In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020127223 - VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER FESTELEKTROLYTMEMBRAN ODER EINER ANODE UND FESTELEKTROLYTMEMBRAN ODER ANODE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Herstellen einer Festelektrolytmembran (3) oder einer Anodeneinheit für eine Festkörperbatterie, bei dem

für die Festelektrolytmembran (3) ein Pulvergemisch aus einem Fest elektrolytwerkstoff und Polytetrafluorethylen und für die Anodenein heit ein Pulvergemisch aus einem Elektrodenwerkstoff, einem Fest elektrolytwerkstoff, einem elektrisch leitfähigen Leitadditiv und Polytetrafluorethylen hergestellt wird,

zumindest teilweise fibrilliertes Polytetrafluorethylen durch Einwirken von Scherkräften auf das Pulvergemisch ausgebildet wird,

und das Pulvergemisch zu einer biegsamen Verbundschicht als der Festkörperelektrolytmembran (3) oder einer auf einer

Stromableiterschicht (5) angeordneten Schicht aus einem Verbund werkstoff (4) der Anodeneinheit umgeformt wird, wobei

das Pulvergemisch maximal 1 Gewichtsprozent Polytetrafluorethylen aufweist.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumin dest teilweise fibrillierte Polytetrafluorethylen durch Reibmahlen, Vermengen in einer Schneckenwelle oder Vermengen in einer

Kalanderwalzeinrichtung oder einer Kombination davon ausgebildet wird.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Pulvergemisch durch Walzen, Pressen oder Extrusion zu der biegsamen Verbundschicht umgeformt wird.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Pulvergemisch für die Festelektrolytmembran den Festelektrolytwerkstoff in einer Konzentration von 99 Gewichts prozent bis 99,9 Gewichtsprozent und das Polytetrafluorethylen in ei ner Konzentration von 0,1 Gewichtsprozent bis 1 Gewichtsprozent aufweist.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass das Polytetrafluorethylen als vollständig monoaxial oder als vollständig biaxial orientiertes Polytetrafluorethylen vorliegt.

6. Festelektrolytmembran (3) aufweisend einen Festelektrolytwerkstoff und Polytetrafluorethylen, wobei die Festelektrolytmembran (3) ma ximal 1 Gewichtsprozent Polytetrafluorethylen aufweist.

7. Anodeneinheit aufweisend eine elektrisch leitfähige

Stromableiterschicht (5) und eine auf der Stromableiterschicht (5) an geordnete Schicht aus einem Verbundwerkstoff (4), der einen Elektro denwerkstoff, einen Festelektrolytwerkstoff, ein elektrisch leitfähiges Leitadditiv und Polytetrafluorethylen als Bindemittel aufweist, wobei der Verbundwerkstoff maximal 1 Gewichtsprozent

Polytetrafluorethylen aufweist und das Polytetrafluorethylen zumin dest teilweise als fibrilliertes Polytetrafluorethylen vorliegt.

8. Anodeneinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundwerkstoff mindestens 0,1 Gewichtsprozent

Polytetrafluorethylen aufweist.

9. Anodeneinheit nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektrodenwerkstoff eine auf Partikeln des Elektro denwerkstoffs aufgebrachte Schutzschicht aufweist.

10. Festelektrolytelektrodenverbund, bei dem die Festelektrolytmembran (3) nach Anspruch 6 direkt auf eine aus einer ersten Aktivschicht (2) und einer ersten Trägerfolie (1) gebildeten ersten Elektrodeneinheit aufgebracht ist.

11. Festelektrolytelektrodenverbund nach Anspruch 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Festelektrolytmembran (3) und die erste Aktiv schicht (2) ein Laminat bilden.

12. Festkörperbatterie mit einem Festelektrolytelektrodenverbund nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der ersten Elektrodeneinheit gegenüberliegenden Oberfläche der Festelektrolytmembran (3) die Anodeneinheit mit der

Stromableiterschicht (5) als einer zweiten Trägerfolie und der Schicht aus einem Verbundwerkstoff (4) als einer zweiten Aktivschicht aufge bracht ist.

13. Festkörperbatterie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Werkstoff der zweiten Trägerfolie (5) von einem Werkstoff der ers ten Trägerfolie (1) verschieden ist.