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1. WO2020126315 - BEHÄLTERBEHANDLUNGSANLAGE UND -VERFAHREN FÜR BEHÄLTER

Anmerkung: Text basiert auf automatischer optischer Zeichenerkennung (OCR). Verwenden Sie bitte aus rechtlichen Gründen die PDF-Version.

[ DE ]

Ansprüche

1. Behälterbehandlungsanlage (1 ) für Behälter (2.1 , 2.2, 2.3), mit

einer Transporteinrichtung (3) zum Transport der Behälter (2.1 , 2.2, 2.3),

wenigstens einem Behandlungsaggregat (4, 5) zur Behandlung der Behälter (2.1 ,

2.2, 2.3) an einem ersten Transportabschnitt (3.1 ) der Transporteinrichtung (3),

mindestens einer Robotereinheit (6) zum Aus- und/oder Einschleusen einzelner be handelter Behälter (2.3) an einem zweiten Transportabschnitt (3.2) der Transportein richtung (3), der dem ersten Transportabschnitt (3.1 ) nachgeordnet ist, und

mit wenigstens einer Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) zur Inspektion der einzelnen behandelten Behälter (2.3),

dadurch gekennzeichnet, dass

der zweite Transportabschnitt (3.2) zum Transport eines gegenüber dem ersten Trans portabschnitt (3.1 ) verbreiterten Behälterstroms (S2) ausgebildet ist, so dass dort die ein zelnen behandelten Behälter (2.3) beim Aus- und/oder Einschleusen mit reduzierter Ge schwindigkeit und/oder reduziertem Staudruck transportierbar sind.

2. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach Anspruch 1 , wobei der erste T ransportabschnitt (3.1 ) zum Transport eines einreihigen Behälterstroms (S1 ) und der zweite Transportab schnitt (3.2) zum Transport des verbreiterten, insbesondere mehrreihigen Behälterstroms (S2) ausgebildet sind.

3. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mindestens eine Ro botereinheit (6) einen Roboterarm (6.1 ) mit einem Greifer (6.2) für wenigstens einen der einzelnen behandelten Behälter (2.3) umfasst.

4. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der zweite Transportabschnitt (3.1 ) quer zu seiner Transportrichtung (T) wenigstens teilweise breiter als der verbreiterte Behälterstrom (S2) ausgebildet ist, so dass im Betrieb zumin dest zeitweise ein Freiraum (F) neben dem verbreiterten Behälterstrom (S2) zum Ein und/oder Ausschleusen der einzelnen behandelten Behälter (2.3) entsteht.

5. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die mindestens eine Robotereinheit (6) derart zwischen dem zweiten Transportabschnitt

(3.1 ) und der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) angeordnet ist, dass da mit die einzelnen behandelten Behälter (2.3) vom zweiten Transportabschnitt (3.2) zur wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) hin ausschleusbar und/oder von der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) zum zweiten Transportabschnitt (3.2) hin einschleusbar sind.

6. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Transporteinrichtung (3) einen dritten Transportabschnitt (3.3) umfasst, der als Bypass zwischen einer Weiche (3.4) zum Ausschleusen wenigstens eines Teils der einzelnen behandelten Behälter (2.3) und der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) ausgebildet ist, und wobei die mindestens eine Robotereinheit (6) derart zwischen der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) und dem zweiten Transportabschnitt

(3.2) angeordnet ist, dass der mit dem Bypass (3.3) ausgeschleuste Teil der einzelnen behandelten Behälter (2.3) nach der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) in den verbreiterten Behälterstrom (S2) wieder einschleusbar sind.

7. Behälterbehandlungsanlage (1 ) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei wenigstens eine Kamera (8) an der Transporteinrichtung (3) angeordnet ist, um Trans portwege der einzelnen behandelten Behälter (2.3) jeweils vor dem Ausschleusen derart in deren Kamerabilder zu verfolgen, dass eine Zuordnung der einzelnen behandelten Be hälter (2.3) zu einem von mehreren Behandlungsorganen (4.1 , 5.1 ) des wenigstens ei nen Behandlungsaggregats (4, 5) möglich ist, beispielsweise zu einem von mehreren Füllventilen.

8. Behälterbehandlungsverfahren für Behälter (2.1 , 2.2, 2.3), wobei die Behälter (2.1 , 2.2, 2.3) mit einer Transporteinrichtung (3) transportiert werden, wobei die Behälter (2.1 , 2.2, 2.3) von wenigstens einem Behandlungsaggregat (4, 5) an einem ersten Transportab schnitt (3.1 ) der Transporteinrichtung (3) behandelt werden, wobei mindestens eine Ro botereinheit (6) danach einzelne behandelte Behälter (2.3) an einem zweiten Transport abschnitt (3.2) der Transporteinrichtung (3) aus- und/oder einschleust, und wobei die ein zelnen behandelten Behälter (2.3) mit wenigstens einer Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) inspiziert werden,

dadurch gekennzeichnet, dass

die behandelten Behälter (2.2) im zweiten Transportabschnitt (3.2) als gegenüber dem ersten Transportabschnitt (3.1 ) verbreiterter Behälterstrom (S2) transportiert werden, so dass dort die einzelnen behandelten Behälter (2.3) beim Aus- und/oder Einschleusen mit reduzierter Geschwindigkeit und/oder reduziertem Staudruck transportiert werden.

9. Behälterbehandlungsverfahren nach Anspruch 8, wobei die einzelnen behandelten Be hälter (2.3) in einem ersten Schritt aus dem verbreiterten Behälterstrom (S2) von der mindestens einen Robotereinheit (6) ausgeschleust werden, dann in einem zweiten Schritt mit der Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) inspiziert werden, und dann in einem drit ten Schritt von der mindestens einen Robotereinheit (6) wenigstens teilweise in den ver breiterten Behälterstrom (S2) eingeschleust werden.

10. Behälterbehandlungsverfahren nach einem der Ansprüche 8 oder 9, wobei die Behälter (2.1 , 2.2, 2.3) im ersten Transportabschnitt (3.1 ) einreihig und im zweiten Transportab schnitt (3.2) mehrreihig oder in Gassen geführt transportiert werden.

1 1. Behälterbehandlungsverfahren nach einem der Ansprüche 8 - 10, wobei die einzelnen behandelten Behälter (2.3) mit der mindestens einen Robotereinheit (6) zunächst quer zum verbreiterten Behälterstrom (S2) in einen Freiraum (F) des zweiten Transportab schnitts (3.2) bewegt und dann ausgeschleust werden.

12. Behälterbehandlungsverfahren nach einem der Ansprüche 8 - 1 1 , wobei die einzelnen behandelten Behälter (2.2) mit der mindestens einen Robotereinheit (6) zunächst in ei nem Freiraum (F) des zweiten Transportabschnitts (3.2) quer zum verbreiterten Behälter strom (S2) eingeschleust und dann mit dem verbreiterten Behälterstrom (S2) zusammen geführt werden.

13. Behälterbehandlungsverfahren nach einem der Ansprüche 8 - 12, wobei wenigstens ein Teil der einzelnen behandelten Behälter (2.3) mit einer Weiche (3.4) ausgeschleust und über einen Bypass (3.3) zu der wenigstens einen Inspektionsvorrichtung (7.1 , 7.2) trans portiert und dort inspiziert wird, und wobei der wenigstens eine Teil der einzelnen behan delten Behälter (2.3) nach der Inspektion mit der mindestens einen Robotereinheit (6) an dem zweiten Transportabschnitt (3.2) wieder eingeschleust wird.

14. Behälterbehandlungsverfahren nach einem der Ansprüche 8 - 13, wobei Transportwege der einzelnen behandelten Behälter (2.3) jeweils mit wenigstens einer Kamera (8) vor dem Ausschleusen verfolgt werden, und wobei die einzelnen behandelten Behälter (2.3)

aufgrund der verfolgten Transportwege jeweils einem von mehreren Behandlungsorga nen (4.1 , 5.1 ) des Behandlungsaggregats (4, 5) zugeordnet werden, beispielsweise ei nem von mehreren Füllventilen.