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1. WO2020126418 - VERFAHREN ZUR PRÄVENTIVEN DAMPFBLASENVERMEIDUNG IN EINER HYDRAULISCHEN KRAFTFAHRZEUGBREMSANLAGE UND HYDRAULISCHE KRAFTFAHRZEUGBREMSANLAGE

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Patentansprüche

1. Verfahren zur präventiven Dampfblasenvermeidung in einer hydraulischen

Kraftfahrzeugbremsanlage (100) eines Kraftfahrzeugs, mit

- vorderen Radbremsen (110) und hinteren Radbremsen (120);

- einem Hauptbremszylinder (140),

- einem Fahrdynamikregelungsmodul (160) mit Steuerventilen (161 ); sowie

- hydraulischen Bremsdruckleitungen (170) mit denen die Radbremsen (1 10, 120) am Fahrdynamikregelungsmodul (160) angeschlossen sind;

dadurch gekennzeichnet, dass

nach dem Abstellen des Kraftfahrzeugs im Fahrzeugstillstand die Steuerventile (161 ) des Fahrdynamikregelungsmoduls (160) geöffnet werden und in Intervallen ein hydraulischer Druck erzeugt und dadurch Bremsflüssigkeit in Richtung der Radbremsen (110, 120) gefördert wird, welche in den Intervallpausen zurückfließt, sodass in den Bremsdruckleitungen (170) eine Durchmischung von warmer und kühler

Bremsflüssigkeit erfolgt und dadurch eine Dampfblasenbildung vermieden wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Verfahrenssteuerung mithilfe eines Temperaturmodells erfolgt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Verfahrenssteuerung vorausgehende Fahrzustände, insbesondere eine sportliche Fahrweise und/oder eine längere Bergabfahrt, berücksichtigt werden.

4. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Zeitspanne ermittelt wird, innerhalb der das Verfahren nach dem Abstellen des Kraftfahrzeugs ausgeführt wird.

5. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

eine Anzahl (m) von Intervallen ermittelt wird, die nach dem Abstellen des

Kraftfahrzeugs ausgeführt werden.

6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei der Ermittelung einer Zeitspanne oder bei der Ermittelung einer Anzahl (m) von

Intervallen die Umgebungstemperatur berücksichtigt wird.

7. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

für die Druckerzeugung eine zum Fahrdynamikregelungsmodul (160) gehörende Pumpe

(163) verwendet wird.

8. Verfahren nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

für die Druckerzeugung ein elektromechanischer Bremskraftverstärker (150) verwendet wird.

9. Hydraulische Kraftfahrzeugbremsanlage (100) für ein Kraftfahrzeug, mit:

- vorderen Radbremsen (110) und hinteren Radbremsen (120);

- einem Hauptbremszylinder (140), der insbesondere einen elektromechanischen

Bremskraftverstärker (150) aufweist;

- einem Fahrdynamikregelungsmodul (160) mit Steuerventilen (161 );

- hydraulischen Bremsdruckleitungen (170) mit denen die Radbremsen (1 10, 120) am Fahrdynamikregelungsmodul (160) angeschlossen sind; und

- einem Steuergerät (164), welches die Kraftfahrzeugbremsanlage (100) derart steuert, dass nach dem Abstellen des Kraftfahrzeugs im Fahrzeugstillstand die Steuerventile (161 ) des Fahrdynamikregelungsmoduls (160) geöffnet werden und in Intervallen ein hydraulischer Druck erzeugt und dadurch Bremsflüssigkeit in Richtung der

Radbremsen (1 10, 120) gefördert wird, welche in den Intervallpausen zurückfließt, sodass in den Bremsdruckleitungen (170) eine Durchmischung von warmer und kühler Bremsflüssigkeit erfolgt und dadurch eine Dampfblasenbildung vermieden wird.

10. Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagens oder leichtes Nutzfahrzeug, mit einer hydraulischen Kraftfahrzeugbremsanlage (100) gemäß Anspruch 9.