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1. WO2020201085 - VERFAHREN ZUR STEUERUNG EINES MOBILEN IDENTIFIKATIONSGEBERS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Verfahren zur Steuerung eines mobilen Identifikationsgebers (10) für ein Sicherheitssystem (101) eines Fahrzeuges (100),

wobei der mobile Identifikationsgeber (10) folgende Elemente aufweist:

mindestens eine Kommunikationseinheit (11), um zumindest eine Datenkommunikation (ID) mit dem Sicherheitssystem (101) aufzubauen,

und einen Bewegungssensor (12), um eine Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) zu detektieren,

wobei der Bewegungssensor (12) dazu dient, die mindestens eine Kommunikationseinheit (11) in Abhängigkeit der Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) anzusteuern, insbesondere auszuschalten, wenn der Bewegungssensor (12) keine Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) detektiert,

wobei eine Überprüfung (RA) mindestens einer Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) durchgeführt wird,

und wobei mindestens eine Funktion (F1 , F2) beim mobilen Identifikationsgeber (10) in Abhängigkeit der mindestens einen Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) aktiviert wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) erst dann überprüft wird, wenn der Bewegungssensor (12) keine Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) detektiert.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) eine erste Ortsposition (I) innerhalb des Fahrzeuges (100) und/oder eine zweite Ortsposition (A) außerhalb des Fahrzeuges (100) vorsieht.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Funktion (F1 , F2) aktiviert wird, wenn eine erste Ortsposition (I) des mobilen Identifikationsgebers (10) innerhalb des Fahrzeuges (100) erfasst wird.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Funktion (F1 , F2) vorsieht, dass der mobile

Identifikationsgeber (10) in einen Schlafmodus, insbesondere für eine bestimmte Zeit (t), überführt wird.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Funktion (F1 , F2) folgende Funktionen (F1 , F2) vorsieht:

eine erste Funktion (F1), um die Sensibilität (S) der mindestens einen Kommunikationseinheit (11) anzusteuern, insbesondere zu verringern, und/oder den Bewegungssensor (12) zu deaktivieren,

und/oder eine zweite Funktion (F2), um einen Timer (T), insbesondere für eine bestimmte Zeit (t), zu starten,

wobei insbesondere der Timer (T) dazu dient, die Sensibilität (S) der mindestens einen Kommunikationseinheit (11) für eine bestimmte Zeit (t) zu verringern und/oder den Bewegungssensor (12) für eine bestimmte Zeit (t) zu deaktivieren.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die mindestens eine Funktion (F1 , F2) eine zweite Funktion (F2) vorsieht, um einen Timer (T), insbesondere für eine bestimmte Zeit (t), zu starten,

wobei nach Ablauf des Timers (T) eine Überprüfung (RA) mindestens einer Position (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) bezüglich des Fahrzeuges (100) durchgeführt wird,

und wobei der Timer (T) erneut gestartet, insbesondere getriggert, wird, wenn nach Ablauf des Timers (T) eine erste Position (I) des mobilen Identifikationsgebers (10) innerhalb des Fahrzeuges (100) erfasst wird.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Datenkommunikation (ID) über eine Funkverbindung, insbesondere über eine Niederfrequenz-Funkverbindung (LF) durchgeführt wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Datenkommunikation (ID) mit einer Reichweite bis zu 2 m, vorzugsweise 1 m, durchgeführt wird,

und/oder dass die Datenkommunikation (ID) zur Übermittlung eines Identifizierungscodes vom mobilen Identifikationsgeber (10) an das Sicherheitssystem (101) des Fahrzeuges (100) dient.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass als der Bewegungssensor (12) ein Neigungsschalter, ein Lagesensor und/oder ein Beschleunigungssensor verwendet werden/wird.

11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Datenkommunikation (ID) in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird, und/oder dass das Sicherheitssystem (101) des Fahrzeuges (100) die Datenkommunikation (ID), vorzugsweise in regelmäßigen Abständen, startet,

und/oder dass das Sicherheitssystem (101) des Fahrzeuges (100) ein Wecksignal und/oder ein ID-Abfragesignal, vorzugsweise in regelmäßigen Abständen, aussendet.

12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Überprüfung (RA) der Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) in einem Sicherheitsabstand (RA) durchgeführt wird, wobei insbesondere der Sicherheitsabstand (RA) kleiner, vorzugsweise mindestens 10 Mal kleiner, als die Reichweite der Datenkommunikation (ID) ist,

wobei bevorzugt der Sicherheitsabstand (RA) maximal 10 cm beträgt.

13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Bluetooth- und/oder NFC-Technologie genutzt wird, um eine erste Ortsposition (I) des mobilen Identifikationsgebers (10) innerhalb des Fahrzeuges (100) zu überprüfen.

14. System (1 10) mit einem mobilen Identifikationsgeber (10) und einem Sicherheitssystem (101) eines Fahrzeuges (100),

wobei der mobile Identifikationsgeber (10) folgende Elemente aufweist:

mindestens eine Kommunikationseinheit (11), um zumindest eine Datenkommunikation (ID) mit dem Sicherheitssystem (101) aufzubauen,

und einen Bewegungssensor (12), um eine Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) zu detektieren,

wobei der Bewegungssensor (12) dazu aufgeführt ist, die mindestens eine Kommunikationseinheit (11) in Abhängigkeit der Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) anzusteuern, insbesondere auszuschalten, wenn der Bewegungssensor (12) keine Bewegung des mobilen Identifikationsgebers (10) detektiert,

wobei eine Erfassungseinheit (20) vorgesehen ist, um mindestens eine Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) zu bestimmen,

und wobei die Erfassungseinheit (20) dazu aufgeführt ist, mindestens eine Funktion (F1 , F2) beim mobilen Identifikationsgeber (10) in Abhängigkeit der mindestens einen Ortsposition (I, A) des mobilen Identifikationsgebers (10) im Verhältnis zum Fahrzeug (100) zu aktivieren.

15. System (110) nach dem vorhergehenden Anspruch,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Steuereinheit (30) vorgesehen ist, die dazu ausgeführt ist, ein Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche durchzuführen.

16. System (110) nach dem vorhergehenden Anspruch,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Steuereinheit (30) innerhalb des mobilen Identifikationsgebers (10) und/oder innerhalb des Sicherheitssystems (101) des Fahrzeuges (100) vorgesehen ist, und/oder dass die Steuereinheit (30) eine Steuerelektronik (31) innerhalb des mobilen Identifikationsgebers (10) und/oder eine Steuerelektronik (32) innerhalb des Sicherheitssystems (101) des Fahrzeuges (100) aufweist.

17. System (110) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungseinheit (20) innerhalb des mobilen Identifikationsgebers (10) und/oder innerhalb des Sicherheitssystems (101) des Fahrzeuges (100) vorgesehen ist, und/oder dass die Erfassungseinheit (20) ein Erfassungselement (21) innerhalb des mobilen Identifikationsgebers (10) und/oder ein Erfassungselement (22) innerhalb des Sicherheitssystems (101) des Fahrzeuges (100) aufweist.

18. Mobiler Identifikationsgeber (10) mit einer Steuereinheit (30), die dazu ausgeführt ist, den mobilen Identifikationsgeber (10) gemäß einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche anzusteuern.