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1. WO2020126663 - ZÜNDKERZE MIT VERRUNDETEM ISOLATORFUß-ABSCHNITT

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Zündkerze (1), aufweisend

• ein Gehäuse (2), wobei das Gehäuse (2) eine Längsachse (8) hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Gehäuses (2) erstreckt, und wobei das Gehäuse (2) entlang seiner Längsachse (8) eine Bohrung aufweist, wodurch das Gehäuse (2) eine Innenseite hat, wobei das Gehäuse (2) auf seiner Innenseite einen Absatz (22) aufweist,

• einen teilweise in der Gehäuse-Bohrung angeordneten Isolator (3), wobei der Isolator (3) eine Längsachse (8) hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Isolators (3) erstreckt, und wobei der Isolator (3) einen Isolatorbund (32), der vom Gehäuse (2) radial gegeben ist, einen Isolatorfuß (34), der das brennraumseitige Ende des Isolators (3) ist und einen kleineren Durchmesser als der Isolatorbund (32) hat, und einen Übergangsbereich (33) hat, der den Isolatorbund (32) und den Isolatorfuß (34) miteinander verbindet und auf dem Absatz (22) des Gehäuses (2) aufliegt,

• eine im Isolator (3) angeordnete Mittelelektrode (4),

• eine an einem brennraumseitigen Ende des Gehäuses (2) angeordnete

Masseelektrode (7), wobei die Masseelektrode (7) und die Mittelelektrode (4) so angeordnet sind, dass sie zusammen einen Zündspalt ausbilden, und

• einen Atmungsraum (50), der am brennraumseitigen Ende der Zündkerze

ausgebildet ist, wobei der Atmungsraum (50) durch einen Abschnitt (24) des Gehäuses (2) und einen Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) begrenzt wird und eine Öffnung zum Brennraum hat,

dadurch gekennzeichnet, dass der den Atmungsraum (50) begrenzende Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) eine Verrundung (345) aufweist, wobei die Verrundung (345) im Querschnitt betrachtet eine erste Schenkellänge LI und eine zur ersten Schenkellänge LI abgewinkelte zweite Schenkellänge L2 aufweist, wobei die erste Schenkellänge LI größer ist als die zweite Schenkellänge L2, wobei die erste Schenkellänge LI zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem ersten Endpunkt (346) der Verrundung (345) und die zweite Schenkellänge L2 zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem zweiten Endpunkt (347) der Verrundung (345) sich erstrecken.

2. Zündkerze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schenkellänge LI mindestens das 1,5-fache, vorzugsweise mindestens das 2-fache, besonders vorzugsweise das 5-fache, der zweiten Schenkellänge L2 beträgt.

3. Zündkerze (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schenkellänge LI maximal das 10-fache, vorzugsweise das 7-fache, der zweiten Schenkellänge L2 beträgt.

4. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schenkellänge LI parallel zur Längsachse (8) des Isolators (3) und die zweite Schenkellänge L2 senkrecht zur Längsachse (8) des Isolators (3) sich erstrecken.

5. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrundung (345) durch die beiden Schenkellängen LI, L2 und den beiden Winkel ai und beschrieben wird, wobei der Winkel ai sich zwischen der Tangente der Verrundung im zweiten Endpunkt (347) der Verrundung und einer ersten durch den zweiten Endpunkt (347) der Verrundung gehende Parallelen zur Längsachse des Isolators aufspannt, und wobei der Winkel ot sich zwischen der Tangente der

Verrundung im ersten Endpunkt (346) der Verrundung und einer zweiten durch den zweiten Endpunkt (346) der Verrundung gehende Parallelen zur Längsachse (8) des Isolators aufspannt, wobei der Winkel ai einen Wert größer oder gleich 0° und kleiner oder gleich arctan (L2/L1) hat und/oder der Winkel ot einen Wert von größer oder gleich arctan (L2/L1) und kleiner oder gleich 90° hat und wobei der zweite Endpunkt (347) der Verrundung näher am brennraumseitigen Ende der Zündkerze (1) ist als der erste Endpunkt (346) der Verrundung.

6. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrundung (345) eine konkave Verrundung am Isolatorfuß (34) ist.

7. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verrundung (345) sich über den gesamten den Atmungsraum begrenzenden Abschnitt (342) des Isolatorfußes erstreckt.

8. Zündkerze (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem den Atmungsraum (50) begrenzenden Abschnitt (348) des Isolatorfußes (34) mindestens teilweise eine Schicht aufgetragen ist, die dazu eingerichtet ist bei

irregulären Verbrennungen im Brennraum eine Entflammung an der Zündkerze (1) auszulösen.

9. Vorkammer-Zündkerze, aufweisend

• ein Gehäuse, wobei das Gehäuse eine Längsachse hat, die sich vom

brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Gehäuses erstreckt, und wobei das Gehäuse entlang seiner Längsachse eine Bohrung aufweist, wodurch das Gehäuse eine Innenseite hat, wobei das Gehäuse auf seiner Innenseite einen Absatz aufweist,

• einen teilweise in der Gehäuse-Bohrung angeordneten Isolator, wobei der

Isolator eine Längsachse hat, die sich vom brennraumseitigen Ende bis zum brennraumabgewandten Ende des Isolators erstreckt, und wobei der Isolator einen Isolatorbund, der vom Gehäuse radial gegeben ist, einen Isolatorfuß, der das brennraumseitige End des Isolators ist und einen kleineren Durchmesser als der Isolatorbund hat, und einen Übergangsbereich hat, der den Isolatorbund und den Isolatorfuß miteinander verbindet und auf dem Absatz des Gehäuses aufliegt,

• eine im Isolator angeordnete Mittelelektrode,

• eine an einem brennraumseitigen Ende des Gehäuses angeordnete Kappe, die eine Vorkammer ausbildet,

• eine am Gehäuse oder an der Kappe angeordnete Masseelektrode, wobei die Masseelektrode und die Mittelelektrode so angeordnet sind, dass sie zusammen einen Zündspalt ausbilden, und

• einen Atmungsraum, der am brennraumseitigen Ende der Zündkerze ausgebildet ist, wobei der Atmungsraum durch einen Abschnitt des Gehäuses und einen Abschnitt des Isolatorfußes begrenzt wird und eine Öffnung zum von der Kappe umschlossenen Brennraumvolumen hat,

dadurch gekennzeichnet, dass der den Atmungsraum begrenzende Abschnitt des Isolatorfußes eine Verrundung aufweist, wobei die Verrundung im Querschnitt betrachtet eine erste Schenkellänge und eine zur ersten Schenkellänge

abgewinkelte zweite Schenkellänge aufweist, wobei die erste Schenkellänge größer ist als die zweite Schenkellänge, wobei die erste Schenkellänge zwischen dem Schnittpunkt der Schenkellängen miteinander und einem ersten Endpunkt der Verrundung und die zweite Schenkellänge zwischen dem Schnittpunkt der

Schenkellängen miteinander und einem zweiten Endpunkt der Verrundung sich erstrecken.