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1. WO2020126383 - FAHRWERKSEINRICHTUNG FÜR EIN SCHIENENFAHRZEUG

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

ANSPRÜCHE

1 Fahrwerkseinrichtung zum Abstützen eines Wagenkastens (102; 202; 302) eines

Schienenfahrzeugs (100; 200; 300), mit

- wenigstens zwei Fahrwerkseinheiten (103; 113), die in einer Längsrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) über eine Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) miteinander verbunden sind,

wobei,

- jede Fahrwerkseinheit (103; 113) eine Radeinheit (104) und einen Hilfsrahmen (105) umfasst,

- jede Radeinheit (104) zwei Räder (104.1) umfasst, die in einer Querrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) beabstandet sind,

- der Hilfsrahmen (105) in einer Höhenrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101 ;

201 ; 301) auf der Radeinheit (104) abgestützt ist, und

- der Hilfsrahmen (105) eine Schnittstelleneinrichtung (107; 207; 307) zum

lösbaren Anbinden der Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Schnittstelleneinrichtungen (107; 207; 307) und die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) derart ausgebildet sind, dass zwischen den Hilfsrahmen (105) der Fahrwerkseinheiten (103; 113) in einem montierten Zustand über die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) eine zumindest um die Höhenrichtung im Wesentlichen starre Verbindung besteht.

2. Fahrwerkseinrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) wenigstens einen ersten Längsträger (1 11 ; 211 ; 311 ) umfasst,

wobei

- der erste Längsträger (11 1 ; 211 ; 31 1 ) mit den Schnittstelleneinrichtungen (107;

207; 307) verbunden ist, um die starre Verbindung zwischen den Hilfsrahmen (105) herzustellen,

- der erste Längsträger (11 1 ; 211 ; 31 1) insbesondere im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung verläuft.

3. Fahrwerkseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) einen zweiten Längsträger (111; 211;

311) umfasst, der mit den Schnittstelleneinrichtungen (107; 207; 307) verbunden ist, um die starre Verbindung zwischen den Hilfsrahmen (105) der beiden Fahrwerkseinheiten (103; 113) herzustellen,

wobei

- der zweite Längsträger (111; 211; 311) insbesondere im Wesentlichen parallel zu dem ersten Längsträger (111; 211; 311) und/oder der Längsrichtung verläuft, und/oder

- der zweite Längsträger (111; 211; 311) insbesondere in der Querrichtung von dem ersten Längsträger (111; 211; 311) beabstandet ist,

und/oder

- der erste Längsträger (111; 211; 311) und der zweite Längsträger (111; 211;

311) insbesondere unterschiedlichen Längsseiten der Fahrwerkseinrichtung (101; 201 ; 301) zugeordnet sind,

und/oder

- der erste Längsträger (111; 211; 311) und der zweite Längsträger (111; 211;

311) insbesondere im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind,

und/oder

- der erste Längsträger (111; 211; 311) und der zweite Längsträger (111; 211;

311) die beiden Fahrwerkseinheiten (103; 113) insbesondere nach Art einer Parallelführung koppeln.

4. Fahrwerkseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) zusätzlich wenigstens einen

Querträger (212; 312) umfasst, der sich in der Querrichtung der

Fahrwerkseinrichtung (101; 201; 301) erstreckt und mit dem ersten Längsträger (111; 211; 311) und/oder dem zweiten Längsträger (111; 211; 311) verbunden ist,

wobei insbesondere

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) im Wesentlichen parallel zu der

Querrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101; 201; 301) verläuft,

und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) im Wesentlichen starr mit dem ersten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) und/oder dem zweiten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) verbunden ist,

und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) mittels wenigstens einer

Querträgerschnittstelleneinrichtung lösbar mit dem ersten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) und/oder dem zweiten Längsträger (111 ; 211 ; 311) verbunden ist, wobei die wenigstens eine Querträgerschnittstelleneinrichtung in der Querrichtung insbesondere im Wesentlichen an einem Ende des wenigstens einen

Querträgers (212; 312) angeordnet ist,

und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) mittels einer

Querträgerschnittstelleneinheit wenigstens einer

Querträgerschnittstelleneinrichtung lösbar mit einem der Hilfsrahmen (105) verbunden ist, wobei die Querträgerschnittstelleneinheit in der Querrichtung insbesondere zwischen dem ersten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) und dem zweiten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) angeordnet ist,

und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) mit wenigstens einer der

Schnittstelleneinrichtungen (107; 207; 307) verbunden ist, um zumindest teilweise zu der starren Verbindung zwischen den Hilfsrahmen (105) beizutragen. und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) im Wesentlichen in einer

gemeinsamen Ebene mit dem ersten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) und/oder dem zweiten Längsträger (111 ; 21 1 ; 31 1) angeordnet ist,

und/oder

- der wenigstens eine Querträger (212; 312) mit dem ersten Längsträger und dem zweiten Längsträger eine im Wesentlichen H-förmige oder leiterförmige

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) bildet,

und/oder

- ein weiterer Querträger (212; 312) vorgesehen ist, der insbesondere im

Wesentlichen parallel zu dem wenigstens einen Querträger (212; 312) verläuft und/oder insbesondere im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene mit dem wenigstens einen Querträger (212; 312) angeordnet ist und/oder insbesondere im Wesentlichen starr mit dem ersten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) und/oder dem zweiten Längsträger (111 ; 211 ; 311 ) verbunden ist.

5. Fahrwerkseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass

- wenigstens einer der Hilfsrahmen (105) über eine Federeinrichtung,

insbesondere eine Primärfedereinrichtung, in der Höhenrichtung auf

Radlagereinheiten (106) der Radeinheit (104) abgestützt ist

und/oder

- die Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) derart ausgebildet ist, dass der

Wagenkasten (102; 202; 302) im Betrieb über eine Federeinrichtung, insbesondere eine Sekundärfedereinrichtung (105.2; 205.2; 305.2), in der Höhenrichtung auf wenigstens einem der Hilfsrahmen (105) und/oder der Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) abgestützt ist.

6. Fahrwerkseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass

- die Fahrwerkseinrichtung (201 ; 301 ) nach Art eines Drehgestells ausgebildet ist, wobei

- insbesondere wenigstens eine Wiege (205.3; 305.3) zum Abstützen des

Wagenkastens (102; 202; 302) vorgesehen ist, die über eine

Sekundärfedereinrichtung (105.2; 205.2; 305.2) in der Höhenrichtung auf wenigstens einem der Hilfsrahmen (105) und/oder der Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) abgestützt ist, wobei die Wiege (205.3; 305.3) insbesondere in der Längsrichtung im Wesentlichen zentral an der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) angeordnet ist.

7. Fahrwerkseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch

gekennzeichnet, dass

- wenigstens eine Radeinheit (104) als Radeinheit mit Einzelrädern ausgebildet ist, wobei die Einzelräder insbesondere über eine Portalachse verbunden sind, und/oder

- die Räder (104.1 ) wenigstens einer Radeinheit (104) zu einem Radsatz gekoppelt sind, wobei die Räder (104.1 ) der Radeinheit (104) insbesondere über eine Radsatzwelle (104.2) verbunden sind,

und/oder

- die Räder (104.1 ) wenigstens einer Radeinheit (104) mit einer Lenkeinrichtung verbunden sind, die derart ausgebildet ist, dass ein Lenkwinkel der Räder (104.1 ), insbesondere aktiv, verstellbar ist.

8. Komponentensatz für Fahrwerkseinrichtungen von Schienenfahrzeugen, umfassend

- wenigstens zwei Fahrwerkseinheiten (103; 113) einer Fahrwerkseinrichtung (101 ;

201 ; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

- einer ersten Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) einer Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und

- einer zweiten Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) einer

Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei

- die Radeinheit (104) der jeweiligen Fahrwerkseinheit (103; 113) eine Radachse (104.3) definiert,

- die wenigstens zwei Fahrwerkseinheiten (103; 113) über die erste

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) zu einer ersten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) verbindbar sind, die im geraden ebenen Gleis einen ersten Radachsabstand in der Längsrichtung definiert,

- die wenigstens zwei Fahrwerkseinheiten (103; 113) über die zweite

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) zu einer zweiten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) verbindbar sind, die im geraden ebenen Gleis einen zweiten Radachsabstand in der Längsrichtung definiert, und

- die erste Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) und die zweite

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) derart gestaltet sind, dass der erste Radachsabstand von dem zweiten Radachsabstand verschieden ist, wobei die erste Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) und die zweite

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) insbesondere in der Längsrichtung eine voneinander abweichende Längenabmessung aufweisen.

9. Schienenfahrzeug, umfassend

- wenigstens eine Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) nach einem der

Ansprüche 1 bis 7 und

- wenigstens einen Wagenkasten (102; 202; 302),

wobei

- der Wagenkasten (102; 202; 302) auf der Fahrwerkseinrichtung (101; 201 ; 301 ) abgestützt ist, eine erste Wagenkastenlänge in der Längsrichtung definiert und in der Längsrichtung ein erstes Wagenkastenende und ein zweites

Wagenkastenende definiert,

- die Radeinheiten (104) der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) jeweils eine Radachse (104.3) und im geraden ebenen Gleis einen Radachsabstand der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) in der Längsrichtung definieren.

10. Schienenfahrzeug nach Anspruch 9, wobei

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) derart ausgebildet ist, dass eine erste Fahrwerkseinheit (103; 113) der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) im Bereich des ersten Wagenkastenendes und/oder eine zweite Fahrwerkseinheit (103; 113) der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) im Bereich des zweiten Wagenkastenendes angeordnet ist,

wobei insbesondere,

- der Radachsabstand 5% bis 100%, vorzugsweise 10% bis 80%, weiter

vorzugsweise 12% bis 67%, der Wagenkastenlänge des zugehörigen Wagenkastens beträgt,

und/oder

- in der Längsrichtung ein erster Abstand der ersten Fahrwerkseinheit zu dem ersten Wagenkastenende definiert ist, wobei der erste Abstand 2% bis 70%, vorzugsweise 15% bis 60%, weiter vorzugsweise 25% bis 50%, des

Radachsabstandes beträgt , und/oder in der Längsrichtung ein zweiter Abstand der zweiten Fahrwerkseinheit zu dem zweiten Wagenkastenende definiert ist, wobei der zweite Abstand 2% bis 70%, vorzugsweise 15% bis 60%, weiter vorzugsweise 25% bis 50%, des Radachsabstandes beträgt ,

und/oder

- in der Längsrichtung ein erster Abstand der ersten Fahrwerkseinheit zu dem ersten Wagenkastenende definiert ist, wobei der erste Abstand 1% bis 50%, vorzugsweise 3% bis 35%, weiter vorzugsweise 5% bis 20%, der

Wagenkastenlänge beträgt, und/oder in der Längsrichtung ein zweiter Abstand der zweiten Fahrwerkseinheit zu dem zweiten Wagenkastenende definiert ist, wobei der zweite Abstand 1% bis 50%, vorzugsweise 3% bis 35%, weiter vorzugsweise 5% bis 20%, der Wagenkastenlänge beträgt.,

1. Schienenfahrzeug nach Anspruch 9 oder 10, wobei

- der Wagenkasten (102; 202; 302)eine Bestuhlung (102.1 ; 202.1 ; 302.1 ) mit einer Mehrzahl von Sitzen (102.4) aufweist,

- der Wagenkasten (102; 202; 302) einen ersten Aufnahmebereich (102.2),

insbesondere einen ersten Radkasten (102.3), zur Aufnahme eines Rades (104.1 ) einer ersten Radeinheit (104) der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201; 301 ) aufweist und/oder einen zweiten Aufnahmebereich (102.2), insbesondere einen zweiten Radkasten (102.3), zur Aufnahme eines Rades (104.1 ) einer zweiten Radeinheit (104) der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) aufweist,

- der erste Aufnahmebereich (102.2) in der Höhenrichtung im Wesentlichen

unterhalb eines der Sitze (102.4) angeordnet ist und/oder der zweite

Aufnahmebereich (102.2) in der Höhenrichtung im Wesentlichen unterhalb eines der Sitze (102.4) angeordnet ist,

wobei insbesondere,

- in der Längsrichtung zwischen den Radachsen (104.3) der ersten Radeinheit (104) und der zweiten Radeinheit (104) wenigstens zwei Sitze (102.4), vorzugsweise wenigstens drei Sitze (102.4), weiter vorzugsweise wenigstens vier bis acht Sitze (102.4), zueinander im Wesentlichen fluchtend angeordnet sind, und/oder

- in Querrichtung fluchtend zu wenigstens einem der Sitze (102.4) wenigstens ein weiterer Sitz (102.4), vorzugsweise wenigstens zwei weitere Sitze (102.4), weiter vorzugsweise wenigstens drei weitere Sitze (102.4), angeordnet sind, und/oder

- die Ausrichtung wenigstens eines Sitzes (102.4) im Wagenkasten (102; 202;

302) entgegengesetzt zu der Ausrichtung wenigstens eines weiteren Sitzes (102.4) im Wagenkasten (102; 202; 302) ist, wobei der weitere Sitz (102.4)

insbesondere in der Längsrichtung fluchtend zu dem wenigsten einen Sitz (102.4) und/oder in der Längsrichtung an den wenigsten einen Sitz (102.4) angrenzend angeordnet ist.

12. Schienenfahrzeug nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , wobei

- die wenigstens eine Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) eine erste

Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) ist,

- wenigstens eine zweite Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 vorgesehen ist,

- der Wagenkasten (102; 202; 302) ein erster Wagenkasten ist, der eine erste Wagenkastenlänge aufweist, und

- wenigstens ein zweiter Wagenkasten (102; 202; 302) vorgesehen ist, der eine zweite Wagenkastenlänge aufweist,

wobei insbesondere,

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) der ersten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) und die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) der zweiten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) derart gestaltet sind, dass die

Radachsabstände der ersten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) und der zweiten Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) verschieden sind,

und/oder

- die erste Wagenkastenlänge von der zweiten Wagenkastenlänge verschieden ist, und/oder

- die erste Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ), insbesondere über wenigstens eine Fahrwerkseinheit (103; 113), den ersten Wagenkasten (102; 202; 302) abstützt und/oder die zweite Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301), insbesondere über wenigstens eine Fahrwerkseinheit (103; 113), den zweiten Wagenkasten (102; 202; 302) abstützt,

und/oder

- die erste Fahrwerkseinrichtung (301 ) nach Art eines Jakobsdrehgestells (301 ) ausgebildet ist und/oder die zweite Fahrwerkseinrichtung (301 ) nach Art eines Jakobsdrehgestells (301 )ausgebildet ist

und/oder

- die erste Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) oder die zweite Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) den ersten Wagenkasten (102; 202; 302) und den zweiten Wagenkasten (102; 202; 302) abstützt.

13. Verfahren zum Herstellen einer Fahrwerkseinrichtung zum Abstützen eines

Wagenkastens eines Schienenfahrzeuges, insbesondere einer

Fahrwerkseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die

Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) wenigstens zwei Fahrwerkseinheiten (103; 113) aufweist, jede Fahrwerkseinheit (103; 1 13) eine Radeinheit (104) und einen Hilfsrahmen (105) umfasst und jede Radeinheit (104) zwei Räder (104.1 ) umfasst, die in einer Querrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) beabstandet sind, bei dem

- der Hilfsrahmen (105) in einer Höhenrichtung der Fahrwerkseinrichtung (101 ;

201 ; 301) auf der Radeinheit (104) abgestützt wird, und

- die Fahrwerkseinheiten (103; 113) in einer Längsrichtung der

Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) über eine Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) miteinander verbunden werden, indem der jeweilige Hilfsrahmen (105) über eine Schnittstelleneinrichtung (107; 207; 307)lösbar mit der

Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) verbunden wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

- zwischen den Hilfsrahmen (105) der Fahrwerkseinheiten (101 ; 201 ; 301 ) über die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) eine in einem montierten Zustand zumindest um die Höhenrichtung im Wesentlichen starre Verbindung hergesteilt wird.

14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei die Radeinheiten (104) der

Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301) jeweils eine Radachse (104.3) und einen Radachsabstand der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) in der Längsrichtung definieren, bei dem

- der Radachsabstand vorgegeben wird,

- zum Herstellen der Fahrwerkseinrichtung (101 ; 201 ; 301 ) mit dem vorgegebenen Radachsabstand die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) in ihrer Länge in Längsrichtung an den vorgegeben Radachsabstand angepasst wird, wobei insbesondere

die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) um wenigstens ein Distanzstück ergänzt wird, das insbesondere in seiner Länge in der Längsrichtung verstellbar ist.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, wobei

- die Verbindungseinrichtung (110; 210; 310) aus einer Vielzahl von vorhandenen

Verbindungseinrichtungen (110; 210; 310), die sich in ihrer Länge in der Längsrichtung , unterscheiden, ausgewählt wird, um den vorgegebenen Radachsabstand herzustelien.