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1. WO2020200359 - HYDRODYNAMISCHER DREHMOMENTWANDLER UND DREHSCHWINGUNGSDÄMPFER FÜR DIESEN

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Hydrodynamischer Drehmomentwandler und Drehschwinqunqsdämpfer für diesen

Die Erfindung betrifft einen hydrodynamischen Drehmomentwandler und einen Dreh schwingungsdämpfer für diesen mit einem antriebsseitig verbundenen Pumpenrad und einem von diesem angetriebenen Turbinenrad, wobei zwischen einem Gehäuse des Drehmomentwandlers und einer Abtriebsnabe ein Drehschwingungsdämpfer mit einem mit dem Gehäuse mittels einer Wandlerüberbrückungskupplung verbindbaren Eingangsteil und ein mit der Abtriebsnabe verbundenen Ausgangsteil vorgesehen ist. Hydrodynamische Drehmomentwandler dienen in Antriebssträngen von Kraftfahrzeu gen der Übertragung von Drehmoment unter Anpassung der unterschiedlichen Dreh zahlen zwischen einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine und einer Getriebeein gangswelle eines Getriebes. Hierzu treibt die Kurbelwelle ein Gehäuse des Drehmo mentwandlers mit einem Pumpenrad an, der hydrodynamisch ein Turbinenrad an treibt. Zur Drehmomentüberhöhung bei kleinen Drehzahlen kann zusätzlich ein Leitrad vorgesehen sein. Um den Schlupf des Drehmomentwandlers bei höheren Drehzahlen zu unterbinden, kann zwischen dem Gehäuse und einer Abtriebsnabe des Drehmo mentwandlers eine sogenannte Wandlerüberbrückungskupplung vorgesehen sein. Zwischen der Wandlerüberbrückungskupplung und der Abtriebsnabe und/oder zwi schen dem Turbinenrad und der Abtriebsnabe können Drehschwingungsdämpfer vor gesehen sein.

Die Druckschrift DE 10 2010 014 674 A1 zeigt beispielsweise einen hydrodynami schen Drehmomentwandler mit einem innerhalb dessen Gehäuse angeordneten Drehschwingungsdämpfer. Der Drehschwingungsdämpfer weist ein mit einem Turbi- nenrad und mit einer Wandlerüberbrückungskupplung verbundenes Eingangsteil, ein mit einer Abtriebsnabe verbundenes Ausgangsteil und einen zwischen diesen mittels Federeinrichtungen seriell geschalteten Zwischenflansch auf. Der Zwischenflansch trägt ein Fliehkraftpendel.

Aufgabe der Erfindung ist die Weiterbildung eines gattungsgemäßen hydrodynami schen Drehmomentwandlers und eines Drehschwingungsdämpfers für diesen. Insbe sondere ist Aufgabe der Erfindung, eine alternative Beschaltung des Drehschwin gungsdämpfers zu ermöglichen.

Die Aufgabe wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 10 gelöst. Die von dem Anspruch 1 abhängigen Ansprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen des Gegenstands des Anspruchs 1 wieder.

Der vorgeschlagene hydrodynamische Drehmomentwandler dient insbesondere in ei nem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs der Übertragung von Drehmoment von einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine auf eine Getriebeeingangswelle eines Getrie bes unter Angleichung gegebenenfalls unterschiedlicher Drehzahlen und zur Dreh momentüberhöhung während einer Anfahrphase des Kraftfahrzeugs. Flierzu enthält der Drehmomentwandler ein Gehäuse, mit dem drehfest oder mittels einer separaten Kupplung verbindbar ein Pumpenrad integriert ist. Das Pumpenrad treibt ein Turbinen rad hydrodynamisch an. Über eine mit dem Turbinenrad verbindbare oder verbundene Abtriebsnabe wird das in den Drehmomentwandler eingeleitete Drehmoment gewan delt, beispielsweise mittels eines Leitrads überhöht auf eine Getriebeeingangswelle eines Getriebes, beispielsweise eines mehrstufigen Automatgetriebes übertragen.

Zur Überbrückung des Drehmomentwandlers beispielsweise nach einem vollendeten Anfahrvorgang kann zwischen dem Gehäuse und der Abtriebsnabe eine in das Ge häuse integrierte Wandlerüberbrückungskupplung vorgesehen sein. Zwischen dem

Ausgangsteil der Wandlerüberbrückungskupplung und der Abtriebsnabe ist eine erste Drehschwingungsdämpfungseinrichtung vorgesehen. Das Turbinenrad ist verdrehbar auf der Abtriebsnabe entgegen der Wirkung einer zweiten Drehschwingungseinrich tung, eines sogenannten Turbinendämpfers aufgenommen.

Die beiden Drehschwingungsdämpfungseinrichtungen sind mittels eines einzigen Drehschwingungsdämpfers vorgesehen. Hierbei ist das Eingangsteil des Drehschwin gungsdämpfers mit dem Ausgang der Wandlerüberbrückungskupplung und das Aus gangsteil mit der Abtriebsnabe verbunden. Der Drehschwingungsdämpfer weist einen Zwischenflansch auf, der jeweils mittels in Umfangsrichtung wirksamer Federeinrich-tung zwischen dem Eingangsteil und dem Ausgangsteil wirksam angeordnet ist.

Zur Anbindung des Turbinenrads an den Drehschwingungsdämpfer ist dieses drehfest mit dem Zwischenflansch verbunden, beispielsweise vernietet und auf der Ab triebsnabe zentriert. Zur Verbesserung der Drehschwingungsisolation des Dreh schwingungsdämpfers bei geöffneter und geschlossener Wandlerüberbrückungskupp-lung ist an dem Zwischenflansch ein Fliehkraftpendel aufgenommen. Das Fliehkraft pendel kann auf eine einzige Tilgerordnung durch gleichartige Ausbildung aller Pen delmassen und deren Pendellager mit vorgegebenen Pendelbahnen gegenüber dem Zwischenflansch abgestimmt sein. Alternativ können zwei Tilgerordnungen vorgese hen sein, die auf die Schwingungsmoden der geöffneten und geschlossenen Wand-lerüberbrückungskupplung und/oder auf eine unterschiedliche Anzahl von der Brenn kraftmaschine betriebener Zylinder abgestimmt sind. Hierbei können beispielsweise zwei Sätze von Pendelmassen mit unterschiedlichen Massen und/oder unterschiedli chen, mittels entsprechender Ausbildung der Laufbahnen der Pendellager zwischen Pendelmassenträger und Pendelmassen vorgesehen Pendelbahnen vorgesehen sein.

Die Turbinenmasse kann bei geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung als zu sätzliche Tilgermasse des Zwischenflanschs dienen.

Die Federeinrichtungen können jeweils aus linear ausgebildeten, über den Umfang verteilt angeordneten Schraubendruckfedern gebildet sein. Die Schraubendruckfedern können an einem Umfang jeweils einzeln verliersicher untergebracht sein. Alternativ können sogenannte Schraubendruckfederpakete vorgesehen sein, bei denen mehrere Schraubendruckfedern ineinander geschachtelt sind. Die Schraubendruckfedern eines Schraubendruckfederpakets können zur Einstellung einer mehrstufigen Kennlinie der Torsionskraft über den Verdrehwinkel des Drehschwingungsdämpfers unterschiedlich lang ausgebildet sein. In die unterschiedlichen Umfangsrichtungen bezogen auf den Zwischenflansch können unterschiedliche Schraubendruckfedern und/oder unter schiedliche Schraubendruckfederpakete angeordnet sein. Die Schraubendruckfedern können auf unterschiedlichen Durchmessern angeordnet sein. In bevorzugter Weise sind die Schraubendruckfedern der beiden Federeinrichtungen auf demselben

Durchmesser und über den Umfang abwechselnd angeordnet. Unter demselben Durchmesser sind auch Unterschiede der Durchmesser der Teilkreise der

Schraubendruckfedern zu verstehen, solange diese Durchmesser innerhalb der radialen Ausdehnung aller Schraubendruckfedern angeordnet sind.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des Drehschwingungsdämpfers ist der Zwischenflansch aus zwei axial beabstandeten, miteinander verbundenen Seitenteilen gebildet, welche das Eingangsteil und das Ausgangsteil zwischen sich aufnehmen.

Die beiden Seitenteile dienen dabei als Pendelmassenträger für die über den Umfang verteilt, beispielsweise in Zweier- bis Viererordnung angeordneten Pendelmassen. Die beispielsweise aus mehreren Blechteilen geschichtet ausgebildeten Pendelmassen sind axial zwischen den Seitenteilen angeordnet. Seitenteile und Pendelmassen wei- sen dabei axial fluchtende Ausnehmungen mit Laufbahnen auf, auf denen eine axial die Ausnehmung übergreifende Pendelrolle abwälzt.

Das Eingangsteil und das Ausgangsteil können als axial nebeneinander ausgebildete Scheibenteile ausgebildet sein. Dabei kann ein der Wandlerüberbrückungskupplung zugewandtes Seitenteil radial innen verkürzt ausgebildet sein, so dass zwischen dem Ausgangsteil der Wandlerüberbrückungskupplung und dem Eingangsteil des Dreh schwingungsdämpfers eine Verbindung wie beispielsweise eine Vernietung ausgebil det sein kann. Das Eingangsteil kann auf der Abtriebsnabe zentriert und das Aus gangsteil drehfest mit der Abtriebsnabe verbunden sein. Beispielsweise können das Ausgangsteil und die Abtriebsnabe einteilig ausgebildet sein, miteinander vernietet oder mittels einer Innen- und Außenverzahnung miteinander drehfest und axial spiel behaftet verbunden sein.

In vorteilhafter Weise können die Scheibenteile in einer Ebene angeordnete Beauf schlagungsbereiche für die Stirnseiten der Schraubendruckfedern aufweisen. Hierzu können Teile der Scheibenteile axial sich überschneidend und radial übereinander ausgebildet sein, so dass die Schraubendruckfedern jeweils bezogen auf ihren Quer schnitt jeweils axial mittig von dem Eingangsteil beziehungsweise dem Ausgangsteil beaufschlagt sind. Die in Umfangsrichtung den Beaufschlagungsbereichen des Ein gangsteils beziehungsweise des Ausgangsteils gegenüberliegenden Stirnseiten der jeweiligen Schraubendruckfedern sind durch die Seitenteile beaufschlagt. Hierzu sind in den Seitenteilen des Zwischenflanschs axial fluchtende Federfenster vorgesehen, in die die Schraubendruckfedern oder Schraubendruckfederpakte verliersicher und radial gegen Fliehkraft abgestützt eingebracht sind. Die radialen Wandungen der Fe derfenster dienen dabei als Beaufschlagungsbereiche des Zwischenflanschs.

Die Beaufschlagungsbereiche des Eingangsteils und/oder des Ausgangsteils können plan ausgebildet sein oder in das innere zumindest eines Teils der Schraubendruckfe dern eingreifende in Umfangsrichtung erweiterte Nasen aufweisen. Die Nasen können derart ausgebildet sein, dass während einer Beaufschlagung die Schraubendruckfe-derenden nach radial innen gezogen und daher eine Reibung dieser radial außen un terbunden oder zumindest verringert wird.

Die Scheibenteile weisen bevorzugt bei nicht belastetem Drehschwingungsdämpfer axial mit den Federfenstern fluchtende radial außen geöffnete Ausnehmungen für die Schraubendruckfedern auf, wobei radial außen an zumindest einem Scheibenteil eine die Schraubendruckfeder in Umfangsrichtung übergreifende Abstützung aufweist.

Die Aufgabe wird zudem durch einen Drehschwingungsdämpfer insbesondere für ei nen hydrodynamischen Drehmomentwandler mit den zuvor aufgeführten Merkmalen mit einem Eingangsteil und einem Ausgangsteil sowie einem Zwischenflansch gelöst, wobei Eingangsteil, Zwischenflansch und Ausgangsteil mittels in Umfangsrichtung wirksamer Schraubendruckfedern seriell angeordnet sind und das Eingangsteil und das Ausgangsteil als axial benachbarte Scheibenteile ausgebildet sind, welche zwi schen zwei axial beabstandeten und miteinander verbundenen Seitenteilen des Zwi-schenflanschs angeordnet sind.

Die Erfindung wird anhand der in den Figuren 1 bis 10 dargestellten Ausführungsbei-spiele näher erläutert. Diese zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung eines hydrodynamischen Drehmoment wandlers mit einem Drehschwingungsdämpfer,

Figur 2 den oberen Teil einer konstruktiv ausgeführten Ausführungsform des

Drehschwingungsdämpfers der Figur 1 entlang einer ersten Schnittlinie, Figur 3 den oberen Teil des Drehschwingungsdämpfers der Figur 2 entlang einer geänderten Schnittlinie,

Figur 4 den oberen Teil des Drehschwingungsdämpfers der Figuren 2 und 3 entlang einer geänderten Schnittlinie,

Figur 5 eine Ansicht des Drehschwingungsdämpfers der Figuren 2 bis 4 aus

Sicht der Wandlerüberbrückungskupplung bei abgenommenem vor derem Seitenteil,

Figur 6 eine Ansicht des Drehschwingungsdämpfers der Figuren 2 bis 5 aus

Sicht des Turbinenrads,

Figur 7 den oberen Teil eines gegenüber dem Drehschwingungsdämpfer der

Figuren 2 bis 6 abgeänderten Drehschwingungsdämpfers im Schnitt,

Figur 8 ein Detail des Drehschwingungsdämpfers der Figur 7 in Ansicht, Figur 9 den oberen Teil eines gegenüber den Drehschwingungsdämpfern der

Figuren 2 bis 8 abgeänderten Drehschwingungsdämpfers im Schnitt und

Figur 10 eine Ansicht des unter Zugbelastung verdrehten Drehschwingungsdämp fers der Figuren 2 bis 6 bei abgenommenem oberem Seitenteil.

Die Figur 1 zeigt in schematischer Ansicht den hydrodynamischen Drehmomentwand-ler 1 mit dem in dessen Gehäuse 2 integrierten Drehschwingungsdämpfer 3. Der Drehschwingungsdämpfer 3 enthält das Eingangsteil 4, das Ausgangsteil 5 und den Zwischenflansch 6. Der Zwischenflansch 6 ist mittels der Federeinrichtungen 7, 8 an das Eingangsteil 4 und das Ausgangsteil 5 elastisch angekoppelt und trägt das Flieh kraftpendel 9.

Zwischen dem Gehäuse 2 und dem Eingangsteil 4 des Drehschwingungsdämpfers 3 ist die Wandlerüberbrückungskupplung 10 angeordnet. Mit dem Gehäuse 2 ist das Pumpenrad 1 1 verbunden. Das Pumpenrad 1 1 treibt bei geöffneter Wandlerüberbrü ckungskupplung 10 das Turbinenrad 12 an. Zwischen Pumpenrad 1 1 und dem Turbi nenrad 12 ist ein nicht dargestelltes Leitrad zur Drehmomenterhöhung während eines Anfahrvorgangs wirksam angeordnet. Das Turbinenrad 12 ist mit dem Zwischen flansch 6 verbunden, so dass der Drehschwingungsdämpfer 3 zwei unterschiedliche Eingänge aufweist, deren Drehmoment über das Ausgangsteil 5 auf die Abtriebsnabe 13 und die mit diesem verbundene Getriebeeingangswelle 14 eines Getriebes über tragen wird.

Der Drehschwingungsdämpfer 3 wirkt daher als sogenannter Lock-UP-Dämpfer bei geschlossener Wandlerüberbrückungskupplung 10, wobei an dem Zwischenflansch 6 als Tilgerkomponenten das drehzahladaptive Fliehkraftpendel 9 und das Turbinenrad 12 als träge Masse hängen. Im Wandlerbetrieb bei geöffneter Wandlerüberbrü ckungskupplung 10 wirkt der Drehschwingungsdämpfer 3 als Turbinendämpfer zwi schen dem mit dem Turbinenrad 12 verbundenen Zwischenflansch 6 und der Ab triebsnabe 13.

Die Federeinrichtungen 7, 8 sind in bevorzugter Weise aus über den Umfang verteilt angeordneten linearen Schraubendruckfedern oder Schraubendruckfederpaketen mit ineinander geschachtelten linearen Schraubendruckfedern gebildet.

Die Figur 2 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d verdrehbaren, konstruktiv ausgestalteten Drehschwingungsdämpfers 3 im Schnitt. Das Eingangsteil 4 ist mit dem ausgangsseitigen Lamellenträger 15 der Wandlerüberbrückungskupplung 10 mit tels der über den Umfang verteilt angeordneten Niete 16 verbunden. Das Eingangsteil 4 ist auf der Abtriebsnabe 13 verdrehbar zentriert aufgenommen. Das Ausgangsteil 5 ist mit der Abtriebsnabe 13 drehtest verbunden. Eingangsteil 4 und Ausgangsteil 5 sind als parallel zueinander angeordnete Scheibenteile 17, 18 ausgebildet. Das Scheibenteil 17 ist mittels des Sicherungsrings 27 und des Ringbords 28 der Ab triebsnabe 13 axial fest und verdrehbar aufgenommen und auf der Abtriebsnabe 13 zentriert. Das Scheibenteil 18 ist zwischen dem Ringbord 28 und dem Sicherungsring 29 axial fest und mittels einer nicht dargestellten Verzahnung drehtest auf der Ab triebsnabe 13 aufgenommen.

Der Zwischenflansch 6 ist aus den beiden axial beabstandeten und mittels der Ab standsbolzen 19 miteinander verbundenen Seitenteile 21 , 22 gebildet. Die Scheiben teile 17, 18 sind dabei axial zwischen den Seitenteilen 21 , 22 des Zwischenflanschs 6 aufgenommen. Das der Wandlerüberbrückungskupplung 10 zugewandte Seitenteil 21 ist radial innen ausgespart, um die Anbindung des Lamellenträgers 15 an das Ein gangsteil 4 zu ermöglichen.

Die Seitenteile 21 , 22 bilden den Pendelmassenträger 20 des Fliehkraftpendels 9 und nehmen zwischen sich über den Umfang verteilt die aus beispielsweise vernieteten Blechscheiben gebildeten Pendelmassen 23 zwischen sich auf. Die Pendelmassen 23 sind mittels nicht dargestellter Pendellager an dem Pendelmassenträger 20 im Flieh kraftfeld des um die Drehachse d drehenden Drehschwingungsdämpfers 3 entlang ei ner vorgegebenen Pendelbahn pendelfähig aufgehängt. Die Abstandsbolzen ^ wei sen Anschlagpuffer 30 zur Begrenzung des Schwingwinkels der Pendelmassen 23 auf.

Zwischen dem Eingangsteil 4, dem Zwischenflansch 6 und dem Ausgangsteil 5 sind jeweils Federeinrichtungen 7, 8 (Figur 1 ) wirksam, von denen in der Figur 2 lediglich die Federeinrichtung 7 dargestellt ist. Die Federeinrichtungen 7, 8 sind in Serie ange ordnet, das heißt, bei einer Verdrehung des Eingangsteils 4 gegenüber dem Aus-

gangsteil 5 um die Drehachse d abhängig von der Richtung des anliegenden Dreh moments werden die zwischen dem Eingangsteil 4 und dem Zwischenflansch 6 und die zwischen dem Zwischenflansch 6 und dem Ausgangsteil 5 wirksam angeordneten Federeinrichtungen 7, 8 seriell belastet.

Die Federeinrichtung 7 ist aus linearen, ineinander geschachtelten Schraubendruck federn 24, 25 gebildet, die über den Umfang verteilt angeordnet sind.

Die insbesondere aus Kunststoff hergestellte und drehfest in das Seitenteil 22 einge hängte Anlaufscheibe 26 begrenzt das Axialspiel des Zwischenflanschs 6. Der Zwi schenflansch 6 ist mittels des Seitenteils 22 auf der Abtriebsnabe 13 verdrehbar auf genommen und zentriert. Der Zwischenflansch 6 ist mittels der Wuchtgewichte 31 ge wuchtet.

Die Figur 3 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d verdrehbar angeordneten Drehschwingungsdämpfers 3 der Figur 2 entlang einer geänderten Schnittlinie durch die Schraubendruckfedern 32, 33 der Federeinrichtung 8. Aus der Figur 3 wird die Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 32, 33 deutlich. Zur jeweils maximal über deckenden Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 32, 33 mittels der Scheibentei le 17, 18 sind diese gekröpft ausgebildet. In der gezeigten Darstellung ist der Beauf schlagungsbereich 34 des Scheibenteils 18 axial mittig in den Querschnitt der

Schraubendruckfedern 32, 33 eingeformt. Die in Umfangsrichtung in den Innenraum der inneren Schraubendruckfeder 33 erstreckte Nase 35 stabilisiert die Lage der Schraubendruckfedern 32, 33. Die Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 32, 33 erfolgt dabei an dieser Stirnseite ausgangsseitig. Entsprechend ist das Scheibenteil 17 an der anderen Stirnseite der Schraubendruckfedern 32, 33 zur eingangsseitigen Beaufschlagung mit einem mit einer Nase versehenen Beaufschlagungsbereich ver sehen, der mittig in den Querschnitt der Schraubendruckfedern 32, 33 eingeformt ist.

Die Schraubendruckfedern 32, 33 sind in radial außen axial ausgestellten Federfens tern 36, 37 der Seitenteile 21 , 22 untergebracht. Hierbei erfolgt die Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 32, 33 durch radiale Wandungen der Federfenster 36, 37. Zur Verminderung der radialen Reibung der äußeren Schraubendruckfedern 32 sind in Umfangsrichtung erweitert an den Scheibenteilen 17, 18 die Abstützungen 38, 39 angeordnet, die zumindest die Endwindungen der Schraubendruckfedern 32, 33 an den beiden Stirnseiten radial abstützen.

Die Figur 4 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d verdrehbar angeordneten Drehschwingungsdämpfers 3 der Figuren 2 und 3 entlang einer Schnittlinie zwischen den Federeinrichtungen 7, 8. Die beiden Seitenteile 21 , 22 sind neben den Abstands bolzen 19 (Figur 2) mit weiteren Abstandsbolzen 40 auf radialer Höhe der Federein richtungen 7, 8 verbunden. Die Abstandsbolzen 40 bilden mit den Scheibenteilen 17, 18 Anschläge des Zwischenflanschs 6 in Umfangsrichtung zur Begrenzung des Ver drehwinkels, um die Schraubendruckfedern 24, 25 sowie die mit diesen über den Um fang abwechselnden Schraubendruckfedern 32, 33 (Figur 3) vor einer Blocklage zu bewahren. Die Wandungen 41 , 42 der Federfenster 36, 37 beaufschlagen die

Schraubendruckfedern 24, 25, 32, 33 (Figuren 2 und 3) jeweils bezüglich des Zwi schenflanschs 6.

Die Figur 5 zeigt den Drehschwingungsdämpfer 3 der Figuren 2 bis 4 in Ansicht bei abgenommenem Seitenteil 21 (Figur 2) des Zwischenflanschs 6. Die beiden Federein richtungen 7, 8 sind über den Umfang abwechselnd angeordnet und aus linearen, auf demselben Durchmesser angeordneten Schraubendruckfedern 24, 25, 32, 33 unter schiedlicher Federkapazität gebildet, so dass abhängig von der Richtung der Relativ verdrehung, bei Einleitung von Drehmoment in Zug- oder Schubrichtung unterschied liche Kennlinien gebildet sind. Die Schraubendruckfedern 24, 25, 32, 33 werden je- weils seriell von dem als Scheibenteil 17 ausgebildeten Eingangsteil 3 (verdeckt, Figur 2), den aus den mittels der Abstandsbolzen 19, 40 axial beabstandet verbundenen Seitenteilen 21 (Figur 2), 22 gebildeten Zwischenflansch 6 und dem als Scheibenteil 18 ausgebildeten Ausgangsteil 5 beaufschlagt. Die Schraubendruckfedern 24, 25, 32, 33 sind jeweils als Schraubendruckfederpakete in den Federfenstern 37 des Seiten teils 22 und des nicht dargestellten Seitenteils untergebracht und von den Wandungen 42 dieser und den Beaufschlagungsbereichen 34 des Scheibenteils 18 mit den die Schraubendruckfedern 24, 32 in Umfangsrichtung übergreifenden Abstützungen 39 und in nicht einsehbarer Weise von Beaufschlagungsbereichen des anderen Schei benteils in Umfangsrichtung beaufschlagt. Die Scheibenteile 17, 18 weisen hierzu ent sprechende Aussparungen 43 auf, die jeweils Schraubendruckfedern 24, 25, 32, 33 beider Federeinrichtungen 7, 8 aufnehmen.

Radial außerhalb der Federeinrichtungen 7, 8 sind die Pendelmassen 23 des Flieh kraftpendels 9 mittels der Pendellager 44 an dem Zwischenflansch 6 pendelfähig auf genommen. Flierzu sind in den Pendelmassen 23 und in den Seitenteilen 21 , 22 Aus nehmungen 45, 46 mit komplementär zueinander ausgebildeten Laufbahnen 47, 48 vorgesehen, wobei jeweils eine Pendelrolle 49 die Ausnehmungen 45, 46 axial über greift und auf den Laufbahnen 47, 48 abwälzt. Die Anschlagpuffer 30 der Abstands bolzen 19 dienen als elastische Anschläge für die Pendelmassen 23 zur Begrenzung deren Schwingwinkel.

Die Figur 6 zeigt den Drehschwingungsdämpfer 3 der Figuren 2 bis 5 in Ansicht aus der Richtung des Turbinenrads 12 des hydrodynamischen Drehmomentwandlers 1 entsprechend der Figur 1. Das Seitenteil 22 des Zwischenflanschs 6 weist über den Umfang verteilt die Befestigungsöffnungen 50 zur Aufnahme des Turbinenrads 12 beispielsweise durch Vernietung auf.

Die Figur 7 zeigt den oberen Teil des um die Drehachse d verdrehbaren Drehschwin gungsdämpfers 3a im Schnitt. Im Unterschied zu dem Drehschwingungsdämpfer 3 der Figuren 2 bis 6 ist das als Ausgangsteil 5a ausgebildete Scheibenteil 18a radial außen verkürzt, so dass lediglich das als Eingangsteil 4a ausgebildete Scheibenteil 17a in Umfangsrichtung die Schraubendruckfedern 32a übergreifende Abstützungen 38a aufweist.

Die Figur 8 zeigt ein Detail des Drehschwingungsdämpfers 3a der Figur 7 im Bereich der Beaufschlagung der Schraubendruckfedern 24a, 32a. Der Beaufschlagungsbe reich 34a des Scheibenteils 18a weist jeweils die in den Innenraum der Schrauben druckfedern 24a, 32a eingreifende Nase 35a auf und zentriert daher den Querschnitt der Schraubendruckfedern 24a, 32a auf den Beaufschlagungsbereich 34a radial in nerhalb der Abstützung 38a, die von dem Scheibenteil 17a bereitgestellt wird.

Die Figur 9 zeigt den oberen Teil des gegenüber den Drehschwingungsdämpfern 3,

3a der Figuren 2 bis 8 abgeänderten Drehschwingungsdämpfers 3b im Schnitt. Im Un terschied zu den Drehschwingungsdämpfern 3, 3a ist an den Beaufschlagungsberei chen 34b der Scheibenteile 17b, 18b keine die Schraubendruckfedern 24b, 32b zent rierende Nase vorgesehen, die Beaufschlagungsbereiche 34b sind plan ausgebildet. Die Scheibenteile 17b, 18b weisen jeweils radial außen in Umfangsrichtung die End windungen der Schraubendruckfedern 24b, 32b übergreifende Abstützungen 38b, 39b zur radialen Abstützung dieser auf.

Die Figur 10 zeigt den Drehschwingungsdämpfer 3 der Figuren 2 bis 6 unter maxima ler Zugbelastung in Ansicht mit abgenommenem vorderem Seitenteil 21 (Figur 2). Beide Federeinrichtungen 7, 8 mit den auf Block gehenden und daher den Blick auf die inneren Schraubdruckfedern 25, 33 (Figur 2 und 3) versperrenden äußeren Schraubendruckfedern 24, 32 sind maximal komprimiert. Die Scheibenteile 17, 18

sind gegeneinander maximal um die Drehachse d gegeneinander verdreht, so dass jeweils eine Stirnseite der Schraubendruckfedern 24, 32 von den Scheibenteilen 17, 18 gegen den aus den Seitenteilen 21 , 22 gebildeten Zwischenflansch 6 vorgespannt ist.

Bezuqszeichenliste

Hydrodynamischer Drehmomentwandler Gehäuse

Drehschwingungsdämpfer

a Drehschwingungsdämpfer

b Drehschwingungsdämpfer

Eingangsteil

a Eingangsteil

Ausgangsteil

a Ausgangsteil

Zwischenflansch

Federeinrichtung

Federeinrichtung

Fliehkraftpendel

0 Wandlerüberbrückungskupplung

1 Pumpenrad

2 Turbinenrad

3 Abtriebsnabe

4 Getriebeeingangswelle

5 Lamellenträger

6 Niet

7 Scheibenteil

7a Scheibenteil

7b Scheibenteil

8 Scheibenteil

8a Scheibenteil

8b Scheibenteil

9 Abstandsbolzen

0 Pendelmassenträger

1 Seitenteil

2 Seitenteil

3 Pendelmasse

Schraubendruckfeder a Schraubendruckfeder b Schraubendruckfeder Schraubendruckfeder Anlaufscheibe

Sicherungsring

Ringbord

Sicherungsring

Anschlagpuffer

Wuchtgewicht

Schraubendruckfeder a Schraubendruckfeder b Schraubendruckfeder Schraubendruckfeder Beaufschlagungsbereich a Beaufschlagungsbereich b Beaufschlagungsbereich Nase

a Nase

Federfenster

Federfenster

Abstützung

a Abstützung

b Abstützung

Abstützung

b Abstützung

Abstandsbolzen

Wandung

Wandung

Aussparung

Pendellager

Ausnehmung

Ausnehmung

Laufbahn

48 Laufbahn

49 Pendelrolle

50 Befestigungsöffnung d Drehachse