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1. WO2020127114 - BATTERIESPEICHERVORRICHTUNG, FAHRZEUG UND VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER BATTERIESPEICHERVORRICHTUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Batteriespeichervorrichtung, Fahrzeug und Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeichervorrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Batteriespeichervorrichtung, insbeson dere eine Batteriespeichervorrichtung für ein Fahrzeug.

Batteriespeichervorrichtungen, insbesondere für Fahrzeuge, benötigen oftmals Temperierelemente zum Temperieren der Batteriemodule und/oder Batterie zellen der Batteriespeichervorrichtung. Einerseits kann es notwendig sein, die Batteriemodule und/oder Batteriezellen mittels der Temperierelemente zu kühlen, andererseits kann es erforderlich sein, die Batteriemodule und/oder Batteriezellen mittels der Temperierelemente zu erwärmen. Dabei ist es bekannt, die Batteriezellen in eine nicht leitende Temperierflüssigkeit ein zubetten und somit unmittelbar mittels der Temperierflüssigkeit zu temperie ren. Zudem ist es bekannt, Batteriezellen mittels Temperierelementen zu kühlen, welche eine Temperierkanalstruktur umfassen, durch welche ein Tempermedium zum Temperieren der Batteriezellen hindurch geleitet wird.

Die Batteriezellen sollen dabei insbesondere nicht in direkten Kontakt mit dem Temperiermedium, insbesondere mit einer Temperierflüssigkeit, kommen. Dabei ergeben sich jedoch Probleme im Bereich der Temperiermedium zuführung und der Temperiermediumabführung.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Batteriespeicher vorrichtung bereitzustellen, welche einfach und insbesondere kostengünstig herstellbar ist und welche eine zuverlässige Abdichtung ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Batteriespeichervorrichtung, insbesondere eine Batteriespeichervorrichtung für ein Fahrzeug, mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Batteriespeichervorrichtung umfasst vorzugsweise Folgendes:

ein Batteriespeichergehäuse, welches einen Innenraum umschließt, in wel chem ein oder mehrere Batteriemodule aufgenommen oder aufnehmbar sind; ein oder mehrere mit einem Temperiermedium durchströmbare Temperier elemente zum Temperieren eines oder mehrerer in dem Innenraum des Batteriespeichergehäuses aufgenommener oder aufnehmbarer Batteriemodule, wobei das eine oder die mehreren Temperierelemente einen Temperier-mediumzuführanschluss und einen Temperiermediumabführanschluss umfassen, welche außerhalb des Innenraums des Batteriespeichergehäuses angeordnet sind.

Vorzugsweise sind die Temperierelemente durch Rollbonden hergestellt.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Temperierelemente jeweils einen oder mehrere, insbesondere jeweils zwei, Anschlussstutzen umfassen, wobei die

Anschlussstutzen vorzugsweise quer, insbesondere zumindest näherungsweise senkrecht, zu einer Haupterstreckungsebene eines Temperierelements von einem Temperierelementgrundkörper des Temperierelements weg ragen.

Die Batteriespeichervorrichtung umfasst vorzugsweise ferner ein oder mehrere Abdeckelemente zum Abdichten des Temperiermediumzuführanschlusses und/oder des Temperiermediumabführanschlusses jeweils eines

Temperierelements.

Ein Batteriemodul der Batteriespeichervorrichtung umfasst vorzugsweise eine oder mehrere Batteriezellen.

Ein oder mehrere Temperierelemente dienen vorzugsweise zum Temperieren, insbesondere zum Kühlen und/oder Erwärmen, eines oder mehrerer Batterie module.

Das eine oder die mehreren Temperierelemente umfassen vorzugsweise eine Temperierkanalstruktur, durch welche ein Temperiermedium, insbesondere eine Temperierflüssigkeit, leitbar ist.

Als Temperierflüssigkeit ist beispielsweise Wasser oder ein Wasser-Glykol-Gemisch verwendbar.

Mittels des Temperiermediumzuführanschlusses ist vorzugsweise Temperier medium der Temperierkanalstruktur zuführbar.

Mittels des Temperiermediumabführanschlusses ist vorzugsweise Temperier medium aus der Temperierkanalstruktur abführbar.

Insbesondere sind mehrere Reihen von Batteriemodulen in dem Innenraum des Batteriespeichergehäuses angeordnet.

Das Abdeckelement ist insbesondere ein Kunststoffbauteil.

Vorzugsweise kann mittels des einen oder der mehreren Abdeckelemente eine zuverlässige Abdichtung des Innenraums des Batteriespeichergehäuses ermöglicht werden.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Temperierelemente jeweils einen Anschluss abschnitt umfassen, an welchem der Temperiermediumzuführanschluss und/oder der Temperiermediumabführanschluss angeordnet sind, wobei der Anschlussabschnitt des einen oder der mehreren Temperierelemente jeweils im Wesentlichen außerhalb des Innenraums des Batteriespeichergehäuses angeordnet ist und vorzugsweise jeweils mittels eines Abdeckelements abgedeckt ist.

Das eine oder die mehreren Temperierelemente sind vorzugsweise nur teil weise innerhalb des Innenraums des Batteriespeichergehäuses angeordnet.

Ein Temperierelement umfasst vorzugsweise ferner einen Temperierabschnitt, mittels welchem Batteriemodule der Batteriespeichervorrichtung temperierbar sind.

Günstig kann es sein, wenn mindestens ungefähr 90 %, vorzugsweise min destens ungefähr 95 %, einer Temperierkanalstruktur des Temperierelements innerhalb des Temperierabschnitts angeordnet sind.

Ein Anschlussabschnitt eines Temperierelements weist vorzugsweise eine geringere Breite als ein Temperierabschnitt des Temperierelements auf.

Vorzugsweise ist eine Breite des Anschlussabschnitts des Temperierelements mindestens ungefähr 30 %, insbesondere mindestens ungefähr 40 %, vor zugsweise mindestens ungefähr 50 %, geringer als eine Breite des Temperier abschnitts des Temperierelements.

Günstig kann es sein, wenn das Temperierelement einen Zungenabschnitt umfasst, welcher den Anschlussabschnitt bildet.

Vorzugsweise ist nur der Anschlussabschnitt des Temperierelements im

Wesentlichen außerhalb des Innenraums des Batteriespeichergehäuses ange ordnet.

Der Anschlussabschnitt und der Temperierabschnitt eines Temperierelements sind vorzugsweise mittels eines Übergangsabschnitts miteinander verbunden, in welchem sich eine Breite des Temperierelements vergrößert.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Temperierelemente jeweils einen oder mehrere, insbesondere jeweils zwei, Anschlussstutzen umfassen, wobei das eine oder die mehreren Abdeckelemente jeweils an einem oder mehreren Anschluss-

dichtbereichen stoffschlüssig mit einem oder mehreren Anschlussstutzen ver bunden, insbesondere verklebt, sind.

Vorzugsweise umfasst ein Abdeckelement jeweils eine oder mehrere Durch führungsöffnungen, durch welche jeweils ein oder mehrere Anschlussstutzen eines Temperierelements hindurch geführt sind.

Wenn ein Abdeckelement nur eine Durchführungsöffnung umfasst und zwei Anschlussstutzen durch die Durchführungsöffnung hindurch geführt sind, ist die Durchführungsöffnung vorzugsweise als Langloch ausgebildet.

Alternativ dazu ist es denkbar, dass das Abdeckelement zwei insbesondere kreisrunde Durchführungsöffnungen umfasst, wobei jeweils ein Anschluss stutzen durch eine Durchführungsöffnung hindurch geführt ist.

Ein Abdeckelement ist vorzugsweise jeweils stoffschlüssig mit einem Kragen abschnitt eines Anschlussstutzens verbunden, insbesondere verklebt.

Ein Anschlussdichtbereich ist vorzugsweise ringförmig geschlossen.

Günstig kann es sein, wenn eine Durchführungsöffnung ringförmig geschlossen von dem Anschlussdichtbereich umgeben ist.

Ein Kragenabschnitt ist mit einem Temperierelementgrundkörper vorzugsweise stoffschlüssig verbunden, insbesondere verschweißt.

Alternativ zu einem Kragenabschnitt ist es denkbar, dass zwei Anschluss stutzen eine gemeinsame Kragenplatte umfassen, welche mit einem

Temperierelementgrundkörper vorzugsweise stoffschlüssig verbunden, ins besondere verschweißt, ist.

Günstig kann es daher auch sein, wenn ein Abdeckelement jeweils stoff schlüssig mit einer gemeinsamen Kragenplatte zweier Anschlussstutzen verbunden, insbesondere verklebt, ist.

Der eine oder die mehreren Anschlussstutzen sind vorzugsweise jeweils stoff schlüssig mit einem Temperierelement verbunden, insbesondere verschweißt.

Ein Temperierelement umfasst vorzugsweise jeweils zwei Anschlussstutzen, insbesondere einen Einlassanschlussstutzen und/oder einen Auslassanschluss stutzen.

Ein Einlassanschlussstutzen bildet insbesondere einen Temperiermedium-zuführanschluss.

Ein Auslassanschlussstutzen bildet insbesondere einen Temperiermedium-abführanschluss.

Die Anschlussstutzen ragen vorzugsweise quer, insbesondere zumindest näherungsweise senkrecht, zu einer Haupterstreckungsebene eines

Temperierelements von dem Temperierelementgrundkörper weg.

Das eine oder die mehreren Temperierelemente sind vorzugsweise mittels der Anschlussstutzen mit einer Temperiermediumzuführleitung und/oder mit einer Temperiermediumabführleitung verbindbar.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Abdeckelemente jeweils an einem Gehäusedicht bereich stoffschlüssig mit dem Batteriespeichergehäuse verbunden, insbeson dere verklebt, sind.

Günstig kann es sein, wenn das eine oder die mehreren Abdeckelemente mit einem Bodenwandungselement des Batteriespeichergehäuses und/oder mit

einem Seitenwandungselement des Batteriespeichergehäuses stoffschlüssig verbunden, insbesondere verklebt, sind.

Das eine oder die mehreren Abdeckelemente sind mit dem Seitenwandungs element, insbesondere mit einem Rahmenelement des Batteriespeicher gehäuses, vorzugsweise stoffschlüssig verbunden.

Das eine oder die mehreren Abdeckelemente sind vorzugsweise ferner stoff schlüssig mit einer Schweißnaht verbunden, welche das Bodenwandungs element mit dem Seitenwandungselement, insbesondere mit dem Rahmen element, verbindet.

Günstig kann es sein, wenn das Abdeckelement mit der Schweißnaht, welche das Bodenwandungselement mit dem Seitenwandungselement, insbesondere mit dem Rahmenelement, verbindet, verklebt ist.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Abdeckelemente im Anschlussdichtbereich und/oder im Gehäusedichtbereich jeweils eine Klebenut zur Aufnahme eines Klebematerials und einen Anlagebereich umfassen, welcher an dem Batterie speichergehäuse und/oder an einem Temperierelement anliegt.

Die Klebenut ist vorzugsweise umlaufend und/oder ringförmig geschlossen.

Günstig kann es sein, wenn die Klebenut eine Breite im Bereich von 2 mm bis 10 mm, vorzugsweise im Bereich von 4 bis 8 mm, aufweist.

Günstig kann es ferner sein, wenn die Klebenut eine Tiefe im Bereich von 0,05 mm bis 0,5 mm, beispielsweise von ungefähr 0,15 mm, aufweist.

Der Anlagebereich eines Abdeckelements in dem einen oder den mehreren Anschlussdichtbereichen liegt vorzugsweise an einem Kragenabschnitt eines Anschlussstutzens oder einer gemeinsamen Kragenplatte zweier Anschluss stutzen eines Temperierelements an.

Der Anlagebereich eines Abdeckelements in dem Gehäusedichtbereich liegt insbesondere an einem Bodenwandungselement und/oder an einem Seiten wandungselement des Batteriespeichergehäuses an.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Abdeckelemente mit einem Bodenwandungs element des Batteriespeichergehäuses form- und/oder kraftschlüssig ver bunden sind.

Das Bodenwandungselement umfasst vorzugsweise ein oder mehrere Rast ausnehmungen zur Aufnahme von Rastvorsprüngen.

Günstig kann es sein, wenn ein Abdeckelement einen oder mehrere Rast vorsprünge umfasst, welche in Rastausnehmungen des Bodenwandungs elements aufgenommen oder aufnehmbar sind.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das Batteriespeichergehäuse mehrere Führungselemente zur Führung eines Temperierelements in einer Führungsrichtung umfasst.

Vorzugsweise umfassen die Führungselemente jeweils eine parallel zur Führungsrichtung ausgerichtete Führungsfläche.

Günstig kann es sein, wenn ein Temperierelement in einem Temperier abschnitt des Temperierelements mittels quer zur Führungsrichtung einander gegenüberliegender Führungselemente geführt ist.

Insbesondere ist es denkbar, dass das Batteriespeichergehäuse zwei oder mehr als zwei spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrieebene eines Temperier elements angeordnete Führungselemente umfasst.

Die Führungselemente sind vorzugsweise an einem Bodenwandungselement des Batteriespeichergehäuses festgelegt, insbesondere form- und/oder kraft schlüssig und/oder stoffschlüssig.

Die Führungselemente sind mit dem Bodenwandungselement beispielsweise verschraubt, verklipst und/oder verschweißt.

Ein oder mehrere Batteriemodule der Batteriespeichervorrichtung liegen vor zugsweise jeweils auf mehreren Führungselementen auf, welche insbesondere quer zu einer Führungsrichtung einander gegenüberliegend angeordnet sind.

Ein oder mehrere Batteriemodule liegen insbesondere jeweils unmittelbar auf mehreren Führungselementen auf.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass ein Seitenwandungselement des Batteriespeichergehäuses eine oder mehrere Durchtrittsöffnungen umfasst, wobei ein oder mehrere Temperierelemente jeweils zumindest teilweise durch die eine oder die mehreren Durchtritts öffnungen hindurch geführt sind.

Ein Temperierelement ist insbesondere entlang einer Durchführungsrichtung durch eine Durchtrittsöffnung in einem Seitenwandungselement des Batterie speichergehäuses hindurch geführt.

Vorzugsweise umfasst ein Seitenwandungselement zwei Durchtrittsöffnungen, durch welche jeweils ein Temperierelement zumindest teilweise hindurch geführt ist.

Insbesondere ist ein Anschlussabschnitt des Temperierelements durch die Durchtrittsöffnung hindurch geführt.

Vorzugsweise entspricht eine Breite der Durchtrittsöffnung in dem Seiten wandungselement des Batteriespeichergehäuses mindestens ungefähr einer Breite des Anschlussabschnitts des Temperierelements.

Eine Breite der Durchtrittsöffnung in dem Seitenwandungselement des

Batteriespeichergehäuses ist vorzugsweise höchstens ungefähr 20 %, ins besondere höchstens ungefähr 10 %, vorzugsweise höchstens ungefähr 5 %, größer als eine Breite des Anschlussabschnitts des Temperierelements.

Eine Breite des Anschlussabschnitts ist insbesondere eine in einer Haupt erstreckungsrichtung genommene Breite.

Eine Höhe der Durchtrittsöffnung in dem Seitenwandungselement des

Batteriespeichergehäuses entspricht vorzugsweise mindestens einer Höhe eines Temperierelements.

Eine Höhe der Durchtrittsöffnung in dem Seitenwandungselement des

Batteriespeichergehäuses ist vorzugsweise höchstens ungefähr 20 %, ins besondere höchstens ungefähr 10 %, vorzugsweise höchstens ungefähr 5 %, größer als eine Höhe des Temperierelements.

Eine Höhe des Temperierelements ist vorzugsweise eine in einer Dicken richtung des Temperierelements und/oder senkrecht zu einer Haupt

erstreckungsrichtung des Temperierelements genommene Höhe.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das Batteriespeichergehäuse ein oder mehrere Anschlagelemente umfasst, mittels derer eine Verlagerung eines Temperierelements in einer Führungs richtung relativ zu dem Batteriespeichergehäuse begrenzt oder begrenzbar ist.

Eine Führungsrichtung ist vorzugsweise parallel zu einer Durchführungs richtung, entlang welcher das Temperierelement durch eine Durchtrittsöffnung in einem Seitenwandungselement des Batteriespeichergehäuses hindurch geführt ist.

Vorzugsweise umfasst das Batteriespeichergehäuse für jedes Temperier element jeweils zwei oder mehr als zwei Anschlagelemente.

Um eine Verlagerung eines Temperierelements in einem Crashfall in der Führungsrichtung relativ zu dem Batteriespeichergehäuse zu begrenzen und/oder zu verhindern, kann vorgesehen sein, dass ein Temperierelement mittels mehrerer Anschlagelemente, welche an in Führungsrichtung einander abgewandten Endbereichen des Temperierelements angeordnet sind, in der Führungsrichtung an dem Batteriespeichergehäuse festgelegt ist.

Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Batteriespeichervorrichtung ein oder mehrere an dem Bodenwandungselement festgelegte Bolzenelemente umfasst, welche jeweils insbesondere durch eine Durchtrittsöffnung in einem Temperierelement hindurchgeführt sind. Mittels derartiger Bolzenelemente ist ein Temperierelement in der Führungsrichtung vorzugsweise an dem Batterie speichergehäuse festlegbar. Die Bolzenelemente und/oder die Durchtritts öffnungen sind vorzugsweise an einem Anschlussabschnitt und/oder an einem Übergangsabschnitt eines Temperierelements angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn die Anschlagelemente zumindest näherungsweise spiegelsymmetrisch angeordnet und/oder ausgebildet sind, insbesondere zu mindest näherungsweise spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrieebene eines Temperierelements.

Vorzugsweise liegen ein oder mehrere, insbesondere jeweils zwei, Anschlag elemente des Batteriespeichergehäuses zur Begrenzung einer Verlagerung des Temperierelements an einem Temperierelement, insbesondere an einem Übergangsabschnitt des Temperierelements, an oder sind an dieses anlegbar.

Die Anschlagelemente sind vorzugsweise an einem Bodenwandungselement des Batteriespeichergehäuses festgelegt, insbesondere form- und/oder kraft schlüssig und/oder stoffschlüssig.

Die Anschlagelemente sind mit dem Bodenwandungselement beispielsweise verschraubt, verklipst und/oder verschweißt.

Vorzugsweise umfassen das eine oder die mehreren Anschlagelemente und ein Temperierelement jeweils komplementär ausgebildete Anschlagflächen, mittels derer das Temperierelement an ein oder mehrere Anschlagelemente anschlag bar ist.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Abdeckelemente jeweils zwei oder mehr als zwei Rastaufnahmen umfassen, an welchen jeweils ein Rastelement rastbar oder klipsbar festgelegt oder festlegbar ist.

Insbesondere ist mittels jeweils einer Rastaufnahmen eine Temperiermedium-zuführleitung und/oder mit eine Temperiermediumabführleitung an einem Abdeckelement festgelegt oder festlegbar.

Insbesondere sind an den Rastaufnahmen Kabelbinderösen zur Befestigung einer Temperiermediumzuführleitung und/oder einer Temperiermedium abführleitung festlegbar.

Das eine oder die mehreren Abdeckelemente umfassen vorzugsweise ins gesamt vier Rastaufnahmen, an welchem wechselweise insbesondere zwei Rastelemente festlegbar sind.

Vorzugsweise umfasst die Batteriespeichervorrichtung zwei identische

Abdeckelemente;

Mittels der vier Rastaufnahmen sind an einem Abdeckelement Temperier-mediumzuführleitungen und/oder Temperiermediumabführleitungen vorzugs weise spiegelverkehrt festgelegt oder festlegbar.

Das eine oder die mehreren Abdeckelemente umfassen vorzugsweise eine Markierung, insbesondere eine Beschriftung des Temperiermediumzuführ-anschlusses und/oder des Temperiermediumabführanschlusses.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das Batteriespeichergehäuse Folgendes umfasst:

ein Bodenwandungselement; und/oder

ein oder mehrere Trennwandungselemente; und/oder

mehrere, insbesondere vier, Seitenwandungselemente; und/oder ein Deckelement.

Die Seitenwandungselemente und das Bodenwandungselement umgeben vorzugsweise einen Innenraum des Batteriespeichergehäuses fünfseitig.

Vorzugsweise sind das Bodenwandungselement und zwei oder mehr als zwei Seitenwandungselemente als einstückiges Blechbiegeteil ausgebildet.

Der Innenraum des Batteriespeichergehäuses ist vorzugsweise ferner mittels des Deckelelements abdeckbar.

Die Seitenwandungselemente und das Bodenwandungselement bilden vorzugsweise einen Gehäusegrundkörper des Batteriespeichergehäuses.

Der Gehäusegrundkörper ist vorzugsweise einstückig ausgebildet.

Beispielsweise ist es denkbar, dass die Seitenwandungselemente mit dem Bodenwandungselement stoffschlüssig verbunden, insbesondere verschweißt, sind.

Vorzugsweise umfasst das Batteriespeichergehäuse ein Rahmenelement, wel ches mit dem Bodenwandungselement stoffschlüssig verbunden, insbesondere verschweißt, ist.

Die Seitenwandungselemente sind vorzugsweise mit an dieselben angrenzen den Seitenwandungselementen stoffschlüssig verbunden, insbesondere ver schweißt.

Das Bodenwandungselement ragt in einer Haupterstreckungsrichtung des Bodenwandungselements vorzugsweise über ein oder mehrere Seiten wandungselemente, insbesondere über das Rahmenelement, des Batterie speichergehäuses weg.

Das Rahmenelement umfasst vorzugsweise mehrere, insbesondere vier, Seitenwandungselemente und ein oder mehrere Trennwandungselemente.

Mehrere Trennwandungselemente des Rahmenelements sind vorzugsweise zumindest näherungsweise parallel zueinander angeordnet und/oder verbinden zwei jeweils einander gegenüberliegende Seitenwandungselemente.

Vorzugsweise ist ein Trennwandungselement jeweils mit einander gegenüber liegenden Seitenwandungselementen verschweißt.

Günstig kann es sein, wenn jeweils einander gegenüberliegende Seiten wandungselemente parallel zueinander angeordnet sind.

Aneinander angrenzende Seitenwandungselemente sind vorzugsweise senk recht zueinander angeordnet.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Temperierelemente jeweils einen Temperier elementgrundkörper umfassen, welcher insbesondere zumindest näherungs weise spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.

Günstig kann es sein, wenn ein Temperierelementgrundkörper eines

Temperierelements zwei metallische Bauteile umfasst, welche zumindest bereichsweise, insbesondere nur bereichsweise, stoffschlüssig miteinander verbunden sind.

Die zwei metallischen Bauteile des Temperierelementgrundkörpers begrenzen vorzugsweise eine Temperierkanalstruktur eines Temperierelements.

Vorzugsweise sind die zwei metallischen Bauteile des Temperierelement grundkörpers mittels Rollbonden miteinander verbunden.

Die Temperierelemente sind insbesondere Rollbondteile.

Insbesondere ist eine Temperierkanalstruktur eines Temperierelements durch Erzeugen eines Hohlraums mittels eines Druckfluids hergestellt, insbesondere durch Aufblasen.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das eine oder die mehreren Abdeckelemente jeweils mittels eines Klebe materials mit dem Batteriespeichergehäuse und/oder einem Temperierelement verbunden sind.

Das Klebematerial umfasst vorzugsweise einen Epoxidharzklebstoff, einen Polyurethanklebstoff und/oder einen Acrylatklebstoff.

Das Klebematerial ist vorzugsweise zur stoffschlüssigen, insbesondere zur klebenden und/oder dichtenden, Verbindung zwischen einem Kunststoff material und einem metallischen Material ausgebildet.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass die Batteriespeichervorrichtung ferner ein oder mehrere Zwischenelemente umfasst.

Ein Zwischenelement ist vorzugsweise zwischen einem Temperierelement und einem Bodenwandungselement des Batteriespeichergehäuses angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn ein Temperierelement mittels eines Zwischen elements an ein oder mehrere Batteriemodule der Batteriespeichervorrichtung angedrückt oder andrückbar ist.

Vorzugsweise ist das Temperierelement durch Andrücken desselben, insbe sondere mittels des Zwischenelements, in unmittelbaren und/oder thermi schen Kontakt mit einem oder mehreren Batteriemodulen der Batterie speichervorrichtung bringbar.

Ein Zwischenelement ist vorzugsweise ein elastisches Element.

Günstig kann es sein, wenn ein Zwischenelement ein Kunststoffmaterial umfasst oder aus diesem gebildet ist.

Das Zwischenelement umfasst vorzugsweise ein Schaummaterial und/oder ein Elastomermaterial oder ist aus diesem gebildet.

Bei einer Ausgestaltung der Batteriespeichervorrichtung ist vorgesehen, dass das Batteriespeichergehäuse ein metallisches Material umfasst oder aus diesem gebildet ist; und/oder

das eine oder die mehreren Temperierelemente ein metallisches

Material umfassen oder aus diesem gebildet sind; und/oder

Anschlussstutzen des einen oder der mehreren Temperierelemente ein metallisches Material umfassen oder aus diesem gebildet sind; und/oder ein oder mehrere Abdeckelemente ein Kunststoffmaterial umfassen oder aus diesem gebildet sind.

Das metallische Material des Batteriespeichergehäuses ist insbesondere Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.

Günstig kann es ferner sein, wenn das eine oder die mehreren Temperier elemente jeweils einen Temperierelementgrundkörper umfassen, welcher ein metallisches Material umfasst.

Der Temperierelementgrundkörper besteht insbesondere aus einem

metallischen Material.

Ein metallisches Material des Temperierelementgrundkörpers ist vorzugsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.

Das metallische Material des Batteriespeichergehäuses ist vorzugsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.

Vorzugsweise weist das metallische Material des Batteriespeichergehäuses eine größere Zugfestigkeit auf als das metallische Material des einen oder der mehreren Temperierelemente.

Günstig kann es sein, wenn das metallische Material des Batteriespeicher gehäuses zugfester ist als das metallische Material des einen oder der mehre ren Temperierelemente.

Das eine oder die mehreren Abdeckelemente umfassen vorzugsweise einen Abdeckelementgrundkörper.

Ein Abdeckelementgrundkörper eines Abdeckelements ist vorzugsweise ein einstückiges Kunststoffbauteil, insbesondere ein Kunststoffspritzgussbauteil.

Der Abdeckelementgrundkörper ist insbesondere spritzgegossen.

Ein Abdeckelement, insbesondere ein Abdeckelementgrundkörper, umfasst vorzugsweise eine Verstärkungsstruktur, insbesondere eine Verstärkungs rippenstruktur.

Eine Verstärkungsstruktur, insbesondere eine Verstärkungsrippenstruktur, des Abdeckelementgrundkörpers umfasst vorzugsweise ein oder mehrere Rippen elemente.

Die Verstärkungsrippenstruktur, insbesondere die Verstärkungsrippen elemente, ist vorzugsweise einstückig mit dem Abdeckelementgrundkörper ausgebildet.

Rippenelemente der Verstärkungsstruktur, insbesondere der Verstärkungs rippenstruktur, des Abdeckelementgrundkörpers sind vorzugsweise parallel und/oder orthogonal zueinander angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn die Verstärkungsstruktur auf einer einem

Anschlussabschnitt eines Temperierelements zugewandten Seite eines

Abdeckelements angeordnet ist.

Die erfindungsgemäße Batteriespeichervorrichtung eignet sich insbesondere zur Verwendung in einem Fahrzeug, insbesondere in einem Kraftfahrzeug.

Die vorliegende Erfindung betrifft daher ferner ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug, welches eine oder mehrere erfindungsgemäße Batterie speichervorrichtungen umfasst.

Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist vorzugsweise einzelne oder mehrere der im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Batteriespeicher vorrichtung beschriebenen Merkmale und/oder Vorteile auf.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeichervorrichtung, insbesondere einer Batteriespeichervorrichtung für ein Fahrzeug.

Der vorliegenden Erfindung liegt die weitere Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeichervorrichtung bereitzustellen, mittels wel chem eine Batteriespeichervorrichtung einfach und insbesondere kosten günstig herstellbar ist, die eine zuverlässige Abdichtung ermöglicht.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeichervorrichtung, insbesondere einer Batteriespeichervorrichtung für ein Fahrzeug, mit den Merkmalen des unabhängigen Verfahrensanspruchs gelöst.

Das Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeichervorrichtung umfasst vor zugsweise Folgendes:

Bereitstellen eines Batteriespeichergehäuses, welches einen Innenraum um schließt, in welchem ein oder mehrere Batteriemodule aufgenommen oder aufnehmbar sind;

Bereitstellen eines oder mehrerer mit einem Temperiermedium durchström-barer Temperierelemente zum Temperieren eines oder mehrerer in dem

Innenraum des Batteriespeichergehäuses aufgenommener oder aufnehmbarer Batteriemodule, wobei das eine oder die mehreren Temperierelemente insbesondere durch Rollbonden hergestellt sind;

Anordnen eines Temperiermediumzuführanschlusses und eines Temperier-mediumabführanschlusses des einen oder der mehreren Temperierelemente außerhalb des Innenraums des Batteriespeichergehäuses.

Günstig kann es sein, wenn das Verfahren ferner Folgendes umfasst:

Abdichten des Temperiermediumzuführanschlusses und/oder des Temperier-mediumabführanschlusses mittels eines Abdeckelements.

Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer Batteriespeicher vorrichtung weist vorzugsweise einzelne oder mehrere der im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Batteriespeichervorrichtung beschriebenen Merk male und/oder Vorteile auf.

Weitere Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nach folgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Aus führungsbeispiels.

In den Zeichnungen zeigen :

Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer Batterie

speichervorrichtung ;

Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung eines Boden

wandungselements eines Batteriespeichergehäuses der

Batteriespeichervorrichtung aus Fig. 1;

Fig. 3 eine schematische perspektivische Darstellung von auf dem Boden wandungselement aus Fig. 2 angeordneten Temperierelementen der Batteriespeichervorrichtung aus Fig. 1;

Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs IV in Fig. 3;

Fig. 5 eine schematische perspektivische Darstellung eines

Batteriespeichergehäuses der Batteriespeichervorrichtung aus Fig. 1, wobei ein Rahmenelement des Batteriespeichergehäuses mit dem Bodenwandungselement verbunden ist und zwei Temperier elemente an dem Bodenwandungselement angeordnet sind;

Fig. 6 eine schematische perspektivische Darstellung des Batteriespeicher gehäuses aus Fig. 5, wobei Anschlussabschnitte der Temperier elemente mittels zweier Abdeckelemente abgedeckt sind;

Fig. 7 eine vergrößerte schematische perspektivische Darstellung eines durch eine Durchtrittsöffnung in einem Seitenwandungselement des Batteriespeichergehäuses der Batteriespeichervorrichtung aus Fig. 1 hindurch geführten Anschlussabschnitts eines Temperierelements;

Fig. 8 eine vergrößerte schematische perspektivische Darstellung des Anschlussabschnitts des Temperierelements aus Fig. 7, wobei ein Abdeckelement auf dem Anschlussabschnitt angeordnet ist;

Fig. 9 einen schematischen perspektivischen Halbschnitt des Abdeck

elements und des Anschlussabschnitts des Temperierelements aus Fig. 8;

Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs X in Fig. 9;

Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs XI in Fig. 10;

Fig. 12 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs XII in Fig. 10;

Fig. 13 eine vergrößerte Darstellung des Bereichs XIII in Fig. 10;

Fig. 14 eine schematische perspektivische Darstellung des Abdeckelements aus Fig. 8 von oben; und

Fig. 15 eine schematische perspektivische Darstellung des Abdeckelements aus Fig. 14 von unten.

Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in sämtlichen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.

Die Fig. 1 bis 15 zeigen eine als Ganzes mit 100 bezeichnete Batteriespeicher vorrichtung.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 ist vorzugsweise eine Batteriespeicher vorrichtung für ein Fahrzeug 102, insbesondere für ein Kraftfahrzeug 104.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugsweise ein Batterie speichergehäuse 106.

Das Batteriespeichergehäuse 106 umschließt vorzugsweise einen Innen raum 108, in welchem ein oder mehrere Batteriemodule 110 aufgenommen oder aufnehmbar sind.

Ein Batteriemodul 110 der Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugs weise eine oder mehrere Batteriezellen.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugsweise zwei Reihen 112 von Batteriemodulen 110.

Insbesondere umfasst die Batteriespeichervorrichtung 100 in dem vor liegenden Fall zwei Reihen 112 mit jeweils acht Batteriemodulen 110.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugsweise ferner ein oder mehrere, insbesondere zwei, Temperierelemente 114 zum Temperieren, das heißt zum Kühlen und/oder Erwärmen, der in dem Innenraum 108 des Batteriespeichergehäuses 106 aufgenommenen oder aufnehmbaren

Batteriemodule 110.

Die Temperierelemente 114 umfassen vorzugsweise eine Temperierkanal struktur 116, durch welche ein Temperiermedium, insbesondere eine Temperierflüssigkeit, leitbar ist (vgl. beispielsweise Fig. 9 und 10).

Als Temperierflüssigkeit ist beispielsweise Wasser oder ein Wasser-Glykol-Gemisch verwendbar.

Ein Temperierelement 114 umfasst vorzugsweise einen Temperiermedium-zuführanschluss 118 und einen Temperiermediumabführanschluss 120.

Mittels des Temperiermediumzuführanschlusses 118 ist vorzugsweise

Temperiermedium der Temperierkanalstruktur 116 eines Temperier

elements 114 zuführbar.

Günstig kann es ferner sein, wenn mittels des Temperiermediumabführ-anschlusses 120 Temperiermedium aus der Temperierkanalstruktur 116 eines Temperierelements 114 abführbar ist.

Vorzugsweise sind der Temperiermediumzuführanschluss 118 und der

Temperiermediumabführanschluss 120 außerhalb des Innenraums 108 des Batteriespeichergehäuses 106 angeordnet.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugsweise ferner ein oder mehrere, vorliegend insbesondere zwei, Abdeckelemente 122 zum Abdichten des Temperiermediumzuführanschlusses 118 und/oder des Temperiermedium-abführanschlusses 120.

Das Batteriespeichergehäuse 106 umfasst vorzugsweise ein Bodenwandungs element 124, mehrere, vorliegend insbesondere vier, Seitenwandungs elemente 126, mehrere, vorliegend insbesondere acht, Trennwandungs elemente 128 und ein in Fig. 1 lediglich schematisch mittels eines Pfeils dar gestelltes Deckelelement 130.

Die Seitenwandungselemente 126 und die Trennwandungselemente 128 bilden vorzugsweise ein Rahmenelement 132.

Günstig kann es sein, wenn die Seitenwandungselemente 126 und das Boden wandungselement 124 den Innenraum 108 des Batteriespeichergehäuses 106 fünfseitig umgeben.

Vorzugsweise sind das Bodenwandungselement 124 und zwei oder mehr als zwei Seitenwandungselemente 126 als einstückiges Blechbiegeteil ausgebildet.

Der Innenraum 108 ist vorzugsweise mittels des Deckelelements 130 abdeck bar.

Insbesondere ist der Innenraum 108 durch Abdecken desselben mittels des Deckelelements 130 dicht, insbesondere luft- und/oder wasserdicht, ver schließbar.

Die Seitenwandungselemente 126, das Bodenwandungselement 124 und/oder die Trennwandungselemente 128 bilden vorzugsweise einen Gehäusegrund körper 134 des Batteriespeichergehäuses 106.

Der Gehäusegrundkörper 134 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet.

Insbesondere ist es denkbar, dass die Seitenwandungselemente 126 mit dem Bodenwandungselement 124 stoffschlüssig verbunden, insbesondere ver schweißt, sind und/oder einteilig mit dem Bodenwandungselement 124 ausge bildet sind.

Eine Schweißnaht, welche die Seitenwandungselemente 126 mit dem Boden wandungselement 124 verbindet, ist in den Figuren 1 und 7 bis 9 schematisch mittels eines Pfeils 136 gekennzeichnet.

Die Figuren 1 und 5 bis 9 zeigen, dass das Bodenwandungselement 124 in einer Haupterstreckungsrichtung desselben über die Seitenwandungselemente 126 und/oder über das Rahmenelement 132 weg ragt.

Das Bodenwandungselement 124 ragt insbesondere über sämtliche Seiten wandungselemente 126 und/oder das Rahmenelement 132 weg.

Die Trennwandungselemente 128 des Rahmenelements 132 sind vorzugsweise zumindest näherungsweise parallel zueinander angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn die Trennwandungselemente 128 zwei jeweils einander gegenüberliegende Seitenwandungselemente 126 miteinander ver binden.

Vorzugsweise sind jeweils einander gegenüberliegende Seitenwandungs elemente 126 parallel zueinander angeordnet.

An einander angrenzende Seitenwandungselemente 126 sind vorzugsweise senkrecht zueinander angeordnet.

Die Seitenwandungselemente 126 sind vorzugsweise mit an diese angrenzen den Seitenwandungselementen 126 stoffschlüssig miteinander verbunden, insbesondere verschweißt.

Vorzugsweise sind die Trennwandungselemente 128 jeweils mit einander gegenüberliegenden Seitenwandungselementen 126 verschweißt.

Das Batteriegehäuse 106 umfasst vorzugsweise ein metallisches Material 138, beispielsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.

Insbesondere ist es denkbar, dass das Batteriespeichergehäuse 106 aus dem metallischen Material 138 gebildet ist.

Das Bodenwandungselement 124, die Seitenwandungselemente 126, die Trennwandungselemente 128 und das Deckelelement 130 bestehen insbeson dere aus dem metallischen Material 138.

Die Temperierelemente 114 umfassen vorzugsweise jeweils einen Anschluss abschnitt 140, an welchem der Temperiermediumzuführanschluss 118 und/oder der Temperiermediumabführanschluss 120 angeordnet sind.

Die Anschlussabschnitt 140 der Temperierelemente 114 sind vorzugsweise jeweils im Wesentlichen außerhalb des Innenraums 108 des Batteriespeicher gehäuses 106 angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn die Anschlussabschnitt 106 jeweils mittels eines Abdeckelements 122 abgedeckt sind.

Die Temperierelemente 114 sind somit vorzugsweise nur teilweise innerhalb des Innenraums 108 des Batteriespeichergehäuses 106 angeordnet.

Die Temperierelemente 114 umfassen vorzugsweise ferner jeweils einen Temperierabschnitt 142, mittels welchem die Batteriemodule 110 der Batterie speichervorrichtung 100 temperierbar sind.

Günstig kann es sein, wenn mindestens ungefähr 90 %, vorzugsweise min destens ungefähr 95 %, der Temperierkanalstruktur 116 des Temperier elements 114 innerhalb des Temperierabschnitts 142 angeordnet sind.

Der Anschlussabschnitt 140 weist vorzugsweise eine Breite 144 auf, welche geringer ist als eine Breite 146 des Temperierabschnitts 142 der Temperier elemente 114 (vgl. Figur 4).

Vorzugsweise ist eine Breite 144 des Temperierelements 114 mindestens ungefähr 30 %, insbesondere mindestens 40 %, vorzugsweise mindestens ungefähr 50 %, geringer als eine Breite 146 des Temperierabschnitts 142 der Temperierelemente 114.

Die Temperierelemente 114 umfassen folglich vorzugsweise einen Zungen abschnitt 148, welcher den Anschlussabschnitt 140 bildet.

Der Anschlussabschnitt 140 und der Temperierabschnitt 142 eines Temperier elements 114 sind vorzugsweise mittels eines Übergangsabschnitts 150 mit einander verbunden.

In dem Ubergangsabschnitt 150 vergrößert sich eine Breite der Temperier elemente 114 (vgl. Figuren 3 und 4).

Vorzugsweise umfasst das Batteriespeichergehäuse 106 mehrere Führungs elemente 152 zur Führung der Temperierelemente 114 in einer Führungs richtung 154 (vgl. Figuren 2 bis 4).

Aus Übersichtlichkeitsgründen sind in Figur 3 lediglich zwei Führungs

elemente 152 mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet.

Die Führungselemente 152 umfassen vorzugsweise eine parallel zur

Führungsrichtung 154 ausgerichtete Führungsfläche 156.

Ein Temperierelement 114 ist dabei in dem Temperierabschnitt 142 des

Temperierelements 114 mittels quer zur Führungsrichtung 154 einander gegenüberliegender Führungselemente 152 geführt.

Die Führungselemente 152 sind dabei vorzugsweise spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrieebene der Temperierelemente 114 angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn die Führungselemente 152 an dem Boden wandungselement 124 des Batteriespeichergehäuses 106 festgelegt sind, beispielsweise form- und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig.

Beispielsweise ist es denkbar, dass die Führungselemente 152 mit dem

Bodenwandungselement 124 verschraubt, verklipst und/oder verschweißt sind.

Vorzugsweise dienen die Führungselemente 152 ferner zur Anordnung der Batteriemodule 110 in dem Innenraum 108 des Batteriespeichergehäuses 106.

Insbesondere ist es denkbar, dass die Batteriemodule 110 der Batterie speichervorrichtung 100 auf quer zur Führungsrichtung 154 gegenüberliegend angeordneten Führungselementen 152 aufliegen.

Die Batteriemodule 110 liegen dabei insbesondere jeweils unmittelbar auf den Führungselementen 152 auf.

Vorzugsweise umfasst die Batteriespeichervorrichtung 100 ferner ein oder mehrere in Figur 10 lediglich mittels eines Pfeils gekennzeichnete Zwischen elemente 157.

Die Zwischenelemente 157 sind vorzugsweise jeweils zwischen einem

Temperierelement 114 und dem Bodenwandungselement 124 des Batterie speichergehäuses 106 angeordnet.

Günstig kann es sein, wenn ein Temperierelement 114 mittels eines Zwischen elements 157 an ein oder mehrere Batteriemodule 110 der Batteriespeicher vorrichtung 100 angedrückt oder andrückbar ist.

Vorzugsweise sind die Temperierelemente 114 durch Andrücken derselben, insbesondere mittels der Zwischenelemente 157, in unmittelbaren und/oder thermischen Kontakt mit einem oder mehreren Batteriemodulen 110 der Batteriespeichervorrichtung 110 bringbar.

Die Zwischenelemente 157 sind vorzugsweise elastische Elemente.

Günstig kann es sein, wenn die Zwischenelemente 157 ein Kunststoffmaterial umfassen oder aus diesem gebildet sind.

Die Zwischenelemente 157 umfassen vorzugsweise ein Schaummaterial und/oder ein Elastomermaterial oder sind aus diesem gebildet.

Das Batteriespeichergehäuse 106 umfasst vorzugsweise ferner mehrere, vor liegend insbesondere vier, Anschlagelemente 158 (vgl. Figuren 2 und 4).

Mittels der Anschlagelemente 158 ist vorzugsweise eine Verlagerung der Temperierelemente 114 in der Führungsrichtung 154 relativ zu dem Batterie speichergehäuse 106 begrenzbar.

Vorzugsweise umfasst das Batteriespeichergehäuse 106 für jedes der

Temperierelemente 114 jeweils zwei oder mehr als zwei Anschlag

elemente 150.

Beispielsweise ist es denkbar, dass ein Temperierelement 114 mittels mehre rer in Führungsrichtung 124 an einander abgewandten Endbereichen des Temperierelements 114 angeordneter Anschlagelemente 158 in der Führungs richtung 154 vollständig an dem Batteriespeichergehäuse 106 festgelegt ist, so dass vorzugsweise eine Verlagerung des Temperierelements 114 relativ zu dem im Batteriespeichergehäuse 106 in einem Crashfall verhindert werden kann.

Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Batteriespeichervorrichtung 100 ein oder mehrere an dem Bodenwandungselement 124 festgelegte Bolzenelemente 159 umfasst, welche jeweils insbesondere durch eine Durch trittsöffnung 161 in einem Temperierelement 114 hindurchgeführt sind.

Mittels derartiger Bolzenelemente 159 ist ein Temperierelement 114 in der Führungsrichtung 154 vorzugsweise an dem Batteriespeichergehäuse 106 festlegbar. Die Bolzenelemente 159 und/oder die Durchtrittsöffnungen 161 sind vorzugsweise an dem Anschlussabschnitt 140 und/oder an dem Über gangsabschnitt 150 der Temperierelemente 114 angeordnet.

Vorzugsweise sind die Anschlagelemente 158 zumindest näherungsweise spiegelsymmetrisch angeordnet und/oder ausgebildet, insbesondere zumin-

dest näherungsweise spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrieebene eines Temperierelements 114 (vgl. Figur 4).

Die Anschlagelemente 158 des Batteriespeichergehäuses 106 liegen dabei zur Begrenzung einer Verlagerung eines Temperierelements 114 vorzugsweise an dem Temperierelement 114 an, insbesondere an dem Übergangsabschnitt 150 des Temperierelements 114.

Die Anschlagelemente 158 und die Temperierelemente 114 umfassen vor zugsweise jeweils komplementär zueinander ausgebildete Anschlag

flächen 160, mittels derer das Temperierelement 114 an die Anschlagelemente 158 anschlagbar ist (vgl. Figur 4).

Die Anschlagelemente 158 sind entsprechend der Führungselemente 152 vor zugsweise ebenfalls an dem Bodenwandungselement 124 des Batterie speichergehäuses 106 festgelegt, insbesondere form- und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig.

Beispielsweise ist es denkbar, dass die Anschlagelemente 158 mit dem

Bodenwandungselement 124 verschraubt, verklipst und/oder verschweißt sind.

Die Temperierelemente 114 umfassen vorzugsweise jeweils einen Temperier elementgrundkörper 162, welcher zumindest näherungsweise spiegel symmetrisch ausgebildet ist.

Der Temperierelementgrundkörper 162 der Temperierelemente 114 umfasst vorzugsweise zwei metallische Bauteile 164, welche zumindest bereichsweise, insbesondere nur bereichsweise, stoffschlüssig miteinander verbunden sind.

Günstig kann es sein, wenn die Temperierelemente 114 durch Rollbonden hergestellt sind.

Die zwei metallischen Bauteile 164 des Temperierelementgrundkörpers 162 sind vorzugsweise mittels Rollbonden miteinander verbunden.

Vorzugsweise sind die Temperierelemente 114 Rollbondteile.

Die Temperierkanalstruktur 116 der Temperierelemente 114 ist vorzugsweise durch Erzeugen eines Hohlraums mittels eines Druckfluids hergestellt, insbe sondere durch Aufblasen.

Der Temperierelementgrundkörper 162 umfasst vorzugsweise ein metallisches Material 138.

Insbesondere besteht der Temperierelementgrundkörper 162 aus einem metallischen Material 138.

Das metallische Material 138 des Temperierelementgrundkörpers 162 ist vor zugsweise Aluminium oder eine Aluminiumlegierung.

Vorzugsweise umfassen die Temperierelemente 114 jeweils mehrere, insbe sondere vorliegend jeweils zwei, Anschlussstutzen 166 (vgl. Fig.3, 4 und 7 bis 10).

Ein Temperierelement 114 umfasst vorzugsweise jeweils zwei Anschluss stutzen 166, insbesondere einen Einlassanschlussstutzen 168 und einen Auslassanschlussstutzen 170.

Der Einlassanschlussstutzen 168 bildet vorzugsweise den Temperiermedium-zuführanschluss 118.

Der Auslassanschlussstutzen 170 bildet vorzugsweise den Temperiermedium-abführanschluss 120.

Die Anschlussstutzen 166 ragen vorzugsweise quer, insbesondere zumindest näherungsweise senkrecht, zu einer Haupterstreckungsebene der Temperier elemente 114 von dem Temperierelementgrundkörper 162 weg.

Die Anschlussstutzen 166 sind vorzugsweise jeweils stoffschlüssig mit den Temperierelementen 114 verbunden, insbesondere verschweißt.

Vorzugsweise ist ein Kragenabschnitt 172 der Anschlussstutzen 166 stoff schlüssig mit dem Temperierelementgrundkörper 162 verbunden, insbeson dere verschweißt (vgl. Fig. 10 und 11).

Die Temperierelemente 114 sind mittels der Anschlussstutzen 166 vorzugs weise mit in den Figuren nicht zeichnerisch dargestellter Temperiermedium-zuführleitungen und/oder Temperiermediumabführleitungen verbindbar.

Ein Seitenwandungselement 126 des Batteriespeichergehäuses 106, insbeson dere ein schmalseitiges Seitenwandungselement 126, umfasst vorzugsweise mehrere, vorliegend insbesondere zwei, Durchtrittsöffnungen 174, wobei die Temperierelemente 114 jeweils zumindest teilweise durch eine Durchtritts öffnung 174 hindurch geführt sind (vgl. insbesondere Fig. 7, 9 und 10).

Vorzugsweise sind die Temperierelemente 114 jeweils entlang einer Durch führungsrichtung 176 durch die Durchtrittsöffnungen 174 in dem Seiten wandungselement 126 hindurch geführt.

Die Durchführungsrichtung 176 ist vorzugsweise parallel zu der Führungs richtung 154.

Vorzugsweise sind insbesondere die Anschlussabschnitte 140 der Temperier elemente 114 durch die Durchtrittsöffnungen 174 hindurch geführt.

Günstig kann es sein, wenn eine Breite der Durchtrittsöffnungen 174 mindes tens ungefähr der Breite 144 des Temperierelements 114 im Anschluss abschnitt 140 entspricht.

Eine Breite der Durchtrittsöffnungen 174 ist vorzugsweise höchstens ungefähr 20 %, insbesondere höchstens ungefähr 10 %, vorzugsweise höchstens ungefähr 5 %, größer als eine Breite 144 des Anschlussabschnitts 140 des Temperierelements 114.

Eine Höhe der Durchtrittsöffnungen 174 entspricht vorzugsweise mindestens einer Höhe eines jeweiligen Temperierelements 114, insbesondere einer Höhe eines Temperierelementgrundkörpers 162.

Die Höhe der Durchtrittsöffnungen 174 ist vorzugsweise höchstens ungefähr 20 %, insbesondere höchstens ungefähr 10 %, vorzugsweise höchstens ungefähr 5%, größer als die Höhe der Temperierelemente 114, insbesondere die Höhe des Temperierelementgrundkörpers 162.

Die Abdeckelemente 122 umfassen vorzugsweise einen Abdeckelement grundkörper 178.

Der Abdeckelementgrundkörper 178 der Abdeckelemente 122 ist vorzugsweise einstückige Kunststoffbauteile 180, insbesondere Kunststoffspritzgussbauteile.

Die Abdeckelemente 122, insbesondere die Abdeckelementgrundkörper 178 der Abdeckelemente 122, umfassen vorzugsweise eine Verstärkungs struktur 182, insbesondere eine Verstärkungsrippenstruktur.

Die Verstärkungsstruktur 182 umfasst vorzugsweise mehrere Rippen elemente 184, insbesondere parallel zueinander angeordnete und/oder sich kreuzende Rippenelemente 184.

Aus Übersichtlichkeitsgründen sind in Fig. 15 lediglich zwei Rippen elemente 184 mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet.

Die Verstärkungsstruktur 182 ist vorzugsweise einstückig mit dem Abdeck elementgrundkörper 178 ausgebildet.

Die Abdeckelemente 122 umfassen vorzugsweise jeweils mehrere, vorliegend insbesondere vier, Rastaufnahmen 186, an welchen jeweils ein in den Figuren nicht zeichnerisch dargestelltes Rastelement rastbar oder klipsbar festlegbar ist.

Mittels jeweils einer Rastaufnahme 186 ist vorzugsweise eine Temperier-mediumzuführleitung und/oder eine Temperiermediumabführleitung an einem Abdeckelement 122 festlegbar.

Insbesondere sind an den Rastaufnahmen 186 als Rastelemente ausgebildete Kabelbinderösen zur Befestigung einer Temperiermediumzuführleitung und/oder einer Temperiermediumabführleitung festlegbar.

Die Batteriespeichervorrichtung 100 umfasst vorzugsweise zwei identische Abdeckelemente 122, wobei an den beiden Abdeckelementen 122 vorzugs weise spiegelverkehrt Temperiermediumzuführleitungen und/oder Temperier-mediumabführleitungen festlegbar sind.

Die Abdeckelemente 122 umfassen vorzugsweise ferner eine in den Figuren nicht zeichnerisch dargestellte Markierung, insbesondere eine Beschriftung des Temperiermediumzuführanschlusses 118 und/oder des Temperiermedium-abführanschlusses 120.

Die Fig. 7 und 14 zeigen, dass die Abdeckelemente 122 jeweils form- und/oder kraftschlüssig mit dem Bodenwandungselement 124 des Batteriespeicher gehäuses 106 verbunden sind.

Das Bodenwandungselement 124 umfasst hierzu vorzugsweise mehrere Rast ausnehmungen 188 zur Aufnahme von Rastvorsprüngen 190 der Abdeck elemente 122.

Die Rastvorsprünge 190 der Abdeckelemente 122 sind vorzugsweise in den Rastausnehmungen 188 des Bodenwandungselements 124 aufgenommen.

Die zwei Abdeckelemente 122 umfassen vorzugsweise jeweils mehrere, vor liegend insbesondere zwei, Durchführungsöffnungen 192 (vgl. Figuren 14 und 15) durch welche jeweils ein Anschlussstutzen 166 eines Temperierelements 114 hindurch geführt ist (vgl. Figuren 8 bis 10).

Die Abdeckelemente 122 sind vorzugsweise jeweils an mehreren, vorliegend insbesondere zwei, Anschlussdichtbereichen 194 stoffschlüssig mit den Anschlussstutzen 166 der Temperierelemente 114 verbunden, insbesondere verklebt (vgl. Figur 10).

Die Abdeckelemente 122 sind dabei vorzugsweise jeweils mit dem Kragen abschnitt 172 eines Anschlussstutzens 166 stoffschlüssig verbunden, insbe sondere verklebt.

Die Anschlussdichtbereiche 194 sind vorzugsweise ringförmig geschlossen.

Vorzugsweise ist eine Durchführungsöffnung 192 der Abdeckelemente 122 ringförmig geschlossen von einem Anschlussdichtbereich 194 umgeben.

Die Abdeckelemente 122 sind vorzugsweise ferner an einem Gehäusedicht bereich 196 stoffschlüssig mit dem Batteriespeichergehäuse 106 verbunden, insbesondere verklebt.

Die Abdeckelemente 122 sind dabei vorzugsweise jeweils mit dem Boden wandungselement 124 des Batteriespeichergehäuses 106 und/oder mit dem schmalseitigen Seitenwandungselement 126 des Batteriespeichergehäuses 106 stoffschlüssig verbunden, insbesondere verklebt.

Die Abdeckelemente 122 sind vorzugsweise ferner stoffschlüssig mit der Schweißnaht 136 verbunden, welche das Bodenwandungselement 124 mit dem schmalseitigen Seitenwandungselement 126 verbindet.

Die Abdeckelemente 122 sind insbesondere mit der Schweißnaht 136 verklebt.

Wie insbesondere den Figuren 11 bis 13 zu entnehmen ist, umfassen die Abdeckelemente 122 im Anschlussdichtbereich 194 und/oder im Gehäuse dichtbereich 196 vorzugsweise jeweils eine Klebenut 200 zur Aufnahme eines in den Figuren zeichnerisch nicht dargestellten, jedoch mittels eines Pfeils 202 gekennzeichneten, Klebematerials.

Die Abdeckelemente 122 umfassen vorzugsweise ferner mehrere Anlage bereiche 204, welche an dem Batteriespeichergehäuse 106 und/oder an den Temperierelementen 114, insbesondere an den Kragenabschnitten 172 der Anschlussstutzen 166, anliegen.

Die Klebenuten 200 und/oder die Anlagebereiche 204 sind vorzugsweise umlaufend und/oder ringförmig geschlossen ausgebildet.

Die Anlagebereiche 204 der Abdeckelemente 122 liegen in dem Anschluss dichtbereich 194 vorzugsweise an den Kragenabschnitten 172 der Anschluss stutzen 166 der Temperierelemente 114 an.

Die Anlagebereiche 204 der Abdeckelemente 122 liegen in dem Gehäusedicht bereich 196 insbesondere an dem Bodenwandungselement 124 und an dem schmalseitigen Seitenwandungselement 126 des Batteriespeichergehäuses 106 an.

Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Klebenut eine Breite im Bereich von 2 bis 10 mm, vorzugsweise im Bereich von 4 bis 8 mm, aufweist.

Günstig kann es ferner sein, wenn die Klebenut eine Tiefe im Bereich von 0,05 mm bis 0,5 mm, beispielsweise von ungefähr 0,15 mm, aufweist.

Das Klebematerial 202 umfasst vorzugsweise einen Epoxidharzklebstoff, einen Polyurethanklebstoff und/oder einen Acrylatklebstoff.

Insbesondere ist das Klebematerial 202 zur stoffschlüssigen, vorzugsweise klebenden und/oder dichtenden Verbindung zwischen dem Kunststoffmaterial der Abdeckelemente 122 und dem metallischem Material 138 des Batterie speichergehäuses 106 und/oder der Temperierelemente 114 ausgebildet.

Insgesamt kann eine Batteriespeichervorrichtung 100 bereitgestellt werden, welche einfach und insbesondere kostengünstig herstellbar ist und welche eine zuverlässige Abdichtung ermöglicht.