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1. WO2020127313 - TAFTEINHEIT UND TAFTMASCHINE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentans prüche

1. Tafteinheit für eine Taftmaschine, wobei die Tafteinheit (10) folgendes aufweist:

eine Garnzuführeinrichtung (20) zum simultanen und parallelen Zuführen einer Anzahl von Garnsträngen (30),

mindestens ein Einsetzelement (40),

einen Garntransportgreifer (50), welcher dazu ausgebildet ist, ein jeweiliges freies Ende der Garnstränge (30) von der Garnzuführeinrichtung (20) weg zu transportieren, so dass jedem Einsetzelement (40) jeweils ein Garnstrang (30) zugeordnet ist,

eine Schneideinheit (60), welche dazu ausgebildet ist, die Garnstränge (30) zu

zerschneiden, so dass von jedem einem Einsetzelement (40) zugeordneten Garnstrang (30) ein dem jeweiligen Einsetzelement (40) zugeordneter Garnabschnitt (35) verbleibt,

wobei jedes Einsetzelement (40) dazu ausgebildet ist, den jeweils zugeordneten

Garnabschnitt (35) in einen unter der Tafteinheit (10) befindlichen Untergrund (12) einzusetzen.

2. Tafteinheit nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Garnzuführeinrichtung (20) eine Mehrzahl von rotierenden Garnhaltern (22) aufweist.

3. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnhalter (22) jeweils paarweise zusammenwirkend ausgebildet sind, so dass jeder Garnstrang (30) vor dem Zerschneiden von zwei Garnhaltern (22) eines Paars gehalten wird.

4. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnzuführeinrichtung (20) dazu ausgebildet ist, vor jedem Taftvorgang die Garnhalter (22) weiterzudrehen und/oder weiterzuführen, um neue Endabschnitte der Garnstränge zum Greifen durch die Garntransportgreifer (50) bereitzustellen.

5. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnhalter (22) um eine gemeinsame Achse (21) rotierbar angeordnet sind.

6. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Garnhalterplatte (24) mittels einer je durch einen Antrieb (90),

insbesondere durch einen hydraulischen Antrieb bewegbaren Schließkurve (82) und einer Öffnerkurve (80) relativ zur anderen Garnhalterplatte (27) verschoben wird.

7. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Garnzuführeinrichtung (20) während des Transportierens die Garnstränge (30) freigibt, und/oder der Garntransportgreifer (50) während des Transportierens die Garnstränge (30) durch die Garnzuführeinrichtung (20) zieht und/oder von jeweiligen Garnspulen abwickelt.

8. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einsetzelement (40) eine Taftnadel (42) aufweist, welche zum Greifen und Einsetzen des jeweiligen Garnabschnitts (35) in den Untergrund (12) ausgebildet ist.

9. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafteinheit (10) untenseitig eine Taftplatte (70) aufweist, in welcher zumindest eine Öffnung (75) zur Führung des Garnabschnittes (35) ausgebildet ist.

10. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tafteinheit (10) zumindest eine Nadelführung (44) zur Führung der Taftnadeln (42) oder zur Führung einer jeweiligen Taftnadel (42) aufweist, wobei jede Nadelführung (44) mit den Taftnadeln (42) partiell bewegbar ist, bevorzugt bis vor den Untergrund (12) oder bis vor die Taftplatte (70).

11. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsetzelement (40), insbesondere die Taftnadeln (42) während deren Bewegung die Garnstränge (30) von den jeweiligen Garnspulen abwickelt.

12. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Garntransportgreifer (50) an einem Drehpunkt (52) schwenkbar gelagert ist.

13. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Garntransportgreifer (50) dazu ausgebildet ist, die Garnabschnitte (35) während des Einsetzens freizugeben.

14. Tafteinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneideinheit (60) schwenkbar gelagert ist, wobei die Schneideinheit (60) dazu ausgebildet ist, dass sie vor einem jeweiligen Schneidvorgang zu den Garnsträngen (30) hin geschwenkt wird und nach dem Schneidvorgang von den Garnsträngen (30) weg geschwenkt wird.

15. Taftmaschine für das Einsetzen von jeweils von je einem Garnstrang (30) durch eine

Tafteinheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche positionierten und

abgeschnittenen Garnabschnitt in einen unter der Tafteinheit (10) befindlichen Untergrund (12).