In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020193558 - GETRIEBEMECHANISMUS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]
Patentansprüche

1. Getriebemechanismus (GM) für ein Getriebe (1 ) mit mindestens zwei

miteinander formschlüssig in Eingriff bringbaren Zahnrädern (Z1 bis Z8), wobei

- eines der Zahnräder (Z1 bis Z8) als ein Losrad (Z3, Z5, Z7) ausgebildet und in einer ausgekuppelten Stellung drehfrei auf einer Getriebewelle (4) angeordnet ist,

- das andere der Zahnräder (Z1 bis Z8) als ein Festrad (Z2, Z4, Z6, Z8) ausgebildet und drehfest auf einer weiteren Getriebewelle (3) angeordnet ist,

- das Losrad (Z3, Z5, Z7) mittels einer Kuppeleinheit (K1 , K2) drehfest mit der Getriebewelle (4) verbindbar und damit mindestens ein

Getriebegang (G1 bis G4) einlegbar ist, wenn eine

Kupplungsverzahnung (KV) der Kuppeleinheit (K1 , K2) formschlüssig in eine Verzahnung (VZL) des Losrads (Z3, Z5, Z7) in einer

Zahn-auf-Zahnlücke-Stellung (ZLS) eingreift,

- eine Sensorvorrichtung (6) vorgesehen ist, mittels welcher ein auf die Getriebewelle (3) eingehendes Drehzahlsignal (n,n) und ein von der anderen (4) abgehendes Drehzahlsignal (nout) erfassbar sind,

- die Sensorvorrichtung (6) mit einer Steuereinheit (7) gekoppelt ist, mittels welcher für jeweils eine erfasste Flanke im jeweiligen Drehzahlsignal (h,h, nout) ein Zeitstempel ermittel- und hinterlegbar ist und mittels welcher nach einem initialen Einlegens des mindestens einen Getriebegangs (G1 bis G4) eine Winkelstellung (WP) der Verzahnung (VZL) des Losrads (Z3, Z5, ZI) relativ zur Getriebewelle (4) ermittelbar und dem Zeitstempel zuordenbar ist,

- anhand des Zeitstempels und der dem Zeitstempel zugeordneten

Winkelstellung (WP) eine absolute Winkelbeziehung (WB) zwischen

Verzahnung (VZL) des Losrads (Z3, Z5, ZI) und der

Kupplungsverzahnung (KV) ermittelbar ist.

2. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 1 , wobei die Steuereinheit (7) die Kupplungseinheit (K1 , K2) in Abhängigkeit der ermittelten absoluten Winkelbeziehung (WB) ansteuert.

3. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 2, wobei anhand der absoluten Winkelbeziehung (WB) eine Zahn-auf-Zahnlücke-Stellung (ZLS) zwischen der Verzahnung (VZL) des Losrads (Z3, Z5, ZI) und der

Kupplungsverzahnung (KV) ermittelbar ist.

4. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 3, wobei die Ermittlung der Zahn-auf-Zahnlücke-Stellung (ZLS) fortlaufend oder ereignis- oder zeitgesteuert erfolgt.

5. Getriebemechanismus (GM) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei

- die Sensorvorrichtung (6) mindestens zwei Drehzahlsensoren (6.1 , 6.2) aufweist.

6. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 5, wobei

- ein Drehzahlsensor (6.1 ) an oder auf einer Getriebeeingangswelle (2) angeordnet ist und

- der andere Drehzahlsensor (6.2) an oder auf einer

Getriebeausgangswelle (5) angeordnet ist.

7. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 5 oder 6, wobei die

Drehzahlsensoren (6.1 , 6.2) jeweils als ein Hallsensor ausgebildet sind.

8. Getriebemechanismus (GM) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei

- die Kupplungseinheit (K1 , K2) als eine Klauenkupplung ausgebildet ist.

9. Getriebemechanismus (GM) nach Anspruch 8, wobei

- die Kupplungseinheit (K1 , K2) zweiteilig ausgebildet ist und ein erstes Klauenelement (K1.1 , K2.1 ) und ein zweites Klauenelement (K1.2, K2.2) aufweist,

- wobei das erste Klauenelement (K1.1 , K2.1 ) drehfest mit der

Getriebewelle (4) verbunden ist und

- wobei das zweite Klauenelement (K1.2, K2.2) einstückig mit dem

Losrad (Z1 , Z3, Z5, Z7) gebildet ist.

10. Getriebemechanismus (GM) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Getriebe (1 ) ein Fahrzeuggetriebe ist.