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1. WO2020126684 - VERFAHREN ZUM NACHBEHANDELN EINES MITTELS GENERATIVER FERTIGUNG HERGESTELLTEN WERKSTÜCKS

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zum Nachbehandeln eines mittels generativer Fertigung

hergestellten metallischen Werkstücks, bei dem das Werkstück nach seiner Fertigung einer Kältebehandlung unterzogen wird, in der das Werkstück in einer Abkühlphase (K) auf eine untere Zieltemperatur (Ti) von unter minus 30°C abgekühlt und anschließend in einer Aufwärmphase (W) auf eine obere

Zieltemperatur (T2) erwärmt wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück

durch ein Pulverbettverfahren, einem Pulverspritzverfahren oder in einem additiven Fertigungsverfahren mittels Drahtzufuhr gefertigt wurde.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die

Kältebehandlung zusätzlich zu einer Wärmebehandlung des gefertigten

Werkstücks zum Einsatz kommt.

4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die untere Zieltemperatur (Ti) zwischen minus 50°C und minus 195°C, bevorzugt zwischen minus 100°C und minus 185°C beträgt.

5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die obere Zieltemperatur (T2) zwischen 20°C und 40°C beträgt.

6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass das Werkstück nach der Abkühlphase (K) und vor der Aufwärmphase (W) eine Flaltephase (Fl) durchläuft, in der das Werkstück für eine Dauer von mindestens 30s auf der unteren Zieltemperatur (Ti) gehalten wird.

7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Abkühlphase (K) und/oder die Flaltephase (W)

und/oder die Aufwärmphase (W) unterbrochen und das Werkstück während einer zwischenzeitlichen Aufwärmphase (Ai, A2) um mindestens 10K auf eine Zwischentemperatur (T3, T4) erwärmt und anschließend wieder abgekühlt wird.

8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück während der zwischenzeitlichen Aufwärmphase (Ai, A2) um mindestens 50K erwärmt wird.

9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Abkühlung des Werkstücks in der Abkühlphase (K) und/oder das Aufwärmen des Werkstücks in der Aufwärmphase (W) und/oder wenigstens einer zwischenzeitlichen Aufwärmphase (Ai, A2) mit einer

Geschwindigkeit zwischen 1 ,5 K/min und 10 K/min erfolgt.

10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass die Abkühlphase (K) und/oder die Aufwärmphase (W) und/oder wenigstens eine zwischenzeitliche Aufwärmphase (Ai, A2) für eine vorgegebene Zeitdauer unterbrochen wird, während der das Werkstück auf einer erreichten Temperatur (T3) im Wesentlichen gehalten wird.