In Bearbeitung

Bitte warten ...

Einstellungen

Einstellungen

Gehe zu Anmeldung

1. WO2020126667 - ZÜNDKERZE MIT VERRUNDETEM ISOLATORFUß-ABSCHNITT UND VERRUNDETEM GEHÄUASE-ABSCHNITT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Zündkerze (1), aufweisend

• ein Gehäuse (2), wobei das Gehäuse (2) eine Längsachse (8) hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Gehäuses (2) erstreckt, und wobei das Gehäuse (2) entlang seiner Längsachse (8) eine Bohrung aufweist, wodurch das Gehäuse (2) eine Innenseite hat, wobei das Gehäuse (2) auf seiner Innenseite einen Absatz (22) aufweist,

• einen teilweise in der Gehäuse-Bohrung angeordneten Isolator (3), wobei der Isolator (3) eine Längsachse (8) hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Isolators (3) erstreckt, und wobei der Isolator (3) einen Isolatorbund (32), der vom Gehäuse (2) radial gegeben ist, einen Isolatorfuß (34), der das brennraumseitige Ende des Isolators (3) ist und einen kleineren Durchmesser als der Isolatorbund (32) hat, und einen Übergangsbereich (33) hat, der den Isolatorbund (32) und den Isolatorfuß (34) miteinander verbindet und auf dem Absatz (22) des Gehäuses (2) aufliegt,

• eine im Isolator (3) angeordnete Mittelelektrode (4),

• eine an einem brennraumseitigen Ende des Gehäuses (2) angeordnete

Masseelektrode (7), wobei die Masseelektrode (7) und die Mittelelektrode (4) so angeordnet sind, dass sie zusammen einen Zündspalt ausbilden, und

• einen Atmungsraum (50), der am brennraumseitigen Ende der Zündkerze

ausgebildet ist, wobei der Atmungsraum (50) durch einen Abschnitt (24) des Gehäuses (2) und einen Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) begrenzt wird und eine Öffnung zum Brennraum hat,

dadurch gekennzeichnet, dass der den Atmungsraum (50) begrenzende Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) eine erste Verrundung (345) aufweist, wobei die erste Verrundung (345) im Querschnitt betrachtet eine erste Schenkellänge LI und eine zur ersten Schenkellänge LI abgewinkelte zweite Schenkellänge L2 aufweist, wobei die erste Schenkellänge LI größer ist als die zweite Schenkellänge L2, wobei die erste Schenkellänge LI zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem ersten Endpunkt (346) der ersten Verrundung (345) und die zweite Schenkellänge L2 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem zweiten Endpunkt (347) der ersten Verrundung (345) sich erstrecken, und dass der den Atmungsraum (50) begrenzende Abschnitt (2) des Gehäuses (2) eine zweite Verrundung (245) aufweist, wobei die zweite Verrundung (245) im Querschnitt betrachtet eine dritte Schenkellänge L3 und eine zur dritten Schenkellänge L3 abgewinkelte vierten Schenkellänge L4 aufweist, wobei die dritte Schenkellänge L3 größer ist als die vierte Schenkellänge L4, wobei die dritte Schenkellänge L3 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem dritten Endpunkt (246) der zweiten Verrundung (245) und die vierte Schenkellänge L4 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem vierten Endpunkt (247) der zweiten Verrundung (245) sich erstrecken.

2. Zündkerze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste

Schenkellänge LI mindestens das 1,5-fache, vorzugsweise mindestens das 2-fache, besonders vorzugsweise das 5-fache, der zweiten Schenkellänge L2 beträgt.

3. Zündkerze (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schenkellänge LI maximal das 10-fache, vorzugsweise das 7-fache, der zweiten Schenkellänge L2 beträgt.

4. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schenkellänge L3 mindestens das 1,5-fache, vorzugsweise mindestens das 2- fache, besonders vorzugsweise das 5-fache, der vierten Schenkellänge L4 beträgt

5. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Schenkellänge L3 maximal das 10-fache, vorzugsweise das 7-fache, der vierte Schenkellänge L4 beträgt.

6. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schenkellänge LI und die dritte Schenkellänge L3 parallel zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) und die zweite Schenkellänge L2 und die vierte Schenkellänge L4 senkrecht zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) sich erstrecken.

7. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verrundung (345) am Isolatorfuß (34) durch die beiden Schenkellängen LI, L2 und den beiden Winkel al und a2 beschrieben wird, wobei der Winkel al sich zwischen der Tangente der ersten Verrundung (345) im zweiten Endpunkt (347) der ersten Verrundung (345) und einer ersten durch den zweiten Endpunkt (347) der ersten Verrundung (345) gehende Parallelen zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) aufspannt, und wobei der Winkel a2 sich zwischen der Tangente der ersten Verrundung (345) im ersten Endpunkt (346) der ersten Verrundung (345) und einer zweiten durch den

zweiten Endpunkt (346) der Verrundung (345) gehende Parallelen zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) aufspannt, wobei der Winkel al einen Wert größer oder gleich 0° und kleiner oder gleich arctan (L2/L1) hat und/oder der Winkel a2 einen Wert von größer oder gleich arctan (L2/L1) und kleiner oder gleich 90° hat und wobei der zweite

Endpunkt (347) der ersten Verrundung (345) näher am brennraumseitigen Ende der Zündkerze (1) ist als der erste Endpunkt (346) der ersten Verrundung (345).

8. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verrundung (245) am Gehäuse (2) durch die beiden Schenkellängen L3, L4 und den beiden Winkel a3 und a4 beschrieben wird, wobei der Winkel a3 sich zwischen der Tangente der zweiten Verrundung (245) im dritten Endpunkt (247) der zweiten Verrundung am Gehäuse (2) und einer dritten durch den zweiten Endpunkt (247) der zweiten Verrundung (245) gehende Parallelen zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) aufspannt, und wobei der Winkel a4 sich zwischen der Tangente der zweiten

Verrundung (245) im vierten Endpunkt (246) der zweiten Verrundung am Gehäuse (2) und einer vierten durch den zweiten Endpunkt (246) der zweiten Verrundung (245) gehende Parallelen zur Längsachse (8) der Zündkerze (1) aufspannt, wobei der Winkel a3 einen Wert größer oder gleich 0° und kleiner oder gleich arctan (L4/L3) hat und/oder der Winkel a4 einen Wert von größer oder gleich arctan (L4/L3) und kleiner oder gleich 90° hat und wobei der dritte Endpunkt (247) der zweiten Verrundung (245) näher am brennraumseitigen Ende der Zündkerze (1) ist als der vierte Endpunkt (246) der zweiten Verrundung.

9. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verrundung (345) eine konkave Verrundung am Isolatorfuß (34) ist.

10. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verrundung (245) eine konkave Verrundung am Gehäuse (2) ist.

11. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verrundung (345) sich über den gesamten den Atmungsraum begrenzenden Abschnitt (342) des Isolatorfußes erstreckt.

12. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Verrundung (245) sich über den gesamten den Atmungsraum begrenzenden Abschnitt (24) des Gehäuses erstreckt.

13. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem den Atmungsraum (50) begrenzenden Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) und/oder auf dem den Atmungsraum (50) begrenzenden Abschnitt (24) des Gehäuses (2) mindestens teilweise eine Schicht aufgetragen ist, die dazu eingerichtet ist bei irregulären Verbrennungen im Brennraum eine Entflammung an der Zündkerze (1) auszulösen.

14. Vorkammer-Zündkerze, aufweisend

• ein Gehäuse, wobei das Gehäuse eine Längsachse hat, die sich vom

brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Gehäuses erstreckt, und wobei das Gehäuse entlang seiner Längsachse eine Bohrung aufweist, wodurch das Gehäuse eine Innenseite hat, wobei das Gehäuse auf seiner Innenseite einen Absatz aufweist,

• einen teilweise in der Gehäuse-Bohrung angeordneten Isolator, wobei der

Isolator eine Längsachse hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Isolators erstreckt, und wobei der Isolator einen Isolatorbund, der vom Gehäuse radial gegeben ist, einen Isolatorfuß, der das brennraumseitige Ende des Isolators ist und einen kleineren Durchmesser als der Isolatorbund hat, und einen Übergangsbereich hat, der den Isolatorbund und den Isolatorfuß miteinander verbindet und auf dem Absatz des Gehäuses aufliegt,

• eine im Isolator angeordnete Mittelelektrode,

• eine an einem brennraumseitigen Ende des Gehäuses angeordnete Kappe, die eine Vorkammer ausbildet,

• eine am Gehäuse oder an der Kappe angeordnete Masseelektrode, wobei die Masseelektrode und die Mittelelektrode so angeordnet sind, dass sie zusammen einen Zündspalt ausbilden, und

• einen Atmungsraum, der am brennraumseitigen Ende der Zündkerze ausgebildet ist, wobei der Atmungsraum durch einen Abschnitt des Gehäuses und einen Abschnitt des Isolatorfußes begrenzt wird und eine Öffnung zum von der Kappe umschlossenen Brennraumvolumen hat,

dadurch gekennzeichnet, dass der den Atmungsraum begrenzende Abschnitt des

Isolatorfußes eine erste Verrundung aufweist, wobei die erste Verrundung im

Querschnitt betrachtet eine erste Schenkellänge und eine zur ersten Schenkellänge abgewinkelte zweite Schenkellänge aufweist, wobei die erste Schenkellänge größer ist als die zweite Schenkellänge, wobei die erste Schenkellänge zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem ersten Endpunkt der ersten Verrundung und die zweite Schenkellänge zwischen dem Schnittpunkt der

Schenkellängen miteinander und einem zweiten Endpunkt der ersten Verrundung sich erstrecken, und dass der den Atmungsraum begrenzende Abschnitt des Gehäuses eine zweite Verrundung aufweist, wobei die zweite Verrundung im

Querschnitt betrachtet eine dritte Schenkellänge L3 und eine zur dritten

Schenkellänge L3 abgewinkelte vierten Schenkellänge L4 aufweist, wobei die dritte Schenkellänge L3 größer ist als die vierte Schenkellänge L4, wobei die dritte Schenkellänge L3 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem dritten Endpunkt der zweiten Verrundung und die vierte Schenkellänge L4 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem vierten Endpunkt der zweiten Verrundung sich erstrecken.