein Ladezustand des Akkumulators kann so in vorteilhafter Weise über die induktive Kopplung ausgelesen werden. Alternativ oder zusätzlich kann es sich bei der Information um einen Temperaturzustand des Akkumulators handeln. Der Betriebszustand des Akkumulators beziehungsweise die Information kann mit einem an dem Akkumulator angeordneten Sensor erfasst werden.

Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt eine Positionierungsanordnung zum Aufnehmen eines Trolleys nach dem vorhergehenden Aspekt. Die

Positionierungsanordnung kann einen Slot einer Galley für ein Verkehrsmittel aufweisen. Die Positionierungsanordnung kann eine Aufnahmeeinrichtung aufweisen, welche beispielsweise mindestens einen Anschlag, eine Wand und/oder eine Struktur aufweisen kann. Die Aufnahmeeinrichtung kann derart angeordnet sein, dass der aufgenommene Trolley, welcher die Aufnahmeeinrichtung berührt, für eine induktive Kopplung positioniert werden kann.

Die Positionierungsanordnung weist ein resonant induktives Sendesystem zum

Übertragen von Energie auf den Trolley basierend auf einer induktiven Kopplung mit dem resonant induktiven Empfangssystem des Trolleys auf. Bei dem resonant induktiven Sendesystem kann es sich um das beschriebene externe resonant induktive Sendesystem handeln. Bei der induktiven Kopplung kann es sich um die beschriebene induktive Kopplung handeln. Der Trolley kann in der Positionierungsanordnung derart positionierbar sein, dass das resonant induktive Sendesystem und das resonant induktive Empfangssystem benachbart zueinander anordbar sind. Das resonant induktive Sendesystem und das resonant induktive Empfangssystem können sich so benachbart zueinander gegenüberliegen.

Das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys kann somit bei einem in der Positionierungsanordnung positionierten Trolley mit dem resonant induktiven

Sendesystem der Positionierungsanordnung für eine induktive Energieübertragung induktiv gekoppelt sein. Zusätzlich kann das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys bei dem in der Positionierungsanordnung positionierten Trolley mit dem resonant induktiven Sendesystem der Positionierungsanordnung für eine induktive Datenübertragung beziehungsweise induktive Informationskommunikation induktiv gekoppelt sein.

Das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys kann eine ebene Empfangsfläche aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann auch das resonant induktive Sendesystem der Positionierungsanordnung eine ebene Sendefläche aufweisen. Das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys und/oder das resonant induktive Sendesystem der Positionierungsanordnung kann eine jeweilige fluiddichte Fläche aufweisen. Das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys und/oder das resonant induktive Sendesystem der Positionierungsanordnung kann ferner eine jeweilige statische Fläche aufweisen. Die Systeme beziehungsweise deren jeweiligen Flächen können daher im Unterschied zu Steckern einer kabelgebundenen beziehungsweise kontaktbehafteten Energieübertragung ohne Öffnungen ausgebildet sein. Dies kann neben einem

Vermeiden von an den Öffnungen auftretenden Funken auch eine Reinigung oder ein Handling des Trolleys verbessern. Chemische Reaktionen in dem Trolley und bakterielle Verunreinigungen des Trolleys durch ein Eindringen von Fluiden in den Trolley können so zudem in vorteilhafter Weise vermieden werden.

Das resonant induktive Sendesystem kann mindestens eine resonant induktive

Energiesendeeinheit zum induktiven Übertragen von Energie auf den Trolley aufweisen. Das resonant induktive Sendesystem kann auch eine induktive Kommunikationseinheit zum Kommunizieren von mindestens einer sich auf den Trolley beziehenden

Zustandsinformation aufweisen. Die mindestens eine resonant induktive

Energieempfangseinheit und die induktive Kommunikationseinheit können separate Einheiten oder eine gemeinsame Einheit bilden. Das Kommunizieren kann ein Abfragen oder Auslesen der mindestens einen sich auf den Trolley beziehenden

Zustandsinformation aufweisen. Bei der induktiven Kommunikationseinheit kann es sich um eine resonant induktive Kommunikationseinheit handeln.

Die mindestens eine resonant induktive Energiesendeeinheit und die induktive

Kommunikationseinheit können eine gemeinsame Sendespule (L1 -Spule oder

Primärspule) aufweisen. Alternativ dazu können die mindestens eine resonant induktive Energiesendeeinheit und die induktive Kommunikationseinheit jeweils eine Sendespule (L1 -Spule oder Primärspule) aufweisen. Die mindestens eine resonant induktive

Energiesendeeinheit und die induktive Kommunikationseinheit können einen

gemeinsamen (Sende-)Schwingkreis beziehungsweise eine gemeinsame LC-Schaltung aufweisen. Alternativ dazu können die mindestens eine resonant induktive

Energiesendeeinheit und die induktive Kommunikationseinheit jeweils einen

(Sende-)Schwingkreis beziehungsweise jeweils eine LC-Schaltung aufweisen.

Die Positionierungsanordnung kann somit ein resonant induktives Sendesystem aufweisen, mit welchem Energie induktiv auf den Trolley übertragen werden kann und mit welchem parallel zur induktiven Energieübertragung auch ein Zustand des Trolleys kommuniziert werden kann. Zwischen der mindestens einen resonant induktiven

Energiesendeeinheit der Positionierungsanordnung und der mindestens einen resonant induktiven Energieempfangseinheit des Trolleys kann eine jeweilige induktive Kopplung für eine (skalierbare) induktive Energieübertragung ausgebildet sein.

Das resonant induktive Sendesystem kann über ein Bordnetz des Verkehrsmittels mit Energie versorgt werden. Eine Gleichspannung von dem Bordnetz kann mit einem Oszillator in eine Wechselspannung umgewandelt werden. Basierend auf der

Wechselspannung und einem in der Sendespule resultierenden Wechselstrom kann das magnetische Wechselfeld für die induktive Kopplung beziehungsweise

Energieübertragung erzeugt werden. Der Wechselstrom beziehungsweise eine

Frequenz des Schwingkreises und eine Übertragungsfrequenz des resonant induktiven Sendesystems können aneinander angepasst sein. Hierfür kann das resonant induktive Sendesystem einen (Frequenz-)Umrichter beziehungsweise eine entsprechende vorgeschaltete Elektronik zum Bereitstellen und Aufrechterhalten der Frequenz des Schwingkreises aufweisen.

Mit dem erzeugten magnetischen Wechselfeld kann Energie auf das resonant induktive Empfangssystem übertragen werden. In der Empfangsspule kann durch das

magnetische Wechselfeld eine entsprechende Wechselspannung induziert werden. Das resonant induktive Empfangssystem kann einen (Frequenz-)Gleichrichter

beziehungsweise eine entsprechende nachgeschaltete Elektronik zum Versorgen der Einrichtung des Trolleys beziehungsweise zum Laden des Akkumulators mit einer Gleichspannung aufweisen.

Nach einer Ausführungsform der Positionierungsanordnung weist das resonant induktive Sendesystem mindestens zwei resonant induktive Energiesendeeinheiten auf. Das resonant induktive Sendesystem kann basierend auf den mindestens zwei resonant induktiven Energiesendeeinheiten als ein skalierbares resonant induktives Sendesystem ausgebildet sein. Das resonant induktive Sendesystem kann durch eine Parallelschaltung der mindestens zwei resonant induktiven Energiesendeeinheiten als ein skalierbares resonant induktives Sendesystem ausgebildet sein. Das resonant induktive Sendesystem kann mindestens zwei Sendespulen aufweisen. Das resonant induktive Sendesystem kann mindestens zwei Schwingkreise aufweisen. Die

Parallelschaltung kann sich auf die mindestens zwei Sendespulen oder auf die mindestens zwei Schwingkreise beziehen. Das skalierbare resonant induktive

Sendesystem kann Teil des beschriebenen skalierbaren induktiven

Energieübertragungssystems sein.

Eine der beschriebenen Skalierungen kann alternativ zu einer Parallelschaltung von mindestens zwei resonant induktiven Energiesendeeinheiten auch durch eine

Dimensionierung von einer resonant induktiven Energiesendeeinheit erzielt werden. Bei der Dimensionierung kann es sich um eine bauliche Dimensionierung der Sendespule und/oder der Bauelemente von einem skalierbaren Schwingkreis der resonant induktiven Energieempfangseinheit handeln. Die beschriebene Reihenschaltung der mindestens zwei resonant induktiven Energieempfangseinheiten und die

Parallelschaltung der mindestens zwei resonant induktiven Energiesendeeinheiten können gemeinsam als Basis für die Skalierbarkeit der induktiven Kopplung fungieren. Weist der Trolley einen Akkumulator auf, kann die auf dem Trolley basierend auf einer induktiven Kopplung zwischen dem resonant induktiven Sendesystem und dem resonant induktiven Empfangssystem bereitstellbare Energie somit in vorteilhafter Weise zum Laden des Akkumulators skaliert werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform der Positionierungsanordnung weist mindestens eine resonant induktive Energiesendeeinheit von dem resonant induktiven

Sendesystem einen Schwingkreis auf, welcher eine Spule und einen Kondensator umfasst. Bei dem Schwingkreis kann es sich um den beschriebenen Schwingkreis handeln. Bei der Spule kann es sich um die beschriebene Sendespule handeln. Der Schwingkreis kann eine LC-Schaltung aufweisen, welche eine Spule und einen

Kondensator umfasst. Bei dem resonant induktiven Sendesystem kann es sich somit um ein um einen Schwingkreis erweitertes induktives Sendesystem handeln.

In einer weiteren Ausführungsform der Positionierungsanordnung weist diese eine Energiefreigabeeinrichtung zum Erkennen eines in der Positionierungsaufnahme aufgenommenen Trolleys und zum Freigeben der induktiven Kopplung auf. Die

Positionierungsanordnung kann eine Erkennungseinrichtung, beispielsweise einen berührungslosen oder einen taktilen Sensor, zum Erkennen von einem in der

Positionierungsaufnahme aufgenommenen Trolley aufweisen. Die

Positionierungsanordnung kann ferner einen Schalter zum Freigeben einer induktiven Energieübertragung aufweisen, welcher mit der Erkennungseinrichtung zum Schalten des Schalters und mit dem resonant induktiven Sendesystem verbunden sein kann.

Das resonant induktive Sendesystem der Positionierungsanordnung und/oder das resonant induktive Empfangssystem des Trolleys können mechanisch und/oder

elektronisch deaktiviert sein, wenn zwischen den beiden Systemen keine induktive Kopplung vorhanden ist. Die beiden Systeme befinden sich dabei nicht in einem

Nahfeld, in welchem sie induktiv gekoppelt werden können. Das resonant induktive Empfangssystem kann in einem derartigen Kopplungszustand, in welchem keine induktive Kopplung vorliegt, das resonant induktive Sendesystem oder umgekehrt nicht erkennen.

Die beiden Systeme können dagegen induktiv gekoppelt sein, wenn die beiden

Schwingkreise der Systeme in einem Nahfeld positioniert sind, in welchen die beiden Systeme induktiv gekoppelt werden können. Das resonant induktive Sendesystem kann in einem derartigen Kopplungszustand, in welchem die Systeme induktiv gekoppelt sind, das resonant induktive Empfangssystem oder umgekehrt erkennen. Die mindestens eine resonant induktive Energiesendeeinheit des resonant induktiven Sendesystems kann so eine induktive Energieübertragung verursachen. Hierfür kann an dem resonant induktiven Sendesystem eine Spannungsversorgung anliegen. In dem Kopplungszustand, in welchem die Systeme induktiv gekoppelt sind, kann auch das resonant induktive Empfangssystem das resonant induktive Sendesystem erkennen. Das resonant induktive Empfangssystem kann dann induktiv übertragene Energie empfangen, wobei in dem Schwingkreis des resonant induktiven Empfangssystems eine Spannung induziert werden kann. Die induzierte Spannung kann dem resonant induktiven Empfangssystem als Energie beziehungsweise Leistung auf dem Trolley entnommen werden, welche dann der Einrichtung des Trolleys bereitgestellt werden kann. Die beiden Systeme können ein Paar von einer Energiesendeeinheit und einer Energieempfangseinheit oder mindestens zwei derartige Paare aufweisen.

Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt eine Galley für ein Verkehrsmittel. Die Galley weist mindestens eine Positionierungsanordnung nach dem vorhergehenden Aspekt auf. Bei der Galley kann es sich um eine (Bord-)Küche auf dem Verkehrsmittel handeln.

Kurze Beschreibung der Figuren

Fig. 1 zeigt einen Trolley und eine Positionierungsanordnung in einer jeweiligen

Ausführungsform der Erfindung in einer schematischen Schnittdarstellung.

Fig. 2 zeigt ein resonant induktives Übertragungssystem zur weiteren Erläuterung von dem Trolley und der Positionierungsanordnung von Fig. 1 .

Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen

Figur 1 zeigt einen Trolley 1 00 und eine Positionierungsanordnung 200 zum

Positionieren des Trolleys 1 00. Der Trolley 1 00 weist eine Einrichtung 1 0, einen

Akkumulator 1 5 und ein resonant induktives Empfangssystem 20 auf.

Das resonant induktive Empfangssystem 20 kann direkt mit der Einrichtung 1 0 verbunden sein. Das resonant induktive Empfangssystem 20 kann alternativ oder zusätzlich zu der direkten Verbindung auch indirekt mit der Einrichtung 1 0 über den Akkumulator 1 5 verbunden sein. Das resonant induktive Empfangssystem 20 kann somit unmittelbar mit der Einrichtung 1 0 oder mittelbar über den Akkumulator 1 5 mit der Einrichtung 10 verbunden sein. Bei den Verbindungen kann es sich um

kabelgebundene elektrische Verbindungen handeln.

Bei der Einrichtung 1 0 kann es sich ferner um eine, wie in Figur 1 gezeigt, auf den Trolley 1 00 aufgesetzte Einrichtung 1 0 handeln. Alternativ dazu kann es sich bei der Einrichtung 10 um eine in Figur 1 nicht gezeigte in dem Trolley 1 00 aufgenommene Einrichtung oder um eine in den Trolley 1 00 in ein nicht gezeigtes Fach des Trolleys 1 00 eingeschobene Einrichtung handeln.

Die Positionierungsanordnung 200 weist ein resonant induktives Sendesystem 30 auf. Das resonant induktive Sendesystem 30 kann an einer Wand oder an einem Rahmen der Positionierungsanordnung 200 in einem Slot 210 der Positionierungsanordnung 200 angeordnet sein. Der Slot 21 0 kann einen Innenraum der Positionierungsanordnung

200 aufweisen. Der Trolley 100 kann in der Positionierungsanordnung 200 so in dem Slot 210 zumindest teilweise positioniert sein.

Das resonant induktive Empfangssystem 20 des Trolleys 100 und das resonant induktive Sendesystem 30 der Positionierungsanordnung 200 können benachbart zueinander in einem induktiven Nahfeld angeordnet sein.

Das resonant induktive Empfangssystem 20 des Trolleys 100 kann in diesem integriert sein oder an diesem angeordnet sein. Das resonant induktive Sendesystem 30 der Positionierungsanordnung 200 kann in dieser integriert sein oder, wie in Figur 1 gezeigt, an dieser angeordnet sein. Das resonant induktive Sendesystem 30 ist mit einem in Figur 1 nicht gezeigten Bordnetz eines in den Figuren nicht gezeigten Verkehrsmittels verbunden. Die Positionierungsanordnung 200 kann zudem eine

Positionierungsanordnung 200 von einer in den Figuren ebenfalls nicht gezeigten Galley sein.

Das resonant induktive Sendesystem 30 und das resonant induktive Empfangssystem 20 können in einem jeweiligen unteren Bereich des Trolleys 100 und der

Positionierungsanordnung 200 angeordnet sein. Alternativ dazu können das resonant induktive Sendesystem 30 und das resonant induktive Empfangssystem 20 auch in einem jeweiligen anderen Bereich des Trolleys 10 und der Positionierungsanordnung 200, beispielsweise in einem jeweiligen mittleren Bereich oder in einem jeweiligen oberen Bereich des Trolleys 100 und der Positionierungsanordnung 200 angeordnet sein.

Figur 2 zeigt das resonant induktive Sendesystem 30 der Positionierungsanordnung 200 und das resonant induktive Empfangssystem 20 des Trolleys 100 detaillierter in einem induktiven Kopplungszustand.

Das resonant induktive Sendesystem 30 kann mindestens eine resonant induktive Energiesendeeinheit 32 und mindestens eine resonant induktive

Kommunikationseinheit 34 aufweisen. Die resonant induktive Energiesendeeinheit 32 kann mindestens einen nicht gezeigten Schwingkreis aufweisen. Die resonant induktive Kommunikationseinheit 34 kann ebenfalls mindestens einen nicht gezeigten Schwingkreis aufweisen.

Das resonant induktive Empfangssystem 20 kann mindestens eine resonant induktive Energieempfangseinheit 22 und mindestens eine resonant induktive

Kommunikationseinheit 24 aufweisen. Die mindestens eine resonant induktive

Energieempfangseinheit 22 kann mindestens einen nicht gezeigten Schwingkreis aufweisen. Die mindestens eine resonant induktive Kommunikationseinheit 24 kann ebenfalls mindestens einen Schwingkreis aufweisen. Die in Figur 2 nicht gezeigten Schwingkreise können jeweils eine induktive Spule und einen Kondensator aufweisen.

Zwischen dem resonant induktiven Sendesystem 30 und dem resonant induktiven Empfangssystem 20 kann eine in den Figuren schematisch gezeigte induktive Kopplung K vorliegen. Zudem kann zwischen dem resonant induktiven Sendesystem 30 und dem resonant induktiven Empfangssystem 20 auch eine in den Figuren schematisch gezeigte Kommunikation D von Informationen beziehungsweise Daten vorliegen. Die Kommunikation D kann als eine Modulation der induktiven Kopplung K eingerichtet sein. Informationen beziehungsweise Daten, welche sich auf die Einrichtung 10 des Trolleys beziehen können, können so über das magnetische Wechselfeld der induktiven Kopplung K zwischen dem Trolley 100 und der Positionierungseinrichtung 200 unidirektional oder bidirektional kommuniziert werden.

Bezuqszeichen

10 Einrichtung

15 Akkumulator

20 induktives Empfangssystem 22 induktive Energieempfangseinheit

24 induktive Kommunikationseinheit

30 induktives Sendesystem

32 induktive Energiesendeeinheit

34 induktive Kommunikationseinheit

100 Trolley

200 Positionierungsanordnung

210 Slot

D Kommunikation

K induktive Kopplung