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1. WO2020126479 - INDUKTIVER DREHZAHLSENSOR UND EIN VERFAHREN ZU DESSEN HERSTELLUNG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

PATENTANSPRÜCHE

1. Induktiver Drehzahlsensor,

gekennzeichnet durch

- einen Spulenkörper (100) mit einer Spule (10) und Anschlussleitungen (30), die sich bezüglich der Spulenwicklungen zumindest teilweise axial oder radial erstrecken;

- eine Ummantelung (200) aus einem Kunststoffmaterial, die den Spulenkörper zumindest teilweise umschließt; und

- Fixierungsmittel (150, 160) zum Erleichtern eines Ausbildens der Ummantelung

(200),

wobei die Fixierungsmittel (150, 160) Folgendes umfassen:

- für radial sich erstreckende Anschlussleitungen (30), eine Materialauskernung (160) in der Ummantelung (200), um die elektrischen Anschlussleitungen bei dem Ausbilden der Ummantelung (200) in einem Abstand voneinander zu fixieren; oder

- eine Verdrehsicherung (150), um eine Verdrehung des Spulenkörpers (100) beim Ausbilden der Ummantelung (200) relativ zu einem dazu genutzten Werkzeug zu verhindern, wobei die Verdrehsicherung (150) teilweise aus der Ummantelung herausragt oder sich zumindest bis zu einer äußeren Oberfläche der

Ummantelung erstreckt.

2. Induktiver Drehzahlsensor nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ummantelung (200) äußere Rippen (230) aufweist, die auf einer äußeren

Oberfläche ausgebildet sind und für eine Hülsenklemmung einer äußeren Schutzhülse

(300) geeignet sind, wobei die Verdrehsicherung (150) einen Teil eines Abschnittes einer Rippe (230) ist.

3. Induktiver Sensor nach Anspruch 1 oder Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ummantelung (200) zumindest ein Plateau (240) aufweist, wobei das Plateau (240) ausgebildet ist, um eine äußere Schutzhülse (300) mittels einer Verstemmung (310) daran zu fixieren.

4. Induktiver Drehzahlsensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch

eine Schutzhülse (300) mit einer trompetenförmigen Randverbreiterung (320) zum Schutz der Ummantelung (200),

wobei optional ein Dichtungs-O-Ring (330) zwischen der Schutzhülse (300) und der Ummantelung (200) ausgebildet ist, um eine zuverlässige Dichtung zu gewährleisten.

5. Induktiver Sensor nach Anspruch 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

die trompetenförmige Randverbreiterung (320) Befestigungsmittel aufweist, um die Schutzhülse (300) und die Ummantelung (200) zu befestigen.

6. Induktiver Sensor nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Befestigungsmittel einen Rasthaken oder einen Bajonett-Verschluss aufweisen.

7. Induktiver Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anschlussleitungen (30) sich axial erstrecken,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Ummantelung (200) abgeflachte Flächen (250) aufweist, zwischen denen die Anschlussleitungen (30) zu dem Spulenkörper (100) verlaufen, um eine Handhabung während des oder nach dem Ausbilden der Ummantelung (200) zu erleichtern und eine weitere Verdrehsicherung bereitzustellen.

8. Induktiver Sensor nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

die abgeflachten Flächen (250) eine Beschriftungsfläche aufweisen.

9. Verfahren zur Herstellung eines induktiven Drehzahlsensors,

gekennzeichnet durch

- Bereitstellen eines Spulenkörpers (100) mit Spulenwicklungen (10) und

Anschlussleitungen (30), die sich bezüglich der Spulenwicklungen (10) zumindest teilweise axial oder radial erstrecken;

- Ausbilden einer Ummantelung (200) aus einem Kunststoffmaterial, die den

Spulenkörper (100) zumindest teilweise umschließt; und

- Fixieren zumindest eines Teils des Spulenkörpers (100) während des Ausbildens der Ummantelung (200),

wobei das Fixieren Folgendes umfasst:

- für radial sich erstreckende Anschlussleitungen (30), Einführen eines Stempels zwischen den elektrischen Anschlussleitungen (30) während des Ausbildens der Ummantelung (200), um die Anschlussleitungen (30) in einem vorbestimmten Abstand voneinander zu fixieren; oder

- Festhalten des Spulenkörpers (100) in einem zum Ausbilden der Ummantelung (200) genutzten Werkzeuges unter Nutzung einer Verdrehsicherung, die von dem Spulenkörper (100) in radialer Richtung hervorsteht, um durch das genutzte Werkzeug gehalten zu werden.

10. Verfahren nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

zum Ausbilden der Ummantelung (200) ein Werkzeug genutzt wird, das einen linear verschiebbaren Tisch mit zumindest zwei unteren Werkzeugteilen und einem oberen Werkzeugteil aufweist, um ein Bestücken der Spulenkörper (100) durch ein lineares Verschieben zu ermöglichen.

11. Verfahren nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, wobei der Spulenkörper (100) zur elektrischen Kontaktierung der Spule (10) zwei Stromschienen (120) umfasst, die jeweils eine Barriere (170) zwischen einer Drahtkontaktierung (12) der Spule (10) und einem Kontaktbereich (122) für die Anschlussleitungen (30) umfassen,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Ausbilden der Ummantelung (200) ein Umspritzen der Spulenkörpers (100) umfasst und das Umspritzen derart ausgeführt wird, dass die Barrieren (170) ein Umlenken einer genutzten Umspritzmasse bei dem Umspritzen bewirkt.