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1. WO2020127617 - PARTIKELSENSOR UND BETRIEBSVERFAHREN HIERFÜR

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Partikelsensor (100; 100a) mit einer Partikelaufladeeinrichtung (110) zum Aufladen von Partikeln (P) in einem Fluidstrom (A1), wobei die

Partikelaufladeeinrichtung (110) eine Koronaelektrode (112) zur Erzeugung einer Koronaentladung (114) aufweist, und wobei der Partikelsensor (100; 100a) dazu ausgebildet ist, die Koronaelektrode (112) mit einem gepulsten Ansteuersignal (ASC) zu beaufschlagen.

2. Partikelsensor (100; 100a) nach Anspruch 1 , wobei das Ansteuersignal (ASC) Pulse (1 , 2) mit einer maximalen Pulsbreite (PB) von 100

Millisekunden, ms, oder weniger aufweist.

3. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei das Ansteuersignal (ASC) Pulse (1 , 2) mit einer maximalen Pulsbreite (PB) von 10 ms oder weniger aufweist, vorzugsweise 3 ms oder weniger.

4. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei eine minimale Pulsbreite (PB) der Pulse (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC) 10 Mikrosekunden, ps, oder mehr beträgt.

5. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei eine minimale Pulsbreite (PB) der Pulse (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC) 100 ps oder mehr beträgt, vorzugsweise 1000 ps oder mehr.

6. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei eine Pulspause (PP) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pulsen (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC) größer ist als eine Durchflugzeit von Partikeln durch eine Aufladungszone im Bereich (114‘) der

Koronaentladung (114).

7. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei der Partikelsensor (100; 100a) dazu ausgebildet ist, eine erste Größe (G1) zu ermitteln und/oder von einer externen Einheit (300) zu empfangen, wobei die erste Größe (G1) eine Geschwindigkeit der Partikel (P) in dem Fluidstrom (A1) charakterisiert.

8. Partikelsensor (100; 100a) nach Anspruch 7, wobei der Partikelsensor (100;

100a) dazu ausgebildet ist, wenigstens eines der folgenden Elemente in Abhängigkeit der ersten Größe (G1) zu ermitteln (210): a) eine minimale Pulsbreite (PB) der Pulse (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC), b) eine maximale Pulsbreite (PB) der Pulse (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC), c) eine minimale Pulspause (PP) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pulsen (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC), d) eine maximale Pulspause (PP) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pulsen (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC), wobei insbesondere der Partikelsensor (100; 100a) dazu ausgebildet ist, die Koronaelektrode (112) in Abhängigkeit des ermittelten Elements anzusteuern (214).

9. Partikelsensor (100; 100a) nach wenigstens einem der vorstehenden

Ansprüche, wobei der Partikelsensor (100; 100a) eine Senoreinheit (120) zur Ermittlung von Informationen über geladene Partikel (P‘) aufweist, wobei insbesondere die Senoreinheit (120) dazu ausgebildet ist, die Informationen über geladene Partikel (P‘) mittels des Influenzprinzips und/oder mittels des escaping-current-Prinzips zu ermitteln.

10. Verfahren zum Betreiben eines Partikelsensors (100; 100a) mit einer

Partikelaufladeeinrichtung (110) zum Aufladen von Partikeln in einem Fluidstrom (A1), wobei die Partikelaufladeeinrichtung (110) eine

Koronaelektrode (112) zur Erzeugung einer Koronaentladung (114) aufweist, wobei der Partikelsensor (100; 100a) die Koronaelektrode (112) mit einem gepulsten Ansteuersignal (ASC) beaufschlagt (200).

11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Ansteuersignal (ASC) Pulse (1 , 2) mit einer maximalen Pulsbreite (PB) von 100 Millisekunden, ms, oder weniger aufweist, insbesondere 10 ms oder weniger, vorzugsweise 3 ms oder weniger, und/oder wobei eine minimale Pulsbreite (PB) der Pulse (1 , 2) des Ansteuersignals (ASC) 10 Mikrosekunden, ps, oder mehr beträgt, insbesondere 100 ps oder mehr, vorzugsweise 1000 ps oder mehr.

12. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 11 , wobei der

Partikelsensor (100; 100a) eine erste Größe (G1) ermittelt (210) und/oder von einer externen Einheit (300) empfängt (210), wobei die erste Größe (G1) eine Geschwindigkeit der Partikel (P) in dem Fluidstrom (A1) charakterisiert, wobei insbesondere der Partikelsensor (100; 100a) das Ansteuersignal (ASC), insbesondere einen zeitlichen Verlauf des Ansteuersignals (ASC), in Abhängigkeit der ersten Größe (G1) ermittelt (212).

13. Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei ein

Koronastrom, mit dem die Koronaelektrode (112) für die Erzeugung der Koronaentladung (114) versorgt wird, in Abhängigkeit einer Geschwindigkeit (vex) des Fluidstroms (A1) und/oder einer bzw. der Pulsbreite (PB) und/oder in Abhängigkeit einer Pulspause (PP) zwischen zwei aufeinanderfolgenden Pulsen (1 , 2) vorgegeben bzw. eingestellt wird.