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1. WO2020126913 - SCHALUNGSSYSTEM UMFASSEND EINE SCHALHAUT, AUF DEREN RÜCKSEITE MINDESTENS EIN FORMELEMENT ANGEBRACHT IST

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Schalungssystem (1) umfassend

eine Schalhaut (2), die eine Vorderseite (3) und eine Rückseite (4) aufweist,

mindestens ein Formelement (10), das an der Rückseite (4) der Schalhaut (2) angebracht ist,

wobei i) die Schalhaut (2) und das Formelement (10) mit einem 3D- Druckverfahren hergestellt worden sind, ii) das Formelement (10) gegebenenfalls unter Verwendung von mindestens einem ersten Befestigungselement (50) an der Rückseite (4) der Schalhaut (2) angebracht ist und iii) das Formelement (10) und gegebenenfalls das erste

Befestigungselement (50) so an der Rückseite (4) der Schalhaut (2) angebracht sind, dass das Formelement (10) und das gegebenenfalls verwendete erste Befestigungselement (50) die Vorderseite (3) der Schalhaut (2) nicht berühren oder durchstoßen.

2. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schalhaut (2) und das mindestens eine Formelement (10) in einem gemeinsamen 3D- Druckprozess hergestellt worden sind.

3. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schalhaut (2) und das mindestens eine Formelement (10) jeweils in getrennten 3D-Druckprozessen hergestellt worden sind und das Formelement (10) unter Verwendung von mindestens einem ersten Befestigungselement (50) anschließend an der Rückseite (4) der Schalhaut (2) angebracht wird.

4. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Formelement (10) durch Verkleben, Verschrauben, Vernageln und/oder Vernieten auf der Rückseite (4) der Schalhaut (2) angebracht wird und/oder als erstes Befestigungselement (50) Klebstoff, Schrauben, Nägel und/oder Nieten verwendet werden.

5. Schalungssystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Formelement (10)

i) mindestens eine Öffnung (11), vorzugsweise in Form eines runden Lochs, eines Schlitzes oder einer Aussparung aufweist, und/oder

ii) mindestens eine Rastnase (13) aufweist, und/oder

iii) mindestens eine Verstärkungsrippe (12) aufweist.

6. Schalungssystem (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungssystem (1) unter Verwendung von mindestens einem zweiten Befestigungselement (20) an mindestens einem Teilbereich einer Unterkonstruktion (30) befestigt wird, vorzugsweise ist die Unterkonstruktion (30) zumindest teilweise, mehr bevorzugt vollständig, aus Holz hergestellt, insbesondere ist die Unterkonstruktion (30) eine Holzgitterkonstruktion oder eine Knaggenkonstruktion.

7. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Formelement (10) mindestens eine Öffnung (11), vorzugsweise ein rundes Loch oder einen Schlitz, aufweist und mindestens ein erstes zweites Befestigungselement (20), vorzugsweise ein Draht (21), ein Seil oder ein Stahlband, insbesondere ein Draht (21), mit einem Teilbereich in die Öffnung (11) eingelegt oder teilweise durchgezogen wird und das erste zweite Befestigungselement (20) mit einem anderen Teilbereich unter Verwendung von mindestens einem zweiten zweiten Befestigungselement (20), vorzugsweise einer Schraube oder einem Nagel, an der Unterkonstruktion (30) befestigt wird.

8. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Formelement (10) mindestens eine Öffnung (11) aufweist und das Formelement (10) unter Verwendung von mindestens einem ersten zweiten Befestigungselement (20) an der Unterkonstruktion (30) befestigt wird, wobei

i) die Befestigung des ersten zweiten Befestigungselements (20) gegebenenfalls unter Verwendung von mindestens einem zweiten zweiten Befestigungselement (20), vorzugsweise einer Schraube (22) oder eines Nagels, an der Unterkonstruktion (30) befestigt wird, und/oder

ii) das erste zweite Befestigungselement (20) vorzugsweise ein Lochband (27) ist und das Lochband (27) gegebenenfalls unter Verwendung eines Bolzens (26) am Formelement (10) befestigt wird.

9. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite (4) der Schalhaut (2) mindestens ein erstes Formelement (10) und ein zweites Formelement (10) angebracht sind, um eine doppelseitige Verbindung mit einem Teilbereich der Unterkonstruktion (30) herzustellen, wobei vorzugsweise die Anordnung von erstem zu zweitem Formelement (10) symmetrisch, vorzugsweise spiegelbildlich, (relativ zur Positionierung der Unterkonstruktion (30)) ist.

10. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Formelement (10) jeweils mit einem Teilbereich eines einzelnen zweiten Befestigungselements (20) verbunden werden und ein weiterer Teilbereich dieses zweiten Befestigungselements (20) an der Unterkonstruktion (30) befestigt wird, wobei vorzugsweise

i) die Unterkonstruktion (30) mindestens eine Öffnung und/oder Aussparung aufweist, durch die das zweite Befestigungselement (20) durchgezogen oder teilweise eingelegt werden kann, und/oder

ii) das zweite Befestigungselement (20) ein Band, Seil oder Lochband ist, und/oder

iii) das zweite Befestigungselement (20) zusätzlich über einen

Spannmechanismus (24), insbesondere über einen Exzenter, verfügt.

11. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Formelement (10) mit einem Funktionselement (40) verbunden ist, vorzugsweise weist das Formelement (10) mindestens eine Öffnung (11) auf, mehr bevorzugt ist die Öffnung (11) in Form einer Aussparung, insbesondere in Form eines Schwalbenschwanzes, und/oder das Funktionselement (40) weist ein Unterteil (42) und ein Oberteil (43) mit mindestens einem Loch (41) auf.

12. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass

i) das mindestens eine Formelement (10) und das mindestens eine Funktionselement (40) formschlüssig miteinander verbunden sind, vorzugsweise nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, und/oder

ii) das mindestens eine Funktionselement (40) mit einem Teilbereich der Unterkonstruktion (30) verbunden ist, vorzugsweise unter Verwendung von mindestens einem zweiten Befestigungselement (20), insbesondere einer Schraube oder einem Nagel.

13. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite (4) der Schalhaut (2) mindestens ein erstes Formelement (10) und ein zweites Formelement (10) angebracht sind, wobei

i) das erste und das zweite Formelement (10) jeweils mindestens eine Rastnase (13) aufweisen,

ii) das erste und zweite Formelement (10) auf der Rückseite (4) der Schalhaut (2) spiegelbildlich zueinander angeordnet sind (relativ zur Positionierung der Unterkonstruktion (30)) und

iii) das erste und zweite Formelement (10) reversibel auseinander und zusammengedrückt werden können.

14. Schalungssystem (1) gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Formelement (10) unter Ausbildung einer reversiblen oder lösbaren Schnappverbindung am Teilbereich einer Unterkonstruktion (30) oder eines Funktionselements (40), vorzugsweise an einer Unterkonstruktion (30), befestigt werden, wobei die Unterkonstruktion (30) oder das Funktionselement (40) mindestens eine Aussparung (31/44) aufweisen, in die mindestens eine Rastnase (13) von dem ersten und/oder dem zweiten Formelement (10) unter Ausbildung einer Schnappverbindung einrasten können.

15. Verwendung eines Schalungssystems (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14 im Betonbau und/oder zur Herstellung von Bauelementen aus Beton, wobei die

Vorderseite (3) der Schalhaut (2) die dem Beton zugewandte Seite des Schalungssystems (1) ist.