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1. WO2020127007 - STEUERUNGSVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR REGELUNG EINES VOLUMENSTROMS EINES FLUIDS IN EINEM ANTRIEBSSTRANG EINES KRAFTFAHRZEUGS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PATENTANSPRÜCHE

1. Steuerungsvorrichtung (1) zur Regelung eines Volumen stroms eines Fluids in einem Antriebsstrang (A) eines Kraft fahrzeugs ,

mit einem Drehzahlvorgabeeingang (2) zum Empfang eines eine Soll-Drehzahl eines Antriebsmotors (110) zum Antrieb einer Pumpe (115) zum Fördern des Fluids repräsentierenden Soll-Drehzahlsignals (S2);

mit einem Leistungsausgang (3) zum Anschluss an den An triebsmotor (110);

mit einem Drehzahleingang (4) zum Empfang eines eine Ist-Drehzahl des Antriebsmotors (110) repräsentierenden Ist-Drehzahlsignals (S4);

mit einem Drehmomenteingang (5) zum Empfang eines ein Ist-Drehmoment des Antriebsmotors (110) repräsentierenden Ist-Drehmomentsignals (S5) ;

mit einer Drehmomentüberwachungseinheit (10), welche dazu eingerichtet ist,

- auf Basis eines Kennfeldes (K) der Pumpe (115), welches eine funktionale Abhängigkeit des vom Antriebsmotor (110) aufzubringenden Drehmoments von der Drehzahl des Antriebsmo tors (110) bei einem vorbestimmten Fluidzustand des Fluids beschreibt, eine Ist-Drehmomentabweichung zu ermitteln, die sich zwischen dem Ist-Drehmoment und dem sich für die Ist-Drehzahl aus dem Kennfeld (K) ergebenden Drehmoment ergibt, und

- ein die Ist-Drehmomentabweichung repräsentierendes Drehmo ment-Abweichungssignal (S10) zu erzeugen;

mit einer Drehzahlregeleinheit (20), welche dazu eingerich tet ist, auf Basis des Soll-Drehzahlsignals ( S2 ) und des Ist-Drehzahlsignals ( S4 ) ein erstes Leistungsstellsignal (S20) zu erzeugen, welches ein Soll-Drehmoment des An triebsmotors (110) repräsentiert;

mit einer Korrektureinheit (30), welche dazu eingerichtet ist, das erste Leistungsstellsignal (S20) gemäß dem Drehmo ment-Abweichungssignals (S10) zu korrigieren und ein korri giertes erstes Leistungsstellsignal (S21) bereitzustellen; und

mit einer Leistungsregeleinheit (40), welche dazu eingerich tet ist, auf Basis des korrigierten ersten Leistungsstell signals (S21) und des Ist-Drehmomentsignals (S5) ein zweites Leistungsstellsignal (S40) zu erzeugen und an dem Leistungs ausgang (3) zur Betätigung des Antriebsmotors (110) bereit zustellen .

2. Steuerungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet ,

dass diese einen Fluidzustandseingang (6) zum Empfang eines eine thermodynamische Zustandsgröße des Fluids repräsentie renden Fluidzustandsignals (S6) aufweist, wobei der funktio nale Zusammenhang des Kennfelds (K) die thermodynamische Zu standsgröße des Fluids als vorbestimmten Fluidzustand be rücksichtigt .

3. Steuerungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden An sprüche,

dadurch gekennzeichnet ,

dass die Drehzahlregeleinheit (20) als PI-Regler realisiert ist .

4. Steuerungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden An sprüche,

dadurch gekennzeichnet ,

dass die Leistungsregeleinheit (40) einen Regler (41) in Form eines PI-Reglers aufweist.

5. Steuerungsvorrichtung (1) nach einem der vorstehenden An sprüche,

dadurch gekennzeichnet ,

dass die Steuerungsvorrichtung (1) einen Zustandsmeldeaus gang (7) aufweist, wobei die Drehmomentüberwachungseinheit (10) dazu eingerichtet ist, ein Zustandsmeldesignal (S7) zu erzeugen und an dem Zustandsmeldeausgang (7) bereitzustel len, wenn die Ist-Drehmomentabweichung für die Ist-Drehzahl einen vorbestimmten Schwellwert erreicht.

6. Hydraulikfördersystem (100) für ein Kraftfahrzeug,

mit einer Fördervorrichtung, welche eine Pumpe (115) und ei nen kinematisch an die Pumpe (115) gekoppelten Antriebsmotor (110) zum Antreiben der Pumpe (115) aufweist;

mit einer Drehzahlerfassungseinheit (104) zum Erfassen einer eine Ist-Drehzahl des Antriebsmotors (110) repräsentierenden Größe ;

mit einer Drehmomenterfassungseinheit (105) zum Erfassen ei ner ein Ist-Drehmoment des Antriebsmotors (110) repräsentie renden Größe; und

mit einer Steuerungsvorrichtung (1) gemäß einem der voran stehenden Ansprüche;

wobei der Leistungsausgang (3) der Steuerungsvorrichtung (1) mit einem Leistungseingang des Antriebsmotors (110) verbun den ist;

wobei die Drehzahlerfassungseinheit (104) mit dem Drehzah leingang (4) der Steuerungsvorrichtung (1) verbunden ist; und

wobei die Drehmomenterfassungseinheit (105) mit dem Drehmo menteingang (5) der Steuerungsvorrichtung (1) verbunden ist.

7. Hydraulikfördersystem (100) nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet ,

dass der Antriebsmotor (110) ein Elektromotor ist.

8. Hydraulikfördersystem (100) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet ,

dass die Steuerungsvorrichtung (1) gemäß Anspruch 2 ausge bildet ist und das Hydraulikfördersystem (100) einen Tempe ratursensor (106) zur Erfassung einer Temperatur des Fluids aufweist, wobei der Temperatursensor (106) mit dem Fluidzu standseingang (6) der Steuerungsvorrichtung (1) verbunden ist .

9. Verfahren zum Regeln eines Volumenstroms eines Fluids, welches mittels einer durch einen Antriebsmotor (110) ange triebenen Pumpe (115) durch einen Antriebsstrang (A) eines Kraftfahrzeugs gefördert wird, wobei das Verfahren umfasst:

Erfassen einer Ist-Drehzahl des Antriebsmotors (110);

Erfassen eines Ist-Drehmoments des Antriebsmotors (110);

auf Basis eines Kennfeldes der Pumpe (115), welches eine funktionale Abhängigkeit eines von dem Antriebsmotor (110) aufzubringenden Drehmoments von der Drehzahl des Antriebsmo tors (110) bei einem vorbestimmten Fluidzustand des Fluids beschreibt, Ermitteln einer Ist-Drehmomentabweichung zwi schen dem erfassten Ist-Drehmoment und dem sich für die er fasste Ist-Drehzahl aus dem Kennfeld ergebenden Drehmoment;

Ermitteln eines Soll-Drehmoments des Antriebsmotors (110) auf Basis einer Soll-Drehzahl und der erfassten Ist-Drehzahl ;

Korrigieren des Soll-Drehmoments gemäß der ermittelten Ist-Drehmomentabweichung; und

Regeln des Ist-Drehmoments des Antriebsmotors (110) auf das korrigierte Soll-Drehmoment.

10. Verfahren nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet ,

dass ein Ist-Fluidzustand in Form einer thermodynamischen Zustandsgröße des Fluids erfasst wird, wobei der funktionale Zusammenhang des Kennfelds die thermodynamische Zustandsgrö ße des Fluids als vorbestimmten Fluidzustand berücksichtigt und die Ist-Drehmomentabweichung für den erfassten Ist-Fluidzustand ermittelt wird.